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Mittwoch, 21. Oktober 2015

Back to the Gegenwart


Habe versucht, nach dem Zeitunglesen Fischreste in ein Tablet einzuwickeln und bin kläglich gescheitert.


Ich tausch's wieder um.

Montag, 28. September 2015

Mondfinsternis


Best of nächtens am offenen Küchenfenster sitzen:



Bild 1 am Vorabend gegen halb acht,
Bild 2 am 28. 9. kurz nach vier,
Bild 3 eine halbe Stunde später.
Natürlich immer noch Sommerzeit...

Das letzte vergleichbare Ergeignis sah ich 1986 am Abend des 17. Oktober auf der Admiralbrücke stehend. Damals ging das Restlicht an der oberen Hälfte vorbei und ich dachte: Hm, hübsche Holzkugel! Da hatte jemand ein Fernglas dabei, lieh es aus und so kam ich in den Genuss, die Ringe des Saturn zu sehen. Auch schön.

Wer aber immer noch und jetzt endlich den brutalstmöglich angekündigten "Blutmond" anstaunen will, muss den Kanal wechseln, denn: auch Jette will mehr Farbe!

PS: Ich bleibe bei "hübsche Holzkugel".

Freitag, 24. April 2015

Granzfowen



Frel Granzfowen urg
enken Plodannen,
Jem maltorang Asges
urgen bestrannen.

Luften bes glader pön
Rudganzel frohalen
pir sezgen to falen,
pir saster krent Flön.

Granzfowen!



Donnerstag, 5. März 2015

Die Wahrheit gefunden!


Was vernehmen meine tapferen Ohren heute morgen im Radio? Google will jetzt doch lieber auf Qualität statt Masse setzen. Fakten statt Klickzahlen oder kurz gesagt: Wahrheit.
Angeblich wird ein neuer Algorithmus dafür sorgen, dass unqualifizierte Meinungsäußerungen und Verschwörungtheorien auf den hinteren Plätzen der Suchergebnisse landen und Tricks für ein hohes Google-Ranking keinen Sinn mehr machen, wenn man sich nicht gleichzeitig der Wahrheit verschreibt.
Google will also ausgerechnet im braven evangelikal-kreationistischen Amiland mit einer neu errechneten Wahrheit in Konkurrenz zur Bibel gehen? Na dann viel Spaß!
Abgesehen davon, dass ich es stark bezweifle, dass die neue Wahrscheinlichkeitsrechenformel tatsächlich die Wahrheiten dieser Welt errechnen kann, zumal "Wahrheit" viel zu häufig eine Frage des Blickwinkels ist und das Streben nach Objektivität leicht an die real existierenden Grenzen stößt - nur mal angenommen - wenn es Google tatsächlich gelingen sollte, dann wären wir ja mit einem Hops der wahren Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ganz nahe.
"42" kann ja dann wohl kaum noch als Antwort bestehen bleiben. Oder kommt Google auf die                     Deep Thought denkt noch ein bisschen nach...
selbe Wahrheit? Oder war doch die Frage falsch gestellt?

Dieser Beitrag landet mit Sicherheit auf den hinteren Plätzen, weil er die neue Google-Wahrheit und ein Welt-Wahrheitsmonopol für äußerst zweifelhaft und/aber geeignet für neue Verschwörungstheorien hält.

Mehr dazu z.B. bei der Faz, RP-online oder bei heise.

Dienstag, 3. Februar 2015

Guck mal!


Wir haben schon wieder Vollmond.



Gerade eben.


Mittwoch, 31. Dezember 2014

Fernsehkult


Heute ist wieder Tag des "Dinner for one". Von morgens bis abends, auf allen Sendern, mit O-Ton, Untertiteln oder auch in diversen deutschen Dialekten. Früher gab es einen einzigen Sendetermin, zu dem man sich verabredete mit Freunden oder in der Familie, um ein gemeinsames Erlebnis zu genießen. Heute guckt jeder, wann es ihm gerade am besten passt, oder nur auf seinem Lieblingssender oder auf Youtube oder trifft sich zum Public Viewing. Allein, nebenbei, zufällig, denn es gibt ja genügend Wiederholungen.
Das gleich galt auch schon zu Weihnachten für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" oder "Weihnachten bei Hoppenstedts".
Das Feuerwerk draußen vor der Tür ist auch immer das gleiche, es sei denn, es sprengt mal wieder jemand seine Wohnung mit illegalem aber kräftigem osteuropäischen Wumms in die Luft.
Oder man wechselt den Betrachtungsort:

(hier war mal ein prima Bild...)

Ab sofort, 30.4.2015 17:19 Uhr, gibt es hier KEINE farbenfrohe Silvester-Feuerwerks-Fotocollagen-Postkarte mehr ...



Montag, 17. November 2014

Mal was ausprobieren...


...und - oh, Überraschung! - was kommt dabei raus?
Kryptische Lichtspiele unter meinem Schreibtisch:



Mal was ausprobieren!

Montag, 29. September 2014

Jenny?


Endlich habe ich mal wieder daran gedacht nachzusehen, was die Verfilmung von "Higgelty Piggelty Pop" inzwischen so macht, ob man sie auf normalem Wege kaufen kann (schwierig), ob sie vielleicht sogar synchronisiert wurde (nein), oder ob sie wenigstens von irgendjemand irgendwo hochgeladen wurde, damit man überhaupt mal einen Blick drauf werfen kann.
Ja, kann man (siehe unten).

Und nun ist mir aufgefallen, dass ich bei dem kleinen Hauptdarsteller-Terrier trotz des unzweifelhaft weiblichen Namens "Jenny" nie nie nie an die Stimme einer älteren Frau gedacht habe, auch wenn es, wie in diesem Fall, die ehrenwerte Meryl Streep ist. Jenny war seltsamerweise für mich immer irgendwie geschlechtslos, neutral.
Mit weiblichem Namen und eher männlicher Stimme stellte sie für mich die lebendig gewordene Sehnsucht nach einem Leben, das es jenseits von dem, was Eltern, Vorgesetzte, Konventionen und gesellschaftliche Zwänge von einem erwarten, auch noch gibt.
Ein selbsbestimmtes Leben mit Spaß und von mir aus auch Abenteuern, möglicherweise auch so etwas ähnliches, wie ein richtiges Leben nach einem falschen Leben?
Vielleicht ist das durch die deutsche Übersetzung von Hildegard Krahé passiert, in der Mother Goose zu Frau Hule wurde, die als Frau Holle (Hulda, Holda ≈ Frigga und andere) in der mittel- und nordeuropäischen Sagenwelt eine erheblich andere Rolle spielt, als ein Gedichte dozierende Mütterchen Gans...

Aber jetzt erst mal ein paar weniger schwere Gedanken und statt dessen viel Spaß mit der englischen Orginalversion samt französischen Untertiteln:



Und hier noch ein paar "Behind the Scenes":
Puppeteering
Building the Sets
"Do You Have Experience?"

Freitag, 19. September 2014

Murmelhalter im Gespräch


Selten zu beobachten: Smaltalk zwischen zwei Murmelhaltern.

"Hallo, sind Sie neu hier?"
"Sozusagen. Ich bin zum ersten Mal im Grünen. Ganz früher lag an einem feuchten Strand, wo ich mir vermutlich diese fürchterliche Arthritis geholt habe, die mich jahrzehntelang zum Liegen auf einer Holzpritsche zwang. Aber heute sagte eine Stimme in mir «steh auf, du alter krustiger Feuerstein und schau dich um in der Welt!»"
"Wie - und das geht einfach so?"
"Eine zeitlang werde ich wohl noch einen Stock zur Stütze brauchen, aber wer weiß? Vielleicht lernt ja sogar ein alter Stein noch was dazu. So drahtig wie Sie werde ich wohl aber nicht mehr werden."
"Vermutlich. Na, dann wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zukunft!"



Mittwoch, 9. Juli 2014

Quelle Blamage!


Bei aller Liebe, wäre das wirklich so schwierig gewesen, aus einem 5:0 ein 12:0 zu machen? Da hat man doch gesehen, was die deutschen Spieler können, wenn sie nur wollen. Und Zeit war ja nach der 29sten Minute wohl ausreichend. Stattdessen schurrt das Schürrle zwei völlig unzusammenhängende Tore so vor sich hin. Das soll's dann gewesen sein?
Und dann die katastrophale Krönung: In der 89sten schwächelt Neuer, der sich mit seinen Spaghatvorführungen lieber mal beim Ballett bewerben sollte, immer mehr und lässt ein gegnerisches Gnadentor durch. Ja geht's denn noch?! Was hat der sich denn dabei gedacht?

PS für Besserwisser: Blamage ist kein französisches (Lehn-)wort sondern eine deutsche, "französierende", studentische Neubildung des 18. Jahrhunderts. (DWS)

Bild: Collage aus Screenshots der Zeitlupenwiederholung des Original-Oscar-Tors und der eingeblendeten Zeit im Moment des Treffers.

Mittwoch, 11. Juni 2014

777 - Das Interview

 
(jmz) Immer mehr Krimer sind verzweifelt: "Wenn wir dass gewusst hätten, hätten wir nicht dafür gestimmt!" Ehemalige Ukrainer sind schwer enttäuscht über Zar Putins Gesetz, dass jegliches Privateigentum der Ur-Krimer jetzt mit der 777 gekennzeichnet werden soll. "Ausgerechnet die Nummer, der im März verschwunden Boeing! Das bedeutet großes Unglück!", jammert Mira Pleskona (43) mit Tränen im Gesicht. "Die Krim wird untergehen, wir verschwinden im Bauch eines großen Ungeheuers", fügt ihr Mann (42) hinzu, Vater von sechs Kindern.
"Deshalb wollen wir ja auch kein siebtes Kind."
"Was glauben Sie wohl, warum auf der Krim nur sechs große Städte zu finden sind?"
Die Menschen auf der Halbinsel Krim glauben auch heute noch an die Gebote des Xerxo Phlox aus dem 3. Jh. v.Chr., demzufolge die Zahl 7 für Bewohner dieses wunderschönen Landes im Schwarzen Meer großes Unglück verheißt und deshalb strikt zu meiden ist.
Das Gebot beruft sich auf eine noch viel ältere Legende, in der es heißt, dass zu Urzeiten sieben giftige Riesenseeschlangen im Meer hausten und jedes Jahr zur Sommersonnenwende die Insel umzingelten, um sich die sieben schönsten Jungfrauen  zu holen. Ansonsten würde sie die Insel so fest umklammern, dass alles auf ihr verdorren und sterben würde. Erst, nachdem es einem mutigen Helden, ein Vorvorvorfahr von Xerxo Phlox mit seinem Gefolge gelang, einen dieser Seedrachen zu bezwingen, konnte der Bann gebrochen werden.
Dieser Hintergrund lässt natürlich verstehen, warum sich viele Krimer gegen die 777-Vorschrift wehren und plötzlich gar nicht mehr so begeistert von der Russifizierung sind.


Montag, 19. Mai 2014

Endlich, endlich, endlich...


... war ich gestern nach Jahren der Verschusselung auch mal bei KASPER KAFFEE KUCHEN im Central Rixdorf.
Tränen hab ich gelacht. Den Schluss der aktuellen Episode hab ich akustisch nicht mehr mitgekriegt, er ging - zumindest für mich - im allgemeinen Kommentar-Tumult der Zwei- bis Vierjährigen unter. Das ist aber nicht so schlimm, denn zu beobachten, wie sich die Kinder über den Wirbel da oben auf der Kasperbühne echauffieren ist mindestens so unterhaltsam, wie die Geschichte selbst.



1. Kasper lüftet seine Stinkesocke und muss mal eben mit dem Ei-Phone nach Prenzlauer Berg telefonieren.
2. Die Hexe hat sich in eine hübsche Sekretärin verzaubert und biedert sich beim Kasper wahlweise als Sängerin oder Putzfrau an.
3. Kasper führt der Hexe seine neu gebastelte Pritsche vor.

Die Geschichte zwischen den den Bildern müssen sich die geneigten Leser/innen nun aber bitte selbst zusammenreimen, oder: die nächste Geschichte genießen, wenn es wieder heißt KASPER KAFFEE KUCHEN.


Montag, 5. Mai 2014

Monster Blümchen Mutationen


Da hat sich doch eins meiner Tausendschönchen entschlossen einen, nein, sogar zwei kleine - ja wie soll man's nennen? - spätgezündete siamesische Zwillinge (oder Drillinge?) hervorzubringen. Man stelle sich vor, Menschen könnten sowas auch fabrizieren!



Man stelle sich vor... ach - da fällt mir ein, das haben sich ja tatsächlich schon mal drei finnische Mädels vorgestellt:

"Benigni", Finnland 2009. Ein kleiner überraschender Film von Elli Vuorinen, Pinja Partanen und Jasmiini Ottelin.

Mittwoch, 12. März 2014

Schwarze Magie


Liebe Bakinka, ich kann deine Sorge zutiefst verstehen, das würde mir auch Angst machen!
Glaube den andern im Esoterikforum nicht, wenn sie das Gegenteil behaupten, denn natürlich wird dort keiner freiwillig zugeben, dass er/sie sich mit der höchst gefährlichen schwarzen Magie auskennt. 
Mir ist das mit dem Ring auch mal passiert: über Nacht wurde er schwarz und fünf Wochen später habe ich mir das Bein gebrochen! Kannst du dir das vorstellen? Seit dem trage ich keine Silberringe mehr (nur noch Plastik, reines Gold und Platin) und habe vor allem Angst, was über Nacht schwarz werden kann.
Am schlimmsten ist das für mich mit dem Himmel. Hier in Rixdorf wird der Himmel gerade im Winter und bei Neumond schon manchmal ziemlich dunkel und dann kann ich gar nicht richtig schlafen, weil ich Angst habe, dass er mal richtig schwarz wird und mir dann die Haare ausfallen oder dass ich von einem Schulbus überfahren werde oder noch schlimmeres. 
Das blöde ist, man kann dagegen einfach rein gar nichts tun. Ich bin auch schon völlig verzweifelt.
Ich hoffe ich konnte dir helfen, LG Jette

Montag, 28. Oktober 2013

Liebe Spiriterroristen!


Wenn ihr misstrauisch gefragt werdet, ob dass, was ihr da anbietet, etwa esotherischer Natur sei, dann seid nicht dumm! Lügt statt dessen den neugierigen Fragern ruhig in die Tasche, prahlt mit seriösen Kunden aus Kreisen von Rechtsanwälten, Professoren oder gar Firmenchefs und mit allerneuesten aussagekräftigen Studien. Behauptet nachgewiesene Fähigkeiten seit fünf Generationen und die regelmäßige Prüfung durch amerikanische Wissenschaftler. Aber erzählt bitte nichts von
körperlosen "Wesenheiten", gefühlter Aura oder schlecht riechendem Chi. Die Angabe eines Berufs als "Reiki-" oder "Feng Shui-Meister", Tiermedium, Geistheiler oder gar Shamane löst bei manchen Menschen unweigerlich schallende Lachanfälle aus, - und das wollt ihr doch nicht, das wäre doch wirklich peinlich!

Bis zur nächsten außerstofflichen Begegnung,
Eure Jette

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Inspirationslos

Zwischen Große Koalitionsverhandlungen, bischhöflicher Verschwendungssucht und der Umbenennung des NSA-Abhörskandals zur Ausspähaffäre fällt mir nichts ein. Die Nachrichten gehen mir auf die Nerven.
In Neukölln ist das Hauptthema Gentrifizierung und ich werde mit hochgezogener Augenbraue als Gentrifiziererin angesprochen.
Im Ernst.

Betrachten wir uns dagegen das kleine Kuhkofferfischlein links, das daherkommt, wie ein fröhlicher Mix aus Einhorn, Nautilus, Zeitmaschine und natürlich, weil namensgebend, auch Kuh und Koffer. Dieses Tierchen ist frei von hochziehbaren Augenbrauen und trägt - ähnlich einem Hummer, Käfer oder einer Schnirkelschnecke - seine Knochen außen, was einen adretten Panzer hergibt, samt seitlicher Propeller-Flossen und vorderer feingezähnter Ladeklappe.
Im wahren Leben tragen Kuhkofferfische kein Einhorn auf dem Hinterkopf, sondern nur die an der Stirn angebrachten Zweihörner. Dem Zeichner der Abbildung aus einem vorvergangenen Jahrhundert ist auch nicht höchst inspiriert die Phantasie durchgegangen, sondern hier handelt es sich um die Frontalansicht einer stocksteifen Rückenflosse. Jules Verne und H.G. Wells waren vielleicht von diesem possierlichen Tierchen inspiriert.
Ich nicht, zumindest nicht ausreichend für meine momentanen Ansprüche.

(Ich schraub jetzt letztere runter.)

Dienstag, 8. Oktober 2013

Reich-lich fade

Hatte ich schon mal irgendwann erwähnt, dass ich weiß, was ein Kino ist, wie man es benutzt und was man da erleben kann? Nee? Auch diesmal habe ich nichts besonderes erlebt, und deshalb lohnt es auch kaum der Erwähnung. Ich hab mir "Der Fall Wilhelm Reich" angesehen, vorher und bis jetzt immer noch keine einzige Kritik dazu gelesen oder angehört,  - hier also meine ganz und gar unbeeinflusste Kurzkritik:

Von Geigengesäusel begleitetes, dahinschmelzendes butterweiches Familiendrama, in dem Brandauer in einer Rolle als "großväterlicher Freund, der die Welt retten will" mal etwas entspannter rüberkommt...
Ansonsten frage mich allerdings,  ob die europäische esoterische Gesellschaft einen Fördertopf für den Orgonakkumulator* eingerichtet hat und für die Finanzierung des Films verantwortlich ist. Wenn ja, erwarte ich nächstes Mal ein deutlich erkennbareres Label!

* Nicht zu verwechseln mit dem "Hildegard Orgonakkumulator", einem gänzlich anderen esoterischen, aber ebenfalls Lebensenergie-Akkumulierer.....  (und ein bisschen preisgünstiger).

Samstag, 14. September 2013

Stroh am Kopf

Artur der Großartige
Das Ende der Rixdorfer Festspiele naht, heute ab 14 Uhr mit dem 180. Strohballenrollen und morgen am Sonntag ab 15 Uhr mit der "Rixdorf-Saga". Selbige wird aufgeführt mitten auf dem noch völlig vom Vortag verstrohten Richardplatz. Wobei mit "mitten" eher westlich gemeint ist. "Westlich?" höre ich mal wieder unken: "Wo ist denn westlich? Hab ich etwa 'n Kompass dabei?" Ja, sagt Jette dann, haste sowat nich als Applikation auf deinem Damit-kann man-auch-telefonieren-Gerät?!
Also westlich ist da, wo der Curry-Pilz steht und die Wiese kürzlich gepflastert wurde. Die gepflasterte Wiese ist allerdings die Bühne und das hochverehrte Publikum darf sich zunächst mal auf die Straße stellen. Ausgedacht hat sich das musikalische Schauspielspektakel Artur Albrecht, in dem der Untertitel "Ein Dorf spielt sich selbst" quasi Programm ist...

Mittwoch, 14. August 2013

Mittwoch, 24. Juli 2013

Asselrasseln

Im Partikeller ist was los,
denn Alfons lädt zum Feiern ein.
Es gibt süßen Erdbeerwein
und die Musike ist famos,
nur Klaus-Walter sitzt allein.

Von nah und fern komm' alle Asseln.
Heinz spielt heut die Doppelgeige,
Jutta zupft die Laute leise,
Alfons selbst bedient die Rasseln,
Elsbeth singt, die ist nicht feige.

Alle tanzen, nur Klaus-Walter
wird's jetzt plötzlich kotzeübel.
Lotte holt schnell einen Kübel,
und dann krümmt's ihn - alter Falter!
's riecht nach Erdbeern und 'ner Zwiebel.

Hei, nun geht's ihm wieder prima!
Großer Schwof im Asselkeller
bis zum Morgen, schon wird's heller,
Sonnenaufgang, laues Klima.
Und wer räumt auf? Natürlich Ella!