Freitag, 9. Oktober 2009

Bunter Oktober

Na schau mal einer an: Da hat mir der Herbst einen bunten Regenbogen an die Balkontür gezaubert.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Gut geclirt!


Morgen bin ich seit unendlich vielen Jahren mal wieder bei einem Polterabend eingeladen (Wer macht denn heutzutage sowas noch?!) und werde ein bisschen klirren.

Die Klirrerei an anderer Stelle hab ich allerdings gründlich satt! Ich geh nicht mehr ans Telefon, wenn ich keine identifizierbare Anzeige kriege.
Identifizierbar heißt mitunter auch, dass nicht nur eine Nummer gezeigt wird, sondern dass diese ggf. auch zurückverfolgbar ist.
Ich hab die Schnauze voll von den, sich mal wieder häufenden unerwünschten Werbeanrufen und anderen anonymen Spaßvögeln.
Da die Telekom (und andere Anbieter auch?) bei einer Anschlussan- oder ummeldung im Regelfall automatisch die Rufnummernunterdrückung aktiviert, muss man selbst dafür sorgen, dass man leichter von unangenehmen Anrufern unterschieden werden kann.

Ich weiß nur, wie das bei der Telecom geht und erkläre hier die nötigen Maßnahmen:
Bei Vertragsabschluss oder -Änderung wird meistens automatisch die sogenannte "CLIR3"-Einstellung eintragen. (Das ist im übrigen auch bei vielen/allen (?) alten Anschlüssen heimlich im Hintergrund gemacht worden...)
Man erkennt das in der Auftragsbestätigung, Abschnitt "Leistungen im Überblick" unter Punkt 1.3. Hier steht "Rufnr., CLIR3"
Diese Einstellung verhindert die Anzeige und muss entfernt/geändert (CLIR2) werden.
Das geht ganz einfach und gleich zum nächsten Tag und selbstverständlich kostenlos!

Ein (hoffentlich) kurzer Besuch im T-Punkt
Karl-Marx-Str. 109-113
hilft auf jeden Fall, ein Anruf bei 08003301000 sollte aber auch zum Ziel führen.

Auf die Anmerkung "Ich weiß ja gar nicht, warum das bei mir so ist, ich hab doch gar nichts gemacht!" Sag ich nun ein für alle mal: "Ja, eben!"

Dass die Telekom mit ihrer Standardeinrichtung der Nummernunterdrückung Betrüger und Nervtöter begünstigt, ist ein ganz anderes Kapitel, über dass man mal gesondert.....

Nee, nich schon wieder.

PS: Ansonsten trag ich zu der jeweiligen angezeigten (ist ja neuerdings eigentlich Pflicht) Callcenter-Nummer neuerdings "nervige Werbung" ins Telefonverzeichnis ein, so kann mich das Display vorwarnen und je nach dem lass ich dann die Finger vom Gerät oder nutze den Anruf zum lautstarken Blitzableiten...

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Rixdorfer Fassadenrätsel


Was ist das?

• Taubenschläge in der Brandschutzmauer nach 1849?

• Toilettenluken im Westflügel der Rixdorfer Festung?

• Schießscharten in der alten Burgmauer?

• . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . .. . . . . . . . . . .
(bitte in Blockschrift)

Dienstag, 6. Oktober 2009

Badesaison ist eröffnet!

Nicht nur in Schwimmhallen - auch in der heimischen Wanne. Nach monatelangem sommerlichen Rumgedusche nun endlich auch wieder heiße Vollbäder. Super!

Montag, 5. Oktober 2009

7-8-9-10

na, was gibts denn da zu sehn?
Jede Menge Megapixel!
Auf der Suche nach einer neuen Knipse sind Recherchen für ein gelungenes Preisleistungsverhältnis unvermeidbar. Viele Pixel garantieren noch lange kein makellos vergrößerbares Bild und 10xZoom lässt nicht unbedingt mehr erkennen.
Wo kauft man in Neukölln einen Fotoapparat?
Bei MM oder beim guten alten Foto-Günther in der Karl-Marx-Straße? Neulich dachte ich, in den ehemaligen Räumen von Koffer-Panneck ist auch noch ein Fotoladen, - aber hier handelt es sich nur um ein viel zu großes "Studio" für viel zu kleine Portraitfotos und Bewerbungsbilder.
Illustration aus: Von Richardsdorp nach Neukölln
Von Koffer-Panneck ist nur noch die alte Fassadenreklame an der Ecke Uthmannstraße zu sehen. Ich besitze allerdings auch noch eine Tasche aus diesem ehemals guten Lederwarengeschäft.

"Warum kaufst Du das Ding nicht im Internet, das ist doch viel billiger!"
Weil:
A) Bei Onlineeinkäufen sieht man immer weniger von der realen Welt.
B) Die Auswahl aller (- zum Teil gar nicht) erhältlichen Produkte ist einfach zu groß und unübersichtlich.
C) billiger ist es nicht unbedingt - habe gerade 10 Euro gespart, indem ich meinen Hintern selbst zum Laden bewegt habe.
Und deshalb kommt jetzt rechts auch noch ein frisches Foto von alten Fassadenkoffern.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Gesondert nachgedacht

Warum wird immer weniger am 9. November an "20-Jahre-Mauer-auf" gedacht und mit thematisch ausgerichteten Feierlichkeiten schon 10 Monate zuvor am 3. Oktober gefeiert?
Nur ein Beispiel aus der Märkischen Allgemeinen (17.09.2009):

Mit einem Fest auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Falkensee und Spandau soll am 3. Oktober der Mauerfall vor 20 Jahren gefeiert werden.
Naja, sagen viele, der 9. November ist halt schon so vorbelastet.
"Deutscher Schicksalstag", Reichsprogromnacht und so.
Und deshalb könne man an dem gleichen Tag nichts fröhliches feiern.
Was ist "und so"?
Ende der Märzrevolution 1948.
Novemberevolution 1918.
Und noch mehr.
Aha. Hm.
Wären das Gründe, den Tag mit was anderem wieder ein bisschen aufzuwerten?
Nö.

Hat mal einer nachgeschaut, was am Ersatzfeiertag, dem 3. Oktober schon alles passiert ist?
Z.B. führte Großbritannien 1952 den ersten Freiland- (bzw. Freiwasser-) Atombombenversuch durch. Das ist auch nicht lustig. Und Roy wurde sowohl an diesem Tag geboren als auch 59 Jahre später von seinem Tiger zerbissen.

Auch nicht schön: Franz von Assisi zelebrierte seinen Tod an diesem Tage, den er durch eine etwas überzogene Hungerkur selbst herbeigeführt hatte.
Hier nun schließt sich überraschend der Kreis zum gestern ausgefallenen Lebensmitteleinkauf: Denn der 3. Oktober ist auch gleichzeitig ein Gedenkfastentag für den heiligen Franziskus - auch wenn die meisten Teilnehmer (wie auch ich) wieder mal nicht rechtzeitig und umfassend darüber informiert wurden.

Samstag, 3. Oktober 2009

Verpasst!

Dass der 3. Oktober in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, ist vielen erst sehr spät aufgefallen. Manchen zu spät. Gewusst haben es zwar alle, aber nur wenige haben diesen Umstand damit verbunden, dass man den großen Samstagseinkauf schon vorher machen müsste. Auch angesichts verstopfter Geschäfte am Freitag fiel dem einen und der anderen nichts auf oder ein. Manch einer schaffte es noch in letzter Sekunde: "Ach mööönsch - Superbolledekapennyreal hat ja neuerdings bis 22 Uhr auf! Ich muss noch was einkaufen!" Verwundert saß man dann mit seinen Bier alleine. Und merkte immer noch nichts. Und so standen einige mit kompletter Einkaufsliste am Samstag vor verschlossenen Türen und wähnten sich in einem eigenartig realistischen Traum ohne Ladenöffnungszeiten.
Manch einer gerät nun sofort in Panik und glaubt, in den folgenden zwei entbehrungsreichen Tagen promptemang zu verhungern.
Hier also noch mal der wichtige Hinweis für ähnliche Situationen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Krankheit...): Der Mensch verhungert bei regelmäßiger Zufuhr von Flüssigkeit (z.B. Wasser aus dem Hahn) gewöhnlich erst nach ein paar Wochen (je nach Körperfettreserven), trainierte Menschen halten auch länger durch und schlaue Menschen haben immer was essbares zuhause!

Dass der 3. Oktober von Medien und Veranstaltern immer intensiver mit dem 9. November verwechselt wird, ist ein ganz anderes Thema, über dass man mal gesondert nachdenken sollte...

Donnerstag, 1. Oktober 2009

30 Jahre Titanic!

Ich habe im Keller ungefähr die ersten 19 Jahrgänge zu liegen. Ist jemand interessiert?
"Ungefähr" heißt: es fehlen etwa drei Ausgaben und ein Heft ist etwas stärker beschädigt.