Montag, 13. Juli 2009

Reineke

Und was ist aus den Fuchskindern geworden?
Z.B. ein nachdenklicher Schlaufuchsschüler.

Sonntag, 12. Juli 2009

Traumhaus

Aus der Reihe 'Geheimnisvolles Neukölln':

Samstag, 11. Juli 2009

Salto Finale


Ein Abschiedspicknick lockte mich heute in den Süden Neuköllns, in den Britzer Garten. Ach, wie lang ist es her, dass hier die Bundesgartenschau stattfand. "Freut euch," haben damals viele Besucher aus Westdeutschland gesagt, "dann habt ihr noch ein bisschen mehr Grün in der Stadt." Was die Angereisten nicht wussten: Hier wurde kein neues Grün geschaffen, sondern lediglich das eine Grün (Kleingärten und Getreidefelder) gegen das andere Grün (hundefreier Park mit See und Eintritt) ausgetauscht.
Der Park ist nach nunmehr 24 Jahren aber immer noch sehr schön und hat nach wie vor seine Geheimnisse und Überraschungen. Wer findet die Walderdbeeren? Warum sind die Wiesen eigentlich immer so saftig grün, aber nirgends Rasensprenger zu sehen? Sind die versteinerten Bäume noch da? Können Karpfen Salto springen? Vor allem auch unter erschwerten Bedingungen: mit einer Ente auf dem Rücken?
Um dieses Kunststück hat sich vor allem der weibliche Teil der Kinder gekümmert, während die Jungs da saßen und froren, denn auch heute war das Wetter nicht überzeugend - aber wenigstens regenfrei.
Das Vintage-Trio hat das letzte Mal in seiner bekannten Besetzung - tschüss Stephan! - gespielt, und dies - wohl als krönenden Abschluss - in bugaüblicher Kurkonzertatmosphäre.
Machts gut ihr Lieben und "Glück auf!" nah dem schönen Autobahnkreuz im fernen Westen, das ihr euch auserwählt habt, eure neue Heimat zu sein.

Freitag, 10. Juli 2009

Ökopad


Zurück zur Natur!

Öko-Mousepads sind allenthalben leicht zu kriegen und auch bei mir frisch eingetroffen. Mit den dazu passenden Holzmäusen hapert es in Deutschland noch ein bisschen. Andernorts sind sie leichter zu bekommen, wie man HIER schnell sehen kann.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Vollmond vs. Feuerwerk


Während auf dem Flughafengelände die organisierten Spektakel - nun in Form eines dreiabendlichen Feuerwerks der Extra-Donnerwetter-Klasse - ihren Lauf nehmen, geht zur gleichen Zeit auf der anderen Seite still und unbemerkt der (fast noch) Vollmond auf. Heute abend hat er vielleicht etwas zu kräftig in den Farbtopf gelangt und sich dazu ungelenk eine Dachantenne ans Ohr gesteckt - aber möglicherweise träumt er ja immer noch von Bread & Butter...

Mittwoch, 8. Juli 2009

Rattatatang


Gestern musste ein neues Balkonmöbel her, und weil in Gartencentern zwei Wochen nach Sommerbeginn schon längst wieder Ende der Sommerzeit ist, wurde es doch wieder, wie gehabt, ein Korbstuhl von ....
Die Korbflechterei warf die Frage auf, was denn nun der Unterschied ist bei Rattan, Peddigrohr und diesem flachen glatten Zeug, mit dem teure Stuhlsitzflächen geflochten werden.

Und hier die Lösung:
Mit Rohren hat das alles schon mal gar nichts zu tun.
Alle drei Materialien kommen von der Rotangpalme , die aber das Aussehen von Schlingpflanzen und Lianen hat und deshalb manchmal auch Rotan-Liane genannt wird. Rotang Calamus wird bis ca. 160 Meter lang und braucht zum Wachsen einen Stützbaum.

Hier eine hübsche alte Abbildung (mit russischer Beschriftung). Das Rotang ist bei 5) in der Mitte zu finden. Das Rotang ist bei 7) mitte-rechts zu finden.

• Die kompletten dicken (geschälten) Teile werden in Deutschland Rattan genannt, zu Stuhlbeinen und anderen stützenden Elementen (aber auch Schlagstöcken) verarbeitet.
• Das Mark der dünneren Stränge wird als Peddigrohr oder auch Stakenpeddig bezeichnet und für Flechtarbeiten und Körbe verwendet.
• Die geschälte und dann glatte, wasserabweisende Oberfläche wird zu flachen Flechtstreifen geschnitten und Stuhlflechtrohr oder Peddigband genannt.

So. Haben wir das auch geklärt.

Sonntag, 5. Juli 2009

Hanni & Nanni

Und jetzt endlich eine exklusive Fach-Veröffentlichung für Nadja (ich bitte die Verspätung zu entschuldigen):
Der Bericht eines Eingriffs am 15. Juni 09.
Rechts sehen Sie das Siamesische Zwillingskirschpaar Hanni & Nanni vor der operativen Trennung in einer Rixdorfer Privatklinik.
Die Kirschen waren am Brustbein zusammengewachsen, verfügten aber beide über eine jeweils vollständige Anzahl innerer Organe (je ein Kern). Die Operation konnte ambulant durchgeführt werden und dauerte etwa 873 Millisekunden. Beiden Kirschen ging es anschließend sehr gut.
Der postoperative Befund war unauffällig und bedurfte keiner besonderen Behandlung.
Und so konnten Hanni & Nanni innerhalb weniger Minuten weiter den Weg alles Essbaren gehen!

Samstag, 4. Juli 2009

Abgeschraubt

Geheimes Neukölln:
Treppenhausüberraschung in drei Schichten
1909
1959
2009
(so in etwa)