In der Ferne klappern leise
Eicheln auf ein Schulhausdach.
Geht der Sommer auf die Reise?
Kommt der Herbst? Wenn auch gemach
weht er die Blätter vor sich her
und am Balkon piepst eine Meise.
Feurio im Blumenkasten
wenn die flache Sonne steigt,
späte Bienen müde rasten
wo sich das erste Herbstlaub zeigt.
Verblühte Blüten, gelbrotes Grün,
sinkender Turgor, dröge Protoplasten.
Sonntag, 23. September 2012
Sommers Ende
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Form + Farbe, Gereimtes, Herbst, Jammerläppchen, Neukölln-Rixdorf, Sonne Mond + Sterne, wilde Natur
Donnerstag, 13. September 2012
Keine Zeit
"wenn die Arbeit über den Kopf wächst" könnte ja auch mal ein schönes Thema sein, dachte ich und wollte mal sehen, was anderen dazu eingefallen ist. Speziell die Illustration der IG-Metall entlockte mir ein Grinsen. Denn hier ist der abzuarbeitende Aktenberg im Vergleich zu anderen Darstellungen doch recht mickrig. Von "über den Kopf wachsen" keine Rede, weshalb das Fotomodell versucht, sich hinter dem Papierstapel möglicht klein zu machen. Ziehen IG-Metall-Mitarbeiter schon von so kleinen Häufchen den Kopf ein? Oder was soll uns dieses Bild sonst sagen? Dass es sehr viel Anstrengung braucht, sich so klein zusammenzufalten? Geht es hier vielleicht eher um Kinderarbeit?
Bildinterpretation war auch in der Schule nicht mein Lieblingsgebiet.
Vielleicht ist es auch nur eine ganz schlecht hingehunzte Fotomontage?
Und was bedeutet eigentlich der senkrechte schwarze Strich im Hintergrund?
hingeworfen von
Jette
1 Kommentare
Freitag, 7. September 2012
Aloha Krk!
Die "Woche der Sprache und des Lesens" neigt sich dem Ende zu und ich sage: Nicht nur Deutsch ist schön, auch andere Sprachen haben's in sich!
Und: Fremdsprachen lernen hält jung, sagt man jedenfalls. Nur welche?
Ich sage mal, manchmal kommt's nicht auf die optimale Verwendbarkeit im Geschäftsleben oder im Urlaub an, sondern aufs Talent. Es nutzt einfach nichts, chinesisch sprechen zu wollen, wenn man den Unterschied zwischen hi, hi, hi und hi nicht erkennt und wiedergeben kann. Oder Französisch, wenn man keine Nasallaute hinkriegt.
Genauso gibt es Menschen, die sich in der Welt der Vokale wohler fühlen, für die empfiehlt es sich, Hawaiianisch zu lernen und wer sich dann fragt "wo sind eigentlich die ganzen Konsonanten geblieben?" der geht nach Hrvatska. Hier versucht man, auf Vokale weitgehend zu verzichten.
Ich stelle es mir durchaus lustig (und natürlich ziemlich klischeehaft) vor, wenn ein junger dicker hawaiianischer Inselhopper auf Krk landet und dort mit einem dünnen alten kroatischen Ureinwohner beide Sprachen in einen Mixer wirft. Käme da vielleicht so etwas ähnliches wie Deutsch heraus?
![]() |
| 26. Film stepping out Regie: Kim Bowon Korea 2012 01:30 Min |
![]() |
| 25. Film The Chain Letter Regie: Park Narae Korea 2012 01:30 Min |
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Berliner, Entscheidungen, Festival, Film + Fernsehen, Freizeittipp, Kommunikation, Öffentlicher Nahverkehr, Sprache, unterwegs
Donnerstag, 6. September 2012
Angebrüllt
Ich fahre nicht gerne U-Bahn und nur wenn ich muss. Und neulich musste ich mal wieder. Erstens wegen der Überwindung einer größeren Entfernung und zweitens wegen der Ansage einer höheren Regenwarscheinlichkeit.
Also tapfer rein ins Gedrängel!
Ich startete in einem Abteil mit einer kreischenden Schulklasse, aber konnte einen Sitzplatz ergattern. Neben mir saß ein Mädchen aus der Gruppe. Wenn ich die Laute richtig interpretiere, die sie von sich gab, dann versuchte sie trotz des erhöten Lärmpegels ein schönes Lied zu singen.
Die Kinder stiegen aus, auch das tönende Mädchen neben mir. Viele drängelne und telefonierende Menschen stiegen ein. Ich versuchte mich inhaltlich auf den mir bevorstehenden Termin zu konzentrieren.
![]() |
| Foto: T.M. (heutiges Geburtstagskind) |
Ich beobachtete andere Fahrgäste, die vier Stationen lang erfolglos versuchten, nicht zusammenzuzucken. Hätte ich einen Grund gehabt, eine Tanzband zu bestellen und dürfte ich mindesten zehn Meter Abstand halten, wär's gar nicht so schlecht gewesen...
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Berliner, hm., Jammerläppchen, Musik, Öffentlicher Nahverkehr, unterwegs
Mittwoch, 5. September 2012
Wer nicht will...
...
Hm, hm, hm, wie ich sehe, sind die Kartoffeln nicht dabei.
...
Der Fenchel drängelt sich mit unlauteren Mitteln vor.
...
Also, ich kann auch ohne Gemüse kochen, ihr müsst nicht dabei sein sein.
...
Ph!
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Entscheidungen, hoppsala, Magenknurren, Öko, wilde Natur
Donnerstag, 30. August 2012
hy
![]() |
| Sorry, ich hab mir beim Pixelputzen der gemopsten und zusammengeklebten Kabelbilder keine sonderliche Mühe gegeben... |
Eine kleine Ecke im Schaufenster eines Geschäftes zieht mich in ihren Bann.
Hier finde ich neben fünf sehr verblichenen fotografischen Abbildungen von Kabeln folgende Bezeichnungen:
NYFAZ
NYLAM
NYMHY
NYM
STEGL
Ich frage mich eigentlich nur, wo genau der Unterschied zwischen einem Nym und einem Nymhy ist, abgesehen vom hy, da neben beiden Bezeichnungen das gleiche fünfpolige Kabel abgebildet ist.
Da ich im Moment kein fünfpoliges Kabel benötige, versuche ich, mich wieder auf die wichtigeren Dinge des Lebens zu konzentrieren. Da mir dies aber nur schwerlich gelingt, weiß ich jetzt, dass es auch noch folgende Kabelarten gibt:
FLYY
XMVK
NF
STP
S/STP
H05RR-F
und vieles andere mehr...
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: einkaufen, Fragen, Fundstück, hoppsala, Neukölln-Rixdorf, schnieke, unterwegs, Wunder der Technik
Mittwoch, 29. August 2012
Neue Sparsätze
Mond wandert bis Mittwoch in Löwe.
Gehn wir Deichmann?
Mein Bruder macht Krimalist.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: aufgeschnappt, hoppsala, Sprache
Sonntag, 26. August 2012
Sonntagsfrühstück
bei Distelfinks: Heute gibt's frische Sonnenblumenkerne, guten Appetit!
Merke: Der Distelfink (Carduelis carduelis) wird auch Stieglitz genannt und ist - abgesehen von ein paar gelegentlichen Blattläusen - Vegetarier. Keine Würmer, Käfer, Fliegen oder anderes Getier findet man auf seiner Speisekarte.
Streitigkeiten und Unterschreitungen der Individualdistanz werden unter „Tschrr“-Rufen durch Kämpfe mit Schnabelhieben und Fußtritten ausgetragen.
PS: Ja, der Vogel hängt kopfüber an der zerfledderten heruntergebogenen Blüte, und wippt dabei auch recht munter hoch und runter.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, Sachkunde, wilde Natur










