Mit einer fulminanten gestrigen Probefahrt geht der M41 heute auf die Strecke. Premiere 20:00 Uhr - ausverkauft! Aber es gibt ja noch weitere Abfahrtstermine...
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Samstag, 14. Mai 2016
M41 - Die Abfahrt!
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Mittwoch, 30. September 2015
SM-Dialog
"Machst Du auch SM?"
"Hä?"
"Na SM?"
"Spinnst du?!"
"Man ey, soziale Medien!"
Wenn das letzte Wort dann auch noch wie "Mädchen" klingt, ist wirklich alles klar...
PS: Heute ist internationaler Tag der Übersetzung
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Montag, 14. September 2015
Karriere

Karriereberater machen manchmal seltsame Vorschläge.
Doch wer es ernst meint mit der eigenen Zukunft, sollte sehr vorsichtig sein mit "einen Schritt weiter gehen".
Vor allem, wenn der Zug gleich einfährt.
Dann könnte es mit der Zukunft, selbst als Zugführer schnell zu spät sein.
Psssst, ich hab noch ein paar Ns zu verkaufen.
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Jette
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Montag, 3. August 2015
Null-Acht-Fuffzehn-Hinweise
08/15 ist die ordentlich durchnummerierte Bezeichnung des diesjährigen Augusts und auch wenn's dieser Tage wieder ungewohnt hochsommerlich ist, so kommt uns die Weihnachtsgeschenkplanung unaufhaltsam entgegen.
Nehmen Sie Ihren kompletten Jahresurlaub auf einmal, das entspannt.
Gehen Sie Beeren pflücken.
Legen Sie eine alte Platte auf und tanzen Sie in der Küche oder auf dem Balkon.
Wenn sie Sie irgendwann ein Einschreiben (gegen Unterschrift!) aus China bekommen, wundern Sie sich nicht. Die Chinesen versenden die gewöhnlichsten Dinge per Einschreiben. Wahrscheinlich würden die Sachen sonst auch nicht erst nach zwei Monaten, sondern vermutlich niemals hier ankommen.
Basteln Sie sich ein schwarzes Loch und werfen Sie alles hinein, was Sie nie wieder sehen wollen. Nur nicht das chinesische Einschreiben.
Falls die Hitze noch mehr steigt, halten Sie feuchte Umschläge (keine Eispakete!) für Nacken, Hand- und Fußgelenke bereit. Verdunstungskälte kann Wunder wirken.
Gönnen Sie sich einen spaßigen Abend in der wiedererwachten Kultur der Autokinos.
Der Film ist egal.
Achten Sie auf Ihre Nachbarn!
Erklären Sie einem Kind das Prinzip der Verdunstungskälte.
Sehen Sie sich ein paar lustige Katzenvideos an und dann treffen Sie sich gutgelaunt mit jemandem, den Sie schon längst mal besser kennenlernen wollten.
Viel Spaß!
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Samstag, 25. April 2015
Wenn ich das gewusst hätte...
Frisch abgefischt: Die beste Szene aus "Krieg der Knöpfe", Frankreich 1962, Kinderfilm
Wer nicht weiß, worum es geht: Die Kinder zweier Nachbardörfer ziehen regelmäßig in die Schlacht gegeneinander. Dabei geht es aber nicht darum, sich grün und blau zu schlagen, sondern möglichst viele Knöpfe der gegnerischen Kleidungsstücke zu erobern...
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Dienstag, 14. April 2015
Die Schmelzung
"...und dann dringen Sonnenstrahlen in deine Nasenlöcher ein und schmelzen sie von innen, darum musst du sie auch immer zuhalten!"
Echt?
Na sicher!
Allerdings verschweigt der Autor der obigen Warnung, dass das Schmelzphänomen auch ohne Sonnenstrahleneinfluss passieren kann. Bei der Fähigkeit von innen zu schmelzen handelt es sich um einen relativ selten auftretenden Gendefekt. Normalerweise würde die menschliche Verflüssigung erst während des Verwesungssprozesses eintreten und im Gegensatz zur noch viel selteneren, plötzlich auftretenden "spontanen Selbstentzündung" setzt die Schmelzung meist schleichend und oft auch völlig unbemerkt ein. Dass der personelle Schmelzvorgang ein zwar seltener, aber doch auch von alters her bekannter Prozess des menschlichen Zergehens ist, zeigt sich auch in einem Gedicht von Frederik Kiempneer(1717 - 1803)*. Selbst betroffen von jenem tragischen Schicksal, richtete er es besonders an Mitbetroffene, denen man damals noch zumeist mit äußerster Befremdung begegnete:
Nun schließlich kommt die Zeit,
die wie der Sonne Hitz erscheinet,
und uns im Innern glühen lässt
sodann als Schmelz von hinnen weinet.
Alles Feste kommt ins Fließen
und Verrinnen. All die edlen Säfte,
grad eben noch zum Leben streben,
nun von innen sich ergießen
und dahin sind alle Kräfte.
Es war eine schöne Zeit.
*) Frederik Kiempneer stammt aus der, zu Unrecht völlig vergessenen und künstlerisch sehr umtriebigen westfriesischen Linie eines weitverzweigten Familiengeschlechts und ist damit ein Vorfahr der bedeutend bekannteren, wenn auch nicht unbedingt begabteren Schriftstellerin Friederike Kempner, die sich thematisch ebenfalls bevorzugt mit sehr verschiedenen, meist schmerzlichen, menschlichen Schicksalen auseinandersetzte.
...und nicht zuletzt:
Bastian Sick:"schmelzen"
Zuletzt:
Ich gehöre zu den Sonnenstrahlenschmelzern, mir läuft der Rotz...
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Sonntag, 22. Februar 2015
Sonntagsrede
Heute spricht zu uns aus der Republik der Rixdorfer Balkonmöbel -
König Korbus Flechtus I.
Balkonier!
Lasst euch nicht unterkriegen. Seid nicht so schlapp wie der diesjährige Winter und nicht so düster wie der gestrige Himmel am Nachmittag! Macht euch keine Sorgen wegen der terroristischen Ameisenangriffe der letzten Jahren. Auch die bandenmäßigen Einschleppung von Blattlaussklaven wird konzentriert beobachtet und intensiv bekämpft.
Zwar handelt es sich hier nur um wenige Extremisten die mit ihren Machenschaften und Angriffen versuchen, unsere Lebensgewohnheiten zu erschüttern, aber bedauerlicher Weise werden diese nicht nur von skrupelosen Waffenhändlern immer wieder bestens ausgerüstet. Eine gute Nachricht kann ich in diesem Zusammenhang jedoch erfreulicher Weise vermelden: die Zehn Weisen der balkonischen Welten konnten ihre Abwehrkonzepte ebenfalls erfolgreich weiterentwickeln.
Lassen wir uns also nicht von fanatistischen Einzeltätern unsere Lebensräume ruinieren, selbst wenn diese sich zu Gruppen zusammenschließen.
Sklaverei wurde und wird auch in Zukunft bei uns nicht geduldet und steht im eindeutigen Widerspruch zu unserem verbrieften Recht! In unserem balkonischen blütenreinen Rechtsstaat darf es keine dunkle und unrechtsstaatlich mafiöse Organisation geben!
Deshalb haben wir unsere dreiköpfige Marienkäferarmee zum Termin der Beendigung des Winterschlafs bestens für eine erfolgreiche Abwehr gerüstet, auch wenn immer wieder unqualifizierte Unkenrufe einer selbstherrlichen Gurkentruppe aus den unteren Etagen versucht, sie als unterbesetzten Pennerverein zu diskreditieren.
Möge nun recht schnell jener Frühling kommen, der euern Geist belebt, eure Herzen in Wärme tunkt und Farbe in euer Leben malt, ohne dass es ständig jemandem zu bunt wird!
Lasst uns feiern, - hoch die Gießkännchen am heutigen internationalen Tag gegen Einfarbigkeit und Uniformität!
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Dienstag, 9. Dezember 2014
Kleine Kopfkunde
Ein Leckerbissen ist die "Kopfkunde für Quereinsteiger".
Hier ein Auszug aus Kapitel 13 "Hirntypisierung":
Beim Blick in dieses Hirn (Abb. links) kann man sehr leicht diagnostizieren: Dieses Hirn gehört einem Schelm mittlerer Ausgeprägung. Es begegnet einem gerne mit verschmitztem Grinsen, das sich vor allem auch in der Augenpartie manifestiert.

Das zweites Bild (rechts) zeigt einen deutlichen Ansatz zu (meist) versteckter Schadenfreude und schrägen Überraschungsscherzen, jedoch ohne erkennbaren Drang zu Hilterhältigkeit oder Gemeinheit.

Die letzte Aufnahme (links) stellt ein sehr seltenes Phänomen dar. Wenn auch nur undeutlich zu erkennen (Pfeil), so doch eindeutig in Intension und Ausformung, kann ein gelegentliches Zungeheraustrecken festgestellt werden, durch das der Inhaber dieses Hirns vermutlich schon in jungen Jahren als "frech und aufsässig" eingestuft wurde.
Hoffentlich hat Ihnen/euch dieser kleine Ausflug in die allgemeine Kopfkunde Spaß und möglicherweise neugierig gemacht. Es gibt viele Aspekte in der Kopfkunde, die zu einem interessanten Hobby einladen, angefangen bei moderner Frisierkunst, Geistersimulation und rhytmischem Ohrwackeln, bis zu Konservierungstechniken der alten Ägypter dürfte sich für jeden Interessierten ein Bereich finden, um seine Freizeit sinnvoll zu gestalten.
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Samstag, 8. November 2014
Ououou!
Aus der Rubrik "Wie man den Rater zur Lösung einer Quizfrage trägt" das (Hör-)Rätsel zum vergangenen Donnerstag:
"Hm."
"Ich helfe mal: Was war das für ein Geräusch?"
"Hund?"
"Naja, nicht ganz."
"Wolf!"
"Was macht der Wolf?"
"Heult?"
"Warum?"
"Den Mond an?"
"Und was war Donnerstag?
"Mond?"
"Wiebitte?
"Mond."
"Was für einer?"
"Äh, - Vollmond?"
"Gewonnen!"
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Donnerstag, 16. Oktober 2014
Die Schuldbehauptung
"Frauen sind eine Belastung für die Wirtschaft", ja - die Wirtschaft könnte sogar ernsthaft Schaden nehmen. Das sagt zwar nicht Schäuble, sondern eine Frau aus der CSU. Da sag ich:
Dann geh'n Sie doch mal gleich mit gutem Beispiel voran und fangen bei
sich selbst an, Frau Hasselfeldt! Wenn der Herr Schäuble seine "Schwarze Null" erreichen will, müssen zuerst die Frauen abgeschafft oder doch zumindest drastisch reduziert werden, denn die Konjunkturzahlen sinken im gerade noch hochgelobten Deutschen Wirtschaftsaufschwungwunder und die Schuldige ist Gottseidank! gefunden:
Die bis jetzt nur disukierte und noch gar nicht eingeführte Frauenquote in Führungsebenen.
Das ist richtig so, denn wir wissen doch schon lange:
Frauen sind schon immer an allem schuld!
Zum Beispiel:
... an der Scheidungsrate
... am Chaos auf Pekings Straßen
... an Amokläufen
... am Programm von RTL
... an Erdbeben
... am Fachkräftemangel
... an der Ukraine-Krise
... an hormoneller Umweltverschmutzung
... an Kriegen
... an Raubüberfällen
... am "übel thun" der Männer, womit der Herr von der Vogelweide wohl etwas anderes meinte, als Raubüberfälle.
Aber ist es denn ein Wunder?
Die Schuld wurde schließlich schon bei Adam und Eva festgeschrieben und was in der Bibel steht ist die absolute Wahrheit. (Das haben wir ja inzwischen verstanden...)
Hätte Gott die Welt allein den Männern überlassen, wäre das nicht passiert.
Wie konnte dieser brezelige alte Wuschelbartträger nur auf die Idee kommen, eine Frau zu erschaffen‽ Zum Spaß? Aus Langeweile, weil ihm am sechsten Schöpfungstag nichts Vernünftiges mehr einfiel?
Und völlig überflüssig: Er hat ihr ein funktionierendes Gehirn spendiert!
Die irrwitzige Folge: Frauen verlangen, dass Männer sich wie gleichberechtigte Partner benehmen. Nicht nur in der privaten Beziehung, sondern auch in der Öffentlichkeit und im Großen und Ganzen.
Aber das ist sehr schwierig.
Nicht nur für die Männer
- auch für die Frauen.
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Sonntag, 28. September 2014
Hat's geschmeckt?
"Ist das Kunst oder kann das weg?" - noch'ne Variante...
...denn da hat im vergangenen Mai angeblich einer zugefasst und einen kleinen Teller samt der darauf befindlichen, etwas eklig durchgekauten Oliven stibitzt!
Aber ist es nicht wahrscheinlicher, dass ein ordnungsliebender Mensch das stehengelassene Tellerchen
einfach nur weggeräumt und die aufgeklebten, kunstvoll drapierten Essensreste runtergekratzt hat.
Wenn ihm
oder ihr doch noch auffiel, dass an der Sache vielleicht irgendwas nicht
stimmt, sag ich nur: Psssssst. Klappe halten. Nix deutsch sprechen.
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Montag, 15. September 2014
Rixdorf Ahoi!
Wetter: bedeckt und warm.
Der wiederholt, noch bis kurz vor der Aufführung angedrohte unwetterartige Regen hat sich, wie sich's bei solchen Gelegenheiten gehört, spätestens vor Neukölln geteilt und ist gepflegt seitlich vorbeigepladdert, so dass die voll besuchte Aufführung störungsfrei vonstattengehen konnte! Die Rixdorfer segeln nun in die Zukunft und erwarten Teil 3 der Rixdorfsaga im nächsten Jahr um die gleiche Zeit.
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Mittwoch, 30. Juli 2014
Lach nicht!
Kapitel 1
Kürzlich wollte der erste Minister des türkischen Reiches seinen Töchtern eine lehrreiche Geschichte über den Gehorsam gegenüber einem Imam erzählen."Eine züchtige Magd kommt zum...", doch weiter kam er nicht, denn seine Töchter brachen in schallendes Gelächter aus. Er versuchte es noch einmal: "Eine züchtige Magd...", und wieder lachten die beiden aus vollem Herzen.
"Frau!", rief er nach der Mutter der ungeratenen Töchter, "Frau! Komm sofort hierher!" Da kam seine Frau aus der Küche gelaufen und weil sie dachte, sie hätte irgend etwas falsch gemacht, sah sie beschämt auf den Boden.
"Frau, setz dich zu deinen Töchtern und höre mir zu!" Dann hob er ein drittes Mal an, die erbauliche Geschichte zu erzählen. Doch kaum hatte er die ersten Worte
Und wer hören will, ob die drei immer noch lachen, lauscht hier:
Kapitel 2
Aus lauter Zorn über seine Töchter und ihre Mutter dachte sich der Minister ein neues Gesetz aus, dass das Lachen aller Frauen im Land verbieten sollte. Das neue Gesetz schrieb er auf handgewebte Seide und legte es in eine goldene Schatulle. Die versiegelte Schatulle schickte er mit ergebensten Wünschen und mitsamt zweiundsiebzig leicht erröteter Jungfrauen dem großen Herrscher der Türkei, Erdogan I. Unterwegs wurden die Jungfrauen aber so neugierig, bis sie es schließlich nicht mehr aushielten. Sie entfernten vorsichtig den Boden der Schatulle, so dass das Siegel unverletzt blieb und lasen das Gesetz.Erst waren die Jungfrauen so erschrocken, dass das Rosarot ihrer Wangen dem fahlen bleichen Weiß des Schreckens wich, doch dann musste die erste Lachen. Dann die zweite und bald lachten alle zweiundsiebzig Jungfrauen, dass man es bis zum Thron des Herrschers hören konnte. Der schickte eine Wache aus, nach dem Rechten zu sehen. Als die Jugfrauen den Boten herannahen sahen, setzen sie die Schatuelle schnell wieder zusammen.
"Hört auf zu Lachen," rief die Älteste besorgt.
Kapitel 3
(ist noch in Arbeit - dennnoch wissen wir nicht, ob der unfehlbare Erdogan das Geschenk annimmt und in seiner unendlichen Güte an sein Volk weitergibt....
Oder ob er auch lacht? Oder welche Strafe es bei Missachtung des Gesetzes wohl geben mag? Warten wir's ab.)
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Freitag, 23. Mai 2014
König Buschi...
...war schön jewesen!
Wer wen am liebsten in den Europarat oder als Ablösung von Mehdorn zum BBI schicken will, oder was auch immer sonst noch ansteht diskutieren Baustadtrat Blase und der Polizeipräsident, König Buschi und Party-Wowi, der Kasper und Prinzessin Franzi am 7. Juni um 17 Uhr weiter, wenn es wieder heißt: Die Rixdorfer Nachrichtenschau...
PS : Apropos "war schön jewesen": Lea Streisand liest neuerdings auch für die, die nicht vor die Tür kommen, jeden Montag frisch auf radioeins.
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Jette
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Montag, 19. Mai 2014
Endlich, endlich, endlich...
... war ich gestern nach Jahren der Verschusselung auch mal bei KASPER KAFFEE KUCHEN im Central Rixdorf.
Tränen hab ich gelacht. Den Schluss der aktuellen Episode hab ich akustisch nicht mehr mitgekriegt, er ging - zumindest für mich - im allgemeinen Kommentar-Tumult der Zwei- bis Vierjährigen unter. Das ist aber nicht so schlimm, denn zu beobachten, wie sich die Kinder über den Wirbel da oben auf der Kasperbühne echauffieren ist mindestens so unterhaltsam, wie die Geschichte selbst.
1. Kasper lüftet seine Stinkesocke und muss mal eben mit dem Ei-Phone nach Prenzlauer Berg telefonieren.
2. Die Hexe hat sich in eine hübsche Sekretärin verzaubert und biedert sich beim Kasper wahlweise als Sängerin oder Putzfrau an.
3. Kasper führt der Hexe seine neu gebastelte Pritsche vor.
Die Geschichte zwischen den den Bildern müssen sich die geneigten Leser/innen nun aber bitte selbst zusammenreimen, oder: die nächste Geschichte genießen, wenn es wieder heißt KASPER KAFFEE KUCHEN.
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Freitag, 25. April 2014
Brechts Weiber
Jegliche Brechtforschung hat eines nicht herausgefunden, was erst das völlig neuartige Internet möglich machte: Brechts Ehefrauen hatten beide eine so derartig frappierende Ähnlichkeit, dass sie eineiige Zwillinge sein müssten, hätte die zweite nicht erst knapp sieben Jahre nach der ersten das Licht der Welt erblickt. Oder hat hier die Wissenschaft in den göttlichen Plan hineingemurkst und Helene Weigel als den ersten gelungenen Klon verheimlicht?
Oder ist es doch ganz anders und Helene hat ganz gezielt ihr Aussehen dem Mariannens angepasst um den arglosen Berthold in eine Falle zu locken und sich schwängern zu lassen?
Was dahinter steckt erfahren Sie demnächst in einer 247-teiligen Sonderserie in Goldener Kurier extra. Nicht verpassen!
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| Wikipedia Beweisfotos der verblüffenden Ähnlichkeit |
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Dienstag, 18. Februar 2014
Rückwärtsgang
Nachschlag zur Mogelpackung: Noch ein verheißungsvolles Angebot, das sich im praktischen Gebrauch leider als leeres Versprechen entpuppt...
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Jette
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Sonntag, 2. Februar 2014
Voll geleimt!
Eigentlich wollte ich nur ein bisschen Holz verkleben. Aber dann wurde es doch eine etwas größere Aktion, denn die Flasche eines bekannten Leimprodukts zerplatzte, während ich mit beiden Händen ihren prallgefüllten Bauch drückte.
Es dauerte ein wenig mehr als nur ein Weniges, während ich abwechselnd auf den zugeleimten Tisch und meine beiden Hände blickte, von denen es sämig weiß herabtropfte, bis mir ein paar geeignete Worte über die Lippen kamen:
"Was ist das denn für eine Scheiße!"
Und dann dauerte es noch eine Weile, die ich genauso dastand, bis ich endlich einen geordneten Plan hatte, wie man in solch einer Situation vorgeht, ohne noch mehr einzusauen.
Ein Plan alleine reicht allerdings nicht, wenn es immer weiter dickflüssig von den Händen läuft und gerade niemand da ist, der einem irgend etwas nützliches zureichen könnte...
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Jette
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Bröckchen: Alltag, hoppsala, lach mal, Neukölln-Rixdorf, Wunder der Technik
Montag, 18. November 2013
Lauf, lauf, lauf!
Die einen machen Dauerlauf, die andern Nordic Walking und noch andere widmen sich dem Sicherheitslauf.
Eine Bekannte erzählt mir, dass sie neulich mit Schrecken auf ihrem Computer pornografischen Inhalt fand.
"Auf deinem Rechner? Oder im Internet?"
"Na auf dem Computer!"
Sie zeigt aufgeregt auf den Bildschirm, "ich hab gleich alles gelöscht."
"Das Internet?"
"Wo hast du denn die Dateien gefunden?"
"Na, sag ich doch. Auf dem Monitor! Das hat sich irgendwie... "
"Im Internetexplorer oder im Windowsexplorer?"
"Ist doch egal, ich hab dann gleich mal 'n Sicherheitslauf gemacht und nach zweieinhalb Stunden war endlich alles wieder in Ordnung.
Jetzt isses weg."
Was, das Internet? Hoffentlich nicht.
Das hört sich ein bisschen so an, als hätte sie den Stöpsel aus dem Pazifik gezogen oder die Luft aus der Erde gelassen.
Mein Internet ist - wie nicht anders zu erwarten - noch da.
Ich bin beruhigt. Und laufen werde ich auch in Zukunft nicht. Jedenfalls weder Dauer-, noch Nordic-, noch Aqua-Nordic-, noch zur Sicherheit...
Wer sich aber noch mal 'ne Kopie vom Internet runterladen will, bitteschön:
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Jette
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Montag, 28. Oktober 2013
Liebe Spiriterroristen!
Wenn ihr misstrauisch gefragt werdet, ob dass, was ihr da anbietet, etwa esotherischer Natur sei, dann seid nicht dumm! Lügt statt dessen den neugierigen Fragern ruhig in die Tasche, prahlt mit seriösen Kunden aus Kreisen von Rechtsanwälten, Professoren oder gar Firmenchefs und mit allerneuesten aussagekräftigen Studien. Behauptet nachgewiesene Fähigkeiten seit fünf Generationen und die regelmäßige Prüfung durch amerikanische Wissenschaftler. Aber erzählt bitte nichts von
körperlosen "Wesenheiten", gefühlter Aura oder schlecht riechendem Chi. Die Angabe eines Berufs als "Reiki-" oder "Feng Shui-Meister", Tiermedium, Geistheiler oder gar Shamane löst bei manchen Menschen unweigerlich schallende Lachanfälle aus, - und das wollt ihr doch nicht, das wäre doch wirklich peinlich!
Bis zur nächsten außerstofflichen Begegnung,
Eure Jette
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