Wenn sonst nichts hilft, wenn keine vernüftigen Argumente mehr gegen alterntive Energiequellen aufzufinden sind, dann muss eine Sonnenfinsternis her, damit die dummen Verteidiger "erneuerbarer"* Stromquellen endlich kapieren, dass es Unfug ist, Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten...
Da wird nun für morgen mit einem Blackout vor dem möglicherweise bewölkten Himmel herumgewedelt. Richtig so, denn wenn wir wegen Wolken gar nichts zu sehen kriegen, wird es ja mitten am Tag noch dunkler als wenn's nur finstert oder mal ein düsteres Unwetter aufzieht. So eine Finsternis ist auch viel unberechenbarer als plötzliche Unwetter. (Mehr zu dieser beispiellosen Herrausforderung)
Hausfrauen können plötzlich kein Mittagessen kochen und Börsenmakler verlieren Trilliarden, falls sie kein Notstromaggregat haben.
Soviel zur aktuell dramatischen Lage in Norddeutschland.
Dagegen erscheinen die Probleme alternativlos lächerlich, die Schäuble mit den frechen Griechen, Frontex mit der Bewachung des Mittelmeers, die Ukraine mit dem russischen Zaren oder alle Welt mit den islamistischen Terrorismus hat.
*) Was dieses "erneuerbar" eigentlich heißen soll, hab ich noch nicht verstanden. Wer möchte schon gerne die Sonne erneuern, wenn sie mal geplatzt ist. Ich denke, da hat dann hier auch keiner mehr so recht Lust, sie wieder neu zu machen.
Oder das Wasser, wenn es von der Erde runterläuft.
PS: Und Frühlingsanfang is ja ooch noch!
Donnerstag, 19. März 2015
Immer neue Gründe...
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Freitag, 13. März 2015
13
Ein Freitagsreim:
Dreizehn schwarze Kätzchen
machen gerne Mätzchen!
Paraskavedekatriaphobische Menschen haben es heute mal wieder nicht leicht. Und morgen ist dann auch noch der Vierzehnte! Pi-Tag! Ein Tag zu Ehren dieser fürchterlichen Zahl, die sich keiner merken kann, die aber unentbehrlich für Kreisberechnungen ist...
Ist eigentlich inzwischen mal irgendjemandem die Quadratur des Kreises gelungen?
Und wann habe ich das letzte Mal einen Kreis berechnet?
Wieviele Menschen haben an einem Tisch mit 120cm Ø Platz, wenn jeder mindestens 50cm benötigt....
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Donnerstag, 5. März 2015
Die Wahrheit gefunden!
Was vernehmen meine tapferen Ohren heute morgen im Radio? Google will jetzt doch lieber auf Qualität statt Masse setzen. Fakten statt Klickzahlen oder kurz gesagt: Wahrheit.
Angeblich wird ein neuer Algorithmus dafür sorgen, dass unqualifizierte Meinungsäußerungen und Verschwörungtheorien auf den hinteren Plätzen der Suchergebnisse landen und Tricks für ein hohes Google-Ranking keinen Sinn mehr machen, wenn man sich nicht gleichzeitig der Wahrheit verschreibt.
Google will also ausgerechnet im braven evangelikal-kreationistischen Amiland mit einer neu errechneten Wahrheit in Konkurrenz zur Bibel gehen? Na dann viel Spaß!
Abgesehen davon, dass ich es stark bezweifle, dass die neue Wahrscheinlichkeitsrechenformel tatsächlich die Wahrheiten dieser Welt errechnen kann, zumal "Wahrheit" viel zu häufig eine Frage des Blickwinkels ist und das Streben nach Objektivität leicht an die real existierenden Grenzen stößt - nur mal angenommen - wenn es Google tatsächlich gelingen sollte, dann wären wir ja mit einem Hops der wahren Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ganz nahe.
"42" kann ja dann wohl kaum noch als Antwort bestehen bleiben. Oder kommt Google auf die Deep Thought denkt noch ein bisschen nach...
selbe Wahrheit? Oder war doch die Frage falsch gestellt?
Dieser Beitrag landet mit Sicherheit auf den hinteren Plätzen, weil er die neue Google-Wahrheit und ein Welt-Wahrheitsmonopol für äußerst zweifelhaft und/aber geeignet für neue Verschwörungstheorien hält.
Mehr dazu z.B. bei der Faz, RP-online oder bei heise.
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Donnerstag, 12. Februar 2015
Bruch- und Dezimalrechnung
Liebe - laut TU-Dresden-Umfrage - gebildete Damen und Herren aus den wohlhabenderen Schichten Dresdens und Umgebung, die ihr nach eigenen Angaben zu mehr als ¾ gar nicht gegen den Islam seid, aber trotzdem unter dem Titel "...gegen die Islamisierung..." demonstriert,
WARUM demonstriert ihr dann trotzdem gegen den Islam? Weil ihr mit euern eigenen deutschtümelnden Minderheiten, in diesem Fall mit dem übrigen ¼ von dem ⅓ interviewbereiter Demonstranten solidarisch seid? Das finde ich sehr ehrenwert! Aber habt ihr mal überlegt, was das für einen merkwürdigen Eindruck auf die MuslimInnen macht, gegen die ihr doch gar nichts habt? Habt ihr denen schon mal euer Solidaritätskonzept erklärt?
Ich find's toll, dass ihr euch überhaupt von dem Viertel eines Drittels (......Moment.... Bruchrechnung..... drei mal vier .... hundert durch zwölf .....) 8,333 % der Bevölkerung eurer Gegend habt mobilisieren lassen! Und dann mit so wohl durchdachten Parolen, die euern Bildungshintergrund auch so deutlich erkennen lassen, - gefällt mir. Weiter so!
Ach, noch ne Frage: wenn ihr doch so gut situierte Mittelständler seid, warum interessiert euch dann für HartzIV und Mindestlohn? Ach so, ja, wegen den 8,333 %. Find ich gut. Ich find's auch völlig OK, dass euch die 0,2% Moslems in Sachsen am Arsch vorbei gehen, man kann sich ja schließlich nicht mit jeder kleinen kleinen Ausnahmebefindlichkeit gemein machen.
Weiter so, ihr Nicht-gegen-Ausländer-und-den-Islam-seienden Pegida-Demonstranten und sonstigen (christlichen?) Abendländler!
Eure, noch auf ein einleuchtendes Solidaritätskonzept wartende
Jette
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Samstag, 8. November 2014
Ououou!
Aus der Rubrik "Wie man den Rater zur Lösung einer Quizfrage trägt" das (Hör-)Rätsel zum vergangenen Donnerstag:
"Hm."
"Ich helfe mal: Was war das für ein Geräusch?"
"Hund?"
"Naja, nicht ganz."
"Wolf!"
"Was macht der Wolf?"
"Heult?"
"Warum?"
"Den Mond an?"
"Und was war Donnerstag?
"Mond?"
"Wiebitte?
"Mond."
"Was für einer?"
"Äh, - Vollmond?"
"Gewonnen!"
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Mittwoch, 24. September 2014
Prima!
Man sagt mir eine leichte Primzahlenmacke nach, weil mein Kopf, ohne dass ich bewusst Einfluss darauf nehme, gehörte Zahlen, wie Hausnummern oder Altersangaben automatisch auf ihre Primzahlfähigkeit überprüft. Da sich dieser Automatismus nur auf etwas mehr als den Zahlenraum des kleinen Einmaleins beschränkt, bezeichne ich es als kleine Macke. Bei Zahlen ab - sagen wir mal - etwa 140 tritt nur ein verdächtiges Gefühl ein, dem ich aber eher selten nachgehe.
Primreime sind auch schön. Also Wörter, auf die man sich keinen Reim machen kann. Manchmal erwische ich mich dabei, in der U-Bahn oder sonstewo einem aufgeschnappten Wort nachzugehen, das im Verdacht steht, keinen Reim zuhaben. Die meisten haben aber einen, auch wenn's nur ein einziger ist, oder zumindest einen mehr oder weniger erfolgreich, z.B. auf 'Kugel' hingedrehten:
Scarabäus' täglich Müh
Wenn ich den Mist zusammendreh
und überall recht schön verfugel,
wird's am Ende doch nur eine
stinkend braune Kackekugel.
Weitere Primfaktoren (nach dem Grad des Beitrags zur Lebensqualität geordnet, wobei sich immer zwei um einen Platz streiten):
1. Primel, Primhorn (eine Art Waldhorn)
2. Primaner, Primetime
3. Primitivität, Primark
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Sonntag, 25. Mai 2014
42
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Sonntag, 18. Mai 2014
Beängstigend
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Dienstag, 23. Oktober 2012
blutig...
Wonach schmeckt Blut?
Viele Menschen behaupten: Nach Eisen. Das sei logisch, weil Blut doch Eisen enthalte, sonst wäre es nicht rot. Nun, da mag was dran sein. Allerdings habe ich zu selten Eisen im Mund gehabt, geschweige denn roten Rost, dass ich das vergleichen und bestätigen könnte.
Nun findet man (als Normalsterblicher) so gut wie keine Angaben über Prozent-, Gewichts- oder Volumenangaben der geschmackvollen Inhaltsstoffe von Blut. Und wenn, dann sind sie lückenhaft oder auch stark voneinander abweichend. Die Quellen für den Eisenanteil sind sehr spärlich und beschränken sich auf eine Behauptung von 2 Gramm auf drei Liter Blut (oder auch 3-5 g im gesamten Körper). Häufiger gibt es noch geheimnisvolle Millimol(mmol)-pro-Liter-Angaben, aber ich habe keine Ahnung, wie man die Millis in Liter, Gramm oder prozentuale Anteile umrechnet.
Eine Quelle (Wiki) aber sagt, dass der Eisenanteil im Hämoglobin bei einem 70 kg schweren Mann 66,1 % / 2800 mg (2,8 g) sei (geteilt durch ca. 6 Liter Blut kann nicht sein, beim Nachrechnen kommt heraus, dass hier eine Blutmenge von ca. 4,25 Liter angenommen wurde. Das ist für einen durchschnittlichen Mann recht spärlich, nichtsdestotrotz...), daraus ergibt sich die folgende Rechnung:
2,8g : 4,25 = 0,66g pro 1l/1060g
Wir nehmen dabei das gleiche (oder sehr ähnliche) spezifische Gewicht an, wie beim gesamten Blutgemisch (andere Informationen gibt es auch nicht).
Der Hämoglobinanteil im Blut beträgt laut gleicher Quelle durchschnittlich
15 g pro 1 dl , also 150g Hämoglobin pro 1l/1060g Blut
150g sind ca. ein Siebtel von 1060g
also teilen wir 0,66g Eisen durch 7
= 0,094g Eisen pro 1l/1060g Blut
Wer hier bei meist höchstens einem Tröpfchen (weniger als ein 33tausenstel eines Liters) das sauerstoffgesättigte Eisen herausschmeckt, muss schon eine sehr feine Zunge haben!
Aber wonach schmeckt Blut denn dann?
Ich sage: Nach Salz und Zucker.
Nach ähnlich vielen Rechnereien, wegen der unterschiedlichen Maßangaben, die nach einem gemeinsamen Nenner schreien, ergeben sich für Zucker je nach Autor, aber auch je nach Ernährungs- und Verdauungszustand des Probanden Angaben für einen gesunden Menschen zwischen 1-6 g Zucker pro 1l/1060g Blut
und durchschnittlich 9,5 g Salz pro 1l/1060g Blut.
Und warum das jetzt alles?
Ich frage mich schon lange, warum so viele Menschen der Ansicht sind, das man alles mit Salz und Zucker würzen muss, damit es richtig gut schmecke. Da wird - je nach dem - von "Aroma aufschließen" oder "abrunden" geredet. Aber warum gerade mit Zucker und Salz scheint einerseits ein Geheimnis zu sein, ist andererseits in der asiatischen Küche nicht wegzudenken.
Meine Theorie, ganz klar: Weil's nach rohem Fleisch und/oder Blut schmeckt.
Und das wilde Tier in uns verlangt ganz offenbar danach bei einigen häufiger, bei anderen eher selten und gerne auch beim Veganer.
Nun ist aber nicht gesagt, dass all die schönen errechneten Werte auch und selbstverständlich auf tierische Lebenssäfte zu übertragen sind, über die (z.B. freilaufende Rinder) hab ich nämlich überhaupt keine Auskünfte gefunden.
Wenn ich Fleisch esse, z.B. Tatar* oder richtige Stücken, wie Steak oder Braten (das ist das allerdings extremst selten, nämlich alle paar Jahre mal) aber wenn - dann darf's im Inneren auch gerne ein bisschen rot sein.
*) Heißt Tatar so wie es heißt, weil man von den Tataren erwartet, dass sie alles zu Hackfleisch machen?
PS: Das grüne Blut von Grünen Männchen kommt sicherlich vom hohen Kupferoxyd /Grünspan -Anteil.
Nachtrag (5 Wochen später): Hier hat sich jemand viel Mühe gegeben, die Sache mit der Maßeinheit Mol näher zu erläutern, so das Otto N. und Lieschen M. vielleicht auch verstehen, worum es geht. Aber als Nicht-Chemiker hat man da wirklich nur eine winzige Chance...
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Donnerstag, 24. Mai 2012
Nummern
Nummern, Nummern...
Ich muss leider zugeben: manchmal greife ich gedankenverloren zum falschen Nummernblock, das Telefon in der linken Hand, die rechte auf der Tastatur des Rechners. Oder: die Finger der rechten Hand drücken erfolglos die Nummern der CD-Tracks am Telefon. Mal sehn, wann der Tag kommt, wo ich versuche, eine sms auf der Fernbedienung zu schreiben...
Manchmal kommt auch noch die Maus ganz blöd dazwischen, die hab ich aber fürs Foto davongejagt!
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Donnerstag, 26. April 2012
Von Tassen und schwarzen Löchern
Wir philosphieren mal wieder ein bisschen.
Ist die Tasse eine Tasse oder bilden wir uns das nur ein. Greife ich nach dem Tassenhenkel, um die Tasse zum Mund zu führen und zu trinken, oder ist das nur Illuson?
Wir haben uns irgendwann einmal darauf geeinigt, dass Gegenstände die so oder ähnlich aussehen, gemeinhin als Tasse bezeichnet werden. Normalerweise bringen Eltern sowas ihren Kindern bei.
Warum aber, wenn es doch nur Einbildung ist, sieht das, was sich an einem bestimmten Koordinatenpunkt im Raum quasi halluzinativ vor meinen Augen ausbreitet, für dich ganz genauso aus, ohne das wir unsere Wahrnehmung miteinander abgleichen müssen?
Gut, vielleicht gibt es ein paar Schwankungen in der Definition der Farbwahnehmung oder einer von uns beiden tut sich schwer im Schätzen von zehn Zentimetern, aber...
M., der die Theorie der Einbildung in den Raum stellte, begann auf Nachfrage eine ausholende Erklärung zur Verdichtung der Materie, die das Davonschwirren der Elektronen voraussetzt. Leider endete der Exkurs aber nicht da, wo sich die verdichtete Materie zu etwas tassenähnlichem formt - sondern bei einem - manch einer ahnt es schon -
schwarzen Loch.
Ein schwarzes Loch ist ist das, was übrig bleibt, wenn die 99,9% Nichts, die in jedem Atom sitzen, um den Elektronen Platz zum Herumkreisen zu geben, nicht mehr gebraucht werden - weil die Elektronen jetzt woanders spazieren gehen, oder haben sie sich in Nichts aufgelöst?
Wenn man aus einem Menschen die Elektronen rausfiltert und der überflüssiggewordene Raum sich verflüchtig, reduziert sich der Mensch (der Blumenkohl, der Hausschlappen) auf ein schwarzes Loch.
Hätte er auch eine Tasse werden können?
Gut. Wie wir alle merken, kriege ich die Erklärung zu den schwarzen Löchern nicht auf die eingebildete Tasse adaptiert.
Ich gehe noch mal zurück in den Anfängerkurs.
Aber - nur ganz kurz: Kann man aus schwarzen Löchern unter Zugabe von Elektronen (und ein bisschen Platz) wieder "normale Materie" machen??? Vielleicht sogar eine Tasse Kaffee?
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Jette
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Mittwoch, 14. März 2012
Pi-Kantine
Heute: Zahlensuppe für alle!
3.14159265358979323846264338327950288419716939937510582097494459230781640628620899862803482534211706798214808651328230664709384460955058223172535940812848111745028410270193852110555964462294895493038196442881097566593344612847564823378678316527120190914564856692346034861045432664821339360726024914127372458700660631558817488152092096282925409171536436789259036001133053054882046652138414695194151160943305727036575959195309218611738193261179310511854807446237996274956735188575272489122793818301194912983367336244065664308602139494639522473719070217986094370277053921717629317675238467481846766940513200056812714526356082778577134275778960917363717872146844090122495343014654958537105079227968925892354201995611212902196086403441815981362977477130996051870721134999999837297804995105973173281609631859502445945534690830264252230825334468503526193118817101000313783875288658753320838142061717766914730359825349042875546873115956286388235378759375195778185778053217122680661300192787661119590921642019893809525720106548586327886593615338182796823030195203530185296899577362259941389124972177528347913151557485724245415069595082953311686172785588907509838175463746493931925506040092770167113900984882401285836160356370766010471018194295559619894676783744944825537977472684710404734646208046684259069491293313677028989152104752162056966024058038150193511253382430035587640247496473263914199272604269922796782354781636009341721641219924586315030286182974555706749838505494588586926995690927210797509302955 usw.
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Mittwoch, 9. November 2011
Erfinderland
Deutschland, wo sind deine Erfinder?
Adenauer erfand das beleuchtete Stopfei, Bartelmann den Strandkorb, Schumm den Grillanzünder, Drais die Kochkiste, Erfurt die Rauhfasertapete, Müller-Uri das Glasauge, von Esmarch den Eisbeutel (!), Melzel die Sprechpuppe und Jacob die Schneekanone, Nessler die Dauerwelle und Schumm die Fliegenklatsche.
Dazu kam der Dürrkessel, die Curryklemme, der Melittafilter, Hellschreiber, Ottomotor, Fromms und Geigerzähler, der Gerberträger, die Großmannmethode, Litfaßsäule, Richterskala, Karoluszelle, der Fischerdübel und die Knorrbremse.
Und um das alles patentieren zu lassen, muss man anständige und verständliche Beschreibungen, technische Zeichnungen und gegebenenfalls einen Prototypen beim Patentamt einreichen.
Dort sitzt der Prüfungsbeamte, schaut sich alles an und grübelt.
Was soll das sein? Oder/und wofür?
PS: Heute ist Tag der Erfinder.
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Samstag, 8. Oktober 2011
Horror vacui
... oder auch: Die Abscheu vor der Leere lässt Menschen...
... zu Messies werden
... pausenlos plappern
... Platzangst kriegen
... zu Trinkern werden
oder zu Guinnesbuchrekordlern.
Und sie lässt (fast) ein ganzes Rateteam nicht drauf kommen, was der Grund für die Stille einer Orgel sein könnte. Mehr dazu in Halberstadt...
Und schon linst eine alte Frage wieder unter dem Teppich vor, die
entstand, nach dem mir mein Vater erklärte, dass das sterngefüllte, nur scheinbar leere Universum unendlich
sei und sich ständig vergrößere und ausdehne.
Die Frage nach der Messbarkeit des Unendlichen lassen wir an dieser Stelle mal weg. Mich bewegte, wie so viele, mehr die Frage nach dem wohin? Wohin dehnt sich das Weltall aus? Was ist da außenherum? Nichts kann ja nicht sein, denn in nichts kann man sich nicht ausdehen. Und so wie meine Hirnwinundungen hilflose Signale durch den gekrümmten Raum meines Kinderschädels schickten, geht es echten ausgewachsenen Physikern wohl heute noch und fragen sich gegenseitig um Hilfe.
Horror vacui!
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Mittwoch, 7. September 2011
Schöne Berufe V
Achtung, der weitere Schlaumi-Beitrag ist für alle, die keinen blassen Schimmer haben, worum's hier gehen könnte.
Also, als allererstes: Mit einem Violinschlüssel schließt man nicht den Geigenkasten auf, sondern beginnt eine neue Zeile in Notenschrift.
Notenschrift ist leicht erlernbar, wenn man die einfachste Bruchrechnung - für die Tonlänge - beherrscht und eine zweite Dimension für die Tonhöhe hinzufügt. Als dritte Dimension kann man dann noch die Lautstärke einbeziehen, aber das kommt später.
Wer noch nicht oder nicht mehr weiß, was Bruchrechnung ist, schaut nicht im Internet (viel zu kompliziert oder umfangreich) - sondern erinnert sich bitte einfach nur an das gerechte Teilen von Äpfeln, Torten, Pausenbrot und Bonbons... (Mama kriegt ein Viertel, Papa kriegt ein Viertel und die Zwillinge, Tante Elli und Cousin Max müssen sich mit je einem Achtel begnügen und am nächsten Tag (im nächsten Takt) bekommen Opa und Oma jeweils die Hälfte!)
PS: Hier bietet ein Klaviernotenhändler einen (natürlich kostenlosen!) übersichtlichen Notenleselernkurs . Eher als Nachschlagewerk versteht sich ein österreichisches Angebot: Musiklehre. Das sind nur zwei Beispiele und wem beide Angebote nicht gefallen, der/die findet garantiert jede Menge anderes im Internet.
PPS: Berufe in der Musikbranche beschränken sich nicht ausschließlich auf Popsänger oder Produzent. Man kann auch Orchesterposaunist, Chorleiter, Konzertmeister oder Komponist (u.v.a.m.) werden.
Arbeitsamt Berufsinformation Sucheingabe: Musikberufe
Wer keine Noten lesen kann, aber glaubt, er hätte Rhythmusgefühl, muss rappen oder sich Bongos besorgen und gnadenlos die Hasenheide zertrommeln...
Nein, sorry - es gibt auch ein paar begnadete Musiker, die nicht den blassesten Schimmer von Noten haben, genauso, wie auch immer mal wieder hie und da ein analphabetischer, aber möglicherweise erfolgreicher Herr Doktor geoutet wird...
Nachtrag: dass gestern auch schon ein Notenschlüssel (Musik Bading) im Spiel war, ist purer Zufall. Morgen gibt's dafür was, was gestern und heute verbindet: Kerbtiere und Analphabetismus.
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Jette
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Montag, 5. September 2011
Praktisches Beispiel
Ich liebe praktische Beispiele, sie machen das Lernen leichter.
Leider sind praktische Beispiele häufig entsetzlich wirklichkeitsfern. "Stell dir vor, du bist im Weltall..." "Das brauchst du, wenn du eine Bewegung in der vierten Dimension berechnen willst." "Im Alter von 178 Jahren würde man also quasi gar nichts mehr hören."
Dieser Tage stieß ich zufällig auf die Seite "Mensch in Zahlen" in Wikibooks und dort auf die Angabe "0,67 - 1" zu Stichwort Normalsichtigkeit. Da mit 0,67-1 (minus oder bis?) keiner was anfangen kann, ist ein sogenanntes praktisches Beispiel hinzugefügt: "ein Mensch mit einer Augenhöhe von 2 m kann theoretisch 5,4 km weit sehen".
Toll!
Ich kenne ein paar Menschen, die wachstumstechnisch die 2-Meter-Marke überschritten haben, aber eine Augenhöhe von 2 Metern hat keiner.
Wenn "0,67 - 1" eine Berechnungsformel sein soll, dann müsste sich doch auch für Menschen mit einer Augenhöhe von 1,60 oder 1,70 was praktischeres berechnen lassen...
Hm.
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| Wie weit wie weit wie weit wie weit willst du sehn? |
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Jette
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Montag, 14. März 2011
Pi mal Daumen
"Ich hab das so Pi mal Daumen gemacht", bezeichnet etwas sehr ungenaues, möglicherweise ungefähr 20 cm langes.
Ca. 6 cm (Daumen) mal ca. 3,14 (Pi).
Oder auch nicht.
Heute ist Tag der Zahl Pi, auch "Kreiszahl" genannt.
Wozu muss man den Umfang eines Kreises berechnen?
Um einen neuen Bezug für die Nackenrolle zu nähen?
Dafür gibt es flexible Maßbänder. Wenn man allerdings nur ein Lineal hat, kann man den Durchmesser der Nackenrolle abmessen und dann die benötigte Stoffmenge ausrechnen (Nahtzugabe nicht vergessen!).
Oder: Ich brauche Umleimer für eine runde Tischplatte und ich bin zu ungeschickt, um mit dem Maßband an der Kante entlang zu messen.
Andere praktische Beispiele fallen mir leider überhaupt nicht ein.
PS: 3,14 ist, wie schon gesagt etwas ungenau. Die Zahl Pi hat da nämlich noch ein bisschen mehr hinterm Komma. Die ersten 10 Millionen Stellen auf 1000 Seiten gibt es deshalb hier als PDF.
PPS: Zum Schluss die schönsten internationalen Pi-"Geburtstags"kuchen:
![]() |
| Oben hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wer findet ihn? |
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Jette
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Freitag, 15. Oktober 2010
77 Tage bis Silvester
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Jette
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Samstag, 9. Oktober 2010
20 Euro
Viele Hartz4 Empfänger haben sich bestimmt schon darauf gefreut, dass sie - wie im Laufe des Jahres groß angekündigt - demnächst mehr dazuverdienen dürfen, ohne dass das meiste davon gleich verrechnet wird und sich die Arbeit eigentlich doch nicht lohnt.
Soll heißen, dass ihnen beispielsweise von 300 mehr als 140 oder von 800 Euro Verdienst nicht nur 240 Euro übrig bleiben.
Aber auch das hat sich auf elegante Weise erledigt, denn mehr behalten dürfen nur die, die sowie schon zwischen 800 und 1000 Euro verdienen und zwar ganz genau 20 Euro!
Ist das nicht genial?
Ich würde davon ausgehen, dass in dieser Einkommensgruppe die wenigsten "Aufstocker" zu finden sind, da der Aufwand der Antragstellung in keinem Verhältnis zum Mehrwert steht.
Aber wer weiß?
Man wird sich doch was dabei gedacht haben?
Außer "Geiz ist geil"?
Oder?
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Jette
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Samstag, 2. Oktober 2010
Neue Rechenformel?
Was die Neuberechnung von Hartz 4 betrifft, hat Jette ja schon im Februar vorausschauend dargelegt...(hier auch noch ergänzend)
Dass sich die komplizierte Rechenformel allerdings als lapidares Umfrageergebnis an der Armutsgrenze entpuppt, scheint dann doch eher verblüffend. Das erklärt aber, warum z.B. für Bildung nur 1,39 Euro zur Verfügung gestellt werden, mehr können sich die Befragten eben auch nicht leisten!
So ist es nun mal.
Und Bücher muss man nicht selbst besitzen, die kann man sich ja schließlich in der Bücherei ausleihen.
Nun gut, das Ergebnis war zu erwarten und sollte niemanden überrascht haben.
Aber...
...wirklich nicht zu ertragen ist das Rechtfertigungsgelaber dieser 7fachen Mutter von der Leyen, die sich nicht entblödet hat, im Frühjahr noch freudige Hoffnung auf mehr Geld zu verbreiten und jetzt mit trotzigem "Wieso mehr Geld? - Das war nicht die Aufgabe!" rumzuzicken.
Natürlich hat sie Recht, aber wo ist denn nun die durchsichtige, für Alle(!) nachvollziehbare Berechnungsgrundlage?
Meint sie das Umfrageergebnis??????
Abzüglich Tiernahrung, Zigaretten und Rotwein, zuzüglich Mineralwasser...
hingeworfen von
Jette
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