Freitag, 26. Juni 2009

Satz des Tages

Nachrichtenmeldung, B1:
"Das Wachsfigurenkabinett in Mitte legt ein Kondolenzbuch für Michael Jackson aus."

Donnerstag, 25. Juni 2009

... macht tick tack


und wenns runterfällt, ist die Uhr kaputt!

Tick tack macht auch der Countdown für das Kunst- und Kulturfestival 48 Stunden Neukölln 2009.
Morgen geht's los und so ist es höchste Zeit, endlich auch mal was dazu zu vermelden!
Trotz zu befürchtendem schlechtestem Wetter wird zum Beispiel im Hof der alten Dorfschule eine kleine Stehbilder-Galerie entstehen, die am Samstag und Sonntag Nachmittag auf den wohlwollenden Blick aller Menschen wartet, die Spaß an bunten Erinnerungen haben.

Macchiato! Erinnerungen an den Garten meines GroßvatersDie alte Schule ist inzwischen das "Museum im Böhmischen Dorf" und der Schulhof ein Garten, aber beides befindet sich nach wie vor in der Kirchgasse 5, 12043 Berlin, ganz nah am Richardplatz.
Die Stehbilder sind "Erinnerungen an den Garten meines Großvaters" und sind keine Stelen und auch keine Standbilder, sondern stehende buntgefleckte Latten, weshalb der Titel der Ausstellung "Macchiato!" heißt.

Macchiato! ist Teil des Schwerpunktthemas "Neukölln Grün".
Mehr Informationen gibt es außerdem u.a. am Infopunkt auf dem Richardplatz, der in diesem Jahr in der Frauenschmiede untergebracht ist.

Viel Spaß auch bei den vielen anderen Aktionen, Ausstellungen, gut gelaunten Ideen, Konzerten, Aufführungen, Lesungen usw.!

Freitag, 19. Juni 2009

Schweißnaht statt Schweißbad

Das Wetter der letzten Wochen und Monate, die Schafskälte, die heimtückisch über den Siebenschläfer herfällt und der gebrochene atmosphärische Staudamm haben dafür gesorgt, dass der Horizont zu rosten angefangen und der Himmel sich teilweise von Berlin abgelöst hat. Rund ums Neuköllner Rathaus wurden heute Abend die ersten Schweißarbeiten vorgenommen. Die Reparaturen sollen bis zum Beginn der Sommerferien in drei Wochen abgeschlossen sein.
Na denn man tau!

Samstag, 6. Juni 2009

Donnerstag, 4. Juni 2009

Brutwurst

Wenn Jette unterwegs ist, kriegt sie auch schon mal Hunger und heute noch dazu Appetit auf Currywurst. Und so landete sie an einem Stand, wo die Wurst nicht nur auf Tellern serviert wird, nein, das gute Stück kommt, nachdem es die wohlige Wärme der Pfanne verlassen hat nicht gleich in die rauhe Welt des gnadenlosen Verzehrs, - es darf zum langsamen Übergang noch ein Weilchen in den Brutkasten. Dort verbringt es seinen Aufenthalt in Gesellschaft anderer Würstchen und ein jedes hat seine eigene Wärmelampe!
Dieser Luxus kostet natürlich auch was, zwei Portionen, einschließlich Pommes kommen auf diese Weise schnell auf weit über 5 Euro (Touristenpreise?).
Das nächste Mal wird wieder in Neukölln gegessen!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Gloria Tintoria!


Offenbar reicht es, wenn der Färbevorgang einmal angestoßen wurde. Keine 24 Stunden später sieht die Beere trotz (Schafs-)Geblöke schon ganz anders aus!

Bei wem das mit der automatischen Naturfärberei nicht funktioniert, der/die kann ja versuchen, selbst ein bisschen kreativ tätig zu werden und übt zunächst das "Schminken von Marzipanfrüchten" .

Abb. aus:
Praktische Konditoreikunst. Die bibliophilen Taschenbücher Nr. 12, Harenberg, 1977 (Original von 1913)

Erklärung zum Schminken von Erdbeeren:

Die Erdbeere wird auf gelbem Grund vom Kelch aus rot abschattiert und zweimal dünn lackiert. Beim zweiten Lackieren ist sie mit etwas gelb gefärbten Gries zu bestreuen. Am Stiel wird ein grüner sechsblättriger Kelch angebracht.
Fertig.
Am praktischsten an der Konditoreikunst finde ich den geschminkten Sellerie!

Dienstag, 2. Juni 2009

Schafsherdenkälte

Grad war es mal einen Tag lang Sommer ohne Regen und Sturm, da wird für ab morgen schon wieder unverhältnismäßige Frischheit angekündigt. Diesmal soll es sich um die Schafskälte handeln. Die dauert gewöhnlich etwas länger (so zwischen 10 und 14 Tagen) als die Eisheiligen, die normalweise höchsten 5 Tage lang sind ... außer in diesem Mai, da hatten die Herren Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und das Fräulein Sophie etwas länger Ausgang.
Mal sehen, wie lange die coolen Schafherden unterwegs sind...

Wie soll denn da der Kohlrabi wachsen?
Drei Erdbeeren haben sich heute nach vier Wochen (!) zögerlicher Reife angesichts der Sonne entschlossen, zart zu errosaen (was für ein Wort!).
Hoffentlich bleibts nicht dabei!
Ich hab schon Appetit!

Montag, 1. Juni 2009

Wolkenstemmen


Damit uns der Himmel nicht schon wieder auf den Kopf fällt, wurde er über Nordneukölln jetzt endlich fachgerecht mit einem 500 Meter langen Spezialträger abgestützt!
Da sieht man doch mal, dass es auch möglich ist, den begrenzten Inhalt unserer Finanztöpfe durchaus sinnvoll zu verwenden!