Gestern lag auf dem Balkon eine kleine Bienenleiche.
Was hat sie nur dahingerafft?
Mit ihren vollen, dicken gelben Pollenhosen scheint sie abgestürzt zu sein.
Einfach so?
Hat sie sich verflogen?
Und der Heimweg wurde lang und länger, die Pollen schwer und schwerer?
Erstmal setzen, hat sie vielleicht gedacht.
Und dann schaun wir mal.
Samstag, 7. Mai 2016
Bienen sterben
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Jette
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Montag, 14. September 2015
Karriere

Karriereberater machen manchmal seltsame Vorschläge.
Doch wer es ernst meint mit der eigenen Zukunft, sollte sehr vorsichtig sein mit "einen Schritt weiter gehen".
Vor allem, wenn der Zug gleich einfährt.
Dann könnte es mit der Zukunft, selbst als Zugführer schnell zu spät sein.
Psssst, ich hab noch ein paar Ns zu verkaufen.
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Jette
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Dienstag, 1. September 2015
M 2
Ein Blogbeitrag, der ausschließlich aus einem "M" besteht scheint auffallend viele geneigte Leser(innen wie außen) zu interessieren.
Wie kömmt's?????
Als ich gerade ein Lied fertig schreiben wollte, musste ich mit großem Bedauern feststellen, dass es verschwunden und nicht gespeichert war! Das Lied war schon sehr weit gediehen und handelte von den Mädchen in meiner Stadt, die auf mich warten.

Übrig geblieben war nur das "M" wie "Mädchen".
Schade.
Es waren schon drei Strophen samt Refrain!
Warum hat ausgerechnet diesmal das automatische Speichern nicht funktioniert?
Und warum wurde es aber in diesem prähistorischen Zustand veröffentlicht?
Das krieg ich nicht noch mal so schön hin.
Hier nur ein kurzer, nicht sehr gelungener Ersatzreim:
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Jette
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Donnerstag, 13. August 2015
Schwitzen wie ein Schwein
Und da ist er mal wieder, der Satz des Tages:
"Das Meer hat keine Probleme mit Achselnässe."
Die Pappel und der Ziegelstein auch nicht.
Ich dagegen bin dieser Tage so dauernass, wie schon lange nicht mehr. Die Haut an den Fingerspitzen wellt sich auf wie nach zu langem Baden.
Schweiß, Schweiz, schwitz, swisse, Schwyz... Wieso heißt die Schweiz wie sie heißt?
Zitat von tell.ch:
Wo der Name Schwyz herkommt,(...) Die Ortschaft wurde erstmals 972 unter dem Namen "Suittes" erwähnt. Der Sage nach, war „Suit", oder „Suito" der Führer einer allemanischen Sippe, die sich in der Gegend niedergelassen hatte.
Und woher kommt der Schweiß - außer aus Achsel, Stirn und ...?
Schweiß
der Ausdruck lässt sich über mhd. sweiz, ahd. sweiz auf westgerm. *swaita– „Schweiß“ zurückführen; Quelle ist die idg. Wurzel *swoid– „schwitzen“, die sich auch in lat. sudor „Schweiß“ und griech. hĩdos „Schweiß“ nachweisen lässt; gehört zum Verbstamm von → schwitzen; seit mittelhochdeutscher Zeit wird Schweiß auch im Sinne von „Tierblut“ in der deutschen Weidmannssprache verwendet.
Nun liebäugle ich besonders mit zwei Möglichkeiten, auf die der Name des Sippenchefs zurückgehen könnte. Die eine hat was mit Jägersprache (s.o.) und dem dazugehörigen Schweiß bei erfolgreichen Jagden (auch auf Wildschweine) zu tun und die andere was mit Schwaben/Suebi (Alemannen) und der erforschten Herkunft aus Elbgermanien samt dem dort befindlichen Fluss Swine... - am Ende liefe es vielleicht aufs Selbe hinaus:
Zurück zu den Wurzeln!
Schwein
die Bezeichnung des Tieres geht über mhd. swin, ahd. swin auf germ. *swina– „Schwein“ zurück, das sich auch in altengl. swin und altfrz. swin bezeugen lässt
So erklärt sich vielleicht auch ein möglicher Grund, warum die Schwaben so gerne nach Berlin ziehen (neben dem sprichwörtlichen Sparsamkeitswahn).
Man weiß es nicht.
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Jette
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Montag, 27. Juli 2015
Serviervorschläge
Der Vermerk "Serviervorschlag" auf Lebensmittelverpackungen könnte auf leckere Ideen verweisen (wie von alters her auf fast jeder Packung von Backzutaten). Vor allem soll er aber den Produzenten vor eventuellen Klagen schützen, weil sich nicht exakt das in der Tüte befindet, was draußen abgebildet wurde, egal ob es sich dabei um das lustige Mädel neben dem Käsestück handelt oder den hübschen Teller unter der Buchstabensuppe.
Der oft aber nur versehentlich vermerkte "Serviervorschlag" kann aber natürlich auch elegant über den tatsächlichen Inhalt hinwegtäuschen oder aber völlig gaga sein. Nämlich dann, wenn man ihn besser mit "freie Illustration" oder "eine Zutat" bezeichnen sollte.
Menschen, die aus eigener Appetit- oder Fantasielosigkeit gerne den Serviervorschlägen folgen möchten, könnten sonst sehr bald in Schwierigkeiten kommen.
Denn wie man zum Servieren laut Vorschlag das Tomatenmark wieder zu ganzen Tomaten zusammensetzt und wieviel Joghurt man kaufen muss, damit man die darin enthaltenen Fitzelchen zu ganzen Früchten verpuzzeln kann, verraten die Hersteller nicht. Auch würde ich gerne mein Heringsfilet in Tomatensoße gerne auch makellos weiß neben derselben servieren, aber es will einfach nicht gelingen...
Den interessantesten Serviervorschlag dieser Woche fand ich auf einem Fläschchen: drei Pistazien an fünf Tropfen Öl. Ich werde ein paar Gäste einladen und dann bin ich mal gespannt, wie's schmeckt!
Viele Hersteller scheinen aber auch (noch) keine Angst vor irgendwelchen hirnrissigen Klagen (american style?) zu haben. Bei den in meiner Küche aktuell anwesenden Artikeln mit Abbildung hält es sich ungefähr die Waage. Also besteht vielleicht noch Hoffnung.
PS: Meine lieben Kätzchen werden hoffentlich nicht demnächst die Petersilie bemängeln, die auf der Dose so appetitlich zum Futter drapiert, aber nicht als Vorschlag gekennzeichnet wurde!
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Jette
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Sonntag, 3. Mai 2015
Man soll ja nicht...
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Jette
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Freitag, 27. März 2015
Im Zweifel...
...für den Angeklagten?
Eigentlich ist es verwunderlich, dass der Co-Pilot des zerschellten A230 nicht in pulverisierter Abwesenheit schon zum ... verurteilt wurde. Noch gibt es zwar nicht den geringsten Beweis, dass es sich um die gewissenlose Tat eines mörderisch veranlagten Selbstmörders gehandelt hat. Genau genommen ist noch nicht mal beweisbar, ob es sich dabei tatsächlich um den Co-Piloten gehandelt hat, der die Cockpit-Tür nicht mehr öffnen wollte...oder konnte? War vielleicht CO2 im Spiel?
Bis jetzt gibt es jedenfalls nur einen einzigen bröckeligen Hinweis: die angedetschte Sprach-Blackbox.
Also lediglich ein einziger HINweis und kein BEweis. Mehrere Hinweise könnten dann durchaus auch eine Beweislage ergeben, aber bis jetzt ist da noch nicht viel. Außer: er soll früher mal eine Depression gehabt haben. Die meisten Menschen haben irgendwann einmal in ihrem Leben eine depressive Phase und das sagt nichts darüber aus, ob man irgendwann einmal 149 Menschen umbringen wird.
Haben die Fluggesellschaften so große Angst, dass wieder ganz viele Reisefreudige vor alten kaputten Flugzeugen zurückschrecken, dass sie schnell einen anderen Schuldigen etablieren mussten? Und wenn, glauben die dann tatsächlich, dass die Touristen lieber in ein Flugzeug steigen, wenn sie mit gemeingefährlichen Piloten rechnen müssen? Na ja, das ist genauso graue Theorie, wie alles andere, solange die Untersuchungen nicht vollständig abgeschlossen sind.
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Freitag, 13. Februar 2015
Ene mene...
Auf der Suche nach Abzählreimen, die mit "ene mene" anfangen, stieß ich recht zügig auf diese vier:
Ene mene mopel,
wer frisst Popel,
süß und saftig,
für eine Mark und achtzig,
für eine Mark und zehn
und du darfst gehn. Niedersachsen
Ene mene micken macken,
eene Fru, de kunn nich kacken,
nimmt ’n Stock,
bohrt ’n Loch,
schit ’n halben Heringskopp. Ostfriesland
Ene mene mink mank pink pank
ene mene acke backe eia peia weg. Berlin
Ene mene titschn tatschn
ene in die Fresse klatschn
ene noch dazu
und raus bist du. Sachsen
Für alle vier Variationen gab es Herkunftsangaben (ich hab sie versteckt hinter der jeweils letzten Zeile).
Beachte: Nur weil der "in die Fresse klatschen"-Reim den Sachsen zugeordnet wurde, darf man aber nicht davon ausgehen, das der Sachse ansich durch die frühe Sozialisation mit solch alten Kinderreimen ein natürlicheres Verhältnis zur Gewalt gegen Mitmenschen entwickelt hat, als die Einwohner anderer deutscher Gegenden.
Ah, und hier noch eine vermutlich bairische Variante:
Ene mene mackel
die Sau treibts mit dem Dackel
ene mene muh
und raus bist du.
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Dienstag, 27. Januar 2015
Hitlers Gartenzwerge
Eigentlich ein langerwarteter Treffer für die ...Versprechen-Sammlung:
"...patriotische Europäer für die Befreiung des Abendlandes äh..."
aber irgendwie doch nicht wirklich schön, weil: auch ohne Verhaspelung unsinnig.
Kann denn jetzt tatsächlich jeder kleine Nazi-Hansel mit oder ohne Zipfelmütze seine eigene Pegida-Veranstaltung anmelden? Neu auf der Randale-Bühne ist ein Montags-Demo-Projekt, angemeldet von H. Müller, dem Chef der Brandenburger REPs:
BraMM-Pegida = "Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung - patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes."
Ich kenne auch eine schöne Abkürzung mit 11 Buchstaben: DBDDHKPUAKM*
Wer die auch kennt, weiß wovon ich rede.
*) im Internet nur ohne, bei uns in Neukölln immer mit a (= auch), schon allein wegen des besseren Sprechrhythmusses!
PS: Man glaubt es erst, wenn man es sieht. Ja, es gibt sie: Die Hitler Gartenzwerge-Kollektion, gestaltet von Ottmar Hörl, dem man deshalb auch eine Klage anhängen wollte, weil man Hörls kritischen Aspekt übersah. Aber wer, bitteschön, kauft sich (oder andern) einen kritisch gemeinten, schwarz angemalten Nazi-Zwerg?
PPS: "Hitlers Gartenzwerge" ist (bis jetzt noch) keine Folge in Guido Knopps History-Zyklus.
Quelle Originalsound: radioeins, Das Schönste aus dem Schönen Morgen vom 26. Januar
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Mittwoch, 7. Januar 2015
Juggelmuggel
Dieser Tage lernte ich das Wort "Juggelmuggel". Das käme, laut Armin Müller-Stahl, aus dem Ostpreußischen und bedeutet "Zuckerei". Wie ich inzwischen aber auch weiß, handelt es sich dabei um die ostpreußische Aussprache des jiddischen Wortes Kogel-Mogel (גוגל מוגל)
.
Die Vorvorderen meiner einen Großmutter kamen - soweit ich weiß - auch aus Ostpreußen und deshalb durfte ich bei ihr wohl auch regelmäßig Zuckerei genießen: Rohes Eigelb mit Zucker und etwas Milch; die unalkoholische Form von Eierlikör. Lecker! Das habe ich mir auch später gerne selbst gemacht.
Bis die ersten Warnungen kamen, dass man von rohen Eiern grundsätzlich Abstand nehmen solle. Wegen der Salmonellen. Das ist ziemlich blöd, denn Eierlikör (die desinfizierte(?) Variante) mag und mochte ich dagegen überhaupt nicht und nie .... brrrrr! Andere können sich nicht vorstellen, dass man rohe Eier überhaupt (auch garantiert salmonellenfrei) verzehren kann und ekeln sich vor Zuckerei - aber erstaunlicherweise nicht vor Eierlikör!
PS: Goggelmoggel auf italienisch
PPS: "Humpty Dumpty" (oben rechts) hat eigentlich gar nichts mit Zuckerei zu tun, außer dass es sich um was eierartiges handelt und in der deutschen Version von "Through the Looking-Glass, and What Alice Found There" (Alice hinter den Spiegeln) von Lewis Caroll als "Goggelmoggel" übersetzt wurde.
PPPS: hat "Goggel" was mit Gockel oder Hühnern/Federvieh im allgemeinen zu tun? Und "Moggel" was mit kullern, Murmel, Kugel, Muggelstein? (Woher haben "Muggelsteine" eigentlich ihren Namen?) Zusammengefasst wäre das dann was kleines, rundliches von einem Hühnervogel...
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Freitag, 26. Dezember 2014
Weihnachtsstern
Fast zu spät und eigentlich auch völlig unerwartet überraschte mich heute ein kleiner Schneestern. Ein sehr kleiner zugegeben, aber hübsch aufgehängt in einer winzigen Kathedrale aus verschneitem Gras:

Inzwischen hat ein einziger dünner Sonnenstrahl die ganze Pracht dahingeschmolzen.
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Dienstag, 9. Dezember 2014
Kleine Kopfkunde
Ein Leckerbissen ist die "Kopfkunde für Quereinsteiger".
Hier ein Auszug aus Kapitel 13 "Hirntypisierung":
Beim Blick in dieses Hirn (Abb. links) kann man sehr leicht diagnostizieren: Dieses Hirn gehört einem Schelm mittlerer Ausgeprägung. Es begegnet einem gerne mit verschmitztem Grinsen, das sich vor allem auch in der Augenpartie manifestiert.

Das zweites Bild (rechts) zeigt einen deutlichen Ansatz zu (meist) versteckter Schadenfreude und schrägen Überraschungsscherzen, jedoch ohne erkennbaren Drang zu Hilterhältigkeit oder Gemeinheit.

Die letzte Aufnahme (links) stellt ein sehr seltenes Phänomen dar. Wenn auch nur undeutlich zu erkennen (Pfeil), so doch eindeutig in Intension und Ausformung, kann ein gelegentliches Zungeheraustrecken festgestellt werden, durch das der Inhaber dieses Hirns vermutlich schon in jungen Jahren als "frech und aufsässig" eingestuft wurde.
Hoffentlich hat Ihnen/euch dieser kleine Ausflug in die allgemeine Kopfkunde Spaß und möglicherweise neugierig gemacht. Es gibt viele Aspekte in der Kopfkunde, die zu einem interessanten Hobby einladen, angefangen bei moderner Frisierkunst, Geistersimulation und rhytmischem Ohrwackeln, bis zu Konservierungstechniken der alten Ägypter dürfte sich für jeden Interessierten ein Bereich finden, um seine Freizeit sinnvoll zu gestalten.
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Sonntag, 23. November 2014
ohne Titel
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Jette
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Donnerstag, 20. November 2014
Na gute Nacht!
Auch die Borgs machen nachts das Licht aus.
Nur ein paar unermüdliche Leseratten halten sich mit dem neuesten pangalaktischen Abenteuer- roman von .... wach oder schauen noch mal, was der Kühlschrank so hergibt.
Manche haben vielleicht auch so einen nervigen Schnupfen wie ich, der sie von einem entspannenden Schläfchen abhält, aber im Großen und Ganzen sind diese Assimilations- genies nicht anderes, als Menschen, die sich immer und überall anpassen.
Wer hat mir eigentlich ungefragt seinen Schnupfen verborgt?
Bitte sofort abholen!!!
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Jette
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Montag, 29. September 2014
Jenny?
Endlich habe ich mal wieder daran gedacht nachzusehen, was die Verfilmung von "Higgelty Piggelty Pop" inzwischen so macht, ob man sie auf normalem Wege kaufen kann (schwierig), ob sie vielleicht sogar synchronisiert wurde (nein), oder ob sie wenigstens von irgendjemand irgendwo hochgeladen wurde, damit man überhaupt mal einen Blick drauf werfen kann.
Ja, kann man (siehe unten).
Und nun ist mir aufgefallen, dass ich bei dem kleinen Hauptdarsteller-Terrier trotz des unzweifelhaft weiblichen Namens "Jenny" nie nie nie an die Stimme einer älteren Frau gedacht habe, auch wenn es, wie in diesem Fall, die ehrenwerte Meryl Streep ist. Jenny war seltsamerweise für mich immer irgendwie geschlechtslos, neutral.
Mit weiblichem Namen und eher männlicher Stimme stellte sie für mich die lebendig gewordene Sehnsucht nach einem Leben, das es jenseits von dem, was Eltern, Vorgesetzte, Konventionen und gesellschaftliche Zwänge von einem erwarten, auch noch gibt.
Ein selbsbestimmtes Leben mit Spaß und von mir aus auch Abenteuern, möglicherweise auch so etwas ähnliches, wie ein richtiges Leben nach einem falschen Leben?
Vielleicht ist das durch die deutsche Übersetzung von Hildegard Krahé passiert, in der Mother Goose zu Frau Hule wurde, die als Frau Holle (Hulda, Holda ≈ Frigga und andere) in der mittel- und nordeuropäischen Sagenwelt eine erheblich andere Rolle spielt, als ein Gedichte dozierende Mütterchen Gans...
Aber jetzt erst mal ein paar weniger schwere Gedanken und statt dessen viel Spaß mit der englischen Orginalversion samt französischen Untertiteln:
Und hier noch ein paar "Behind the Scenes":
Puppeteering
Building the Sets
"Do You Have Experience?"
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Jette
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Sonntag, 28. September 2014
Hat's geschmeckt?
"Ist das Kunst oder kann das weg?" - noch'ne Variante...
...denn da hat im vergangenen Mai angeblich einer zugefasst und einen kleinen Teller samt der darauf befindlichen, etwas eklig durchgekauten Oliven stibitzt!
Aber ist es nicht wahrscheinlicher, dass ein ordnungsliebender Mensch das stehengelassene Tellerchen
einfach nur weggeräumt und die aufgeklebten, kunstvoll drapierten Essensreste runtergekratzt hat.
Wenn ihm
oder ihr doch noch auffiel, dass an der Sache vielleicht irgendwas nicht
stimmt, sag ich nur: Psssssst. Klappe halten. Nix deutsch sprechen.
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Jette
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Bröckchen: Ausstellung, Fundstück, geheimnisvoll, Kunst+Kultur, lach mal, Magenknurren
Samstag, 27. September 2014
Selbstdarstellung
Freikirchliche evangelikale Fundamentalisten klagen gemeinsam mit salafistischen Islamisten die katholische Kirche an:
Selfie-Pest!
Die Selbstverherrlichung und "Selbsterhöhung" in Form von Selfies nimmt zur Zeit Ausmaße an, die sich sogar die Katholiken-Mafia mit einem Kreuzzug der besonderen Art versucht zu eigen zu machen! Sehen und lesen Sie hier das Kreuz des Anstoßes: Aufforderung, Selfies mit Aschekreuz auf der Stirn zu veröffentlichen!
Der jm-Redaktion liegt ein sechs Kilogramm(!) schweres und entsprechend umfangreiches "Freiexemplar" eines türkischen Verfassers vor, voll mit gemopsten Fotos amerikanischer Wissenschaftsagenturen.
Des weiteren wird der Herausgeber immer wieder
strafrechtlich verfolgt wegen verschiedener Vergehen, wie etwa
Erpressung, unerlaubter Waffenbesitz und Sex mit Minderjährigen, was ihn
nicht daran hindert, sich in seinen frommen Fernsehsendungen ausschließlich mit blondierten, aufgespritzten und -geblasenen Dumpfmiezen zu präsentieren.
Ach ja, und worum geht's in dem Buch?Um die Beweisführung, dass die Evolution kompletter Quatsch ist und damit um einen relativ einzigartigen muselmanischen Kreationismus. Und den versuchen ja ansonsten nur erz-evangelikale Amis zu verbreiten.
Und der Muselman hat(te) soviel Geld, dass er von diesen Machwerken nicht nur tausende an europäische Kufr verschenkt, sondern auch noch eine Reihe weiterer Schwergewichte produziert hat.
PS:
Evangelikal bitte nie, nie mit evangelisch verwechseln, genausowenig wie Islam mit Islamismus!
PPS:
Fundamentalisten hergehört!
Wenn ihr an diesen Gott/Allah glaubt, an den ihr zu glauben behauptet, warum traut ihr ihm nur so wenig zu, wie ihr in euern kleinen Hühnerstiezen denken könnt. Woher wisst ihr eigentlich, dass er seinen großen Plan nicht schon mehrfach geändert hat und dass die selbstständige Weiterentwicklung der Lebewesen aller Art nicht Teil seines Planes ist???Und wo steht geschrieben, dass man sich wieder zurückentwickeln soll, wie es offenbar Teil eurer mickrigen Pläne ist? Wir lassen uns jedenfalls die Fähigkeit, den Kopf eigenständig zu benutzen, nicht wieder rausoperieren, kapiert!
Man, man, man.
Offenbar war es auch Gottes Plan, euch vorsichtshalber nicht zuviel Hirn zu geben, wer weiß, was ihr damit für einen Blödsinn anstellt!
Angemessen zornig,
PPPS: Ja, ihr habt's alle gemerkt, ich musste in den letzten Tagen ein bisschen Dampf ablassen. Nun reicht's aber auch. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Ab morgen wird's wieder unterhaltsamer.
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Mittwoch, 20. August 2014
Was ist das denn nun schon wieder‽
Ein Pilz‽
Gar die Spore eines Pilzes‽
Etwa ein Insektenauge‽
Doch kein Blütenstempel‽
Vielleicht ein handgeklöppelter Designer-Überzug für einen Poller‽
Oder ein Interrobang‽
PS. Das ist ein Interrobang: ‽
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Jette
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Bröckchen: der Nase nach, Entscheidungen, Form + Farbe, Fragen, Fundstück, geheimnisvoll, hoppsala, Neukölln-Rixdorf, Sachkunde, schnieke, Spiel + Spaß, Überraschung
Montag, 4. August 2014
Premiere für die Ente
Endlich werden die ersten drei Folgen von "Raumschiff Ente" freigegeben und als Welturaufführung bei ZDF-Neo gesendet! Die weltweite Suche nach den verschollenen Filmstreifen konnte im Herbst vergangenen Jahres erfolgreich beendet werden. Seitdem waren umfangreiche Restaurierungsarbeiten nötig, um die zum Teil angeschimmelten Zelluloidstreifen wieder ansehnlich aufzubereiten. Nach der heutigen ersten Folge werden die Termine für die anderen beiden Folgen festgelegt. Viel Spaß!

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Jette
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Bröckchen: Film + Fernsehen, Fundstück, Spiel + Spaß, Überraschung
Sonntag, 29. Juni 2014
Meine erste WM
17.06.1970, 16.00 Anpfiff in Mexico City, Estadio Azteca. 50°.
In Deutschland mitten in der Nacht und für Kinder verboten. Trotzdem kletterte ich aus dem Fenster und traf mich mit einer Freundin im Gartenhäuschen ihrer Nachbarn. Die Nachbarn waren noch recht jung und unterstützten unsere mutige Expedition indem sie mit Unmengen von Erdnussflips und Cola aufwarteten.
Es war köstlich und so wunderbar geheim.
Am meisten beeindruckte mich der gefoulte Beckenbauer, der mit ausgekugeltem und wieder festgebundenem Arm einfach weiterspielte! Sowas gibt es nicht mehr. Heute wird schon geweint, wenn nur einer schief guckt. Oder gebissen.
Wer das sogenannte Jahrhundertspiel noch mal nachverfolgen will, kann das hier tun, allerdings mit italienischen Kommentar:
Nachtrag: Ich nehme meine dumme Bemerkung bezüglich des Spielens mit Verletzungen sofort zurück, soviel Kopfverletzungen, Nasenbeinbrüche, angerissene Sehnen und was nicht noch alles da dieser Tage auf den Wiesen der Stadien in Brasilien unterwegs sind...
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Jette
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