Dienstag, 21. Juni 2016
Mittsommervollmond
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Form + Farbe, Licht + Dunkel, Neukölln-Rixdorf, schnieke, Sommer, Sonne Mond + Sterne, wilde Natur
Donnerstag, 16. Juni 2016
Wundertüte
Das Wetter werde in dieser Woche in Berlin und Brandenburg wie eine "Wunderdose", sagte irgendein Wettersprecher am Wochenende vorraus. Er wollte sich in keiner Richtung festlegen, auch nicht auf Teilgebieten wie Temperatur, Windstärke oder Gewitterneigung.
Feigling!
In Hamburg begann das kühle Durcheinander schon vergangenen Dienstag in Form eines Tornados, während ich mich gerade zum Bombenkratergucken, Trottellummen- und Basstölpelstreicheln auf dem sonnenüberfluteten Helgoland verabredet hatte.
Schafskälte. Seit einigen Tagen nun auch hier.
Eine kühle Woche, die immer irgendwann zwischen dem 5. und 20. Juni in Aktion tritt. Vor der man die Schafe möglichst nicht scheren sollte, weil sie sonst leicht erfrieren könnte.
Deshalb war ich dann auch noch Schafegucken.
Ob alle noch warm angezogen sind.
Warn sie nicht.
Zurück zur "Wunderdose":
Es heißt "Wundertüte"!
Tüte!
Tüte!
Tüte!
... auch wenn ... (egal...)
Tüte!
Tüte!
Tüte!
...daaa sind die Überraschungen drin!
Zum Beispiel ein Wasserballett.
Im strömenden Regen?
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Freizeittipp, geheimnisvoll, neunmalklug, Sachkunde, Sommer, Spiel + Spaß, sportives, Wetter, wilde Natur
Mittwoch, 1. Juni 2016
Mai vorbei
Mein Blumenkasten-Maiglöckchen ist ein bisschen spät dran, blüht allerdings auch zum allerersten Mal, und macht jetzt den Juni flott!
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Berliner, Ehrung, Form + Farbe, Frühling, Gereimtes, Gift und Galle, Glück, Neukölln-Rixdorf, schnieke, Sommer, wilde Natur
Montag, 23. Mai 2016
Qualitätskontrolle
In unserem Zucht- und Pflegebetrieb werden die Erdbeeren von der Blüte bis zur Ernte durch ein spezielles Qualitätskontrollprogramm überwacht. Für jede Staude wird eigens ausgebildetes Personal angestellt. So werden durch intensive Einzelbetreuung die besten Bedingungen für vollsüße, saftige und große Früchtchen gewährleistet.
Im Moment sieht's allerdings noch ziemlich mau aus...
hingeworfen von
Jette
1 Kommentare
Bröckchen: Arbeit, Balkonien, Frühling, hm., Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, Sommer, wilde Natur
Montag, 16. Mai 2016
Pfingstmontag
Auch wenn es kein Jagdunfall war, hier kommt eine hübsche Fanfare als kleines Requiem.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: altersbedingt, Berliner, Frühling, Füchse, Gereimtes, hm., morbides, Neukölln-Rixdorf, wilde Natur
Samstag, 7. Mai 2016
Bienen sterben
Gestern lag auf dem Balkon eine kleine Bienenleiche.
Was hat sie nur dahingerafft?
Mit ihren vollen, dicken gelben Pollenhosen scheint sie abgestürzt zu sein.
Einfach so?
Hat sie sich verflogen?
Und der Heimweg wurde lang und länger, die Pollen schwer und schwerer?
Erstmal setzen, hat sie vielleicht gedacht.
Und dann schaun wir mal.
hingeworfen von
Jette
1 Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Berliner, Fragen, Frühling, Fundstück, hm., morbides, Neukölln-Rixdorf, wilde Natur
Freitag, 29. April 2016
Nach dem Essen
hingeworfen von
Jette
1 Kommentare
Bröckchen: Berliner, der Nase nach, flüssig, Freizeittipp, geheimnisvoll, Glück, Neukölln-Rixdorf, schnieke, Traumsuse, unterwegs, wilde Natur
Donnerstag, 21. April 2016
Frische Fuchskinder
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Frühling, Füchse, Spiel + Spaß, wilde Natur
Mittwoch, 20. April 2016
Kreative Pause?
Vielleicht auch.
Aber zuvörderst (schönes Wort!) handelt es sich um eine leicht verkrampfte Schreibhemmung aufgrund
sprachloser Erschütterungen über die Dinge, die um uns herum nun wirklich immer näher einschlagen. Ob es nun die (mitangezettelten und zumindest) mit Waffenlieferungen unterstützten Kriege sind, deren aktuelle Folgen in Form von heimatlosen Flüchlingen niemand verantworten will, - den Zündlern im eigenen Land, die sich durch die Situation immer sicherer fühlen, das Aufkeimen rechtsnationalen Gedankenguts, ihrer Freunde in den Nachbarländern und - den Selbsmordattentätern (noch "nur") drumherum, bis hin zur Merkel-Erdogan-Liaison mit ihren haarsträubenden Folgen auf den verschiedensten Ebenen...
Mir ist (hoffentlich nur vorübergehend) vor allem die Phantasie vergangen, an dieser Stelle locker rumzufrotzeln oder mich sonst kritisch zu irgendwas zu äußern. Ich bin (leider) keine gelernte Satirikerin und ständig mit meinen schlichten Worten zu wiederholen, was andere andere viel, viel treffender und schneller zu formulieren wissen, wird genauso langweilig, wie die Lückenfüller in Form von Eisblumen oder Fuchskinderfotos.
Oder eine Nebelkrähe (Corvus corone) mit Rückenwind auf Nachbarhausschornstein:
Aber das heißt nicht, dass ich schriftlich völlig untätig war, zuletzt entstand dieses hübsche Gedicht:
Heißgeliebter Erogan,
schau Böhmi nicht so böse an!
Er hat den Deutschen was erklärt,
das leider deinen Zorn genährt.
Ein Scheinangriff, eine Chimäre
biss deinen Stolz und deine Ehre.
doch statt die Wunde wegzuputzen
weißt du den Angriff wohl zu nutzen...
Denn du bist groß und schön und mächtig,
so stolz und dein Palast so prächtig!
Du liebst dein Volk wohlwollend huld,
regierst mit gütiger Geduld.
Du Lichtgestalt, so strahlend hell,
ich liebe dich, bei meiner Seel!
Na ja. Das war jetzt nicht so der Knaller, aber wat raus muss, muss raus! Ansonsten gibt's noch folgendes:
Am 30. 4. findet die vorerst letzte Aufführung von "Hotel Rixdorf" (Wiederaufnahme im Herbst ist vorgesehen) im "Theater Hotel Rixdorf" am Böhmischen Platz statt und das neue Stück "M41", Premiere am 13./14. Mai brummt am Start. Weitere Infos und Kommentarmöglichkeiten auf der öffentlichen Facebookseite.
Viel Spaß!
hingeworfen von
Jette
2
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Ecken + Kanten, Entscheidungen, Gift und Galle, hm., Jammerläppchen, Krieg & Frieden, Politik + Platitüden, Verdruss, Wahnsinn, wilde Natur
Sonntag, 22. November 2015
Fernwärme
Gerade eben: Ich öffne die Balkontür und sehe als erstes fünf rauchende Kraftwerks-Schornsteine.
Ich habe das Gefühl, das werden jedes Jahr mehr. Warum wird denn da so heftig geheizt? Haben wir plötzlich 20° minus? Ich atme ein. Nö. Dann fällt mein Blick auf's naheliegende, die düsteren Konturen auf dem Balkon. Die sind ja gar nicht so düster wie sonst - es hat geschneit! Oder gematscht.
Wegen der langen Belichtungszeit und meinem chronischem Stativmangel ist das Bild natürlich einigermaßen verwackelt...
Für die Flüchtlinge am "LaGeSo", die morgen einen Termin haben, heißt es: durchhalten und im Schneematsch übernachten. Die Wärme bleibt fern.
Ich wünsche ihnen allen viel Kraft und Hilfe und Glück für eine friedliche Zukunft!
hingeworfen von
Jette
2
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Balkonien, Berliner, flüssig, Krieg & Frieden, Migrationshintergrund, Politik + Platitüden, Sozialprogramm, unterwegs, wilde Natur, Winter
Montag, 28. September 2015
Mondfinsternis
Best of nächtens am offenen Küchenfenster sitzen:
Bild 1 am Vorabend gegen halb acht,
Bild 2 am 28. 9. kurz nach vier,
Bild 3 eine halbe Stunde später.
Natürlich immer noch Sommerzeit...
Das letzte vergleichbare Ergeignis sah ich 1986 am Abend des 17. Oktober auf der Admiralbrücke stehend. Damals ging das Restlicht an der oberen Hälfte vorbei und ich dachte: Hm, hübsche Holzkugel! Da hatte jemand ein Fernglas dabei, lieh es aus und so kam ich in den Genuss, die Ringe des Saturn zu sehen. Auch schön.
Wer aber immer noch und jetzt endlich den brutalstmöglich angekündigten "Blutmond" anstaunen will, muss den Kanal wechseln, denn: auch Jette will mehr Farbe!
PS: Ich bleibe bei "hübsche Holzkugel".
hingeworfen von
Jette
2
Kommentare
Bröckchen: Berliner, Ecken + Kanten, Form + Farbe, geheimnisvoll, Glück, Licht + Dunkel, Neukölln-Rixdorf, schnieke, Sonne Mond + Sterne, wilde Natur, Zauber und Magie
Dienstag, 25. August 2015
Mehr Farbe!
Manche setzen eine rosarote Brille auf, andere malen sich den Rasen grün...
Und bestimmt ist jemand dabei, der beides tut.
Ja, auch wenn's die Tage kräftig geregnet hat, so war der Sommer doch etwas sehr trocken.
Und heiß.
Nicht nur hier bei uns.
Eine alte Bauernregel - soweit die überhaupt noch gelten können - besagt, dass auf einen heißen Sommer ein sehr kalter Winter folge.
Und umgekehrt.
Wäre das tatsächlich immer so, würde man aus diesem Heiß-Kalt nie rauskommen, weil das ja ein Art Zwickmühle wäre. (Ein Satz, der mit "wäre" beginnt und mit "wäre" endet - großartig!)
Aber ich bin gespannt.
Auf meinem Balkon ist trotz fleißiger Wässerung vieles verdorrt, oder gar nicht erst richtig gediehen. So traurig sahen die Blumenkästen und -töpfe noch nie aus. Ich wünsche mir einen Kalifornier mit grüner Spritzpistole her, Blüten und Früchte bastel ich dann selbst...
Gegenüber steht die große Eiche, leuchtend grün. Das typische "Klack-klack", das um diese Zeit schon längst den Herbst eingeläutet hat, wenn die Eicheln aufs Schulkapellendach fallen, blieb bislang aus. Hat der Baum in diesem Jahr keine Früchte ausgebildet? Ein Blick durch das Teleobjektiv hilft auch nicht, denn es ist einfach zu schlecht, als dass man damit auf diese Entfernung unreife Eicheln entdecken könnte.
Ich muss mir endlich mal ein ordentliches Fernglas anschaffen. Oder ein schickes Opernglas?
Noch mehr Farbe gibt's hier: Jette will mehr Farbe
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Augen+Ohren, Form + Farbe, geheimnisvoll, hoppsala, Neukölln-Rixdorf, Rosa, Sommer, wilde Natur
Donnerstag, 13. August 2015
Schwitzen wie ein Schwein
Und da ist er mal wieder, der Satz des Tages:
"Das Meer hat keine Probleme mit Achselnässe."
Die Pappel und der Ziegelstein auch nicht.
Ich dagegen bin dieser Tage so dauernass, wie schon lange nicht mehr. Die Haut an den Fingerspitzen wellt sich auf wie nach zu langem Baden.
Schweiß, Schweiz, schwitz, swisse, Schwyz... Wieso heißt die Schweiz wie sie heißt?
Zitat von tell.ch:
Wo der Name Schwyz herkommt,(...) Die Ortschaft wurde erstmals 972 unter dem Namen "Suittes" erwähnt. Der Sage nach, war „Suit", oder „Suito" der Führer einer allemanischen Sippe, die sich in der Gegend niedergelassen hatte.
Und woher kommt der Schweiß - außer aus Achsel, Stirn und ...?
Schweiß
der Ausdruck lässt sich über mhd. sweiz, ahd. sweiz auf westgerm. *swaita– „Schweiß“ zurückführen; Quelle ist die idg. Wurzel *swoid– „schwitzen“, die sich auch in lat. sudor „Schweiß“ und griech. hĩdos „Schweiß“ nachweisen lässt; gehört zum Verbstamm von → schwitzen; seit mittelhochdeutscher Zeit wird Schweiß auch im Sinne von „Tierblut“ in der deutschen Weidmannssprache verwendet.
Nun liebäugle ich besonders mit zwei Möglichkeiten, auf die der Name des Sippenchefs zurückgehen könnte. Die eine hat was mit Jägersprache (s.o.) und dem dazugehörigen Schweiß bei erfolgreichen Jagden (auch auf Wildschweine) zu tun und die andere was mit Schwaben/Suebi (Alemannen) und der erforschten Herkunft aus Elbgermanien samt dem dort befindlichen Fluss Swine... - am Ende liefe es vielleicht aufs Selbe hinaus:
Zurück zu den Wurzeln!
Schwein
die Bezeichnung des Tieres geht über mhd. swin, ahd. swin auf germ. *swina– „Schwein“ zurück, das sich auch in altengl. swin und altfrz. swin bezeugen lässt
So erklärt sich vielleicht auch ein möglicher Grund, warum die Schwaben so gerne nach Berlin ziehen (neben dem sprichwörtlichen Sparsamkeitswahn).
Man weiß es nicht.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Alltag, Berliner, flüssig, Fundstück, hm., Kokolores, neunmalklug, Satz des Tages, Sommer, wilde Natur
Donnerstag, 6. August 2015
prächtig spechtig
Kiek ma, n Specht! Beim Abendbrot.
Buntspecht, Mittelspecht, Kleinspecht, Abendspecht oder Flockenspecht, man weiß es nicht. Ein Multispecht. Typischer Rixdorfer. Ein Männchen ist es ganz bestimmt, - aber mit starken weiblichen Anteilen. Oder umgekehrt.
von oben:
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Berliner, der kleine Unterschied?, Form + Farbe, Neukölln-Rixdorf, schnieke, wilde Natur
Mittwoch, 1. Juli 2015
Ungeheuer!
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Form + Farbe, Neukölln-Rixdorf, Öko, wilde Natur
Dienstag, 30. Juni 2015
Marmelade - Konfitüre
Heute wieder ein eurozonales Luxusthema:
Marmelade (abgeleitet vom portugiesischen Wort für Quitte "marmelo")
besteht per EU-Definition ausschließlich aus Zitrusfrüchten. Da frage ich mich natürlich spontan (SPONTAN!) - seit wann eine Quitte irgendwas mit Zitrusfrüchten zu tun haben könnte.
EU hin - EU her - was für'n Quatsch macht ihr da?
Und warum heißt Erdbeermarmelade trotzdem nach wie vor Erdbeermarmelade?
"Dit heißt Konfitüre!" höre ich die Aufschreie, "Kon-fi-tüüüüüre!"
Mach die Tüüüre zu, et zieht.
Jenau.
Weil's zieht.
Die ganze gewöhnliche Marmelade heißt Konfitüre, weil's so schön französisch klingt, - det zieht.
Und Orangenkonfitüre heißt Marmelade, weil: die ist ja sowieso exklusiv.
Icke jedenfalls freue mich auf die ersten leckeren Marmeladen (regionale Ausnahmebezeichnungen sind möglich!), die die Rixdorfer wieder für alle kochen werden (Mit der Erdbeerernte hat's gerade nicht geklappt, aber Erdbeermarmelade mag ich sowieso nicht sonderlich).
Der Holunder wird bestimmt lecker!
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Alltag, aufgeschnappt, Berliner, geheimnisvoll, Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, Öko, Sprache, wilde Natur
Dienstag, 21. April 2015
Mauerpicker
Bei den Sperlings im Mauerloch ist schon wieder mächtig was los. Drei hungrige Mäuler hab ich schemenhaft im Hintergrund gesehen. Pappa Spatz hat gerade einen dicken Wurm angeliefert.
In diesem Jahr scheint auch der Wetterschutz aus Plastikfolie nicht nötig zu sein. Nebenan entsteht jetzt auch noch ein Erweiterungsbau, der erste kleine Durchbruch ist schon gelungen. Mal sehen, wie lange die Bauzeit dauert!
Die Nachbarn auf der anderen Seite, im hinterhöfischen Einfamilienhaus haben sich inzwischen mit undurchsichtigen hohen Zäunen samt Thujahecke abgeschottet.
Das lässt natürlich auch Pappa Spatz staunen, weshalb er in ausreichender Höhe Ausschau hält, ob es ratsam ist, die ersten Flugstunden der Spatzenkinder über jenes Sperrgebiet zu lenken. Man weiß ja nie, mit welchen Überraschungen man rechnen muss!
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Balkonien, Berliner, Frühling, geheimnisvoll, hm., Magenknurren, Nachbarn, Neukölln-Rixdorf, wilde Natur
Freitag, 3. April 2015
Schon wieder...
... Vollmond. Langsam wird's langweilig. Aber diesmal ist das Foto für meine Verhältnisse erstaunlich gut geworden:
An der unteren Kante krumpeln die Krater so schön rum. Rechts unten strahlt der fast 5000 Meter tiefe Tycho recht hell und auf gleicher Höhe links blitzt im westlichen düsteren Ozean der Stürme Krater Aristarchus (ein griechischer Astronom der Antike).
So. Die kleine Mondkundenstunde ist schon wieder zu Ende, viel Spaß beim Gucken.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Frühling, hoppsala, lernen, Licht + Dunkel, Neukölln-Rixdorf, Sonne Mond + Sterne, wilde Natur
Mittwoch, 1. April 2015
Zwei Reime
Bismarck
Dem Otto seine Pickelhaube
liegt noch in der Gartenlaube.
Als er den Hering dort gegessen
hat er sie wohl vergessen.
April
April, April, macht was er will
und manchmal hat er gar kein Ziel.
Dies Jahr schickt er den Niklas aus
- der Teufel soll ihn holen! -
schon pfeift er schrill durch jedes Haus,
will alle mal versohlen
und zerschlägt mit leichter Hand
Joachims zwo-, drei-, vierte Wand:
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: altersbedingt, Ehrung, Frühling, Gereimtes, hoppsala, Verdruss, wilde Natur
Dienstag, 24. März 2015
Wald des Jahres
Na sieh mal einer an: der Grunewald wurde zum Waldgebiet des Jahres gewählt.
Was im 16. Jahrhundert noch Teltower und Spandower Heide genannt wurde, wuchs nach und nach zu einem grünen Wald zusammen. Und so wurde der Grunewald als Forst von alters her ein königlicher und vor exakt 100 Jahren vom "Zweckverband Groß-Berlin" gekaufter Nutzwald.
Und wer hat's gewählt? Die deutschen Förster.
Als Kinder und Jugendliche sind wir ständig im Grunewald herumgestromert. Wir hatten ja nicht anderes. Außer den Tegler Forst. Aber zu dem haben wir nie eine Beziehung entwickelt. Wie zu fast allem, was im Norden Westberlins lag. Besuche in Spandau, dem Wedding oder im Strandbad Lübars waren eher ungewöhnlich. Die Grenze zum Norden verlief in etwa auf der Höhe der Kantstraße. Ein einziges Mal war ich zu eine "Fete" im nördlichsten Norden, in der Invalidensiedlung hinterm Frohnauer Wald eingeladen und war für die Heimfahrt völlig verloren. Gegen 23:30 Uhr gestartet und gut vier Stunden später mit diversen Nachtbussen, Fußwegen und langen Wartezeiten angekommen...
Das sagt alles. Das wiederholt man nicht.
hingeworfen von
Jette
0
Kommentare
Bröckchen: Berliner, Ehrung, Freizeittipp, Geschichte, Neukölln-Rixdorf, Öko, Westberlin, wilde Natur









