In unserem Zucht- und Pflegebetrieb werden die Erdbeeren von der Blüte bis zur Ernte durch ein spezielles Qualitätskontrollprogramm überwacht. Für jede Staude wird eigens ausgebildetes Personal angestellt. So werden durch intensive Einzelbetreuung die besten Bedingungen für vollsüße, saftige und große Früchtchen gewährleistet.
Im Moment sieht's allerdings noch ziemlich mau aus...
Montag, 23. Mai 2016
Qualitätskontrolle
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Jette
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Bröckchen: Arbeit, Balkonien, Frühling, hm., Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, Sommer, wilde Natur
Montag, 3. November 2014
Huch!
Da ist ja schon wieder über eine Woche vergangen und ich konnte mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst schreiben wollte...
• Vorschläge für Pistolenuschis "Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr -
Bundeswehr-Attraktivitätssteigerungs-gesetz/BwAttraktStG"
• über die sehr leckere diesjährige Rixdorfer Honigernte
• neues aus dem "Central Rixdorf"
• einen Abgesang auf Wowi
• Maßnahmen gegen einen Dialekt-Dialektik-Tick
• eine Liste staatlich organisierter sinnfreier Tätigkeiten für Arbeitslose, um sie aus der Statistik zu streichen
... das alles und noch viel mehr spukte dieser Tage durch meinen Kopf und keine Ruhe zum Schreiben. Müssen andere machen.
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Bröckchen: Alltag, Arbeit, aufgeschnappt, Berliner, der Nase nach, einkaufen, Entscheidungen, geheimnisvoll, hm., Kunst+Kultur, Magenknurren, Neukölln-Rixdorf, Politik + Platitüden, Sprache
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Gefährliche Photovoltaik!
Landesweite Rückrufaktion der Photovoltaikindustrie: Aus Brandschutzgründen müssen alle bisher auf Dächern installierten Photovoltaikanlagen innerhalb der nächsten drei Wochen abgebaut werden. Nicht nur die Bauämter haben Alarm geschlagen, nachdem wieder einmal schwerste Behinderungen der
Feuerwehreinsatzkräfte festgestellt werden mussten. Besonders beklagt werden herumfliegende Scherben und Splitter vom Dach stürzender Anlagen, die erfolgreiche Löscharbeiten auf schwerste behindern, so der Sprecher der Feuerwehr Oberhirnfeld-Kniebach. Dazu kommen die Gefahren durch sogenannte Lichtbögen. "Diese Lichtbögen sind unberechenbar, wenn man die PV-Module aus den Anlagen herausnehmen will, um das Dach darunter zu löschen", beklagt Feuerwehrmann Werner S., nur in der Nacht bräuchte man sich keine Sorgen machen, weil dann kein Strom mehr produziert wird, "aber wir können doch nicht immer warten, bis es dunkel ist und dann erst mit dem Löschen anfangen!"
Damit dürfte der Energiewende entgültig das Genick gebrochen sein, bedauert auch Umweltminister Altmeier und zieht in Erwägung sein Amt aufzugeben, weil er nicht mehr bereit sei, die Folgen dieses Desasters zu verantworten. Die konventionellen Stromkonzerne reiben sich dagegen schon die Händchen und überarbeiten zur Seite gelegte Kohleabbaupläne.
Hier nun ein praktischer Tipp für die Feuerwehr: Weiterbildung!
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Bröckchen: Arbeit, aufgeschnappt, hoppsala, Licht + Dunkel, Öko, Politik + Platitüden, Sachkunde, Wunder der Technik, Zukunft
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Schöne Berufe VII
Manche Kinder haben sehr besondere Vorstellungen von ihrem zukünftigen Berufsleben.
Ich meine aber nicht die eigentlich schon ziemlich überholten Standards, wie Pilot, Feuerwehrmann, Pferdezüchterin oder Kinderärztin. Nein, ich meine die besonderen, die außergewöhnlich schrägen, in keiner Weise realisierbaren, wie zum Beispiel:
"Hypnotiseur vom kleinen dicken Ritter"
Großartig!
Das Kind, das einst auf die Frage "Was willst du denn mal werden?" diese schöne Antwort formulierte, ist inzwischen selbst erwachsen und ich wäre schon recht neugierig, zu erfahren, was tatsächlich aus ihm geworden ist. Da ich aber diesem weit außerhalb meines Bekanntenkreises befindlichen Knaben beim Fernsehquiz "die Montagsmaler" lauschte, ist die Chance verhältnismäßig gering. Es sei denn, jemand entsinnt sich. Nach einigem Nachdenken oder genauso plötzlich, wie mir dieser hervorragende Berufswunsch gerade eben durch die weit geöffnete Tür meiner Erinnerungsabteilung stolperte.
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Donnerstag, 16. Oktober 2014
Die Schuldbehauptung
"Frauen sind eine Belastung für die Wirtschaft", ja - die Wirtschaft könnte sogar ernsthaft Schaden nehmen. Das sagt zwar nicht Schäuble, sondern eine Frau aus der CSU. Da sag ich:
Dann geh'n Sie doch mal gleich mit gutem Beispiel voran und fangen bei
sich selbst an, Frau Hasselfeldt! Wenn der Herr Schäuble seine "Schwarze Null" erreichen will, müssen zuerst die Frauen abgeschafft oder doch zumindest drastisch reduziert werden, denn die Konjunkturzahlen sinken im gerade noch hochgelobten Deutschen Wirtschaftsaufschwungwunder und die Schuldige ist Gottseidank! gefunden:
Die bis jetzt nur disukierte und noch gar nicht eingeführte Frauenquote in Führungsebenen.
Das ist richtig so, denn wir wissen doch schon lange:
Frauen sind schon immer an allem schuld!
Zum Beispiel:
... an der Scheidungsrate
... am Chaos auf Pekings Straßen
... an Amokläufen
... am Programm von RTL
... an Erdbeben
... am Fachkräftemangel
... an der Ukraine-Krise
... an hormoneller Umweltverschmutzung
... an Kriegen
... an Raubüberfällen
... am "übel thun" der Männer, womit der Herr von der Vogelweide wohl etwas anderes meinte, als Raubüberfälle.
Aber ist es denn ein Wunder?
Die Schuld wurde schließlich schon bei Adam und Eva festgeschrieben und was in der Bibel steht ist die absolute Wahrheit. (Das haben wir ja inzwischen verstanden...)
Hätte Gott die Welt allein den Männern überlassen, wäre das nicht passiert.
Wie konnte dieser brezelige alte Wuschelbartträger nur auf die Idee kommen, eine Frau zu erschaffen‽ Zum Spaß? Aus Langeweile, weil ihm am sechsten Schöpfungstag nichts Vernünftiges mehr einfiel?
Und völlig überflüssig: Er hat ihr ein funktionierendes Gehirn spendiert!
Die irrwitzige Folge: Frauen verlangen, dass Männer sich wie gleichberechtigte Partner benehmen. Nicht nur in der privaten Beziehung, sondern auch in der Öffentlichkeit und im Großen und Ganzen.
Aber das ist sehr schwierig.
Nicht nur für die Männer
- auch für die Frauen.
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Samstag, 11. Oktober 2014
Fußfesseln im Vormarsch
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Donnerstag, 15. Mai 2014
Wahlkampf auf italienisch
Demente Altenheimbewohner haben Fragen an Berlusconi:
Junger Mann, wer sind Sie denn?
Ist Bunga-bunga ein Kartenspiel?
Caro Silvio, wischst du mir mal den Hintern ab?
Hilfe, was machen Sie in meinem Bett?
Sind das Erbsen?
Junger Mann, wer sind Sie denn?
Warst du nicht der freche Bengel aus dem Nachbarhaus?
Wollen Sie sich nicht schon mal ausziehen?
Wo sind meine Zähne?
Junger Mann, wer sind Sie denn?
Ach mein Kleiner, warum bist du eigentlich nicht Politiker geworden?
Willst du mal jemanden von der Mafia kennenlernen?
Brrrr, was ist denn das für ein Fraß?
Junger Mann, wer sind Sie denn?
Schon die hübsche neue Pflegerin flachgelegt?
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Montag, 13. Januar 2014
Ursel schnattert mal wieder
Schnatterinchen hat zwar keine Ahnung von Waffen- und Kriegstechnik, aber dass Kasernen Kitas brauchen, war ihr schon lange klar. Deshalb hat sie sich ja auch schon so sehr auf ihren neuen Job gefreut! Bald gibt es dann für alleinerziehende Soldaten im Einsatz auch Kitas am Hindukush. Kindersitze in Panzern werden Pflicht, damit Papi jederzeit seinen Kindern den Arbeitsplatz zeigen kann. Prospekte für schussfeste Babytragetücher, Allwetterkinderwagen und 36-Std.-Fläschchenwärmer in verschiedenen Camouflagemustern von Kiddies Lagershop liegen an allen Casinos aus und können über den zuständigen Kommandeur ihrer Truppe bestellt werden.
Diese Maßnahmen tragen auch auf's vortrefflichste zu frühkindlichen Erfahrungen bei, die eine spätere Berufswahl zugunsten der Bundeswehr positiv beeinflussen dürften. Nachwuchs zu rekrutieren gehört schließlich auch zu Schnatterinchens Aufgabengebiet und da sollte man klugerweise immer bei den Jüngsten anfangen.
Viele Tipps zum Umgang mit Kindern bei der Armee gibt es bestimmt auch in Kreisen ehemaliger Kindersoldaten, aber die wird Urselchen sicherlich schon alle eingeladen haben.
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Samstag, 11. Januar 2014
Das gute Interview
Ein Fall für die Wurstärztin
Viele Menschen fragen sich gewiss: Was macht eigentlich eine Wurstärztin?
Wir haben für Sie einmal Frau Dr. Perle, in ihrer Praxis besucht.
"Frau Dr. Perle, Sie haben hier ja eine hübsche helle Praxis mitten in der City, - wieviele Patienten behandeln Sie denn täglich?"
"Ach das ist ganz verschieden, durchschnittlich sind es wohl so 10 bis 12 Würstchen am Tag."
"Ach, sind es doch eher die kleinen Patienten?"
"So war das nicht gemeint, aber es kommen durchaus auch kleine Würstchen zu mir. Für Cocktailwürstchen konnte ich jetzt auch endlich ein spezielles Dermatoskop für die Milcheiweißdiagnostik anschaffen. Die ganz großen Würste"
"Ach, das ist ja interessant! Sie behandeln auch Cocktailwürstchen. Ist das nicht besonders schwierig?"
"Eigentlich nicht. Aber neulich brachte so ein kleines Würstchen eine noch kleinere Cocktailtomate mit. Sie kamen direkt von einem Empfang und die Tomate war in einem Fettnäpfchen ausgerutscht und hatte sich dabei eine schwere Risswunde am Rücken zugezogen. Nun bin ich doch in meiner Praxis gar nicht auf Tomaten eingerichtet, aber eine fachgerechte Erstversorgung kriege ich dann schon hin..." Frau Dr. Perle lacht.
"Allerdings musste ich sie anschließend trotzdem noch zum nächsten Veggiekrankenhaus schicken, wo man entsprechendes Nahtmaterial aus Sojaeiweiß vorrätig hat. Bei mir hier in der Wurstpraxis wird ja klassisch mit Darm gearbeitet."
"Das hätte die Tomate wohl nicht so lustig gefunden?"
"Das wäre nicht das Problem gewesen, aber zoogene Materialien verbinden sich nicht so gut mit vegetablen."
"Und was wäre sozusagen ihr alltäglicher Standardpatienten?"
"Das sind eindeutig geplatzte Würste alle Art, ob sie nun zuheiß gebadet wurden oder zu lange am Feuer saßen. Bei letzteren treten oft Kombinationen mit Verbrennungen aller Grade auf, was die Behandlung natürlich erschwert. Manchmal muss ich dann auch amputieren."
"Vielen Dank, Frau Dr. Perle."
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Donnerstag, 21. November 2013
OK
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Bröckchen: Alltag, Arbeit, Entscheidungen, Fragen, hm., Wunder der Technik
Dienstag, 19. November 2013
Schöne Berufe VI
Anlässlich des heutigen Welttoilettentags: Die Tellerbewacherin
Bewerbungen mit Nachweis über den Abschluss einer mindestens dreijährigen Ausbildung oder eines Hochschulstudiums, polizeilichem Führungszeugnis, Passfoto und einschlägigen Erfahrungen senden Sie bitte an alle bekannten großen Reinigungsfirmen (siehe Telefonbuch)
Die Zeit, 2005
Berliner Jusitzticker 2012
Frankfurter Rundschau 2013 (letzter Absatz)
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Bröckchen: Alltag, Arbeit, Berliner, hm., hoppsala, Recht und billig, Sozialprogramm, Verdruss
Donnerstag, 14. November 2013
zu Hause
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Bröckchen: Arbeit, Glück, Herbst, hoppsala, Licht + Dunkel, wilde Natur
Samstag, 9. November 2013
24 Jahre ist's nun her...
...als auch die DDRsche Neuererbewegung mit der Öffnung der der Mauer und der anschließenden Wiedervereinigung in die Mülltonne gestampft wurde, aber ein paar fröhliche Erfindungen aus alten Zeiten tauchen hie und da im Internet auf, keine Ahnung, ob sie noch in der realen Welt wertgeschätzt werden, wie zum Beispiel der Hupomat; die BH-Kamera; die Vorschaltung eines außer Dienst gestellten Walzenstuhls als Brechstuhl, zur Entlastung des Körnerstuhls; die Buchstabenzählertabelle; viele schöne Spiegelschilder und so einiges mehr.
![]() |
| In f ist der Brechstuhl m angeordnet |
PS: Ein Brechstuhl hat nichts mit Brechdurchfall oder gar Mundstuhl (Kopremesis/Miserere) zu tun! Letztere gehören unter die Aufsicht eines Arztes, ersteres unter Aufsicht eines Müllers.
Und Spiegelschilder spiegeln nichts, sondern machen aus der Rückseite eines Außenspiegels einen nützlichen Informationsträger.
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Bröckchen: Alltag, Arbeit, Ehrung, Geschichte, online, Politik + Platitüden, Sachkunde, schnieke, Wunder der Technik
Dienstag, 29. Oktober 2013
Geheimdienste aller Welt...
... vereinigt euch!
Dann könntet ihr alle Daten schön miteinander abgleichen, das leidige digitale Wettrüsten hätte ein Ende und die Staaten, die ihr ausspäht, müssen nicht mehr die Supererstaunten spielen.
Um alle Infos zu synchronisieren, müsstet ihr allerdings allesamt Doppelagenten sein, aber das dürfte für euch Cracks ja kein Problem sein.
Und wenn Mutti weiterhin meine Hinweise nicht liest, darf sie sich nicht wundern, wenn nicht nur mitgehört und mitgelesen wird, denn ihr habt ja weitere Pläne in den Startlöchern: Als erstes wollt ihr Muttis Simsereien einfach mal umformulieren und schon steht sie zur falschen Zeit an der falschen Currybude... und als zweites habt ihr für ein Text-to-Speech-System schon längst ausreichend umfangreiches Wortmaterial aus ihren Reden und Kommentaren geschickt zusammengesammelt, damit ihr auch bei den Telefonaten mitmachen könnt.
Woher ich das weiß? Dreimal dürft ihr raten!
In Erwartung des Tages, wo einer dem andern per Fernbedienung den Strom abschaltet,
wünsche ich bis dahin noch viel Spaß beim Tüfteln.
Eure Jette

PS: Wer sich ganz romantisch in alte Agentenzeiten zurückversetzen will, sollte sich unbedingt hintereinanderweg mindestens fünf Folgen der ersten Staffel (29 Folgen) von Mini-Max ansehen.
PPS: Ach ja, und der extrem geheime russische Sender UVB-76 funkt auch immernoch geheimnisvolle Dauergeräusche durch die Gegend, ein schönes Angebot fürs Entschlüsselungstraining aller Geheimdienstschüler.
PPPS: Für die, die lieber mit den Augen als mit der Ohren trainieren: die nach wie vor unentschlüsselten, vielleicht aber auch gar nicht entschlüsselbaren Voynich-Manuskripte.
Zur gleichen Zeit zugestellt:
Liebe betroffene, auftraggebenden Staatoberhäupter,
seid nicht so beleidigt, wenn zwischendurch
auch mal einer keine Lust mehr auf das Spiel hat und petzt, was in den Lauschzentralen
den ganzen Tag getrieben wird!
Und auch wenn ihr tatsächlich im Detail nichts davon wusstet, - habt ihr schon mal den Spruch "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe" gehört?
Und - ich wiederhole mich nur ungern - Ihr habt die Verantwortung für ein Volk in einem Land übernommen und damit auch für das, was dort in mehr oder minder großem Stil und von euch, der Regierung, organisiert getrieben wird.
Schreibt euch das gefälligst endlich mal hinter die Ohren!
Und dann haltet entweder eure pseudoüberraschten Klappen oder steht dazu.
Etwas genervt, eure Jette
Liebe Titanic,
sorry, dass ich mich heute erneut eines Deiner Stilmittel bedient habe, es kommt gewiss auch mal wieder vor...
Eure vormals über lange Jahre regelmäßig, heute nur noch sporadische (liegt's am Alter?) Leserin
Jette
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Bröckchen: Arbeit, Briefe, geheimnisvoll, Politik + Platitüden, Spiel + Spaß, Wunder der Technik
Montag, 28. Oktober 2013
Liebe Spiriterroristen!
Wenn ihr misstrauisch gefragt werdet, ob dass, was ihr da anbietet, etwa esotherischer Natur sei, dann seid nicht dumm! Lügt statt dessen den neugierigen Fragern ruhig in die Tasche, prahlt mit seriösen Kunden aus Kreisen von Rechtsanwälten, Professoren oder gar Firmenchefs und mit allerneuesten aussagekräftigen Studien. Behauptet nachgewiesene Fähigkeiten seit fünf Generationen und die regelmäßige Prüfung durch amerikanische Wissenschaftler. Aber erzählt bitte nichts von
körperlosen "Wesenheiten", gefühlter Aura oder schlecht riechendem Chi. Die Angabe eines Berufs als "Reiki-" oder "Feng Shui-Meister", Tiermedium, Geistheiler oder gar Shamane löst bei manchen Menschen unweigerlich schallende Lachanfälle aus, - und das wollt ihr doch nicht, das wäre doch wirklich peinlich!
Bis zur nächsten außerstofflichen Begegnung,
Eure Jette
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Sonntag, 6. Oktober 2013
Umlenkung
Doch zwischendurch kommt Kater Pelle, der mich mit einem blauen und einem grünen Auge prompt an "Die kahle Sängerin" von Ionesco erinnert und von all den scheinbar großen, zumindest jedoch umfangreichen Aufgaben, die es zu bewältigen gilt, zwar keine Ahnung hat aber erfolgreich ablenkt...
...um mir beispielsweise möglichst viele Schlangensätze aus dem Hirn zu melken, ohne dabei den roten Faden, respektive das angesteuerte Ziel samt verständlicher Formulierung aus dem blauen oder grünen Auge zu verlieren, denn dafür braucht es auch eine gehörige Portion Unfugsvermögen und dann noch jede Menge Optimismus, vor allem, was die Lust der Angeschriebenen betrifft, ein solches Wortwurstgebilde bis zum Ende zu verfolgen und gegebenenfalls auch noch zu genießen, anstatt...
An letzterem hapert's vermutlich.
Und womit? Mit Recht.
Und jetzt entlasse ich die kahle Sängerin (Pelle schläft auch schon) und mache aus der Ablenkung eine Umlenkung, - also da weiter, wo ich ich vorhin aufgehört habe.
PS: Der Link oben im Text führt leider nicht zum Text des Theaterstücks, sondern zur einzigen gefundenen Komplettabfilmung einer Aufführung. Der Ton ist ein bisschen mau bei diesem Volkshochschulabend und macht so den Inhalt eines wirklich absurden Theaterstücks noch schwerer verständlich, als er ohnhin schon ist - aber einen Versuch ist es durchaus wert.
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Samstag, 7. September 2013
Dachlatten
Beim Aufräumen im Fotoarchiv hab ich einen hübschen Neuköllner Dachausbau von 2007 wiedergefunden:
Ob wohl die heutigen Bewohner die baustellige Außenhülle ihres Domizils auf dem Foto wiedererkennen?
Die Gegenüberwohnenden gewiss. Die Hausbesitzer eventuell. Und die damals tätigen Handwerker? Flanierende Passanten? Eilige Nachbarn? Aufmerksame Schulkinder?
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Mittwoch, 31. Juli 2013
Baustelle Rixdorf
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Donnerstag, 11. Juli 2013
bee at work
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Bröckchen: Arbeit, Glück, Sommer, unterwegs, wilde Natur
Samstag, 29. Juni 2013
Zu Besuch in einer Rixdorfer Läusefarm
Auf meinem Balkon versuchen unentwegt und immer wieder sowohl Blattläuse als auch Ameisen ihr Zelt aufzuschlagen. Was das für Konsequenzen haben wird, kann man in der Läusefarm in einem Garten an der Karl-Marx-Straße gut erkennen (Bilder bitte zum Vergrößern anklicken.) :
Links sehen wir eine Farmer-Ameise, die den lausigen Mitgliedern ihrer HPG (Honigtau-Produktions-Genossenschaft) den Leistungsplan für die kommende Woche darstellt. Auf dem rechten Foto kann man gut erkennen, wie mehrere HPG- Kleinbetriebe friedlich nebeinander und auf mehreren Etagen einer Rosenblüte ihrem Tagewerk nachgehen.

Eine HPG- Arbeitsgruppe besteht im allgemeinen aus einer Ameise, die für Schutz, Ungestörtheit und die Streicheleinheiten ihrer Arbeiter, der ca. 18 schwarzen Läuse verantwortlich ist, während die Blattläuse beim Verzehr verschiedener Pflanzenteile pausenlos Honigtau produzieren, der dann am Ende eines Produktionstages wiederum von den Ameisen gut im Bauch verpackt und abtransportiert wird.
In unserem Beispiel wird Honigtau mit einem besonders beliebten Heckenrosen-Aroma produziert. Erst wenn eine Blüte komplett verdaut wurde, zieht auch die letzte Arbeitgruppe an einen anderen Produktionsort.
Nicht alle honigtauproduzierenden Schnabelkerfen sind für ein Leben auf der Läusefarm geeignet, wie z.B. die wollige Buchen-Zierlaus, die den Honigtau in ihre Wolle schmiert, aus der das edle Produkt, das wir beispielsweise auch aus dem herben "Waldhonig" kennen, nur sehr mühselig wieder herauszufiltern ist.
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Jette
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