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Montag, 27. Juli 2015

Serviervorschläge


Der Vermerk "Serviervorschlag" auf Lebensmittelverpackungen könnte auf leckere Ideen verweisen (wie von alters her auf fast jeder Packung von Backzutaten). Vor allem soll er aber den Produzenten vor eventuellen Klagen schützen, weil sich nicht exakt das in der Tüte befindet, was draußen abgebildet wurde, egal ob es sich dabei um das lustige Mädel neben dem Käsestück handelt oder den hübschen Teller unter der Buchstabensuppe.
Der oft aber nur versehentlich vermerkte "Serviervorschlag" kann aber natürlich auch elegant über den tatsächlichen Inhalt hinwegtäuschen oder aber völlig gaga sein. Nämlich dann, wenn man ihn besser mit "freie Illustration" oder "eine Zutat" bezeichnen sollte.
Menschen, die aus eigener Appetit- oder Fantasielosigkeit gerne den Serviervorschlägen folgen möchten, könnten sonst sehr bald in Schwierigkeiten kommen.
Denn wie man zum Servieren laut Vorschlag das Tomatenmark wieder zu ganzen Tomaten zusammensetzt und wieviel Joghurt man kaufen muss, damit man die darin enthaltenen Fitzelchen zu ganzen Früchten verpuzzeln kann, verraten die Hersteller nicht. Auch würde ich gerne mein Heringsfilet in Tomatensoße gerne auch makellos weiß neben derselben servieren, aber es will einfach nicht gelingen...

Den interessantesten Serviervorschlag dieser Woche fand ich auf einem Fläschchen: drei Pistazien an fünf Tropfen Öl. Ich werde ein paar Gäste einladen und dann bin ich mal gespannt, wie's schmeckt!

Viele Hersteller scheinen aber auch (noch) keine Angst vor irgendwelchen hirnrissigen Klagen (american style?) zu haben. Bei den in meiner Küche aktuell anwesenden Artikeln mit Abbildung hält es sich ungefähr die Waage. Also besteht vielleicht noch Hoffnung.


PS: Meine lieben Kätzchen werden hoffentlich nicht demnächst die Petersilie bemängeln, die auf der Dose so appetitlich zum Futter drapiert, aber nicht als Vorschlag gekennzeichnet wurde!

Samstag, 4. April 2015

KAR-


-samstag mit Sonne, Schneegraupel (bei Sonne!), Blitzeinkauf,
-toffelsuppe,                                 Nachtisch                                         und Eilegung:



Donnerstag, 26. März 2015

Von der Sehnsucht nach Gefahr


 "Warum finden so viele Menschen Krimis toll?" fragt M. 

"Unser Leben kennt kaum noch Gefahren", sage ich spontan, "und so ein Krimi vermittelt zumindest  theoretisch eine gewisse Ahnung davon. Manche gehen weiter. Hausfrauen lassen sich heimlich mit Bondage traktieren. Jugendliche stechen mit Messern auf einander ein oder opfern sich dem Gott des Cristal meth. 15jährige Mädchen ziehen nach Syrien in die Schlachten des IS. Und der Rest guckt eben Krimis. - Nicht mal Autofahren ist mehr gefährlich, wenn die Dinger rundum mit Sensoren ausgestattet sind."

"Meinst Du, wir hätten hier zu lange keinen Krieg gehabt?"
Kaum bemerkbar schwingt in dem Satz die Befürchtung mit, dass ein solcher schon direkt an die Tür klopft.

Ich weiß es nicht. Und schon gar nicht ahne ich auch nur, aus welcher Richtung und in welcher Form die Bedrohung kommen wird. Vielleicht müssen wir, wie die Litauer, wieder die Wehrpflicht einführen und auch im zivilen Bereich "Krieg üben"? Die Angst vor Krieg gärt an vielen Enden und aus verschiedenen Gründen. Vielleicht haben die "Putinversteher" sogar die größte Angst. Paris ist auch nicht gerade weit weg. Viele bauen wieder wie in den Zeiten des kalten Krieges Bunker in den Garten und sammeln Vorräte für Monate. Das ist in einer städtischen Mietwohnung natürlich nicht möglich, da muss man fatalistischer denken. Aber der Westberliner ansich hat ja Übung aus Mauerzeiten, wo man hier ja noch nicht mal Waffen besitzen durfte. Jetzt decken sich viele vielleicht mit recht fragwürdigen Gerätschaften zur Selbstverteidigung ein und wenn dann doch keine Not kommt? Ballern sie aus lauter Frust in der Gegend herum?

Bis an die Zähne bewaffnete "Prepper" decken sich mit allem ein, was man angeblich zum Überleben bei Cyberangriffen, Ebola, Blackout, konventionellem Krieg, Atomkraftwerksunfällen oder der Landung von Außerirdischen braucht und rudern zum Teil gefährlich nah an den sumpfigen Gewässern der einen oder anderen Verschwörungstheorie. Die Prepper glauben, dass man sich für ALLE Eventualitäten vorbereiten muss und: Sie haben genug Geld, um ihre Ängste als Überlebensstrategie zu kultivieren. UND: viele von ihnen erwarten den "Doomsday", den Tag der Rache, das jüngste Gericht. Womit haben die sich denn das wohl eingehandelt?

PS: Ich decke mich schon mal mit Trockenwasser ein.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Waffenruhe weihnachtlich


Warum, wenn man sich auf eine Waffenruhe einigt, wird dafür immer ein Termin irgendwann in der Zukunft festgelegt? Antwort: Damit man all die schönen Waffen nicht umsonst gekauft und genug Zeit hat, noch einmal richtig durchzumetzeln.
Kommen wir jetzt aber zu einem schöneren Thema:
Weihnachten.
Der Rixdorfer Weihnachtsmarkt fand trotz Schneeregenmatsch-Voraussage mit Sonnenschein statt und ging ebenso zu Ende. Wer da nichts gefunden hat, kann die letzten Geschenke, selbst für's Haustier am Samstag und Sonntag um die Mittagszeit im Central Rixdorf erwerben. Morgen gibt's dann noch den letzten diesjährigen PoetrySlam im Linus und wer noch einen Tipp für einen avangardistischen Weihnachtsbaum benötigt, sucht das Café malso-malso auf.
Wem der alljährliche Erguß massenhafter unweihnachtlicher Märchenfilme auf die Nerven geht, sieht sich stattdessen Filme mit mehr oder weniger glänzenden Weihnachtsbaumkugeln an, wahlweise

Alexis Sorbas   oder   Tanz der Vampire:
      

VIEL SPASS!!!!!

Nachtrag: ein dritter Weihnachtsbaumkugelfilm kam direktemang am 25.12. noch dazu:
Die frische Verfilmung des Märchens "Siebenschön", ca. bei 11'27'':



Montag, 3. November 2014

Huch!


Da ist ja schon wieder über eine Woche vergangen und ich konnte mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst schreiben wollte...
• Vorschläge für Pistolenuschis "Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr - Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungs-gesetz/BwAttraktStG"
• über die sehr leckere diesjährige Rixdorfer Honigernte
• neues aus dem "Central Rixdorf"
• einen Abgesang auf Wowi
• Maßnahmen gegen einen Dialekt-Dialektik-Tick
• eine Liste staatlich organisierter sinnfreier Tätigkeiten für Arbeitslose, um sie aus der Statistik zu streichen

 ... das alles und noch viel mehr spukte dieser Tage durch meinen Kopf und keine Ruhe zum Schreiben. Müssen andere machen.

Samstag, 11. Oktober 2014

Fußfesseln im Vormarsch

Dänisches Kettenlager muss alle Lager räumen, da größere Umstrukturierungsmaßnahmen ins Haus stehen. "Wir müssen mit der Zeit gehen und uns europaweit auf einen größeren Bedarf an elektronischen Fußfesseln einrichten", sagte der Berliner Geschäftsführer Katem heute in einem Berliner Wirtschaftsmagazin, "das ist zwar von unserem Kerngeschäft mit der klassischen Gliederkette etwas entfernt, aber der Kunde unterscheidet da nicht so genau und die Anfragen nach modernen Alternativen häufen sich."
Nicht mehr hip: Die klassische Kugel
Die wöchentlich ansteigenden Nachfragen kämen auch nicht nur aus dem Justiziarbereich, sondern mindestens ebenso oft aus der freien Wirtschaft und von privaten Nutzern.  Die verschiedensten Einsatzfelder des modernen Sklavenhandels entwickeln sich derzeit in einem recht rasanten Tempo, führte Katem aus und erwartet in den nächsten Jahren einen bemerkenswerten Zuwachs der gesamten Branche. Ganz besonders aber wird die Nutzung auf modernen Säuglingsstationen begrüßt: "So gewöhnen sich die Kleinen schon ab der Geburt an die Beschränkung ihres Bewegungsradius und machen im späteren Leben weniger Schwierigkeiten."

Montag, 11. August 2014

Nullpunkt


(gleich noch ne Läusegeschichte)

Der diesjährige* wochenlange Kampf gegen die Ameisen auf meinem Balkon könnte jetzt ein Ende haben. Was habe ich mich über das Gewusel geärgert, das gegen giftfreie Hausmittel immun war. Täglich sorgten sie sich um ihre honigtauproduzierenden Läusesklaven und wenn ich die eine oder andere Farm zwischen meinen Fingern zerquetscht habe schleppten sie neue Läuse an, woher auch immer. Habe ich in der Not die Cosmeen abgeschnitten, sind sie umgezogen zum Lavendel. Wo die Ameisen ungestört die Läusenachkommen aufzogen, habe ich nicht herausgefunden.

"Sie müssen zuerst die Läuse loswerden", belehrt mich die Fachberaterin für Ungezieferbekämpfung bei Obi. Ich denke, das wird nicht viel nutzen. Die Sklaven vergiften, damit es keine Sklaverei mehr gibt, kann nicht der richtige Weg sein. Man muss die Sklavenhalter bekämpfen. Und daran bin ich gescheitert, sie waren zu schnell, kennen alle Verstecke samt Hintertüren, die ich mit meinen dicken Fingern nicht erreiche und scheinen im Laufe vieler Versuche meine Angriffslust schon von weitem wahrzunehmen.
Und - noch viel ärgerlicher: Sie haben großen Appetit auf Kater Pelles nächtliche Kotzerein und wagen sich immer weiter in die Wohnung hinein! Und da hilft es ganz gewiss nicht, wenn ich mich auf die hilflosen Läuse konzentriere.

"Nee", sage ich, die Läuse habe ich im Griff, erzähle ihr nichts von den Unappetitlichkeiten und verlange ein Gift, das die Katzen nicht gleich mit in den Orkus schickt. Hat sie.



Jetzt ist Ruhe und wenn irgendwo noch Jungläuse sind, dann haben jetzt auch die Marienkäfer wieder eine Chance. Der erste ist gegen Mittag eingetroffen, der hat sich in der entbehrungsreichen letzten Zeit in die Punkte von den Flügeln geleckt...

*) Vor drei Jahren war ich geduldiger....

Nachtrag 2016: Heute weiß ich, dass es sich bei diesem Nullpunktkäfer mit weißem Schild und Kopf um eine Variation des Zehnpunkt(!)-Marienkäfers (Adalia decempunctata) handelt.

Dienstag, 6. Mai 2014

Wirklich!

Werbung im Radio kann ja auch sehr speziell nerven. Besonders auf den Sendern, die nur wenig Werbung senden. Nervige überregionale und ganzjährige Spitzenreiter sind unangefochten "Seitenbacher" (Sprecher: Willi P., s. Abb.) und "Car-Glass". Bei letzterem habe ich früher immer überlegt, wie das wohl geschrieben wird? Karl, Kar, Kahr, Karr? Und Glas mit zwei s ist natürlich auch recht total extravagant. Aber man lernt ja dazu.

Und dann kommt noch die Saison-Werbung. Kürzlich nervte ganz besonders "C and A" mit:
Alles reduziert! - bis auf nicht reduzierbare Artikel.
Super. Wer fühlt sich da wohl angesprochen zu überprüfen, was wohl auf gar keinen Fall reduzierbar ist? Sind es Luxus-BHs in Übergröße? Ist es die neue Jungmänner-Schlumpfmützen-Kollektion? Sind es alle Marken-Sportartikel? Oder sind es 90% des Warenangebots, die nicht reduzierbar sind?
Aber die übrigen 10% werden vollständig und absolut reduziert!
Mindestens um 10%.
Wirklich!

Freitag, 18. April 2014

...mit Studien belegt


Seit zwei, drei Jahren habe ich den deutlichen Eindruck, dass der Verpackungsmüll sich annähernd verdoppelt hat. Und dass er sich immer schwieriger von der beinhaltetenden Ware trennen lässt. (Siehe auch: Der Patros-Effekt)
Da schenke ich mir heute einen schönen neuen Gelschreiber. Schnell, schnell will ich ihn ausprobieren, aber ihn aus der Hartschalenfolie und der fleddernden filzigen Chinapappe freizulegen, artet in eine umfangreiche Operation aus...

In der letzen oder vorletzten Woche habe ich drei verschiedene Studienergebnisse gehört, die zum Thema Verpackungsmüll ermittelt wurden, die verlautbarten Ergebnisse schilderten die Ab- oder Zunahme dieses Mülls. Bei dem einen kam ein Viertel mehr als (wann eigentlich?), bei dem nächsten: immer genauso viel und bei dem dritten hieß es: die Menge hat kontinuierlich abgenommen. Ich bleibe aber dabei: Sie hat sich (zum Wohl der Abfallwirtschaft) verdoppelt!

Ach so, ja und die Studie, -  wenn man dann noch mal nachblättert, war es eine einzige, - die sich allerdings kaum um Ab- und Zunahme scherte, sondern um den Umgang des Bürgers mit Mülltrennung.
Soviel zum Thema "... mit Studien belegt".

Samstag, 15. Februar 2014

Satte Trägheit


Tagtäglich werden wir vielfach belogen und betrogen. Die Unmöglichkeit niedrigerer Fahrscheinpreise oder die Alternativlosigkeit der so genannten Bankenrettung. Doktortitel sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, Pharmalobbyisten fälschen Forschungen und Autolobbyisten fälschen Untersuchungsergebnisse, Bioeier kommen aus konventioneller Käfighaltung und der gute alte Klassiker: Schummelpackungen.
Ich habe heute mal wieder eine Schummelpackung erstanden, einen USB-Stick, der 16 GB zur Verfügung stellen soll, aber was sehe ich da:

Das sind immerhin glatte 10% Differenz* zur Deklaration!
Der weltweite Betrug schont niemanden, auch Betrüger werden betrogen. Weil sie mit ihresgleichen verkehren.
Nur macht's denen nicht soviel aus, weil's selten ums letzte Hemd geht.

Ums letzte Hemd ging's und geht's seit Jahrhunderten bei den Afrikanern. Erst hat man die Menschen verkauft, dann ihren Grund und Boden okkupiert und weil das nicht reichte, hat man ihnen schließlich wirkungsvolle Kriegsgerät in die Hände gedrückt, alle gegeneinander aufgehetzt, damit sie sich gegenseitig ausrotten (Heutzutage muss man sich ja nicht mehr selber die Hände schmutzig machen). Wer da nicht mitmacht, wird alternativ konsequent  mit Medikamenten, Wasser oder was sonst noch zum Überleben nötig wäre, unversorgt.

Aber nun soll sich ja nach Kindergarten-Urselchens Idee Deutschland wieder mehr in afrikanischen Krisengebieten engagieren. Nicht etwa im Kampf gegen Aids, mit Bildungsangeboten für alle, dem Beenden der gezielten Austrocknung ganzer Landstriche etc., sondern (nicht vergessen: sie ist jetzt für die Kriegsabteilung zuständig) mit noch mehr Waffen, Militäreinsätzen und einer anständigen Ausbildung für Soldaten.
Weil das die humanitäre Not lindern würde oder diktatorische Systeme ändert?
Quatsch!
In Afrika geht es, wie eh und je um die Sicherung und Abschöpfung von Rohstoffen und anderen Ressourcen für den mitteleuropäischen Lebensstandard. Und der hat nun mal ständig zu steigen.
Egal wer oder was dafür ausgebeutet wird. Wer das womit bezahlen kann oder muss.
Der geraubte Reichtum muss steigen, sich mehren, in den Himmel wachsen, damit wir satt und zufrieden die Klappe halten und uns nicht aufregen, wenn Tag für Tag, manchmal Stunde für Stunde neue Unsäglichkeiten aufs Tapet kommen, die alle zu erfassen wir schon lange nicht mehr fähig sind.
Und Politiker (welchen Staates und welcher Couleur auch immer) genauso wenig. Oder Wirtschaftsmanager, Heerführer, Charttechniker und "die fünf Weisen" zusammen.

So. Genug lamentiert.
Meine Laune sinkt enorm, um so länger ich mich mit dem Thema beschäftige.
Ich gehe jetzt mal ein bisschen konsumieren und dann sitze ich weiter meine satte Trägheit breit und frage mich, ob der 'Charttechniker' ein schöner empfehlenswerter "Beruf" ist, der immernoch Zukunft hat?
Oder ob Börsenmakler sich doch wieder der guten alten Kaffeesatzleserei zuwenden, die auch nicht besser oder schlechter ist...


* Orientieren sich die USB-Stick-Speicherplatz-Konstrukteure in China etwa an unseren deutschen Wohnungsmietflächenregelungen, die bis zu 10% Abweichung keinen Widerspruch dulden?


Freitag, 17. Januar 2014

Haarscharf vorbeigeschliddert


Wem von Würsten und anderen Schweinefleischprodukten nicht sowieso schon schlecht ist, dem wird's spätestens bei der aktuellen Werbung für ein gewisses Mühlen-Produkt. Jedenfalls beim Zuhören. "Deftig, lecker, fressig!" - bei dieser wirklich gelungenen Formulierung sehe ich ein feistes Gesicht, überquellende Augen, fettige, zermatschte, in den viel zu großen Mund gestopfte Würste, triefendes, aus den Mundwinkeln laufendes Fett und grau-rosa Brei - alles in allem kann ich mir nichts appetitanregenderes vorstellen als Hackfressenfraß...



Eigentlich esse ich Leberwurst auch schon mal ganz gerne. Am liebsten eine mit möglichst großen Leberstücken darin, da weiß man wenigsten zu einem erkennbaren Prozentteil, aus was die Wurst besteht. Gibt's aber nur noch recht selten. Leberwurst MIT Leber schmeckt nur eben sehr viel besser, als die, die nur so heißt, vielleicht auch mal durch Leberwurstaroma durchgeschliddert ist, aber ausschließlich aus Fett, Knorpel, Getreide- und Sojaabfällen, Gewürzen, Würze, Stabilisatoren etc. und Farbstoff besteht.

PS: Wie ich jetzt hörte, gibt es Menschen, die behaupten, dass es doch gar nicht "fressig" sondern "fress ich" heißen würde.
Und wenn schon? Macht's das etwa besser?


Sonntag, 22. Dezember 2013

Besinnungslos


Bei der Hatz nach Weihnachttrubel gerät schon mal das eine oder andere ins Wanken. Plötzlich steckt der Kopf eines kleinen dicken Mannes in der selbsttätig schließenden U-Bahntür, dann verliert ein hochgewachsener schwedischer Herr die Balance und trudelt schlenkernd durch sieben Achtel des Zugabteils, im achten Achtel gelingt es ihm endlich, mit Hilfe anderer Passagiere, den Halt wiederzuerlangen. Allüberall schlägt einem zu jeglicher Tageszeit warmsüßer Alkoholgeruch die Nase blau, und plötzlich und unvermittelt in der Fasanenstraße angekommen, erinnert sich mein Hirn ebenso plötzlich und unvermittelt an winterliche Erbsensuppe bei Aschinger am Zoo.

Ich war noch zu klein für Erbsensuppe und außerdem mochte ich den Speck darin nicht, ich bekam schaumige süße Mixmilch. Draußen regnete es trostlos vor sich hin, wie zu oft im Dezember, drinnen war es warm und voller plappernder Menschen, die sich alle sehr wichtige Informationen mitteilten, denn es gab noch kein Handy, sms, twitter oder sonstewas. Ein paar wenige verbrachten hier ihre Wartezeit für einen Fernzug nach irgendwo im fernen Westdeutschland.

Beim Weihnachtsbaum hatte man noch die Wahl zwischen Fichte, einfacher Tanne, Blautanne und was nicht noch alles. Heute gibt's ja nur noch kostspielige Nordmannstannen und für ein paar knorrige Exoten werden ein paar knorrige Kiefern angeboten.
Im Kindergarten hingen süße Kringel und Sterne im Baum, die wir uns an dunklen, aber recht gemütlichen vorweihnachtlichen Nachmittagen mit einem langen Haken herunterangeln durften. Um in den Besitz des Hakens zu kommen musste man jedoch zuvor Eine Aufgabe lösen. Etwas aufsagen, vorsingen oder ein Rätsel lösen, z.B. ein solch stimmungsvoll-romantisches:

Wer es macht, der braucht es nicht,
wer es kauft, der will es nicht;
wer es braucht, der weiß es nicht.

Die Antwort gibt's beim nächsten Mal.

Montag, 16. Dezember 2013

Selleriesorbet


Geboren mit zwei linken Füßen wird man kein Sportfan.
Und schon gar kein Laufsportler.
Trotzdem oder gerade deshalb lausche ich gerne der morgendlichen Kolumne von "Achim Achilles" bei radioeins. Und heute servierte er uns eine besondere Freude, das ideale Weihnachtsbratenausgleichsmenü: Selleriesorbet.
Gefrorene Selleriescheibchen verbrauchen beim Kauen und gleichzeitigen Auftauen im Mund derart viel mehr Kalorien, wie sie selbst nicht liefern können, so dass der Verzehr dieser einzigartigen Nahrung (angeblich) eine Negativbilanz mit sich bringt! Beim Essen abnehmen, wer will das nicht?
Ich.

Ich mag kein Sellerie.
Auch nicht als Sorbet.

Ich habe noch eingefrorene Erdbeeren.
Und darüber geschmolzene Schokolade.
Mmmmmmmh.
Scheiß auf Kalorien.
Und Sport kommt mir nicht ins Haus.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Etwas Windig


Der Richardplatz rüstet sich für den Rixdorfer Weihnachtsmarkt am Wochenende, heute wurden die ersten Lichter in den Bäumen platziert. Gleichzeitig wird Nordeuropa mit einem Orkan von Grönland her gedroht. Orkanig wird's aber wohl vor allem an den Küsten, und da Berlin ja nach wie vor nicht am Meer liegt, müssen wir uns mit Sturm begnügen. Vielleicht schafft er Stärke 7-8. Und mit ihm kommt wohl fieser Eisregen, der bei etwa 0° eine wunderbar glitschige Schicht auf dem rumpeligen historischen Straßenpflaster ergibt.

Nun kann man mit Blick auf den Weihnachtsmarkt zweierlei wahlweise empfehlen.
Entweder: Bleibt bloß alle zuhause, euch fliegen die Buden und Lichterketten um die Ohren!
Oder: Geht unbedingt alle hin, dicht an dicht, dann erreicht der Eisregen den Boden gar nicht erst und ihr könnt euch außerdem alle schön aneinander wärmen. Außerdem seid ihr genug, um abwechselnd die Buden festzuhalten und alles wird schön!

Und als Extratipp nicht nur für die, denen es auf dem Weihnachtsmarkt zu eng und voll wird: Schaut mal um die Ecke (1 Minute Weg) zum Böhmischen Platz. Da gibt's leckeres, hübsches, lustiges und hie und da auch Plätze zum Aufwärmen.


Nachtrag: am 5. 12. um ½6: Wie es aussieht, wird's ja wohl die Dänen komplett mitsamt dem ganzen schönen Buddelkastensand in die Ostsee wehen. Dann gibt's auch keine kleinen Fredriks mehr, keine dänische Koch samt römpömpömpöm und natürlich auch kein Rigshospitalet i København.

Noch'n Nachtrag am 6.12:
So reimt der Cuxhavener im Wind:

DER DEICH
WIRD WEICH

Samstag, 2. November 2013

Galoppierende Inflation

Schade, eine neue Badewanne (in der alten platzt das Email immer mehr ab) wäre mal was, aber die Badewannenpreise steigen mit jeder Minute seit Frape Teebarts zu zahlender Rechnung über angebliche 13tausend € für seine neue Wanne. Der entrüstete Volksmund redet inzwischen sogat schon von 33 Millionen allein für dieses keramische Hygienemöbel. Von den vier Wänden drumherum und dem Partnerklo mal ganz zu schweigen.


Und die vorgeschlagene Alternative? 33 Millionen für ein Altersheim? Für EIN einziges?
Würde der Volksunmut da nicht auch wieder aufschäumen? Diesmal für mindestens 35 Milliarden, um die fehlenden Kitas in katholischen Landkreisen zu finanzieren? Schwubsdiwubs fällt dann vermutlich auf, dass die ganz ursprünglichen ca. 3000 (für die Wanne) für kaum irgendwas sinnvolles reichen würden, für kein Altenheim und für die Kitas schon gar nicht.

Was würde ich mit 3000 machen?
Mal wieder schön verreisen?
Fensterputzer über mein vollverglastes Dach jagen? (Hmmmmm, wär das schön!)
Für den nächsten Nullergeburtstag sparen?
Oder doch nur 'ne neue Badewanne kaufen?




Donnerstag, 25. Juli 2013

Schokogefülltes Sommervergnügen

Wer kennt sie noch, die gute alte Schokolinse: innen zarte Schokolade und außen steinhartes Pfefferminz. Mein Lieblingsrezept zum Knacken dieser Konfiseriespezialität ist folgendes:
Man lege die Linsen auf ein sonniges Fensterbrett. An heißen Tagen, wie den jetzigen geht es relativ schnell, dass die Linsen aufplatzen, sowie der schokoladige Inhalt sich verflüssigt und mehr Platz braucht. Im Normalfall passiert nichts weiter, als dass rund um die Linse ein haarfeiner Riss zu sehen ist. Wenn man nun die Schokolinse in den Mund steckt, kann man sie wunderbar knisternd genüsslich zerdrücken und die Schokocreme mit der Zunge herausdrücken. Oder, für die, die auch Doppelkekse immer auseinandernehmen und erst die Füllung essen: Schokolinse an der Naht aufklappen und auslecken!

Mmmmmmh.


Sonntag, 14. Juli 2013

cherry cherry baby


Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der der abgestumpfte Städter, der frei von jeglichem Bezug zur wilden Natur seiner täglichen Großraumbüroarbeit nachgeht und dies in der Freizeit mit Klettern an künstlichen Felsen in wetterabweisenden Hallen auszugleichen sich bemüht, - die Zeit, in der die Lockrufe der landwirtschaftlichen Obstplantagenwirte deutlich vernehmbar werden und der Stadtmensch in Erwägung zieht, sich auch einmal einem kleinen Kirschbaum zum Zwecke eines eigenen Ernteversuchs zu nähern.
Das Ergebnis dieser Versuche erscheint dem Stadtmenschen ungenügend, unbefriedigend und vor allem viel zu umständlich.
Eine vielfache Menge Kirschen hätte er in einem bedeutend kürzerem Zeitraum in einem x-beliebigen Lebensmittelmarkt erhalten.
Aber nun steht er da, mit dem kleinen Körbchen mühselig erhangelter rot leuchtender Baumfrüchte und schenkt sie einer Freundin, die sie in den Kühlschrank stellt und vergisst, bis sie sie eines Tages angeschimmelt in den Biomüll werfen wird.

PS: Die oben abgebildeten Kirschlein hingen in keiner Plantage, sondern an einem individuell und fürsorglich gepflegten Einzelbaum.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Rolfi


Zur Erinnerung an die Einführung der neuen Postleitzahlen habe ich zwei alte Texte ausgegraben, verfasst im Juli 1993, und etwas zusammengekürzt:

Neue Postleitzahlen, Postleitzahlen, Postleitzahlen, Postleitzahlen, Postleitzahlen (fünf). Ich kann's schon lange nicht mehr hören. Wie kann man sich nur so einen Schwachsinn ausdenken!!! Und mit diesem Schwachsinn haben sie uns so sehr bombardiert und genervt und abgelenkt von wichtigen Dingen, daß ich am Morgen des 1. Juli beim Hören der ersten Nachrichten im Radio völlig vor den Kopf geschlagen war, als sich die erste Meldung nun plötzlich gar nicht ,wie erwartet um Postleitzahlen, sondern um Gesetze zur Änderung der Asylverfahren ging. Beschlossen und besiegelt und ab eben jenem Tag gültig.

In der S-Bahn sitzen mir zwei junge Herren gegenüber, welche identisch gleiche buntbedruckte T-Shirts trugen. Ob sie nun aber zerstrittene Freunde, oder sich völlig fremde Personen waren, die sich nur zufällig nebeneinander gesetzt und dann mit Erschrecken festgestellt haben..., ich beschrieb es ja schon. Jedenfalls starren die beiden in die jeweils andere Richtung, der eine aus dem Fenster, der andere auf den Mittelgang. Manchmal jedoch drehen sie, wie auf Verabredung, langsam und vorsichtig die Köpfe zueinander, um sie dann schnell wieder zurückschnappen zulassen. Nach einiger Zeit unterlassen sie auch solche Blickwechselversuche, nicken, leicht schläfrig, ein wenig in ihrer Haltung ein, und ich stelle mir vor, daß sie bis nach Oranienburg fahren und dann mit völlig steifen Hälsen aussteigen.
Ich steige schon lange vorher aus und um, denn ich muss noch ein Geburtstagsmitbringsel besorgen.

Bei Tchibo gibt es ja wieder mal tolle Geschenkideen vom praktischen Gemüsehacker bis zum Melamintablett mit attraktivem Früchtedekor. Nur leider sind die kleinen Würfelradios schon wieder vergriffen, und die freundliche Verkäuferin möchte keine nachbestellen, da sie erst einmal die diversen Reisekoffer-Sets loswerden muß. "Die nehmen ja soviel Platz weg."
Vorschlag: vielleicht sollte sie einfach die vielen unnützen Kaffeepakete rausschmeißen, dann wären ein paar Regale frei. Und dann könnte sie alles vollstellen mit Würfelradios und ich würde gleich mindestens drei für Peter zum Geburtstag kaufen, und andere Leute vielleicht auch und zack, dann wäre schon wieder Platz für Kaffee. Aber auf mich hört ja keiner.
Und wer trägt den Schaden davon?
Peter, denn er be­kommt nun kein angemessenes Geburtstagsgeschenk in Form von Würfelradio-Drillingen.

Im Schalterraum der Post stehen heute fast nur Leute, die sich an den Geschlechtsteilen kratzen.
Ich schaue verärgert, aber höflich weg und verlasse die Anstalt. Postleitzahlen-Rolfi-Frisbees und Rolfi-Drachen kann man sowieso nicht kaufen, die sind alle nur für die Dekoration da.
Und für die neuen Postleitzahlen.
Sonst wäre das ja vielleicht auch noch eine hübsche Geschenkidee gewesen. Aber, da fällt mir ein, es gibt doch da noch so'n andern Rolfi, der wirbt für Kondome.
Da müßte doch vielleicht noch was zu holen sein!
Frische Kondome sind doch immer was feines, da kann man die alten, überlagerten endlich mal rausschmeißen.

Überlagert ist auch mein altes Poesiealbum voll mit braven Empfehlungen und Hinweisen, zum Beispiel schrieb eine Schulkameradin jenes:
Viel Hören, viel Schweigen, diese Kunst mach Dir zu eigen!
Zur freundlichen Erinnerung an Deine Schulkameradin

Nur doof.
Keine Quelle des Frohsinns und der Heiterkeit. Nicht mal lustige Schreibfehler kann ich entdecken. Im ganzen Poesiealbum nicht! Weil, wir haben ja noch richtig Deutsch gelernt. Wenn ich da in die "Freundschaftsbücher" heutiger Drittklässler schaue, sieht's schon ein wenig anders aus:

Name:                ROMINA 
Geburtstag:         Juni 6.
Haarfarbe:          Blont
Augenfarbe:        Blau
Besondere
Kennzeichen:      Somersch prosen
Lieblingsfächer:   Deutch Mate und Schport
keinen Spaß
macht:               Riligun und Basteln
Lieblingslehrer:   Fraru Raufuß
Hobbys:             schwimen
Berufswunsch:    ist Babie Haus
Lieblingsmusik
oder Gruppe:      Kinder-Hit-Perad.
                           meil kil-Scheksen
Lieblingsfilm:      Lila-laune-Ber
Lieblingsbuch:     Mikimaus und Eintife Brun.

Das ist doch was.
Da purzeln fröhliche Glücksradbälle auf uns herab. Für alle Blonden und Blauäugigen. Und die beiden jungen Männer in der S-Bahn. Und für alle, die schon mal Kontakt mit Außerirdischen hatten. Auch wenn man munkelt, daß diese Personen gar nicht so glücklich darüber seien, aber dann brauchen sie die Bälle um so mehr. Vielleicht könnten sie die wassermelonenköpfigen E.T.s zu einem Freundschaftsspiel überreden. Natürlich ohne Worte.

Und anschließend könnten sie dann zu Tchibo gehen, eine Tasse Kaffee im Stehen schlürfen und dabei einem nachgelieferten Würfelradio lauschen.

Außerirdische mögen sowas. Hab' ich in einer Statistik gelesen. Und weil's mir keiner glauben würde, hab' ich sie aufgehoben:
Erdlinge
in Biergärten sitzen
Ehrenmäler ansehen
Socken stricken
Außerirdische
Würfelradio hören
Werbegeschenke tauschen
 Postleitzahlen mischen

PS: Übrigens, der Werbespot mit den Kindern und den transzendentalen Zahlen hat mir gut gefallen.

PPS: Heute würde ich mich für einen anderen Spot entscheiden... 
Hier die Clips von sechs bekannten Autoren zum selbst entscheiden...

Sonntag, 9. Juni 2013

Schöne Formulierungen...

... der Wirtschaftspolitik, mit denen Normalsterbliche nichts anfangen können (und sollen?!)

Diesmal:
Ethikkodex und Compliance

Im Zusammenhang mit den verlorenen Steuergeldern für den Eurohawk fällt ja auch ständig die Abkürzung EADS - und wenn man nicht weiß, was das ist, steigt man schon mal gleich aus dem Verstehen der Zusammenhänge aus. Gut - nun weiß ich's: EADS ist ein Konzern, der Fluggeräte produziert, gerne auch für die Raumfahrt und den Transport von Waffen.
Als Menü-Punkt des Internetauftritts dieser Firma lese ich dann "Ethikkodex und Compliance".
In welchem Verhältnis EADS als "verantwortungsvoller internationaler Akteur" (wie sie sich selbst gerne sehen) zu diesen Stichworten steht, interessiert mich, zumal ich nicht den blassesten Schimmer habe, was 'Compliance' heißen könnte und denke als erstes an sowas, wie eine 'komplizierte Allianz'.
Laut Wörterbuch schwankt die Übersetzung zwischen 'Zustimmung', 'Unterwürfigkeit' (durchaus eine komplizierte Allianz) und 'Prüfzeichen'.

Ich fange an zu lesen und steige beim zweiten Absatz gleich wieder aus. Wenn irgendjemand sagen kann, was dieser Satz tatsächlich bedeuten könnte, darf hier gerne aushelfen:

Nach Überprüfung der Compliance-Politik des Unternehmens entschied das Board of Directors im Jahr 2008, den Compliance-Ansatz des Unternehmens durch die Einführung einer weiteren integrierten Compliance-Organisation zu aktualisieren.


PS: Hat sich eigentlich schon jemand gefragt, warum der US-Konzern NORTHROP-GRUMMAN diesem gefloppten Fluggerät eigentlich das freundliche Gesicht eines Wals verpasst hat?

Nachtrag, 28.6.: Doch tatsächlich, es ist schon jemand anderem aufgefallen, der Zufall hat mich gerade auf diese Seite geführt...

Freitag, 23. November 2012

Ausgeschleckert


Mit der Schließung von Schlecker verschwand auch meiner Katzen Lieblingsfutter: "AS-Jelly" mit vier, fünf oder waren es sogar sechs - laut Aufschrift - verschiedenen Geschmacksrichtungen? - bei anderen Anbietern heißt das "Zarte Häppchen in Gelee" und die Palette beschränkt sich auf zwei Geschmäcker - außer bei ein paar bekannten "Markenprodukten", die allerdings meist nur teurer, und inhaltlich oft schlechter sind, als die preisgünstigen Premiumsorten mancher No-Name-Produkte.

Also. Wer hat das Lieblingsfutter meiner Schnurrköppe eigentlich hergestellt? Das war ja schließlich nicht Herr Schlecker persönlich in seiner Katzenküche.... Aha, steht ja auf der Dose: "Saturn Petfood". Aber weiter komme ich nicht. Es ist einfach nicht herauszufinden, ob es die gleichen oder vergleichbare Abfüllungen möglicherweise auch noch für eine andere Ladenkette gibt. Außer zwei verschiedene Typen bei Aldis LUX-Angebot. Aber die kriegen sie ja sowieso schon. Und die zwei gleichen Geschmäcker (aber ein anderer Hersteller) bei Lidl.
Ob ich mal Saturn anrufe? Oder einen Sonde hinschicke?