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Mittwoch, 1. Juni 2016

Mai vorbei




Mein Blumenkasten-Maiglöckchen ist ein bisschen spät dran, blüht allerdings auch zum allerersten Mal,  und macht jetzt den Juni flott!

Samstag, 14. Mai 2016

M41 - Die Abfahrt!


Mit einer fulminanten gestrigen Probefahrt geht der M41 heute auf die Strecke. Premiere 20:00 Uhr - ausverkauft! Aber es gibt ja noch weitere Abfahrtstermine...


M41 bei Facebook



Freitag, 29. April 2016

Nach dem Essen


im Sonnenschein die Beine überm Wasser baumeln lassen...



z.B. am Unterhafen.

Montag, 28. September 2015

Mondfinsternis


Best of nächtens am offenen Küchenfenster sitzen:



Bild 1 am Vorabend gegen halb acht,
Bild 2 am 28. 9. kurz nach vier,
Bild 3 eine halbe Stunde später.
Natürlich immer noch Sommerzeit...

Das letzte vergleichbare Ergeignis sah ich 1986 am Abend des 17. Oktober auf der Admiralbrücke stehend. Damals ging das Restlicht an der oberen Hälfte vorbei und ich dachte: Hm, hübsche Holzkugel! Da hatte jemand ein Fernglas dabei, lieh es aus und so kam ich in den Genuss, die Ringe des Saturn zu sehen. Auch schön.

Wer aber immer noch und jetzt endlich den brutalstmöglich angekündigten "Blutmond" anstaunen will, muss den Kanal wechseln, denn: auch Jette will mehr Farbe!

PS: Ich bleibe bei "hübsche Holzkugel".

Sonntag, 22. Februar 2015

Sonntagsrede


Heute spricht zu uns aus der Republik der Rixdorfer Balkonmöbel -
König Korbus Flechtus I.



Balkonier!
Lasst euch nicht unterkriegen. Seid nicht so schlapp wie der diesjährige Winter und nicht so düster wie der gestrige Himmel am Nachmittag! Macht euch keine Sorgen wegen der terroristischen Ameisenangriffe der letzten Jahren. Auch die bandenmäßigen Einschleppung von Blattlaussklaven wird konzentriert beobachtet und intensiv bekämpft. 

Zwar handelt es sich hier nur um wenige Extremisten die mit ihren Machenschaften und Angriffen versuchen, unsere Lebensgewohnheiten zu erschüttern, aber bedauerlicher Weise werden diese nicht nur von skrupelosen Waffenhändlern immer wieder bestens ausgerüstet. Eine gute Nachricht kann ich in diesem Zusammenhang jedoch erfreulicher Weise vermelden: die Zehn Weisen der balkonischen Welten konnten ihre Abwehrkonzepte ebenfalls erfolgreich weiterentwickeln.

Lassen wir uns also nicht von fanatistischen Einzeltätern unsere Lebensräume ruinieren, selbst wenn diese sich zu Gruppen zusammenschließen.
Sklaverei wurde und wird auch in Zukunft bei uns nicht geduldet und steht im eindeutigen Widerspruch zu unserem verbrieften Recht! In unserem balkonischen blütenreinen Rechtsstaat darf es keine dunkle und unrechtsstaatlich mafiöse Organisation geben!

Deshalb haben wir unsere dreiköpfige Marienkäferarmee zum Termin der Beendigung des Winterschlafs bestens für eine erfolgreiche Abwehr gerüstet, auch wenn immer wieder unqualifizierte Unkenrufe einer selbstherrlichen Gurkentruppe aus den unteren Etagen versucht, sie als unterbesetzten Pennerverein zu diskreditieren. 

Möge nun recht schnell jener Frühling kommen, der euern Geist belebt, eure Herzen in Wärme tunkt und Farbe in euer Leben malt, ohne dass es ständig jemandem zu bunt wird!
Lasst uns feiern, - hoch die Gießkännchen am heutigen internationalen Tag gegen Einfarbigkeit und Uniformität!

Freitag, 7. November 2014

Winterspielplatz


Unbedingt empfehlenswert: Der neueröffnete Rixdorfer Indoor-Spielplatz für Winzlinge in Begleitung Erwachsener. Immer Donnerstags und immer zwischen 15 und 18 Uhr. Immer im Gemeindesaal hinter der St. Richardkirche in der Schudomastraße. Zur Premiere kamen mehr als 25 Kids verschiedener Nationen und Religionen zwischen 0 und 5 Jahren und hatten viel Gaudi, als über 100 Luftballons auf sie nieder purzelten.
Wenn sich noch mehr ehrenamtliche Helfer finden, kann in Zukunft vielleicht sogar noch an einem weiteren Tag geöffnet werden?
Die Einrichtung wurde initiiert von sämtlichen Rixdorfer Kirchengemeinden (Evangelische, Katholische, Freie, Brüder und Reformierte) und für die Grundausstattung unterstützt vom QM und einigen anderen.
Sehr schön!

Montag, 29. September 2014

Jenny?


Endlich habe ich mal wieder daran gedacht nachzusehen, was die Verfilmung von "Higgelty Piggelty Pop" inzwischen so macht, ob man sie auf normalem Wege kaufen kann (schwierig), ob sie vielleicht sogar synchronisiert wurde (nein), oder ob sie wenigstens von irgendjemand irgendwo hochgeladen wurde, damit man überhaupt mal einen Blick drauf werfen kann.
Ja, kann man (siehe unten).

Und nun ist mir aufgefallen, dass ich bei dem kleinen Hauptdarsteller-Terrier trotz des unzweifelhaft weiblichen Namens "Jenny" nie nie nie an die Stimme einer älteren Frau gedacht habe, auch wenn es, wie in diesem Fall, die ehrenwerte Meryl Streep ist. Jenny war seltsamerweise für mich immer irgendwie geschlechtslos, neutral.
Mit weiblichem Namen und eher männlicher Stimme stellte sie für mich die lebendig gewordene Sehnsucht nach einem Leben, das es jenseits von dem, was Eltern, Vorgesetzte, Konventionen und gesellschaftliche Zwänge von einem erwarten, auch noch gibt.
Ein selbsbestimmtes Leben mit Spaß und von mir aus auch Abenteuern, möglicherweise auch so etwas ähnliches, wie ein richtiges Leben nach einem falschen Leben?
Vielleicht ist das durch die deutsche Übersetzung von Hildegard Krahé passiert, in der Mother Goose zu Frau Hule wurde, die als Frau Holle (Hulda, Holda ≈ Frigga und andere) in der mittel- und nordeuropäischen Sagenwelt eine erheblich andere Rolle spielt, als ein Gedichte dozierende Mütterchen Gans...

Aber jetzt erst mal ein paar weniger schwere Gedanken und statt dessen viel Spaß mit der englischen Orginalversion samt französischen Untertiteln:



Und hier noch ein paar "Behind the Scenes":
Puppeteering
Building the Sets
"Do You Have Experience?"

Montag, 15. September 2014

Rixdorf Ahoi!

Wetter: bedeckt und warm.
Der wiederholt, noch bis kurz vor der Aufführung angedrohte unwetterartige Regen hat sich, wie sich's bei solchen Gelegenheiten gehört, spätestens vor Neukölln geteilt und ist gepflegt seitlich vorbeigepladdert, so dass die voll besuchte Aufführung störungsfrei vonstattengehen konnte! Die Rixdorfer segeln nun in die Zukunft und erwarten Teil 3 der Rixdorfsaga im nächsten Jahr um die gleiche Zeit.

  

Donnerstag, 28. August 2014

Distelfink

Heute kam ein Grüppchen zirpender, trillernder und vor allem wild herumflatternder Stieglitze auf ein kurzes "Hallo!" vorbei. Da es mir an der nötigen Schnappschussfähigkeit mangelt, fallen die Erinnerungsfotos auch etwas mickrig aus, - aber gerade noch erkennbar:



Dienstag, 26. August 2014

Party-Wowi


Wie? Was? Partywowi hat keinen Bock mehr?
Die erste Meldung, die heute an mein Ohr drang, klang so: "Wowereit kündigt an, dass er im Dezember seinen Rücktritt ankündigen wird". Das hörte sich an, wie Mehdorns Ankündigungen zu den Ankündigungen der Flugplatzeröffnung.
Bei der Pressekonferenz kommt doch eher ein fester Beschluss zutage, der keiner weiteren Ankündigung bedarf.
Wowi ist bestimmt froh (jedenfalls scheint er innerlich sehr deutlich zu grinsen, während er spricht), dass jetzt mal Schluss ist. Und dass er die Kurve freiwillig selbst gekriegt hat, bevor er aus seinem Amt rausgeekelt wird, denn die Umfragewerte zu seiner Person und Funktion sollen ja saumäßig sein. Die Pressekonferenz verläuft in der Fragerunde Wowi-gemäß frohsinnig und komplett verkichert.

Naja, zumindest wird er sich vor lauter Übermut wohl nicht selbst in die Nase beißen... Oder? Warten wir's ab.

PS: Wer sehen will, wie die ganze Angelegenheit (vermutlich) wirklich abgelaufen ist, kommt am Sonntag 31.08.2014, 16 Uhr auf den Alfred-Scholz-Platz (vor der Sparkasse, gegenüber von ehem. Hertie).
PPS: ...und anschließend zu Kaffee, Kuchen,Würstchen, Salat und Live-Musik an die Schmiede zum Solifest für's Strohballenrollen Popráci als Teil der Rixdorfer Festspiele.

Freitag, 15. August 2014

Mal mal - gleich noch mal!




Weil das erste Mal so großartig war geht's morgen gleich noch mal los!
Malen was Zeug hält! Ran an die Pinsel und mitgemalt!
Mal so, mal so im Café mal so - mal so.
Wem das zu verwirrend ist, kommt einfach hin, dann geht plötzlich alles wie von selbst.

Samstag, 2. August 2014

Mal mal!

Heute und morgen ab 16 Uhr

Donnerstag, 12. Juni 2014

Liebe werdende Mütter!


Wenn ihr nach einem wirklich schönen Namen für euer (noch) Ungeborenes sucht, bietet euch das Internet viele Möglichkeiten. Fündig und und pfundig bespaßt wird man in den Namenslisten auch, und deshalb kann ich hier und heute speziell für euch mein aktuelles Fundstück präsentieren:

Viel Glück und Verstand(!) wünsche ich euch bei euern Entscheidungen,
eure Jette

Dienstag, 27. Mai 2014

Pseudo-Peloria

= vorgetäuschte Monstrosität (Ungeheuerlichkeit)
"Ungeheuerlichkeit" wäre ja auch wohl auch der falsche Ausdruck für das kleine Blütenwunder, dass ich dieser Tage im Garten entdeckte. "Monströs" klingt auch so negativ.
"Kleines" Blütenwunder ist allerdings vielleicht auch wiederum etwas untertrieben, denn eine Pseudo-Peloria-Blüte ist um einiges größer, als die normalen Blüten der betreffenden Pflanze.
Im Grunde handelt es sich um eine Spezialausführung, um den spontanen Zusammenschluss vieler kleiner embryonaler Knospen zu einem großen Ganzen, um eine hübsche Mutation?
Beim Fingerhut kommt sie wohl ähnlich häufig vor, wie die Vier- bis Vielblättrigkeit beim Weißklee.
Vor Jahren hatte ich auch mal eine solche Überraschungsblüte an einem Brutblatt. Neben den vielen kleinen rosa-bläulichen Blüten wuchs an einem Extrastengel ein großes rundes gelbliches Wunder.

Nachtrag: Nachdem sich an der Spitzes des Fingerhuts die Monsterblüte entfaltete war dort die Aussicht auf weitere normale Blüten natürlich gestorben. Weil die Pflanze aber noch viel zu viel Power hat, entschloss sie sich ungewöhlicher Weise mehrere Zweige zu bilden, an deren Spitzen allüberall kleinere Monsterblüten in Glockenblumenblütenform sitzen...

Montag, 26. Mai 2014

64,3% für 100%


"Die Berliner haben nun mal so abgestimmt, das ist zu akzeptieren. Sie wollen keine behutsame Bebauung."
Nee, die Berliner wollen ein brachiale, brutale, radikale "Tempelhofer Freiheit" nach Hau-drauf-Manier.

Und wer bezahlt jetzt die ganzen teuren Architekten mit ihren schönen Entwürfen?
Da ist der Katzenjammer groß. Ein paar Tränchen tropfen auf das schöne, mühevoll gebastelte 3D-Modell. "Müssen wir das jetzt alles wegwerfen?"
Nee, Ihr könnt damit die zehn-Meter-breiten Flure eurer Ateliers aufhübschen, vielleicht interessieren sich ja die Chinesen dafür, die Amis oder ein tapferer Bauherr irgendwo in Afrika. Olle Flugplätze und Mangel an billigen Wohnungen gibt es auch an anderen Orten der Welt.

Was uns erspart blieb:                           oder auch das:


PS: Wie ich heute (27.5.) höre, ist Wowereit tatsächlich gleich ins Flugzeug und ab nach Peking ...

Donnerstag, 22. Mai 2014

Endlich, endlich, endlich!


König Buschi live auf dem Platz der Stadt Hof Alfred-Scholz-Platz (der Platz vor der Sparkasse, Quelle, Sinleffers, gegenüber von Hertie, ihr wisst schon), am Freitag zum "Europafest".
Und dann regelmäßig:

Die Rixdorfer Nachrichtenschau -
Der Saubermänner SuperGAU.
Durch's Dorf gejagt wird jede Sau -
Die Rixdorfer Nachrichtenschau.
(Text bitte schon mal üben!)

Montag, 19. Mai 2014

Endlich, endlich, endlich...


... war ich gestern nach Jahren der Verschusselung auch mal bei KASPER KAFFEE KUCHEN im Central Rixdorf.
Tränen hab ich gelacht. Den Schluss der aktuellen Episode hab ich akustisch nicht mehr mitgekriegt, er ging - zumindest für mich - im allgemeinen Kommentar-Tumult der Zwei- bis Vierjährigen unter. Das ist aber nicht so schlimm, denn zu beobachten, wie sich die Kinder über den Wirbel da oben auf der Kasperbühne echauffieren ist mindestens so unterhaltsam, wie die Geschichte selbst.



1. Kasper lüftet seine Stinkesocke und muss mal eben mit dem Ei-Phone nach Prenzlauer Berg telefonieren.
2. Die Hexe hat sich in eine hübsche Sekretärin verzaubert und biedert sich beim Kasper wahlweise als Sängerin oder Putzfrau an.
3. Kasper führt der Hexe seine neu gebastelte Pritsche vor.

Die Geschichte zwischen den den Bildern müssen sich die geneigten Leser/innen nun aber bitte selbst zusammenreimen, oder: die nächste Geschichte genießen, wenn es wieder heißt KASPER KAFFEE KUCHEN.


Dienstag, 25. Februar 2014

analog


Sieh mal an: abermals hat ein hübsches Fundstück seinen Weg zu mir gefunden, aber diesmal stammt es wieder aus der analogen Welt.
Es dokumentiert die Gründung eines Berliner Vereins im Jahre 1899. Leider ist es nicht mehr ganz handfest, die Seitenränder mürbe, die Bindung lose, man muss recht vorsichtig damit umgehen.

Schön und sauber in Sonntagsschrift geschrieben, vom längst vorher bestimmten Schriftführer, der mit Feder und Tintenfass bewaffnet seiner neuen Aufgabe entgegenfieberte.
Wie man an der Überschrift des §6 "Vereins-Organe" sieht, hat er ein Trennungszeichen als Bindestrich zwischen zwei Wörtern verwendet. Das Trennzeichen kennt man, wenn man ab und zu in einem alten Lexikon blättert. Es ähnelt einem Gleichzeichen, nur schräg - und erscheint in der Handschrift des Protokollanten fast senkrecht, wie verlorengegangene Gänsefüßchen.

Wer eine Buchstabiertafel für Kurrentschrift benötigt, um den Textausschnitt zu lesen, kann sich aus pädagogisch wertvollen Gründen vielleicht auch an Menschen wenden, die altersmäßig jenseits der fünfundsechzig angekommen sind, denn die dürften die Schrift noch in der Schule in der Variation "Sütterlin" gelernt haben.


Mittwoch, 1. Januar 2014

Dem Wahnsinn nahe

könnte man sein, wenn es letzte Nacht wirklich so zugegangen wäre, wie das Foto locker flockig illusioniert:


Entstanden ist das Bild etwa 15 Minuten nach Mitternacht auf der Karl-Marx-Straße mit einer ganzen halben Minute Belichtungszeit. Und da kommt in der Nähe und Ferne schon einiges zusammen, was man sonst alles schön sauber voneinander getrennt und nacheinander zu sehen bekommt.
Dieses Mal weigere ich mich, aus dem feurigen Foto ein Orakel für das frisch angelandete Jahr zu stellen, denn ich sehe gerade nur was wirr-wild-buntes, wie vermutlich jede andere auch, doch wer weiß ...

Es hat aber schon mal gut angefangen, beim erstaunlicherweise absolut gefahrlosem Nachhauseradeln (kurz nach dem Foto) verfolgten mich statt nerviger Böller viele gute Wünsche fürs neue Jahr, die ich hiermit vertrauensvoll an alle Bedürftigen weiterreiche!

Dienstag, 10. Dezember 2013

Mach dir nichts draus


Ein Lied für alle Winterradler mit Badewanne


Ist es draußen allzu naß,
Regen peitscht dich von Nordost,
macht das Radeln keinen Spaß,
doch es gibt noch einen Trost:

    Mach dir nichts draus,
    du hast ne Wanne zuhaus,
    du hast ne warme Badewanne!

Bläst Sturm, wird zum Taifun,
wehts eiskalt dir durch jede Naht,
frierst du wie des Schneiders Huhn
bei null und noch viel wen'ger Grad.

    Mach dir nichts draus,
    du hast ne Wanne zuhaus,
    du hast ne warme Badewanne!

Kommen Eis und Schnee geflogen,
klirrt Frost gar bitterkalt oweh,
Glatteis zieht in steilem Bogen
dich zu Boden in den Schnee.

    Mach dir nichts draus,
    du hast ne Wanne zuhaus,
    dir macht das gar nichts aus,
    du hast ne Wanne zuhaus,
    du hast ne heiße Badewanne!