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Donnerstag, 20. November 2014

Na gute Nacht!


Auch die Borgs machen nachts das Licht aus.
Nur ein paar unermüdliche Leseratten halten sich mit dem neuesten pangalaktischen Abenteuer- roman von .... wach oder schauen noch mal, was der Kühlschrank so hergibt.
Manche haben vielleicht auch so einen nervigen Schnupfen wie ich, der sie von einem entspannenden Schläfchen abhält, aber im Großen und Ganzen sind diese Assimilations- genies nicht anderes, als Menschen, die sich immer und überall anpassen.
Wer hat mir eigentlich ungefragt seinen Schnupfen verborgt?
Bitte sofort abholen!!!

Donnerstag, 6. November 2014

Jeden Herbst aufs Neue...


...wenn sich die gemeinen Drosophila-Fliegen sinnlos vermehren und über herumliegendes Obst und den Mülleimer hermachen, erinnere ich mich an eine uralte Folge einer uralten deutschen Fernsehserie: Das blaue Palais.
Seit diesem Jahr bevorzugen sie (jedenfalls in meiner Küche) Reste von Katzenfutter (!) bevor sie sich nach Obst oder - wenn's denn sein muss - auch nach Gemüse umsehen.
Habe ich fleischfressende Mutationen?
Wird Katzenfutter durch Obstessig gezogen, bevor es in die Dosen kommt?
Das Leben (für die staunenden Salafisten: Allah) hat noch viele Überraschungen in petto!

Den ganzen Film konnte man mal bei einem bekannten Videokanal ansehen, aber - vermutlich, weil die Serie relativ frisch auf DVD gebrannt wurde - ist sie dort wieder rausgeflogen.
Hier jedoch (wenn auch in katastrophaler Qualität) die entscheidenen letzten drei Minuten der Folge "Unsterblichkeit", so eine Art Pointe, die sich tief in mein damals noch junges Herz gebrannt hat...


Funktioniert nicht? Keine Ahnung, warum.

Mittwoch, 5. November 2014

Kartoffelernte


Welkt das Kraut, sind die Kartoffeln fertig:



Eine hatte schon angefangen sich selbst auszubuddeln und als sie sah, auf welch schönem Balkon sie ans Tageslicht kam ist sie vor Freude ganz grün geworden.
Naja.
Wird abgeschnitten.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Dunkel

Nächste Woche um die Zeit ist es dunkler als vorher.
Als bei Sommerzeit.
Und drinnen dunkler als draußen*.
Aber vor allem: als vorm Sonnenuntergang!
Da isses heller.
Und früher.
Früher als später.
Als vorher.
Nee, nachher.
Auf jeden Fall ist der halbe Herbst schon bald wieder vorbei.
Abgesehen von der Sommerzeit.
Die ist länger.
Sieben Monate Sommer,
fünf Monate Winter.
Beziehungsweise: normal.


*) bei allen, die gestern ihre Glühbirnen verbastelt haben, ohne für Ersatz zu sorgen.


Mittwoch, 10. September 2014

Rixdorf-Saga Teil 2


Endlich ist es wieder soweit!
Die Rixdorfer Festwoche schreitet mit langen Schritten dem Höhepunkt zu: am Samstag das Popraci-Strohballenrollen am Richardplatz und Sonntag spielt sich das Dorf wieder selbst. Beim zweiten Teil der Rixdorf-Saga schippert Rixdorf fröhlich durch die letzten hundert Jahre. Ahoi um 15 Uhr auf dem Böhmischen Platz!
Alles umsonst und draußen!

Nur das Wetter....?
Kräftig Daumen drücken!
Bitte, bitte!

Samstag, 1. März 2014

Atmungsaktiv



Immer gut angezogen mit den atmungsaktiven Wettermänteln von 'Der Kommissar', 1969.

Samstag, 21. Dezember 2013

Fast termingerecht!


Mein Weihnachtskaktus hat sich in diesem Jahr sehr, sehr angestrengt, pünktlich zu blühen und er ist seiner Verpflichtung immerhin sehr, sehr nahe gekommen. Vielleicht, aber nur vielleicht, hält seine allerletzte Blüte tatsächlich bis zum ersten Feiertag (das wäre schon sehr viel präziser als Ostern, Pfingsten oder Herbstferien) bevor sie leicht matschig der Schwerkraft nachgibt und auf den Boden klatscht.


Donnerstag, 14. November 2013

zu Hause

Da weiß jemand, wo er hingehört:

Montag, 4. November 2013

(K)alter Hund


Er fraß nicht mehr seit ein paar Tagen,
schon lange schmerzte ihn der Magen.
Selten wedelte der Schweif
noch, die Gelenke wurden steif.

Das Fell zerzaust, die Augen trüb,
ein Traum war alles, was ihm blieb.
Sorgfältig legt' er Pfot auf Pfot
und ward am nächsten Tage tot.



Dienstag, 1. Oktober 2013

Tag des Kaffees


 
Ich geh mal wieder ins  mal so - mal so, da schmeckt mir der Kaffee lecker. Jetzt ist ja zwar noch nicht die Zeit, um am Kaminfeuer zu hocken, und die  Tapferen werden im groß angekündigten "Goldenen Oktober" sowieso draußen sitzen wollen, aber in drei Monaten ist ja auch schon wieder Neujahr, und bis dahin...

Dienstag, 17. September 2013

Stroh? Wo?


Ahoi! Bis zu den Rixdorfer Festspielen 2014

Samstag, 14. September 2013

Stroh am Kopf

Artur der Großartige
Das Ende der Rixdorfer Festspiele naht, heute ab 14 Uhr mit dem 180. Strohballenrollen und morgen am Sonntag ab 15 Uhr mit der "Rixdorf-Saga". Selbige wird aufgeführt mitten auf dem noch völlig vom Vortag verstrohten Richardplatz. Wobei mit "mitten" eher westlich gemeint ist. "Westlich?" höre ich mal wieder unken: "Wo ist denn westlich? Hab ich etwa 'n Kompass dabei?" Ja, sagt Jette dann, haste sowat nich als Applikation auf deinem Damit-kann man-auch-telefonieren-Gerät?!
Also westlich ist da, wo der Curry-Pilz steht und die Wiese kürzlich gepflastert wurde. Die gepflasterte Wiese ist allerdings die Bühne und das hochverehrte Publikum darf sich zunächst mal auf die Straße stellen. Ausgedacht hat sich das musikalische Schauspielspektakel Artur Albrecht, in dem der Untertitel "Ein Dorf spielt sich selbst" quasi Programm ist...

Donnerstag, 22. November 2012

Feetbag, vorgewärmt

Oh ja, die Zeit und das Alter kommen, wo sich Muddi einen beheizten Sack für die Füße wünscht. Die Dinger sind noch nicht völlig aus der Mode gekommen (es gibt sogar welche mit usb-Anschluss!), doch viel mehr in Mode ist ein möglichst "zeitnahes Feedback".
Nicht mehr ganz zeitnah aber trotzdem nicht vergessen: Beatacts für die letzten KommentatorInnen:
@ Cornelia: Ich warte wohl noch lange auf den Tag, wo ein Busfahrer den roten Teppich ausrollt, wenn ich angehetzt komme. Aber dann... gibt's Champus für alle!
@ Tina: Bei der mündlichen Version hatte ich die kurze Szene mit dem bösen f-Wort tatsächlich vergessen...
@ Stephan: Und nicht nur die!
@ Helge: Bitte!

PS: Und zum Abschluss noch ein beetfact: Runkelrüben halten sich am besten bei 4° Lagertemperatur.

Dienstag, 13. November 2012

Sanftes klampfen

In den Himmel ragt die kecke
hochbetagte Weißdornhecke.
Dicke rote Früchtchen trägt
sie, leicht vom kühlen Wind bewegt
und die Sonne schimmert sanft.

Ach, wie kitschig und verträumt
wird die Seele aufgeräumt
und von Ferne hört man leise
eine bittersüße Weise
wo jemand zart ein Herbstlied klampft.

Anm.: klampfen = auf der Gitarre (Klampfe) Töne erzeugen.
Das Harfen oder gar Zithern sind keine gebräuchlichen Formen, auch wird auf einem Klavier nicht klaviert, sondern geklimpert (Klimperkasten), auch die Tuba wird nicht getubat, getuppert oder intubiert. Hingegen kann man aber auf einer Geige geigen (und auf der Fidel fideln) oder auf einer Flöte flöten. Letztere sind aber eher Ausnahmeerscheinungen unter den musikalischen Ableitungen.


Sonntag, 21. Oktober 2012

Pilzpelz

Seit Ende September blühte ganz überraschend eine meiner Erdbeerpflanzen zum zweiten mal und einige kleine Früchten wuchsen heran, und nun das! Pilzpelz! Schlauchpilzpelz! Wie grässlich!

Und das obwohl's doch kaum geregnet hat. Da reicht offenbar die Herbstnebelfeuchtigkeit gänzlich aus. Bestes Pilzwetter.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Allegorisches Gedicht


mit stark moralischem Einschlag, z.B. für den Grundschulunterricht.

Großalarm im Eichenbaum
reißt mich aus einem süßen Traum
Da klingt's nach großem Vogelkrieg
wo grade noch der Morgen schwieg
und leise durch den Nebel schwebte,
was ich in meinem Traum erlebte.

Mal sind's die Elstern, mal die Krähen
die laut den Eichelhäher schmähen.
Ist er doch einer von den Ihren,
doch das scheint sie nicht zu rühren.
"Hau ab, wir wolln dich hier nicht, nein!
Du sollst nicht unser Bruder sein!"

Sie brauchen ihn als Sündenbock:
"Mit deinen blauen Federrock
Wo hast du den nur mitgeh'n lassen?
Dafür werden wir dich hassen
Kein Rabenvogel trägt Tütü,
und schon gar nicht morgens früh!"

Der Eichelhäher ganz verstockt
derweil auf seinem Zweige hockt,
wo über ihm die Eichelkette
baumelt, die er gern zum Frühstück hätte.
Und wie immer fragt er sich,
was da wohl als nächstes nicht
der Krähen Sympathie entspricht?

(Raum für viele ungereimte Beispiele...)

Merke:
Wer hasst und mobbt hat meist von Neid
und Eifersucht getrieb'nes, gar zerfress'nes Leid
in einem faden Leben.
Er hätt's gern bunter, aber eben
das genau scheint ihm verwehrt,
weshalb er sich vom Hass ernährt!


Sonntag, 23. September 2012

Sommers Ende


In der Ferne klappern leise
Eicheln auf ein Schulhausdach.
Geht der Sommer auf die Reise?
Kommt der Herbst? Wenn auch gemach
weht er die Blätter vor sich her
und am Balkon piepst eine Meise.

Feurio im Blumenkasten
wenn die flache Sonne steigt,
späte Bienen müde rasten
wo sich das erste Herbstlaub zeigt.
Verblühte Blüten, gelbrotes Grün,
sinkender Turgor, dröge Protoplasten.




Montag, 21. Mai 2012

Es muss im Leben ...

...noch mehr als alles geben!

Liegt es daran, dass man selber älter und damit aufmerksamer für Todesmeldungen wird oder vergeht gerade wirklich kein Tag ohne berühmte Verluste?
Also nehme ich mir die Liste, der bis jetzt im Mai verstorbenen bekannten Persönlichkeiten vor und siehe da, am 8. Mai, bevor der hype so richtig losging, war Maurice Sendak auch schon dabei.

Der hat vor 45 Jahren mein Lieblings(kinder)buch geschrieben und gezeichnet. Die Geschichte handelt von Jenny, einem kleinen in die Jahre gekommenen wuscheligen Hund mit sehr viel Erfahrung, der seine sieben Sachen packt, von zu Hause fortgeht, um "mehr als alles" zu suchen.
Was dann in der Herbstnacht im Laubhaufen unter der großen alten Esche wirklich passiert, wird Herr Sendak selbst am besten wissen, denn mit Sicherheit spielt er jetzt auch mit in Frau Hules großem Welttheater...


PS: Wer das Buch auch gerne lesen möchte, es heißt
"Higgelti Piggelti Pop! oder Es muß im leben noch mehr als alles geben"

Vielleicht darf man nun auch bald die Verfilmung zu sehen, von der es seit zwei Jahren scheinbar nur den Trailer (und ein paar Make-Offs) gibt: - (Nachtrag 2014) Da isse:

Samstag, 26. November 2011

Morgentau




Flachs und Dill reagieren sehr verschieden auf den morgendlichen Novembertau: Während der Flachs einfach nur erfrischt aussieht, werden beim Dill deutlich erkennbar gelbliche Farb- und möglicherweise auch auch Aromastoffe u.a. herausgelöst. Kalter Dilltee sozusagen.
Gibt es Insekten oder Vögel, die sich unbeobachtet darüber hermachen und eine kalte Dillteeparty mit eingeweichten Samenkörnchen veranstalten?


Donnerstag, 24. November 2011

Stochern im Nebel


So war's gestern, heute ist alles schon wieder etwas durchsichtiger.