Samstag, 14. Februar 2009

Sweet Valentine!


Upps,vergessen?
Wer ein Photoshop-Elements brachliegen hat und noch gar nicht weiß, was man alles damit machen kann, hat jetzt die Gelegenheit, noch schnell einen virtuellen Notgruß zu basteln und einen herzigen Miniworkshop durchzuarbeiten....

Freitag, 13. Februar 2009

Preddy-Nachschlag

zu "Nach angemessener Trauerzeit....":
Gerade fiel mir eine alte "schweinisch-gut"-Postkarte in die Hand:

Links Andre Fischer und Rotkäppchen-Susanne Stallmann, rechts Dornröschen-Gerhard Winterle (die zwei letzteren Betreiber der Agentur Rampensau), - die Namen der Dame mit Lederhelm und des Schneewittchen-Herrn in der Mitte sind mir gerade nicht so geläufig, ebenso die Namen der freundlichen Schweinchen im Vordergrund...

Wie man leicht vermuten kann, war ich ein echter Fan und ziemlich oft in der Show... und auch bei der Auflösung des Fundus, aus dem ich (ich kam etwas zu spät) nur noch ein Krankenschwestern-Häubchen abbekommen habe...

Noch ein Nachschlag: Das Lied (bzw. ein Ausschnitt daraus) von Yma Sumac heißt "Chuncho"

Nach angemessener Trauerzeit...

...hier nun doch noch die sehr verspätete Erwähnung, dass mich der dicht aufeinanderfolgende Tod zweier meiner Lieblingssängerinnen im letzten November nicht gerade erfreut hat: Yma Sumac und Miriam Makeba. Letztere brachte mich schon als Kind nach "der weiße Neger Wumbaba"-Art zum Mitsingen:
"Hungersack, Hungersack, - batseba"
und
"Papahia, Mamahia, ha, - batseba".
Erstere dagegen, also Yma Sumac lernte ich erst später bei der Preddy Show Campany in ihrem wunderbaren Stück "Preddycat märchenhaft" kennen.
Also nicht Frau Sumac persönlich, sondern ihren Gesang vom Band innerhalb einer Playbackshow. Allerdings wusste ich nicht, wer da sang, während eine Magierin einen kleinen Feuerzauber machte. Aber ein paar Monate später bei einer Geburtstagsfete bei Freunden, als ich ihre Stimme vom Plattenspieler wiedererkannte...
Apropos Playbackshow: Die Preddy Show Campany gibt nun zwar schon lange nicht mehr, aber morgen besuche ich mal wieder ihre Nachfolger, die "O-TonPiraten". Zwei von den alten Hasen sind ja auch immer noch dabei, auf der Bühne Andre Fischer und an der Choreographie Gerhard Winterle.

Das Feuerzauber-Foto ist übrigens aus der aktuellen Piraten-Show " Römisch Fünf" - Ob es da wohl eine Wiederbegegnung gibt???? Mehr Fotos auf der O-TonPiratenseite...

Na dann viel Spaß!

(Und beim Betrachten des Bildes schon mal die Musik aus dem Nachschlag ablaufen lassen....)


Nachtrag: Der richtige Text zu Miriam Makebas Lied "Pata Pata" findet sich hier...

Donnerstag, 12. Februar 2009

Großkampftag ...

... für Kreationisten: Darwins 200. Geburtstag.

Neulich beim Tierarzt warteten neben mir drei Jugendliche mit einer kleinen Schachtel, die vielleicht einen dicken Käfer beinhaltete.
Über mir an der Wand hingen Schautafeln mit Abstammungs-, Entwicklungs- und Zuchtverzweigungen verschiedener Haustierarten.
"Hahaha" tönten die Jugendlichen "so ein Quatsch! Ein Wolf kriegt doch keine Pekinesen als Kinder, haha oder ne Katze!" "Und ein Fisch kriegt ein Zebra!" ereifert sich der zweite und der dritte "Und ein blöder Affe kriegt einen Menschen!"
"Wie soll denn dit gehn? So ein Schwachsinn!"

Denkpause.

"Passt das nächste mal im Bio-Unterricht einfach ein bisschen besser auf", meinte ich nur lapidar.
"Halt die Schnauze, alte Hexe!" war die ebenso lapidare Antwort.

Ich frag mich allerdings schon, wie unterschiedlich und seltsam (oder auch gar nicht) Lebenserfahrungen, Unterricht und sonstige Bildungsangebote verarbeitet werden können - und das eben nicht nur bei drei Jugendlichen in Neukölln, sondern auch vielen Erwachsenen und überall - , so dass selbst die zarteste Ahnung von entwicklungsgeschichtlichen Erkenntnissen zielsicher an der Eingangspforte des Hirns vorbei schliddert.

Genug gerätselt ... Ich werde mich jetzt wieder zu einem frohsinnigeren Geschöpf weiterentwickeln und darüber freuen, dass Gott auch das dicke Suppenhuhn kreiert hat, das mir jetzt zu einer leckeren Hühnersuppe mit Reis gereicht und den ebenfalls göttlichen Schnupfenbakterien erfolgreich eins auf die Mütze hauen soll.

schicker Schimmel auf TonatenAn welchem Tag wurden die Bakterien eigentlich erschaffen?
Und die Schimmelpilze?
Und die fiesen Wespen?
Und Vampire?
Und ...

Montag, 9. Februar 2009

Bald mondsüchtig

...wenn das so weitergeht.
Da fehlt jedenfalls nicht mehr viel.
Heute hat mir das dicke Ding wieder fröhlich zum Fenster reingegrinst und ich habs einfach nicht geschafft, ihn zu ignorieren.

Am Mond selbst fehlt heute gar nichts mehr.
Und man sieht mal wieder, dass der Mond immer gleich groß ist, egal wo er steht.
Auch wenn er am Horizont größer scheint.
Wenn man aufs Bild klickt, gibts ein bisschen mehr zu sehen...







Der Mond dürfte ja eigentlich astronomisch betrachtet kein Thema sein, da er ja kein(Astrum, Astra, Aster...) Asterix sondern ein Trabant ist ...
Und schon liegt ein lustiges Thema lecker lockend auf dem Tisch: "Asterix am Schkeuditzer Kreuz", aber ich ignoriere es... sonst bleibe ich jetzt die halbe Nacht auf und nachher heißt es wieder: Siehste, das liegt am Vollmond!

Sonntag, 8. Februar 2009

Reine Kopfsache

Nachtrag zum Mondgedicht und für Berlin-Versteher:
Dez, Omme, Bonje - drei schöne Wörter, die hier in dieser Gegend einen Kopf bezeichnen. Wenngleich die erste Bezeichnung aus dem westniederdeutschen Raum stammt und nur die anderen beiden aus dem ostmitteldeutschen. Omme aus Berlin-Brandenburg und Bonje ganz aus der Nähe, der Lausitz. Sagt man. Man sagt auch, man bekäme watt vor den Dez, auf die Omme oder über die Bonje.
Letzteres, in Form von "den ganzen ollen Eimer mit dem Gips über die Bonje gekippt" hat einst Eingang in die Deutsche Literatur gefunden, nämlich in Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W."(PDF)
Das war wohl die höchste Weihe einer berliner Bonje.

Freitag, 6. Februar 2009

Zum Jahr der Astronomie...

...und in Erinnerung an das vergangene Jahr der Mathematik:

Die gräserne Mondtangente.

Geschnitten oder vom Stück?

Vom Stück geschnitten!
Im Modell und in echt:















Ey Mond, du dicket Ding!
Machstn da?
Schnittich, schnittich sagick nur.
Wennde nich uffpasst
krichste gleich een onne Bonje!

Ey Mond, du alter Eierkopp!
Willstn hin?
Scheibchenweise durchn Blumkastn?
Denn pass blos uff
datte nich außenander fällst!

Ey Mond, du dicket Ding.
Und jetze?
Eierst janschön durchde Jegend
Halt ma stille!
Denn malick dir och in Öl.