Samstag, 3. November 2012

Noch sieben Wochen

Nur noch sieben Wochen bis zum Weltuntergang und wie wir sehen, hat's an der Ostküste der USA schon angefangen. Was wollen wir mehr?

Es ist doch immer wieder schön, wenn Prognosen auch eintreten. Das ist gut, das ist verlässlich, das verleiht uns ein Gefühl von Sicherheit.
Und das beste: Wir brauchen uns nicht um Weihnachtsgeschenke zu scheren!
Nie wieder.
Karriereplanung adieu, gute Vorsätze für's neue Jahr adieu, Vorratshaltung überflüssig.
Was rege ich mich über maßlose Mieterhöhungen auf?
Wozu braucht man den neuen Flughafen eigentlich?
Und wozu das ganze Theater um die "Energiewende"?

Energiewende?
Ach, wenn die Energie doch nur wüsste, wohin sie sich wenden sollte?
Meine Energien wenden sich gerade auch nirgendwo speziell hin. Sie sind hier und da einfach da.
Bei prügelnden Tilidin-Konsumenten wendet sich die Energie vornehmlich gegen andere.

Nur noch sieben Wochen.
Ich denke, wir sollten die Zeit bis zum Weltuntergang genießen.
Mal so richtig aus dem Vollen schöpfen.
Das Gegenteil von "sieben Wochen fasten" vor Ostern.
Und deshalb: "Husch, husch, verpfeift dich, du fatalistisches Gedankengut und such dir einen anderen Planeten!"

Vielleicht werde meine Energien mal wieder in die Richtung eines Kinos lenken. "Die Vermessung der Welt" (nicht des Weltuntergangs, - manno!) bringt einen vielleicht auf andere Gedanken. Ich müsste doch auch endlich mal wissen, wer der Herr Gauß eigentlich war, wenn ich doch fast täglich seinen Weichzeichner benutze....



Freitag, 2. November 2012

Upps! Sinneswandel?


Ehrgeiziges Wahlkampfgebaren?

Donnerstag, 1. November 2012

Auch lustig


Halloween mit französischem Frühstück...








Nachmachen mit mini•mizer

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Höflichkeit für alle


Ich musste heute mal wieder weit durch Stadt und Land, also bis ans andere Ende Berlins fahren, genau gesagt nach Zehlendorf-Mitte. So sagte man früher. Heute heißt das "Zehlendorf-Eiche".
In der Gegend kenne ich mich mit den Buslinien nicht gut aus, aber von U-Oskar-Helene-Heim fahren angeblich alle Busse da vorbei. Prima, an der Haltestelle steht gerade ein X-Bus, ich renne, bin die letzte, stolpere hinein.
"Sie halten auch Zehlendorf-Eiche?" Bei X-Bussen weiß man ja nie so genau.
"Morgen."
Was will mir der Busfahrer damit sagen? Heute nicht, aber morgen?
"Morgen?"
"Guten Morgen!"
Ah, er achtet auf Höflichkeit.
Warum dann aber der belehrende Unterton?
Und warum nur ein knappes, kaum erkennbares Kopfnicken als Antwort auf meine Frage?
Ein Beispiel von Höflichkeit?

Montag, 29. Oktober 2012

Lebe noch!


"Das ist aber erstaunlich", sagt der Arzt zu mir, "dass Sie noch leben!" Ich hatte ihm erzählt, dass ich vor zwei Jahren einige Monate (ohne es zu ahnen) mit einem Blinddarmdurchbruch herumgelaufen bin...
Der Arzt staunt.
Und ich? Ich sollte dankbar sein und mein Leben seit dem nicht leichtsinnig auf's Spiel setzen, indem ich verstahlte Pfifferlinge aus Osteuropa esse und sie auch noch ein zweites mal erwärme!!!

Verstrahlte Pilze? Das Tschernobyl-Erbe, auch in Bayern
Pilze aufwärmen? Fragen wir doch mal Herrn Drösser...


Sonntag, 28. Oktober 2012

Hinrichtung


Habe mich heute nach dem stoiberschen Vorbild der Blumenhinrichtung der Hinrichtung meines Ponys gewidmet.


Freitag, 26. Oktober 2012

Ein Fall für's Nummergirl


Leider nicht zum mit nach Hause nehmen und in die Sammelkiste stecken:
eine Rixdorfer Pumpennummer.

Bei näherer Betrachtung wird deutlich: Man könnte sie rein theoretisch doch mitnehmen. Aber ohne Pumpe ist diese charakterlose Klebefolie nichts wert. Und mit Pumpe passt sie nicht in die Kiste.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Schrödingers Katze lebt!

Oder auch nicht.

Am besten befragt man zu diesem Phänomen die Nachwuchstalente und Physik-Nobelpreisträger 2012  Haroche und Wineland. Ich denke immer noch, dass die Katze im Betonei hinterm Schrödingerzentrum spukt, gefangen in der quantenmechanischen Zwischenwelt und auf Erlösung aus diesem unwürdigen Zustand wartend.
Ach, wenn doch ein Gottesteilchen vorbeiflöge und sie mitnähme. Da wären dann aber alle überrascht, wenn da mal einer die Tür öffnet und es fände sich weder eine lebende noch eine tote Katze, noch eine in irgend einem Zwischen- oder Doppelzustand, sondern einfach gar keine! Die erstaunten Augen möchte ich sehen.
"Hui!" macht es alle paar Nanobruchteile von Sekunden, wenn Schrödingers Katze auf dem Gottesteilchen herum und herum saust. Für uns hört sich das nur wie ein zartes Heulen an, eine winzige Komponente dessen, was das theoretische "weiße Rauschen" in den Grenzbereich zum "farbigen Rauschen" verschiebt. 


Apropos weißes Rauschen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich mir "An electric Storm" von "White Noise" auf CD organisiert habe. Besitze sie zwar auch noch auf Vinyl, habe aber schon ewig keinen Plattenspieler mehr...