In diesem Jahr waren Urlaubsreisen nach Schottland der totale Renner!
Und irgendwie erzählten alle das gleiche und brachten die gleichen Fotos mit. Als wären sie gar nicht dort gewesen, sondern wie in der Geschichte "Amerika gibt es nicht" von Peter Bichsel im Flugzeug oder von mir aus auch auf der Fähre instruiert worden, was sie bei der Rückkunft den Daheimgebliebenen berichten sollten.
Schottland ist schön.
Fast überall und einsam.
Immer einsamer je weiter man in den Norden kommt.
Alles voller Heidekraut, Schafe, Castles und Lochs.
Letztere wassergefüllt.
Und an allen Küsten rundherum voll der wunderschönsten weißsandigen Strände.
"Totale Strandverschwendung!", sagen alle.
Und wenn man sich doch mal in Badekleidung wirft, würde man sehr verständnislos angesehen. Einheimische gingen, wenn überhaupt, nur im Ganzkörper-Neoprenanzug ins Wasser, auch in laueren Gefilden.
Was unterscheidet den Burkini eigentlich vom Neoprenanzug mit Kapuze?
Das Röckchen!
Wie süß!
Donnerstag, 1. September 2016
Baden gehn in Neopren
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Mittwoch, 18. November 2015
Schweigen ist Gold
Vielleicht, Monsieur de Maiziere, sollten Sie einfach mal die Klappe halten, wenn Sie nichts zu sagen haben!
Genau genommen sollten Sie ab sofort nie wieder was zu sagen haben. Wie irre muss man denn sein um derart dumm daher zu stammeln!
Entsetzt über soviel innenpolitische Unfähigkeit,
Jette
PS: Was ich noch dazu zu sagen hätte, wäre mit Sicherheit in Teilen zu verunsichernd für Sie.
Aber hören Sie sich doch bitte selbst noch mal zu...
**************************
Und für alle andern: #DoItLikeDeMaiziere
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Mittwoch, 30. September 2015
SM-Dialog
"Machst Du auch SM?"
"Hä?"
"Na SM?"
"Spinnst du?!"
"Man ey, soziale Medien!"
Wenn das letzte Wort dann auch noch wie "Mädchen" klingt, ist wirklich alles klar...
PS: Heute ist internationaler Tag der Übersetzung
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Samstag, 18. Juli 2015
Nu isser weg!
Heute wurde der RIAS-Sendemast in Britz gefällt.
Ich dachte, der ist schon lange weg.
So lange wie der RIAS.
Oder so.
Dabei bin ich doch vergangenes Jahr x-mal dran vorbei gefahren, aber ich habe überhaupt nicht drauf geachtet....
In Kinderzeiten hatte der zu groß geratene Stabilbaukasten-Turm die Qualität eines Orientierungspunktes. Aber inzwischen sind die Bäume in der Umgegend so hoch und dicht gewachsen, dass der Sendemast recht unauffällig dazwischen verschwand.
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Sonntag, 5. Juli 2015
Elbphilharmonie wird abgerissen
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Dienstag, 30. Juni 2015
Marmelade - Konfitüre
Heute wieder ein eurozonales Luxusthema:
Marmelade (abgeleitet vom portugiesischen Wort für Quitte "marmelo")
besteht per EU-Definition ausschließlich aus Zitrusfrüchten. Da frage ich mich natürlich spontan (SPONTAN!) - seit wann eine Quitte irgendwas mit Zitrusfrüchten zu tun haben könnte.
EU hin - EU her - was für'n Quatsch macht ihr da?
Und warum heißt Erdbeermarmelade trotzdem nach wie vor Erdbeermarmelade?
"Dit heißt Konfitüre!" höre ich die Aufschreie, "Kon-fi-tüüüüüre!"
Mach die Tüüüre zu, et zieht.
Jenau.
Weil's zieht.
Die ganze gewöhnliche Marmelade heißt Konfitüre, weil's so schön französisch klingt, - det zieht.
Und Orangenkonfitüre heißt Marmelade, weil: die ist ja sowieso exklusiv.
Icke jedenfalls freue mich auf die ersten leckeren Marmeladen (regionale Ausnahmebezeichnungen sind möglich!), die die Rixdorfer wieder für alle kochen werden (Mit der Erdbeerernte hat's gerade nicht geklappt, aber Erdbeermarmelade mag ich sowieso nicht sonderlich).
Der Holunder wird bestimmt lecker!
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Donnerstag, 19. März 2015
Immer neue Gründe...
Wenn sonst nichts hilft, wenn keine vernüftigen Argumente mehr gegen alterntive Energiequellen aufzufinden sind, dann muss eine Sonnenfinsternis her, damit die dummen Verteidiger "erneuerbarer"* Stromquellen endlich kapieren, dass es Unfug ist, Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten...
Da wird nun für morgen mit einem Blackout vor dem möglicherweise bewölkten Himmel herumgewedelt. Richtig so, denn wenn wir wegen Wolken gar nichts zu sehen kriegen, wird es ja mitten am Tag noch dunkler als wenn's nur finstert oder mal ein düsteres Unwetter aufzieht. So eine Finsternis ist auch viel unberechenbarer als plötzliche Unwetter. (Mehr zu dieser beispiellosen Herrausforderung)
Hausfrauen können plötzlich kein Mittagessen kochen und Börsenmakler verlieren Trilliarden, falls sie kein Notstromaggregat haben.
Soviel zur aktuell dramatischen Lage in Norddeutschland.
Dagegen erscheinen die Probleme alternativlos lächerlich, die Schäuble mit den frechen Griechen, Frontex mit der Bewachung des Mittelmeers, die Ukraine mit dem russischen Zaren oder alle Welt mit den islamistischen Terrorismus hat.
*) Was dieses "erneuerbar" eigentlich heißen soll, hab ich noch nicht verstanden. Wer möchte schon gerne die Sonne erneuern, wenn sie mal geplatzt ist. Ich denke, da hat dann hier auch keiner mehr so recht Lust, sie wieder neu zu machen.
Oder das Wasser, wenn es von der Erde runterläuft.
PS: Und Frühlingsanfang is ja ooch noch!
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Donnerstag, 5. März 2015
Die Wahrheit gefunden!
Was vernehmen meine tapferen Ohren heute morgen im Radio? Google will jetzt doch lieber auf Qualität statt Masse setzen. Fakten statt Klickzahlen oder kurz gesagt: Wahrheit.
Angeblich wird ein neuer Algorithmus dafür sorgen, dass unqualifizierte Meinungsäußerungen und Verschwörungtheorien auf den hinteren Plätzen der Suchergebnisse landen und Tricks für ein hohes Google-Ranking keinen Sinn mehr machen, wenn man sich nicht gleichzeitig der Wahrheit verschreibt.
Google will also ausgerechnet im braven evangelikal-kreationistischen Amiland mit einer neu errechneten Wahrheit in Konkurrenz zur Bibel gehen? Na dann viel Spaß!
Abgesehen davon, dass ich es stark bezweifle, dass die neue Wahrscheinlichkeitsrechenformel tatsächlich die Wahrheiten dieser Welt errechnen kann, zumal "Wahrheit" viel zu häufig eine Frage des Blickwinkels ist und das Streben nach Objektivität leicht an die real existierenden Grenzen stößt - nur mal angenommen - wenn es Google tatsächlich gelingen sollte, dann wären wir ja mit einem Hops der wahren Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ganz nahe.
"42" kann ja dann wohl kaum noch als Antwort bestehen bleiben. Oder kommt Google auf die Deep Thought denkt noch ein bisschen nach...
selbe Wahrheit? Oder war doch die Frage falsch gestellt?
Dieser Beitrag landet mit Sicherheit auf den hinteren Plätzen, weil er die neue Google-Wahrheit und ein Welt-Wahrheitsmonopol für äußerst zweifelhaft und/aber geeignet für neue Verschwörungstheorien hält.
Mehr dazu z.B. bei der Faz, RP-online oder bei heise.
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Donnerstag, 12. Februar 2015
Bruch- und Dezimalrechnung
Liebe - laut TU-Dresden-Umfrage - gebildete Damen und Herren aus den wohlhabenderen Schichten Dresdens und Umgebung, die ihr nach eigenen Angaben zu mehr als ¾ gar nicht gegen den Islam seid, aber trotzdem unter dem Titel "...gegen die Islamisierung..." demonstriert,
WARUM demonstriert ihr dann trotzdem gegen den Islam? Weil ihr mit euern eigenen deutschtümelnden Minderheiten, in diesem Fall mit dem übrigen ¼ von dem ⅓ interviewbereiter Demonstranten solidarisch seid? Das finde ich sehr ehrenwert! Aber habt ihr mal überlegt, was das für einen merkwürdigen Eindruck auf die MuslimInnen macht, gegen die ihr doch gar nichts habt? Habt ihr denen schon mal euer Solidaritätskonzept erklärt?
Ich find's toll, dass ihr euch überhaupt von dem Viertel eines Drittels (......Moment.... Bruchrechnung..... drei mal vier .... hundert durch zwölf .....) 8,333 % der Bevölkerung eurer Gegend habt mobilisieren lassen! Und dann mit so wohl durchdachten Parolen, die euern Bildungshintergrund auch so deutlich erkennen lassen, - gefällt mir. Weiter so!
Ach, noch ne Frage: wenn ihr doch so gut situierte Mittelständler seid, warum interessiert euch dann für HartzIV und Mindestlohn? Ach so, ja, wegen den 8,333 %. Find ich gut. Ich find's auch völlig OK, dass euch die 0,2% Moslems in Sachsen am Arsch vorbei gehen, man kann sich ja schließlich nicht mit jeder kleinen kleinen Ausnahmebefindlichkeit gemein machen.
Weiter so, ihr Nicht-gegen-Ausländer-und-den-Islam-seienden Pegida-Demonstranten und sonstigen (christlichen?) Abendländler!
Eure, noch auf ein einleuchtendes Solidaritätskonzept wartende
Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, Briefe, Ecken + Kanten, Fragen, Glaubenssache, hm., Kommunikation, Migrationshintergrund, Politik + Platitüden, rechnen und raten, Sozialprogramm
Mittwoch, 28. Januar 2015
Prinzessin Franzi
Kein frühzeitig angekündigter Aprilscherz, sondern ein Quartalstermin: König Buschi dankt ab und überreicht seiner Prinzessin zum 1. April die Neuköllner Krone. König Buschi kränkelt dann doch ein wenig ob seines Alters und so ist die, im letzten Jahr schon stark vermutete (für Rixdorfer nicht allzu überraschende) Zeit gekommen.
Respekt!
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Jette
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Bröckchen: altersbedingt, aufgeschnappt, Berliner, Entscheidungen, Neukölln-Rixdorf, Politik + Platitüden, Wahl, Zukunft
Dienstag, 27. Januar 2015
Hitlers Gartenzwerge
Eigentlich ein langerwarteter Treffer für die ...Versprechen-Sammlung:
"...patriotische Europäer für die Befreiung des Abendlandes äh..."
aber irgendwie doch nicht wirklich schön, weil: auch ohne Verhaspelung unsinnig.
Kann denn jetzt tatsächlich jeder kleine Nazi-Hansel mit oder ohne Zipfelmütze seine eigene Pegida-Veranstaltung anmelden? Neu auf der Randale-Bühne ist ein Montags-Demo-Projekt, angemeldet von H. Müller, dem Chef der Brandenburger REPs:
BraMM-Pegida = "Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung - patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes."
Ich kenne auch eine schöne Abkürzung mit 11 Buchstaben: DBDDHKPUAKM*
Wer die auch kennt, weiß wovon ich rede.
*) im Internet nur ohne, bei uns in Neukölln immer mit a (= auch), schon allein wegen des besseren Sprechrhythmusses!
PS: Man glaubt es erst, wenn man es sieht. Ja, es gibt sie: Die Hitler Gartenzwerge-Kollektion, gestaltet von Ottmar Hörl, dem man deshalb auch eine Klage anhängen wollte, weil man Hörls kritischen Aspekt übersah. Aber wer, bitteschön, kauft sich (oder andern) einen kritisch gemeinten, schwarz angemalten Nazi-Zwerg?
PPS: "Hitlers Gartenzwerge" ist (bis jetzt noch) keine Folge in Guido Knopps History-Zyklus.
Quelle Originalsound: radioeins, Das Schönste aus dem Schönen Morgen vom 26. Januar
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Jette
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Mittwoch, 21. Januar 2015
Das geht zu weit!
So reagieren deutsche Karnickelzuchtverbände zur grob fahrlässigen Pauschalisierung des Papstes durch eine flapsige Äußerung in einem Flugzeug zwischen Manila und Rom, in der er die sprichwörtliche Vermehrungsfähigkeit von Kaninchen zur Veranschaulichung zitierte.
Gerade im Rahmen der Zuchtvereine würden die Kaninchen züchtig und zurückhaltend leben, weshalb das Verhalten von den, inzwischen vermutlich nur noch enfernt verwandten, wildlebenden Arten keinesfalls auf das in Deutschland weitverbreitete Zuchtkaninchen übertragbar sei. Manche kämen wegen der meist üblichen Einzeltierhaltung in ihrem ganzen, oft kurzen Leben nicht ein einziges Mal zu diesem Vergnügen, muss sich der Papst belehren lassen, der - wie man diesem Beispiel mal wieder deutlich erkennen kann, von dem heiklen Thema "seid fruchtbar und mehret euch" ganz offensichtlich keinen blassen Schimmer hat. Jedenfalls nicht im Bezug auf die kleinen wuscheligen Mümmler....
Der Papst wurde nun gedrängt, seine morgige Rede noch mal komplett umzuschreiben, denn "die wäre auch gespickt voll mit lockeren Sprüchen, flapsigen Redewendungen und anderen Scherzen", erläuterte sein Sprecher, "mit denen er die Gläubigen trösten und bei Laune" halten wollte.
Besonders folgende Hinweise sollte er nun aber dringend beachten: Der Ausdruck "rattenscharf" bezieht sich lediglich auf wenige speziell präparierte Laborratten und bedeutet keinesfalls, dass man mit gewöhnlichen Abwasserkanal- oder Kellerratten eine Tomate in adrette Achtel zerteilen kann. "Lausige Kälte" wird nur in sehr seltenen Fällen von Läusen produziert. Dabei handelt es sich um ein Abwehrverhalten der Nordhawaiianischen Felsenlaus, eine verwandte Art der auch hier bekannten Steinlaus. Das Wort "Mordsspaß" könnte einen Großteil aller derzeit aktiven Mörder auf den Plan rufen, die Hochwürden mit Sicherheit demonstrieren werden, dass das Töten keinesfalls Spaß macht. Und nicht zuletzt hat eine Rudower Initiativgruppe schon im Voraus Protest angekündigt: "Wir bemühen uns seit Jahren vergeblich, den Spruch "Ick lach mir'n Ast und setz ma druff!" in die Realität umzusetzen, - damit macht man einfach keine Scherze!"
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Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, Berliner, Glaubenssache, hoppsala, Interview, Neukölln-Rixdorf, neunmalklug, Sprache, Verdruss, wilde Natur
Mittwoch, 7. Januar 2015
Juggelmuggel
Dieser Tage lernte ich das Wort "Juggelmuggel". Das käme, laut Armin Müller-Stahl, aus dem Ostpreußischen und bedeutet "Zuckerei". Wie ich inzwischen aber auch weiß, handelt es sich dabei um die ostpreußische Aussprache des jiddischen Wortes Kogel-Mogel (גוגל מוגל)
.
Die Vorvorderen meiner einen Großmutter kamen - soweit ich weiß - auch aus Ostpreußen und deshalb durfte ich bei ihr wohl auch regelmäßig Zuckerei genießen: Rohes Eigelb mit Zucker und etwas Milch; die unalkoholische Form von Eierlikör. Lecker! Das habe ich mir auch später gerne selbst gemacht.
Bis die ersten Warnungen kamen, dass man von rohen Eiern grundsätzlich Abstand nehmen solle. Wegen der Salmonellen. Das ist ziemlich blöd, denn Eierlikör (die desinfizierte(?) Variante) mag und mochte ich dagegen überhaupt nicht und nie .... brrrrr! Andere können sich nicht vorstellen, dass man rohe Eier überhaupt (auch garantiert salmonellenfrei) verzehren kann und ekeln sich vor Zuckerei - aber erstaunlicherweise nicht vor Eierlikör!
PS: Goggelmoggel auf italienisch
PPS: "Humpty Dumpty" (oben rechts) hat eigentlich gar nichts mit Zuckerei zu tun, außer dass es sich um was eierartiges handelt und in der deutschen Version von "Through the Looking-Glass, and What Alice Found There" (Alice hinter den Spiegeln) von Lewis Caroll als "Goggelmoggel" übersetzt wurde.
PPPS: hat "Goggel" was mit Gockel oder Hühnern/Federvieh im allgemeinen zu tun? Und "Moggel" was mit kullern, Murmel, Kugel, Muggelstein? (Woher haben "Muggelsteine" eigentlich ihren Namen?) Zusammengefasst wäre das dann was kleines, rundliches von einem Hühnervogel...
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Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, Berliner, flüssig, Fundstück, geheimnisvoll, Gesundheit, Gift und Galle, Jugend, Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, neunmalklug, Sprache
Montag, 8. Dezember 2014
Schnee für Arme
30% Schnee zu Weihnachten in Brandenburg (Berlin meist -10%) lautete die unter Meterologen eigentlich verbotene Prognose am 8. Dezember, also über drei Wochen im Voraus...
Aber dieser Tage soll es vielleicht schon Raureif geben, "Schnee für Arme" murmelte der Wetterfrosch und behauptete anschließend, dass ihm diese Bezeichnung "beinahe" rausgerutscht sei. Das war nicht "beinahe", das war ganz konkret rausgerutscht. Hatte er etwa Sorge, dass sich der raue Reif darüber ärgert? Oder die Armen?
Egal. Ich nähe mir jetzt endlich mal einen Muff. Wollte ich schon immer haben und jetzt ist es soweit. Kapok zum Ausstopfen ist noch übrig. Weil man einen Muff ja nicht ständig waschen muss, ist Kapok bestimmt prima. Und außenrum gesteppte rot-bunte Stoffreste? Und innen schöner schwarzer Wuschel, der an den Seiten rausguckt?
Und: Wichtig für alle, die nicht rausgehen um ihren Muff spazieren zu tragen, sondern in der heimischen warmen Stube bleiben: Deutsch sprechen! Nicht Schwedisch, klingonisches Platt oder gar Arabisch! Sondern Deutsch. Alles klar?
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Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, Freizeittipp, Migrationshintergrund, Politik + Platitüden, Sprache, wilde Natur, Winter, Wünsche
Samstag, 29. November 2014
Salafistin vs Hooliganne

Na, da hat eine Überkorrekte ja was losgetreten...
Jetzt macht manin sich Gedanken, ob es politisch korrekt ist, dass es auch Frauen gibt, die dem Salafismus frönen könnten?
Erschreckenderweise tun sie das auch.
Und ja, es gibt auch Frauen mit einer Neigung zum Hooliganismus.
Den jeweiligen Vereinsstatuten entspechend sind beide, die Hooliganne und die Salafistin, wenn sie nicht gerade mit Straßenschlachten beschäftigt sind, brave Heimchen am Herd. Da konkurriert die salafistische Festtagsküche mit einem gestandenen hooliganischen Schweinebraten.
Geeignete Kandidatinnen sollten sich von ihren Vereinsvorständen für die nächste Küchenschlacht vorschlagen und anmelden lassen...
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Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, der kleine Unterschied?, Glaubenssache, hm., Krieg & Frieden, Magenknurren, Wahnsinn
Freitag, 28. November 2014
Terror Toby
Da wird aus Geburtstagswürdigungsgründen ein Name im Radio erwähnt und - zack! - erinnere ich mich an ein Lieblingsbuch früherer Zeiten.
Diesmal "Kein Kuss für Mutter" von Tomi Ungerer. In der Geschichte sorgt Katzenkind Toby Tatze für reichlich anarchischen Terror in den heimischen vier Wänden und seine Mutter für nervige Küssereien.
Der Herr Ungerer gehörte auch mal zu Geschichten-erzähl-und- illustrier- / Kinderbuch-Favoriten, geriet mir aber irgendwie in Vergessenheit. Woran lags?
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Jette
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Donnerstag, 27. November 2014
Vogelgrippe
...und was wird aus der Weihnachtsgans? Dem Putenbraten (der wieder größer als die Backröhre sein wird), den Rebhühnchen und den Wachtelbrüsten in Gelee mit Eintagskükenschaum??? Können wir ja dann alles nicht mehr essen!
Ey Leute, dat Ding heißt VOGELgrippe, nicht Vogelwahn, Vogelpest und auch nicht Vogel-Ebola. Jetzt lasst euch doch von den Nachrichten und dummen Gerüchten nicht ständig von einer Panik in die nächste treiben! Auf das Federviehmenü kann man ja trotzdem aus anderen Gründen mal verzichten, aber nicht wegen Grippe - apropos:
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Jette
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Samstag, 22. November 2014
Ein Lied, zwo, drei
Wir lagen vor Madagaskar
und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser,
und täglich ging einer über Bord.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Wir lagen schon vierzehn Tage,
kein Wind in die Segel uns pfiff.
Der Durst war die größte Plage,
dann liefen wir auf ein Riff.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Der lange Hein war der erste,
er soff von dem faulen Naß.
Die Pest gab ihm das Letzte
und wir ihm ein Seemannsgrab.
Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
So schreibt's die Zeit:
"Auf Madagaskar tritt die Pest immer wieder auf. In den vergangenen Jahren infizierten sich (...)"
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Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, Flashback, Form + Farbe, Gereimtes, Gesundheit, Stethoskop
Samstag, 8. November 2014
Ououou!
Aus der Rubrik "Wie man den Rater zur Lösung einer Quizfrage trägt" das (Hör-)Rätsel zum vergangenen Donnerstag:
"Hm."
"Ich helfe mal: Was war das für ein Geräusch?"
"Hund?"
"Naja, nicht ganz."
"Wolf!"
"Was macht der Wolf?"
"Heult?"
"Warum?"
"Den Mond an?"
"Und was war Donnerstag?
"Mond?"
"Wiebitte?
"Mond."
"Was für einer?"
"Äh, - Vollmond?"
"Gewonnen!"
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Jette
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Montag, 3. November 2014
Huch!
Da ist ja schon wieder über eine Woche vergangen und ich konnte mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst schreiben wollte...
• Vorschläge für Pistolenuschis "Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr -
Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungs-gesetz/BwAttraktStG"
• über die sehr leckere diesjährige Rixdorfer Honigernte
• neues aus dem "Central Rixdorf"
• einen Abgesang auf Wowi
• Maßnahmen gegen einen Dialekt-Dialektik-Tick
• eine Liste staatlich organisierter sinnfreier Tätigkeiten für Arbeitslose, um sie aus der Statistik zu streichen
... das alles und noch viel mehr spukte dieser Tage durch meinen Kopf und keine Ruhe zum Schreiben. Müssen andere machen.
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Jette
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