Freitag, 23. Juli 2010

Hmmmmm.

Was Supermärkte übrig haben, spenden sie dann auch schon mal an die Berliner Tafel und verbuchen dies als "Gute Tat". Was beim Neuköllner Kind  ankommt, hat gern auch schon mal 'ne Fleischeinlage (Lieferung vom gleichen Tag!):


Na dann, guten Appetit!

PS: Am Qualitätsmindeststandard hat sich über die Jahre nicht viel geändert, ich erinnere mich, dass ich 2002 mal mitgeholfen hatte, zwei Kisten innerlich vollkommen verfaulte Ananas aus einer solchen "frischen" Lieferung zum Müllkontainer zu schleppen.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Gänsefüße

Wie sollen sie denn nun sein? Gerade, oben, unten, oben und unten, geschwungen, gezackt, oben dick, unten dick, abgeknickt, rund, eckig, geklammert, konvex, konkav, einfach, zweifach, dreifach, grün, lila, groß, klein, verdreht, geringelt, gepunktet, ...

Auch im rechts abgebildeten Pulldownmenü ist die Auswahl reichlich... und welche sind jetzt richtig?

Aus irgend einem Grunde ging ich bis jetzt davon aus, dass im Deutschen  und  richtig sei - werde im Internet aber eines anderen belehrt. Hier heißt es, im Deutschen sei das 99(unten) 66(oben) -Prinzip das richtige.

Und bei Wiki sieht man, dass meine (99unten - 99oben) Annahme eigentlich für  Niederländisch und Afrikaans, Estnisch, Polnisch, Rumänisch, Kroatisch und Ungarisch  vorbehalten sei.

Also hab ich in verschiedenen älteren und alten Büchern bis hin zu "Der kleine Beckmann - Illustriertes Konversationslexikon für Schule und Haus, Leipzig und Wien 1929" nachgesehen und muss mal wieder klein beigeben: Es war schon immer 99-66.
Mist!
Wie bin ich nur auf was anderes gekommen?
Vielleicht weil es so (99-99) einfacher war, wenn ich mit Feder und Skriptol Schönschrift gezeichnet habe?

Oder unterscheiden sich Schreibschrift und gesetzte Schrift an diesem Punkt?
Oder hab ich mich einfach nur über die gültigen Regeln hinweggesetzt, weil's mir besser gefallen hat?

Man, bin froh, dass ich gerade (fast) keine andern Probleme habe!

PS: ...und warum heißen Gänsefüßchen so wie sie heißen? Weil lange Zeit und auch immer noch die französischen Zeichen » und « im Deutschen üblich waren und sind und diese irgendjemanden mal so sehr sehr an Gänse (warum eigentlich nicht Enten oder Schwäne???) erinnerten, dass er es allen erzählen musste. Man munkelt, dass es sich dabei um den Dichter Jean Paul (1763 - 1825) gehandelt haben soll. Zumindest wird er auch unter anderem hier erwähnt, und dazu auch noch die Vorform "Gänseaugen"...

Dienstag, 20. Juli 2010

Unendliche Weiten

Auf der Suche nach Tipps und Tricks für die diversen zu bedienenden Grafikprogramme stößt man manchmal auch auf unterhalsames, wie z.B.  den Illustrator-Tipp "Gefährliche Sterne".

Sonntag, 18. Juli 2010

Bravo!


Ja, ich habe mal wieder kirchliche Räume betreten, aber nicht zum Zwecke der Religionsausübung, sondern um Kindern bei einer (im übrigen wunderbaren und lustigen!) Zirkusvorstellung zuzusehen. Wie schon im letzten Sommer gab es einen einwöchigen Workshop für Rixdorfer Kinder.
Aber was musste ich am Ende wieder feststellen:
Ich hasse Kirchenzauber.
Vor allem, wenn den Anwesenden (ca. 50% Kinder) zum Abschluss der Veranstaltung von einem „Profi“-Zauberer mit dem uralten ausgeleierten Drei-Seile-Trick das Wohl und Wehe von kleinen und großen Sünden erklärt und bei der Gelegenheit den Kindern vermittelt wird, dass ihre kleinen Kinder-„Sünden“ vor Gott mit denen von Serienmördern gleichgesetzt werden.
Und schon ist der Spaß vorbei.
Natürlich hat der Profi nicht von Serienmördern gesprochen, sondern von abstrakten Steuerbetrügern. Kinder neigen aber dazu, sich praktischere Beispiele (hoffentlich nicht ganz so drastische!) zu konstruieren…
Am liebsten wäre ich rausgerannt, jedoch wollte auch ich das große Finale nicht verpassen und blieb leise vor mich hinbrummelnd – wie einige andere – da.
Liebe Baptisten-Gemeinde, ihr tut euch mit solchen Missgriffen keinen Gefallen. Wenn’s denn schon sein muss, dann schreibt euerm Zauberer doch mal einen Text von kleinen und großen, geteilten und doppelten Freuden!!!
Oder lasst es ganz sein.

PS: Für den Drei-Seile Trick muss man dem Zauberzirkel nicht beitreten, die Anleitung ist für jeden erhältlich als günstiges Einzelangebot genauso wie in teuren, aber edlen Büchern.

Abb. aus Martin Michalski, Zaubern, 1981, Ravensburger
gekauft bei Zauberkönig, Neukölln, Hermannstraße 86

Wer dem Magischen Zirkel Deutschland e.V. beitreten will, muss sich allerdings erst mal qualifizieren!

PPS: Wer mehr über "Schwarze Pädagogik" und die Auswirkungen von Gottesfurcht und Höllenangst (und die Politik, die dahinter steckt) wissen will, wühlt sich einfach mal durchs Internet oder auch die nächstbeste Bibliothek! Der Islam und alles was sonst noch irgendwie im Mittelalter verhaftet ist, bedient sich gerne dieses Gedankenguts...

Samstag, 17. Juli 2010

Freitag, 16. Juli 2010

Flattermann

Heute Morgen hat der Sommerwind ein Schwalbenkind zum Fenster hereingeblasen.
Na gut, es war ein Mauersegler...
Aber "Schwalbenkind" klingt einfach besser.
Der kleine Flattermann zog die Katzen magisch an. Die beiden wollten tatsächlich gemeinsame Sache machen und hatten schnell einen Plan nach dem Prinzip der Riegeljagd ausgeheckt.
Aber: es ist mir gelungen, ihn in die Freiheit zu schubsen, bevor er zum Frühstück angerichtet werden konnte.
Puh!
Die gute Tat für heute ist erledigt.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Neuköllner!

Schützt und achtet die Hundehaufen auf unseren Straßen und Wegen!
Manch einem ist es bestimmt schon aufgefallen: die Anzahl freilebender Kackhaufen hat sich in manchen Gegenden deutlich vermindert. Hier oder da werden diese besonderen Aromaten bald unter Naturschutz gestellt werden müssen.

Aus diesem Grunde laufen schon seit Jahren verschiedentliche Testreihen, neue Projektideen entstehen und werden auf Finanzierbarkeit überprüft.
Doch noch immer werden prachtvolle Haufen achtlos getreten oder gar durchfahren!

Als eine der effektivsten Maßnahmen zur ersten Hilfe hat sich ein Kunststoff-schutzmantel erwiesen, der z.B. auch ganz einfach mit einem Tiefkühltütchen improvisiert werden kann. Nun ist der Haufen vor den meisten Unbillen des Straßenlebens geschützt und braucht sich auch vor Tritten nicht mehr zu ängstigen.

Dienstag, 13. Juli 2010

Hitzestress

Heute früh um fünf waren es noch 31° auf dem Balkon, jetzt um zehn nur noch 28°.
Das ist gut, denn dann können sich alle Hitzegestressten wieder etwas erholen. Nur diese Kerzen mit akutem menoratischem Schwächeanfall werden wohl nicht so schnell genesen und benötigen vermutlich einen längeren Aufenthalt in der Candela-Rehaklinik.