Mein Blumenkasten-Maiglöckchen ist ein bisschen spät dran, blüht allerdings auch zum allerersten Mal, und macht jetzt den Juni flott!
Mittwoch, 1. Juni 2016
Mai vorbei
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Jette
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Dienstag, 26. April 2016
Caesium-137
...hat eine Halbwertzeit von 30 Jahren.
1986 lernten wir ziemlich schnell die Halbwertzeiten verschiedener flüchtiger radioaktiver Isotope:
Jeder kannte Cäsium-137 (30 Jahre), Strontium-90 (28 jahre) und Iod-131 (8 Tage).
"Flüchtig" heißt: sie verbreiten sich schnell überall.
Und der Verfall der drei genannten ist gerade noch überschaubar.
Andere radioaktive Aus- und Abfälle werden, um Menschen in der Verfallszeit nicht einer gesundheitsschädigenden Bestrahlung auszusetzen, "zwischengelagert". "Endlager" gibt es nicht und wird es auch nie geben.
Bei Plutonium sind es schon 24tausend Jahre und wer weiß, ob dann der Planet Erde überhaupt noch existiert, wenn die erste Halbwertzeit erreicht ist.
Damit Flüchtige, Flüchtlinge oder auch neuerdings "Flüchtende" genannte Menschen sich nicht unkontrolliert leicht und überall verbreiten, werden sie an den EU-Außengrenzen zwischengelagert. In der Hoffnung auf eine möglichst baldige Halbwert- oder gar Verfallszeit?
Flüchtende Menschen sind aber kein nukleares Abfallprodukt. Das scheint vielen noch nicht ganz klar zu sein. Und doch würden wahrscheinlich ihrer einige eher ein Fässchen Atommüll im Vorgarten endlagern, als sich um eine Flüchtlingsfamilie kümmern zu wollen oder sie wenigstens in ihrer Nähe zu dulden.
Ich hab gut reden, denn ich besitze keinen Vorgarten, nur ein kleines Balkönchen, und da geht kein Fass rauf. Also hab ich keine Wahlmöglichkeit. Um so mehr freue ich mich, dass um die Ecke viele Flüchtlinge im ehemaligen C&A-Gebäude eine Unterkunft gefunden haben!
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Jette
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Mittwoch, 20. April 2016
Kreative Pause?
Vielleicht auch.
Aber zuvörderst (schönes Wort!) handelt es sich um eine leicht verkrampfte Schreibhemmung aufgrund
sprachloser Erschütterungen über die Dinge, die um uns herum nun wirklich immer näher einschlagen. Ob es nun die (mitangezettelten und zumindest) mit Waffenlieferungen unterstützten Kriege sind, deren aktuelle Folgen in Form von heimatlosen Flüchlingen niemand verantworten will, - den Zündlern im eigenen Land, die sich durch die Situation immer sicherer fühlen, das Aufkeimen rechtsnationalen Gedankenguts, ihrer Freunde in den Nachbarländern und - den Selbsmordattentätern (noch "nur") drumherum, bis hin zur Merkel-Erdogan-Liaison mit ihren haarsträubenden Folgen auf den verschiedensten Ebenen...
Mir ist (hoffentlich nur vorübergehend) vor allem die Phantasie vergangen, an dieser Stelle locker rumzufrotzeln oder mich sonst kritisch zu irgendwas zu äußern. Ich bin (leider) keine gelernte Satirikerin und ständig mit meinen schlichten Worten zu wiederholen, was andere andere viel, viel treffender und schneller zu formulieren wissen, wird genauso langweilig, wie die Lückenfüller in Form von Eisblumen oder Fuchskinderfotos.
Oder eine Nebelkrähe (Corvus corone) mit Rückenwind auf Nachbarhausschornstein:
Aber das heißt nicht, dass ich schriftlich völlig untätig war, zuletzt entstand dieses hübsche Gedicht:
Heißgeliebter Erogan,
schau Böhmi nicht so böse an!
Er hat den Deutschen was erklärt,
das leider deinen Zorn genährt.
Ein Scheinangriff, eine Chimäre
biss deinen Stolz und deine Ehre.
doch statt die Wunde wegzuputzen
weißt du den Angriff wohl zu nutzen...
Denn du bist groß und schön und mächtig,
so stolz und dein Palast so prächtig!
Du liebst dein Volk wohlwollend huld,
regierst mit gütiger Geduld.
Du Lichtgestalt, so strahlend hell,
ich liebe dich, bei meiner Seel!
Na ja. Das war jetzt nicht so der Knaller, aber wat raus muss, muss raus! Ansonsten gibt's noch folgendes:
Am 30. 4. findet die vorerst letzte Aufführung von "Hotel Rixdorf" (Wiederaufnahme im Herbst ist vorgesehen) im "Theater Hotel Rixdorf" am Böhmischen Platz statt und das neue Stück "M41", Premiere am 13./14. Mai brummt am Start. Weitere Infos und Kommentarmöglichkeiten auf der öffentlichen Facebookseite.
Viel Spaß!
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Mittwoch, 18. November 2015
Schweigen ist Gold
Vielleicht, Monsieur de Maiziere, sollten Sie einfach mal die Klappe halten, wenn Sie nichts zu sagen haben!
Genau genommen sollten Sie ab sofort nie wieder was zu sagen haben. Wie irre muss man denn sein um derart dumm daher zu stammeln!
Entsetzt über soviel innenpolitische Unfähigkeit,
Jette
PS: Was ich noch dazu zu sagen hätte, wäre mit Sicherheit in Teilen zu verunsichernd für Sie.
Aber hören Sie sich doch bitte selbst noch mal zu...
**************************
Und für alle andern: #DoItLikeDeMaiziere
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Jette
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Sonntag, 28. Juni 2015
So, Freunde, ich hab's verdaut*
Man, man, man.
Es gibt ja bekanntlicherweise Menschen auf der Welt, die versuchen auch aus dem letzten Mist Geld zu pressen. Abmahnungen zum Beispiel. Ich hoffe nur, dass den Menschen, denen offenbar nichts besseres zum Geldmachen ("Verdienen" kann man das nicht nennen) einfällt, irgendwann vielleicht doch noch die große Scham kommt.
Punkt. Soviel dazu.
Und was ist in den letzten zwei Monaten noch alles passiert?
Zuviel.
Ich hab mindestens die Hälfte schon wieder vergessen.
Oder verdrängt.
Keine Nachrichten ohne Rumgehacke auf die griechische Regierung. Nur sehr, sehr zögerlich und vorsichtig mischen sich ein paar andere Stimmen dazwischen, die sagen - wenn man's mal deutlich sagen würde (was bislang noch nicht öffentlich verständlich geklappt hat) - was Schäuble und seine Freunde nicht offen zugeben, aber ganz offensichtlich einfach nicht ertragen können, nämlich: dass sie diese sozialistischen wilden Griechenbengels, die sich da in der Athener Regierung breitgemacht haben, unterstützen sollten. Hä?
Und so wird gehofft und gewartet, dass diese verrückten roten Kommunistenschweine endlich wieder abgewählt werden... Würde es sich um eine kapitalistisch orientierte Regierung mit Hang zur Diktatur oder auch Rechtsnationalismus handeln, wäre das Geld zur "Eurorettung" längst geflossen und das Thema seit Monaten keine Silbe wert. Wetten? Was passiert da nur gerade? Und wieso sind die Deutschen schon wieder die Bestimmer???
Und ich bin "völlig genervt" von diesen schwachgeistigen IS-Terroristen, die sich in egomanischer Splatter-Freude und triefenden Mordlüsternheit gottgleich fühlen und alles niedermetzeln, was nicht sich bei drei in Luft aufgelöst hat.
"Völlig genervt" scheint eine total falsche Beschreibung zu sein, aber ich habe das Problem, dass ich nicht wirklich hassen kann. Vielleicht liegt das an meiner christlichen Basiserziehung.
Letztere ist den Pegida-Freunden ja offenbar auch gänzlich erspart
geblieben, die hassen auch einfach so um sich herum, wenn auch nicht
ganz so blutrünstig, aber nichtsdestotrotz gegen alles, was nicht die
Füße unter den eigenen Tisch stellt.
Dazu gehören schon mal gar nicht die täglich im Mittelmeer ersaufenden Flüchtlinge, denen mit einer erschütternden Vehemenz "Sozialschmarotzerei" als einziger Grund unterstellt wird, nach Europa kommen zu wollen.
Was sind das für eitle Wohlstandsjammerer, die glauben, dass Afrikaner dafür wissentlich ihr Leben riskieren?
P.S. Der Titel "ich hab's verdaut" stimmt eigentlich nicht. Ich hab's jede Menge gekotzt und werde jetzt langsam und vorsichtig wieder mit der Nahrungsaufnahme beginnen.
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Jette
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Donnerstag, 16. April 2015
Keine Schreckensmeldung
Komisch, ich habe das Gefühl, dass zur Zeit die täglichen Horrormeldungen (abgesehen vom brennenden Flüchlingsheim) ausbleiben. Kein weiterer Flugzeugabsturz, kein neuer Seuchenausbruch, keine Flut, kein Orkan, kein weiterer Kriegsausbruch, keine Rücktritte, kein Dioxin in Ostereiern, heimliches Schweinefett in Veganerkeksen, keine Menschenfresser, Massenmörder oder Kinderpornoangucker.
Irgendwie habe ich ja schon eine gewisse Erwartungshaltung eingenommen.
Stattdessen einfach nur Frühling.
Was ist los, ihr Medien, die ihr euch der Informationsverbreitung verpflichtet habt?
Ihr nehmt euch Zeit zum Erinnern an vergangene Horrormeldungen, wie zum Beispiel die inzwischen tausendfachen Mädchenentführungen der unsäglichen Boko Haram-Terroristen. Irgendwo in oder um Nordnigeria dürfen sie sich jetzt mit schweren Waffen und/oder gewalttätigen fremden Männern rumschlagen (lassen), um den "wahren Islam" ihrer Anführer gegen westliche Bildung zu verteidigen, wenn sie das Umerziehungslager überhaupt überleben.
"Wir können da gar nichts machen, wir wissen doch gar nicht, wo wir die Mädchen suchen sollen", meint der neue nigerianische Präsident Muhammadu Buhari und hat damit vermutlich Recht.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich Boko Haram und die IS-Terroristen angeblich seit? in Kooperationsverhandlungen befinden... Dadurch würde sich das Suchgebiet gleich ziemlich extrem erweitern: bis zum Iran und dem Jemen.
Hier nochmal zur Erinnerung die Karte des 5-Jahres-Plans der IS vom letzten Sommer. Nun habe ich aber tatsächlich noch einen anderen 5-Jahres-Plan gefunden, auch vom letzten Sommer, in dem Europa , insbesondere Portugal, Spanien, der gesamte Balkan und die Krim(!) NICHT (wie im ersten Plan) betroffen sind, dafür geht die Landnahme in der anderen Richtung bis vor die Strände Australiens.

Ist die Karte speziell für ängstliche Europäer, damit sie sich in Sicherheit und Frieden fühlen können?
Und die andere für China, Australien & Co?
Ach, "grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum".
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Jette
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Freitag, 27. März 2015
Im Zweifel...
...für den Angeklagten?
Eigentlich ist es verwunderlich, dass der Co-Pilot des zerschellten A230 nicht in pulverisierter Abwesenheit schon zum ... verurteilt wurde. Noch gibt es zwar nicht den geringsten Beweis, dass es sich um die gewissenlose Tat eines mörderisch veranlagten Selbstmörders gehandelt hat. Genau genommen ist noch nicht mal beweisbar, ob es sich dabei tatsächlich um den Co-Piloten gehandelt hat, der die Cockpit-Tür nicht mehr öffnen wollte...oder konnte? War vielleicht CO2 im Spiel?
Bis jetzt gibt es jedenfalls nur einen einzigen bröckeligen Hinweis: die angedetschte Sprach-Blackbox.
Also lediglich ein einziger HINweis und kein BEweis. Mehrere Hinweise könnten dann durchaus auch eine Beweislage ergeben, aber bis jetzt ist da noch nicht viel. Außer: er soll früher mal eine Depression gehabt haben. Die meisten Menschen haben irgendwann einmal in ihrem Leben eine depressive Phase und das sagt nichts darüber aus, ob man irgendwann einmal 149 Menschen umbringen wird.
Haben die Fluggesellschaften so große Angst, dass wieder ganz viele Reisefreudige vor alten kaputten Flugzeugen zurückschrecken, dass sie schnell einen anderen Schuldigen etablieren mussten? Und wenn, glauben die dann tatsächlich, dass die Touristen lieber in ein Flugzeug steigen, wenn sie mit gemeingefährlichen Piloten rechnen müssen? Na ja, das ist genauso graue Theorie, wie alles andere, solange die Untersuchungen nicht vollständig abgeschlossen sind.
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Dienstag, 3. März 2015
nochmal DHL
Heute (inzwischen gestern) hab ich nach angemessener Bearbeitungs- und Auslieferungsfrist noch mal den Weg zum DHL-Schalter angetreten.
Ferienpläne wurden nicht ausgehängt und schon gar nicht von solchen Ferien, in denen Pakete für eine "vereinbarte Lagerfrist" irgendwo liegengelassen werden. Am Paketschalter der Post möchte man gar keine Auskünfte geben, da man ja kein Angestellter der DHL sei, sondern der Postbank. Außerdem seien ja wohl in Brandenburg gerade Feiertage, sonst
würde das ja nicht bei der Sendungsverfolgungsauskunft so dastehen. Dem widerspreche ich sofort und vehement und frage ihn - rein rhetorisch - , was das denn für Feiertage seien sollen? Das weiß er natürlich auch nicht, beharrt aber trotzdem auf dieser Theorie und gibt mir von einem vorbereiteten Stapel einen Zettel mit einer kostenlosen Hotlinenummer: 0800 1 888 444.
Natürlich landet man hier in irgendeinem Callcenter irgendwo im Nirgendwo bei irgendjemand der/die auch keine Ahnung hat. Aber da gibt es dann schon noch kleine Unterschiede zwischen den dort angestelleten Mindestlohnempfängern. Als erstes spreche ich mit einer Dame, die einfach auflegt, als ich anzweifle, dass es sich bei der Feiertagsauskunft einfach nur um einen noch nie vorgekommenen Ausnahmefehler handle. Zuvor wollte sie mir erfolglos vermitteln, dass das Paket in Bearbeitung sei. Erfolglos deshalb, weil ich genauer wissen wollte, was denn da tagelang bearbeitet werden muss, am liebsten hätte ich, wenn das Paket einfach so bliebe wie es ist...
Beim zweiten Anruf gerate ich an einen jungen Mann, der diesen ganzen Ausredenquatsch weitgehend sein lässt (außer das Kapitel "Bearbeitung") und schließlich dazu rät, dass der Absender jeden Tag eine telefonische Beschwerde einreichen soll, bis das Paket angekommen ist.
Wird gemacht!
Nachtrag,13 Uhr:
Der Absender hat sich am frühen Morgen auftragsgemäß beschwert und musste sich dafür anmaulen lassen "Schon wieder!?"
11:42 Uhr -- Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt.
Nur wo?
Also mache ich mich auf den Weg zum Briefkasten, in der Hoffnung, dort
einen Hinweis zu finden und nicht noch eine Woche auf eine Karte mit
Hinweis auf einen der Paketshops in der Umgebung warten zu müssen...
Tatsächlich! Das Paket ist bei meinen "Wunschnachbarn" gelandet, die
in diesem Fall auch tatsächlich meine Wunschnachbarn wären, hätte man
mich danach jemals gefragt. Aber das verhält sich wahrscheinlich genau
so, wie mit der "vereinbarten Lagerfrist".
Ich hab die Nachbarin gefragt, welcher Paketbote nicht meine Klingel
benutzen wollte und siehe da, es war der erhoffte junge dynamische
Lieblingsbote, der mir sonst im Dauerlauf auf der Treppe lachend entgegen kam...
Naja, die Nachbarin wohnt zwar fast genauso hoch, kommt ihm nicht entgegen, dafür ist sie jünger und hübscher. Sei es ihm gegönnt!
So.
Und jetzt wird ausgepackt!
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Jette
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Samstag, 28. Februar 2015
isch ower
"Am achtntschwazischstn um viernzwanzisch Uhr isch ower." (...sagt das Schäuble zu den Griechen)
Und ich sag:
Genau.
Nach dem 28. würde ich mein schönes Überraschungspaket aus Hamburg zwar immer noch gerne in Empfang nehmen, aber da die DHL einen neuen Ferienkalender hat, dessen Existenz mir (und dem Absender) bis jetzt nicht bekannt war, ist natürlich völlig unklar, wann und wo dieses Paket überhaupt jemals ankommt.
Status vom Do, 26.02.2015 11:36
Die Sendung wird vorübergehend wegen Ferien, Betriebsferien oder Feiertagen in der Zustellbasis gelagert.Nächster Schritt
Die Sendung wird dem Empfänger nach Ablauf der vereinbarten Lagerfrist zugestellt.Niemand kann mir sagen, wer mit der DHL im Namen des Absenders/Empfängers eine Vereinbarung über eine Lagerfrist getroffen hat, wo die entsprechenden Vertragsklauseln öffentlich ausgehängt sind, wie lange die Frist mindestens oder längstens dauert und wo sich das Lager befindet.
In diesem Fall vermutlich in Rüdersdorf.
Eine Beschwerdestelle hat die DHL natürlich nicht und vor der (natürlich gebührenpflichtigen) "Hotline" bin ich gewarnt worden, weil die Callcenter-Damen und Herren noch weniger wissen, als meine im Paketempfang weitgehend ungeübte Nachbarin.
Die Damen und Herren am örtlichen DHL-Schalter auf dem Postamt (ja, sowas gibt es an manchen Orten!) haben heute ganz besonders viel Glück gehabt, denn ich bin zu spät gekommen. Und ich hatte mich auf dem Weg dorthin einigermaßen dämonisch auf Krawall gebürstet....
Glück gehabt.
Jetscht isch ower.
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Jette
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Mittwoch, 7. Januar 2015
Juggelmuggel
Dieser Tage lernte ich das Wort "Juggelmuggel". Das käme, laut Armin Müller-Stahl, aus dem Ostpreußischen und bedeutet "Zuckerei". Wie ich inzwischen aber auch weiß, handelt es sich dabei um die ostpreußische Aussprache des jiddischen Wortes Kogel-Mogel (גוגל מוגל)
.
Die Vorvorderen meiner einen Großmutter kamen - soweit ich weiß - auch aus Ostpreußen und deshalb durfte ich bei ihr wohl auch regelmäßig Zuckerei genießen: Rohes Eigelb mit Zucker und etwas Milch; die unalkoholische Form von Eierlikör. Lecker! Das habe ich mir auch später gerne selbst gemacht.
Bis die ersten Warnungen kamen, dass man von rohen Eiern grundsätzlich Abstand nehmen solle. Wegen der Salmonellen. Das ist ziemlich blöd, denn Eierlikör (die desinfizierte(?) Variante) mag und mochte ich dagegen überhaupt nicht und nie .... brrrrr! Andere können sich nicht vorstellen, dass man rohe Eier überhaupt (auch garantiert salmonellenfrei) verzehren kann und ekeln sich vor Zuckerei - aber erstaunlicherweise nicht vor Eierlikör!
PS: Goggelmoggel auf italienisch
PPS: "Humpty Dumpty" (oben rechts) hat eigentlich gar nichts mit Zuckerei zu tun, außer dass es sich um was eierartiges handelt und in der deutschen Version von "Through the Looking-Glass, and What Alice Found There" (Alice hinter den Spiegeln) von Lewis Caroll als "Goggelmoggel" übersetzt wurde.
PPPS: hat "Goggel" was mit Gockel oder Hühnern/Federvieh im allgemeinen zu tun? Und "Moggel" was mit kullern, Murmel, Kugel, Muggelstein? (Woher haben "Muggelsteine" eigentlich ihren Namen?) Zusammengefasst wäre das dann was kleines, rundliches von einem Hühnervogel...
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Jette
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Dienstag, 23. Dezember 2014
Schleimmonster
Ja es ist wieder die Zeit der schuldigen Schleimmonster. Später im neuen Jahr folgt der wahrlich fließende Übergang von der winterlichen
Erkältungszeit zum Heuschnupfensaison und die Schleimmonster müssen - wenn nicht anders verjagt, gestraft, ja ausgetilgt -
bald wegen Burnout einpacken.
Aber zur Zeit werden sie noch tagtäglich vielfach schuldig gesprochen. Wofür kann man diesen niedlichen kleinen Möpschen nur böse sein?
Alles andere zur Schuld der Schleimmonster gibts hier zu lesen
Damit sie uns auch noch im Sommer beglücken, wollte ich ein lustiges jetterianische Schleimmonsterspiel klarmachen, in dem die kleinen Schleimer in jedem Fall die Gewinner sind und nicht diese charakterlosen orangfarbenen Kugeln, die auf die grünen Hüpfer herunterpurzeln. Sorry, irgendwie habe ich zur Zeit keine Zeit für solchen Quatsch - vielleicht macht's ja jemand anderes. Aber dann würde ich mich freuen, eine Nachricht zu erhalten um das Ergebnis auch mal auszuprobieren!
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Jette
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Donnerstag, 27. November 2014
Vogelgrippe
...und was wird aus der Weihnachtsgans? Dem Putenbraten (der wieder größer als die Backröhre sein wird), den Rebhühnchen und den Wachtelbrüsten in Gelee mit Eintagskükenschaum??? Können wir ja dann alles nicht mehr essen!
Ey Leute, dat Ding heißt VOGELgrippe, nicht Vogelwahn, Vogelpest und auch nicht Vogel-Ebola. Jetzt lasst euch doch von den Nachrichten und dummen Gerüchten nicht ständig von einer Panik in die nächste treiben! Auf das Federviehmenü kann man ja trotzdem aus anderen Gründen mal verzichten, aber nicht wegen Grippe - apropos:
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Jette
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Freitag, 26. September 2014
Respekt!
Ich ärgere mich mal
wieder über die Menschen, die ständig von anderen "Respekt!" einfordern
aber selbst ganz offenbar nicht wissen, was das ist und Respekt! mit
Selbstherrlichkeit und Befehlsmacht verwechseln. Von Kindern mit Migrationshinter- oder
vordergrund mal ganz abgesehen, sind es eher die Erwachsenen (auch ganz
ohne -grund), die sich den Teufel darum scheren, womit ihre Kinder z.B.
gerade auf der Bühne glänzen, weil ihnen der lautstarke Smaltalk am
Kuchenstand einfach wichtiger ist. Oder die, die sich habgierig an Sachen vergreifen, die nicht für sie gedacht sind. Oder auch
die, die einen aus dem BMW als ...otze beschimpfen (wie schon gestern beiläufig erwähnt), weil man
fahrradfahrend den dafür nötigen Teil der Straße in Anspruch nimmt.
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Jette
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Montag, 11. August 2014
Nullpunkt
(gleich noch ne Läusegeschichte)
Der diesjährige* wochenlange Kampf gegen die Ameisen auf meinem Balkon könnte jetzt ein Ende haben. Was habe ich mich über das Gewusel geärgert, das gegen giftfreie Hausmittel immun war. Täglich sorgten sie sich um ihre honigtauproduzierenden Läusesklaven und wenn ich die eine oder andere Farm zwischen meinen Fingern zerquetscht habe schleppten sie neue Läuse an, woher auch immer. Habe ich in der Not die Cosmeen abgeschnitten, sind sie umgezogen zum Lavendel. Wo die Ameisen ungestört die Läusenachkommen aufzogen, habe ich nicht herausgefunden.
"Sie müssen zuerst die Läuse loswerden", belehrt mich die Fachberaterin für Ungezieferbekämpfung bei Obi. Ich denke, das wird nicht viel nutzen. Die Sklaven vergiften, damit es keine Sklaverei mehr gibt, kann nicht der richtige Weg sein. Man muss die Sklavenhalter bekämpfen. Und daran bin ich gescheitert, sie waren zu schnell, kennen alle Verstecke samt Hintertüren, die ich mit meinen dicken Fingern nicht erreiche und scheinen im Laufe vieler Versuche meine Angriffslust schon von weitem wahrzunehmen.
Und - noch viel ärgerlicher: Sie haben großen Appetit auf Kater Pelles nächtliche Kotzerein und wagen sich immer weiter in die Wohnung hinein! Und da hilft es ganz gewiss nicht, wenn ich mich auf die hilflosen Läuse konzentriere.
"Nee", sage ich, die Läuse habe ich im Griff, erzähle ihr nichts von den Unappetitlichkeiten und verlange ein Gift, das die Katzen nicht gleich mit in den Orkus schickt. Hat sie.
Jetzt ist Ruhe und wenn irgendwo noch Jungläuse sind, dann haben jetzt auch die Marienkäfer wieder eine Chance. Der erste ist gegen Mittag eingetroffen, der hat sich in der entbehrungsreichen letzten Zeit in die Punkte von den Flügeln geleckt...
*) Vor drei Jahren war ich geduldiger....
Nachtrag 2016: Heute weiß ich, dass es sich bei diesem Nullpunktkäfer mit weißem Schild und Kopf um eine Variation des Zehnpunkt(!)-Marienkäfers (Adalia decempunctata) handelt.
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Jette
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Freitag, 8. August 2014
Ich liebe Gift
"Wussten Sie, dass der Lachs mit giftigen Futtermitteln gezüchtet wurde?"
Ja klar. Ich liebe es, wenn Gift in meinem Essen ist. Ich leide sonst unter Entzugserscheinungen und muss wieder doppelt Unterwäsche mit Azofarben übereinander ziehen und an diesen speziellen schwarzen Kochlöffeln aus China lecken. Oder Kassenbons auslutschen. Da esse ich doch lieber täglich meinen Lachs. Gerne auch mal zur Abwechslung drei Dioxin-Eier.
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Samstag, 24. Mai 2014
Kriegserinnerungen
Ich bin froh, dass ich keine eigenen Kriegserinnerungen habe und ich möchte auch in Zukunft nie welche haben müssen. Aber da zur Zeit so sehr viel an den Auftakt des Ersten Weltkriegs und alle möglichen anderen Kriege, einschließlich zukünftiger erinnert oder gar beschworen wird, fand ich es sehr passend, dass sich das Thema in meiner Erinnerung fest mit George Tabori verknüpft hat, der theoretisch heute seinen 100. Geburtstag feiern würde.
Praktisch hat er nur bis zu seinem 93. durchgehalten.
Tabori habe ich persönlich kennengelernt, als ich noch sehr jung war und mich so oft wie möglich zu den Proben einer der extrem seltenen Inszenierungen von "Pinkville" geschlichen hatte.
Noch immer schallt in meinem Erinnerungsohr der rhythmische Chor der Soldaten:
Schultern zurück!
Hand hoch zum Gruß!
Der Oberarm bildet zum Unterarm
einen Winkel von fünfundvierzig Grad.
"Pinkville" ist ein recht gruseliges Theaterstück, in dem Tabori die Greuel des Vietnamkrieges am Beispiel des Massakers von Mỹ Lai anklagte und hat (zusammen mit Peter Weiß' "Die Ermittlung") bestimmt mehr zu meiner politischen Bildung beigetragen, als es der Schulunterricht oder die mehr als mangelhaften Auseinandersetzungen mit meinen Eltern vermochten.
Hier ein Ausschnitt aus einem Spiegel-Artikel von 1971, der den Inhalt kurz und knapp beschreibt:
Das geht ganz einfach, demonstriert Tabori in zwölf "Lektionen". Es geht mit Zynismus, Brutalität und der Ausbildungsordnung jener US-Marinesoldaten, die sich gern als "beste Kampf- Organisation der Welt" bezeichnen.
Nach diesem Reglement wird Taboris Held, ein Jerry O'Carey, gedemütigt, geprügelt, eingesperrt, verhöhnt; er desertiert, er versucht sich umzubringen, erliegt am Ende doch der Seelen- und Gehirnwäsche sadistischer Driller und gibt den Befehl: "Nichts darf übrigbleiben, was lebt!"
Für seine "Lektionen", die durch Songs in der Art von Brecht verbunden werden, hat Tabori Material aus Dienstvorschriften, Ausbildungs-Reports aus dem Calley-Prozeß und GI-Underground-Zeitschriften ausgewertet. Das Resultat: eine grausige Groteske über die Obszönitäten des Krieges."
PS: Inspiriert wurde Tabori zu seinem Theaterstück unter anderem dadurch, dass die veröffentlichten Kriegsreporter-Fotos erschreckend ästhetisch anzusehen waren. Mit der Kritik der "Ästhetisierung" musste er sich dann nicht nur selbst, sondern natürlich auch beispielsweise schon vorher Peter Weiß oder später F.F. Coppola (Apokalypse Now) wegen ihrer jeweils recht speziellen Darstellung von Krieg, Massaker und den dazugehörigen Kollateralschäden auseinandersetzten.
PPS: Wer "Die Ermittlung" nicht kennt, kann auf der oben verlinkten Seite weiter nach unten scrollen und findet dort einige Ausschnitte.
PPPS: Ich finde, Pinkville ist ein ideales Theaterstück für Schüleraufführungen. Wer Interesse am Text hat, wendet sich an den Kiepenheuer Bühnenvertrieb.
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Dienstag, 13. Mai 2014
Sag mal eon...
"Sag mal eon, habt ihr dafür eine Lösung?"
"Ja, wir gründen eine Stiftung und lassen euch den Dreck wegräumen."
Hemmungs- und schamlos.
Schämen sollte sich aber auch Mutti, die mal wieder abwartet, anstatt sofort laut und deutlich und keinen Widerspruch duldend ...
Oder ist das etwa schon wieder mal was für die "alternativlos"-Abteilung?
Jedem sein Fässchen Atommüll für zu Hause?
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Sonntag, 4. Mai 2014
Wutzentrum aktivieren
"Macht dich das nicht richtig wütend?"
"Hmm, ja, eigentlich schon...!"
"Ja und? Also ich würde sofort Hass kriegen!"
"Weiß nich."
"Hau doch mal auf den Tisch, damit klar ist, wo die Glocke hängt!"
"Hm."
"...?"
Nee, nee, nee, so geht's aber nicht! Wenn man's endlich in der Gesprächsführung geschafft hat, jemanden durch geschickte Konfrontation mit unangenehmen Situationen dazu zu kriegen, Hass und Wut als persönliche Empfindung anzunehmen, dann muss man auch dabei bleiben und ordentlich nachlegen!
Ständiges Unterstellen und Abfragen des aktuellen Hass- oder Wutstatus einzelner Personen oder Gruppen ist seit der Etablierung des deutschen "Wutbürgers" am Stuttgarter Bahnhof Standard und sollte bei der Grundausbildung von Reportern, volksnahen Politikern und engagierten Sozial-Experten auf keinen Fall fehlen.
Wut ist eine wichtige Emotion, die den Menschen am Denken hindert (wie, wenn der Rückschluss erlaubt sei: Adorno schon feststellte) und damit zu Ruhe und Ordnung führt, auch wenn das mancheinem im ersten Moment unverständlich klingt. Hier ein einfaches, leicht nachvollziehbares Beispiel: A haut dem nervigen B kraft- und wirkungsvoll eins in die Fresse und sofort und ohne Verzögerung tritt Ruhe ein. Dabei ist völlig egal, womit B genervt hat, ob mit Nörgeln, Lachen, Plappern, Kneifen, Stehlen oder Grillen. Für den Wutbürger ungefährlicher (Stauchungsgefahr der Finger- und Handgelenke) und effektiver ist natürlich der Gebrauch von Schusswaffen auch im privaten Bereich.
"Vom Auffinden des individuellen Wutzentrums" ist der neue Titel von Anita Peng, die damit einen wichtigen Betrag zum praktischen Eradikation anpassungsunwilliger Individuen, Randgruppen und die wirtschaftlichen Abläufe störender Völker nicht nur in Afrika leistet. 104 Seiten, Verlag Heckler und Koch, 2014
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Jette
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Samstag, 12. April 2014
Was ich nicht verstehe, niemals...
(Nachrichtensendungen gehen mir immermehr und mehr auf die Nerven)
...egal, ob's um die EEG-Umlage oder was weiß ich, Hauptsache es ist eine "Entlastung" für Industrie und Wirtschaft. Letztere drohen ständig damit, dass wenn diese oder jene Vergünstigungen gekürzt würden, dann gingen Hunderttausende oder gar Millionen Arbeitsplätze verloren. Da sag ich mal SCHEISS DRAUF und würde es gerne darauf ankommen lassen.
Werden die Arbeiter tatsächlich auf einen Schlag nicht mehr gebraucht?
Stehen die Roboter schon viel zu lange angestaubt in Startposition?
Werden die Arbeitsplätze zur Zeit nur aus beschäftigungstherapeutischen Gründen zur Verfügung gestellt?
Wird mit einem Hops die komplette deutsche Industrie und Wirtschaft ins (noch) günstigere nah- und fernöstliche Ausland verlegt?
Hab ich eine Möglichkeit vergessen?
Ich bin wirklich neugierig, ob die sich das trauen würden.
Aber das werde ich wohl nicht erleben.
Der Deutschen Motto ist nach wie vor: Spätestens wenn gedroht wird, machen alle folgsam was verlangt wird.
Und sie nennen es weiterhin "sparen". Beim Sparen kommt am Ende aber normalerweise für den Sparer was Schönes raus. Bei dieser staatsverordneten Sparideologie erkenne ich bis jetzt nur, dass die Manschette immer weiter zugedreht wird. Und das was dabei rauskommt, erhält und vergrößert der Wenigen Macht und Profit.
Hatte ich nicht neulich schon mal festgestellt, das wir Menschen, die wir nicht zu dieser kleinen beherrschsüchtigen Elite gehören, längst komplett überflüssig sind?
Auch als Arbeitskräfte braucht uns niemand, denn eigentlich stellen wir uns ja nur noch gegenseitig Nahrung und Kleidung her. Für die Bratzen gibt es Elite-Frisöre und ansonsten ausreichend Maschinen, die sich um alles kümmern könnten. Wie sagte Mutti dieser Tage so schön: Industrie 4.0. Weiß sie, was sie redet und als erstrebenswert darstellt?
Ja.
Bedauerlicher Weise.
Jette ist entsetzt über soviel Menschenverachtung.
PS: "Die Spargelpreise steigen wegen des geplanten Mindestlohns." Na prima.
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Mittwoch, 5. März 2014
Winterschlaf beendet
Musste mich heute von einer gemeinen Gartenwanze wecken lassen, die heftig ans Fenster pochte um hinausgelassen zu werden. Offenbar behagte ihr meine Indoor-Gartenanlage nicht so sehr, sie entspricht vermutlich nicht ihrer gewohnten Speisekarte. Das konnte sie mir aber nicht sagen, denn sie war erst mal damit beschäftigt, ihre Stinkdrüsen anständig aufzupumpen, um mir dann beim Einfangen eine ordentliche Wolke entgegenzupusten. Jetzt ist sie auf dem Weg zu Nachbars Biogarten, wo sie sich sicherlich auf einem alten Holzapfelbaum häuslich einrichten wird...
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