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Montag, 16. Mai 2016

Pfingstmontag


Im Mai, im frühen Morgengrau
begab sich die alte Füchsin
zur letzen Ruhe vor dem Bau,
schaut noch das erste Himmelsblau,
so schnell ist alles Glück dahin!



Auch wenn es kein Jagdunfall war, hier kommt eine hübsche Fanfare als kleines Requiem.

Donnerstag, 21. April 2016

Frische Fuchskinder


gibt's natürlich trotzdem:

    

Samstag, 9. Juni 2012

Füchse füttern verboten!


Ich stand auf dem Balkon und zerrieb ein duftendes Salbeiblatt zwischen den Handflächen und dann warf ich das zerknüllte Blatt gedanken-, acht- und arglos über das Balkongitter. Noch während es flog, kamen die Gedanken aber wieder zurück und meldeten: Oh je, hoffentlich beschwert sich niemand, dass ich ein Blatt vom Balkon geworfen habe... Klar, ich weiß, das ist maßlos übertrieben und grenzt schon an Verfolgungsangst, aber ein paar Stunden später lag tatsächlich ein Zettel im Briefkasten:

An alle Mieter im Hinterhaus,
ich bitte darum im Garten nicht die
Füchse zu füttern,
also keine Lebensmittel aus dem Fenster
oder Balkon zu werfen!
Außerdem zieht es auch andere Tiere,
wzB. Ratten an!
Vielen Dank.
Ich hoffe, damit war nicht das Salbeiblatt gemeint...

Und - ja, tatsächlich, neulich schlüpfte doch mal wieder ein abenteuerlustiger Jungfuchs unter einem Wurzelstumpf bei einem der gefällten Bäume im Nachbargarten hervor.

Sehr kreativ finde ich im übrigen auch die Abkürzung "wzB". Noch nie gesehen und doch erkannt!
Zur Erinnerung: selbst ohne w gehört nicht nur hinters B, sondern auch hinters z ein Punkt.

Vielen Dank.





Sonntag, 26. Februar 2012

Der Fuchs ist tot!

Halali!

Na ja, ob er, bzw. seine Familie tatsächlich tot sind, sei dahingestellt. Aber im Zuge der Baumfäll- und krempel-den-Garten-um -Aktionen auf dem Nachbargrundstück wurde heute der Fuchsbau für ein Naturprojekt ohne Zukunft erklärt und entgültig geschlossen, bzw. zerstört.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Abgeholzt

Mitten in der größten Kälte fiel schweres Rodungsgerät über Birken, Kiefern, Tannen und Lärchen in Nachbars Garten her. Vorgestern noch alles top, heute alles flop.

Endlich habe ich freie Sicht auf jegliche Archtektur. Nachbarn, die sich vorher noch nie gesehen haben rücken wieder näher zusammen. Lärm dringt ungebremst vom freigelegten Straßenland herauf.
Und auch die Füchse werden ihre Freude haben, sollten sie überhaupt noch geduldet werden.
Die Krähen und Eichelhäher sind vermutlich völlig überrascht aus ihren Nestern gefallen, die Eichhörnchen müssen aufs Mittagessen und wilde Jagden durchs Geäst verzichten.
Und ich kann keine Fotos mehr machen von sturmzerzausten Baumkronen.
Tja, man kann ja auch nicht auf jeden Rücksicht nehmen!

Donnerstag, 3. November 2011

Es herbstelt

Wenns von draußen lärmt und kracht
liegts daran, dass es leise herbstelt
und ein Mann die Arbeit macht

Laubpuster oder Holzgeschredder
allem wird zu Leib gerückt,
Äste, Zweige und die Blätter

Den Nachbarn stört wohl das Gebüsch
rund um Fuchsens Schlafgemach
Nun ist alles zweiglos frisch

Jegliches Versteck verschwunden
nirgends eine Kuschelecke
für die stillen Abendstunden

wo Mutter Fuchs die Kleinen lehrte
und erklärte, wie man leckres Futter fängt
und Bassareus (den Fuchsgott) ehrte


Montag, 11. Juli 2011

Montag, 18. April 2011

Fuchssaison eröffnet

Halali halala
frische Füchse
sind wieder da!


Dienstag, 8. Juni 2010

Sag mir, wo ...

... die Füchse sind,
wo sind sie gebli-ieben?

Vergiftet, verjagt, entführt, verkauft?
Schmücken sie einen russischen Kragen?
Sind sie Grundlage einer asiatischen Frühlingssuppe geworden?
Wohnen sie jetzt auf dem Tempelhofer Feld?
Hatte der fleißige Nachbar schon wieder seine Hände im Spiel???
Für Füchse gibt es jedenfalls keine sogenannte Schonzeit und der Höhleneingang samt sonnigem Vorplatz überwächst langsam aber sicher mit (Un)krautgrün und die Trampelpfade quer durch die Gärten sind auch nicht mehr zu erkennen.
Hm.

Sonntag, 9. Mai 2010

Raus auf's Feld

Ich steh ja nicht so auf Massenveranstaltungen, aber heute Nachmittag bin ich dann auch mal raus auf's Tempelhofer Feld zur Parkeröffnung geradelt.
Und trotz der relativen Fülle - 10.000 sollen dagewesen sein - finden sich halbwegs stille Ecken für klärende Gespräche.


Nur "halbwegs still" deswegen, weil gleich nebenan ein eingezäuntes Vogelschutzgebiet ist, auf dem recht chaotisch rumgefiepst wird!
Dahinter schließt sich eins der beiden Hundeauslaufareale an (ich dachte, das Gelände soll hundefrei sein???), das aber geschlossen ist, weil ein Fuchs dort brütet.
Die werden sich noch wundern, wie schnell aus einem Fuchs 40 werden....


Und die Hunde werden auch sehr viel Freude an diesem schönen Stück Wiese haben, so völlig frei von Bäumen und Büschen, dass es einem schwindelig werden kann. Dass Hunde zum Kacken auch lieber hinter'n Busch gehen, wo keiner zusieht, scheint sich bis hierher noch nicht rumgesprochen zu haben.

Und was ist mit der Rixdorfer Rosa -Linie?


Sie markiert einen Weg für Radfahrer, Skater und Läufer einschließlich Meter-Angaben, damit man weiß, wie weit man auf der Landebahn schon vorwärts gekommen ist. Und weil der Weg lang, kein Mülleimer auf der Strecke und keine Tasche in der Sporthose ist, liegt der erste Schokoriegelverpackungsmüll auch schon da.

Na, dann sind wir mal gespannt, wie's weiter geht.

PS: Wer die rosa Linie gerne noch mal größer und fetter hat, schaut hier!

Freitag, 19. März 2010

Im Märzen

Wenn zwei sich streiten, drückt die dritte gerne auf den Auslöser!


Im Märzen werden die Wiesen grün
und die Füchse werden kühn.
Hüpfen schnell durch Nachbars Garten
wo die kleinen Mäuschen warten.
Und sie machen gern dabei
ein riesiges Geschrei!

Montag, 15. Februar 2010

...und die Füchse?

Denen geht's auch in der Kälte lustig. Ich hab sie zwar nicht gesehen, aber nachts bolzen sie mit viel Krakeel im Garten rum...

Montag, 14. September 2009

Spielplatz für Füchse

Die Füchse in den Gärten zwischen Kirchgasse und Kirchgasse haben sich, wie im Frühling berichtet, in diesem Jahr reichlich vermehrt. Ein Grundstück, dass an diesen Grünstreifen grenzt, ist das der Reformierten Bethlehemsgemeinde. Die wiederum haben einen Buddelkasten in ihrem Garten, bzw. hatten (wie man mir erzählte), denn er diente den Füchsen zum Toben, Kanten durchkauen und allerlei anderen fröhlichen, aber aus Sicht des Menschen zerstörerischen Freizeitbeschäftigungen. Nun ist der Buddelkasten für seinen ursprünglichen Verwendungszweck nicht mehr zu gebrauchen und flugs wurde das frisch gebackene QM-Ganghoferstraße eingeschaltet und gebeten, eine neue Sandkiste als Ersatz zu finanzieren.
Na, das war doch von den Füchsen ein perfektes Timing, sich nicht schon im letzten Jahr maßlos zu vermehren und den Gemeinde-Spielplatz zu verbeißen - da hätt's nämlich garantiert nix gegeben!
Was von diesem QM überhaupt zu erwarten sein wird, erfährt man (vielleicht) zum ersten Mal am Dienstag, also morgen in der Aula der St.Marienschule zur Auftaktveranstaltung der neu eingesetzten Manager.

Mittwoch, 15. Juli 2009

...und die Meerschweine?


leben auch noch.

Montag, 13. Juli 2009

Reineke

Und was ist aus den Fuchskindern geworden?
Z.B. ein nachdenklicher Schlaufuchsschüler.

Freitag, 17. April 2009

Erste Inspektion


Papa und Mama Fuchs schauen sich die Sache mit dem (noch unbewohnten) Meerschweinkäfig schon mal näher an. Papa und Mama gehören - ooooh, noch eine Überraschung! - zu fünf oder sechs anderen Jungfüchsen, die noch etwas kleiner sind und ihren Bau am anderen Ende der Hintergärten haben...

Vielleicht wird man demnächst über die rapide Fuchsvermehrung nachdenken, weil sie in dieser Anzahl dann doch nicht mehr so verhätschelnswert und niedlich und schon gar nicht mehr selten erscheinen....

Ach so, ja, Überraschung N° 1, die vermeindlichen Apfelblüten haben sich doch als - wenn auch ziemlich rundliche - Blätter entpuppt. Schade. Vielleicht wirds ja nächstes Jahr was.

Lecker!


Wenn die Füchse von Milch auf feste Nahrung umgestellt werden, sind kleine zarte Meerschweinchen die erste Wahl. Deshalb fängt die fürsorgliche Nachbarin schon mal an, ein Anzucht-Außengehege zu bauen....

Donnerstag, 16. April 2009

ausgefuchster Nachtrag


.... nach dem Morgenspaziergang ("Mama erklärt die Welt") haben die Gören mächtigen Appetit!

Die schlechte Qualität der Bilder bitte ich im Übrigen damit zu entschuldigen, dass ich nach wie vor nur eine harmlose kleine Digikamera besitze und die Strecke von meinem Balkon bis in die hintere Ecke des Nachbargartens nun auch nicht gerade kurz und das Ziel nicht besonders gut ausgeleuchtet ist...

Mittwoch, 15. April 2009

Dritte Überraschung


Aus Potsdam zurück will ich als erstes nochmal über die erste Überraschung staunen. Aber dann schweift mein Blick ab, fällt hinab in den Nachbargarten und entdeckt Mama Fuchs mit zwei halbwüchsigen Gören. Mama aalt sich im letzten Sonnenstrahl unter der Lärche, der eine Jungfuchs sucht Abenteuer und springt zwischendurch auf Mama und ihren Nerven rum. Der zweite traut sich nur kurz aus dem Bau am Schulzaun-Mäuerchen und verschwindet schnell wieder. Und am Ende, als die Sonne hinter den Häusern verschwunden ist, hat mich die Füchsin auch noch beim Fotografieren erwischt...

Mehr Bilder gibt's zu sehen, wenn das erste Bild oben angeklickt wird.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

ausgefuchst!

Gestern bei den Dienstagspropheten widmete Freund Martin Betz "unserem" Fuchs ein Gedicht:

Nachbar

Neuköllner Fuchs
seit Monaten heimisch im Kiez, im
Schlaraffenland feister Mülltonnen,
wo Ratten, fett vom Schmutzwasser,
dir in die Schnauze wuchern

Neuköllner Fuchs
mein Mitbewohner
Sozialschmarotzer im Netz
beheizter Hauswände

begegn´ ich dir nachts
dürre Diva
geschmäcklerisch wieselst du fort,
streichst zickig im Zickzack
den Straßenplan durch
Quertreiber
dort im Dunkeln
ahn´ ich noch deinen Blick

Herablassung aus dem Untergrund
als kenntest du Aussteigerwinkel, geheime
Schlupflöcher, Nachbarschafts-Nischen
gibst du nochmal
deine alte Paraderolle:
den solipsistischen Wilden, allergisch
gegens Urbane

als wärst du kein Wohlfahrtsempfänger
als wär ich gesicherter Bürger
den´s anzuzwicken, zu -zwinkern gält´
mit dem Augenaufschlag der Midlifecrisis

Neuköllner Fuchs
brüderlicher Streuner
mach mir nichts vor
hier unter kreisrund gespannter Feder
des Vollmonds, die dich wie mich umtreibt
durch die gemeinsame Heimat.

Die Hälfte der Dienstagspropheten (Lea Streisand und Georg Weisfeld) gibt es als "Lesegala"ergänzt durch Robert Erzig und Tilmann Birr nun auch mitten in Neukölln an jedem ersten Freitag des Monats im Lagari, Pflüger-, Ecke Nansenstraße.