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Donnerstag, 16. Juni 2016

Wundertüte


Das Wetter werde in dieser Woche in Berlin und Brandenburg wie eine "Wunderdose", sagte irgendein Wettersprecher am Wochenende vorraus. Er wollte sich in keiner Richtung festlegen, auch nicht auf Teilgebieten wie Temperatur, Windstärke oder Gewitterneigung.
Feigling!
In Hamburg begann das kühle Durcheinander schon vergangenen Dienstag in Form eines Tornados, während ich mich gerade zum Bombenkratergucken, Trottellummen- und Basstölpelstreicheln auf dem sonnenüberfluteten Helgoland verabredet hatte.

Schafskälte. Seit einigen Tagen nun auch hier.
Eine kühle Woche, die immer irgendwann zwischen dem 5. und 20. Juni in Aktion tritt. Vor der man die Schafe möglichst nicht scheren sollte, weil sie sonst leicht erfrieren könnte.
Deshalb war ich dann auch noch Schafegucken.
Ob alle noch warm angezogen sind.
Warn sie nicht.

Nicht alle.

Zurück zur "Wunderdose":
Es heißt "Wundertüte"!
Tüte!
Tüte!
Tüte!
... auch wenn ... (egal...)
Tüte!
Tüte!
Tüte!
...daaa sind die Überraschungen drin!

Zum Beispiel ein Wasserballett.
Im strömenden Regen?

Freitag, 29. April 2016

Nach dem Essen


im Sonnenschein die Beine überm Wasser baumeln lassen...



z.B. am Unterhafen.

Montag, 28. September 2015

Mondfinsternis


Best of nächtens am offenen Küchenfenster sitzen:



Bild 1 am Vorabend gegen halb acht,
Bild 2 am 28. 9. kurz nach vier,
Bild 3 eine halbe Stunde später.
Natürlich immer noch Sommerzeit...

Das letzte vergleichbare Ergeignis sah ich 1986 am Abend des 17. Oktober auf der Admiralbrücke stehend. Damals ging das Restlicht an der oberen Hälfte vorbei und ich dachte: Hm, hübsche Holzkugel! Da hatte jemand ein Fernglas dabei, lieh es aus und so kam ich in den Genuss, die Ringe des Saturn zu sehen. Auch schön.

Wer aber immer noch und jetzt endlich den brutalstmöglich angekündigten "Blutmond" anstaunen will, muss den Kanal wechseln, denn: auch Jette will mehr Farbe!

PS: Ich bleibe bei "hübsche Holzkugel".

Dienstag, 1. September 2015

M 2


Ein Blogbeitrag, der ausschließlich aus einem "M" besteht scheint auffallend viele geneigte Leser(innen wie außen) zu interessieren.
Wie kömmt's?????

Als ich gerade ein Lied fertig schreiben wollte, musste ich mit großem Bedauern feststellen, dass es verschwunden und nicht gespeichert war! Das Lied war schon sehr weit gediehen und handelte von den Mädchen in meiner Stadt, die auf mich warten.


Übrig geblieben war nur das "M" wie "Mädchen".
Schade.
Es waren schon drei Strophen samt Refrain!

Warum hat ausgerechnet diesmal das automatische Speichern nicht funktioniert?
Und warum wurde es aber in diesem prähistorischen Zustand veröffentlicht?
Das krieg ich nicht noch mal so schön hin.
Hier nur ein kurzer, nicht sehr gelungener Ersatzreim:

Mädchen, Mädchen,
wartet doch auf mich!
Ich komm ein bisschen später,
deckt schon mal den Tisch.



Dienstag, 25. August 2015

Mehr Farbe!


Manche setzen eine rosarote Brille auf, andere malen sich den Rasen grün...
Und bestimmt ist jemand dabei, der beides tut.

Ja, auch wenn's die Tage kräftig geregnet hat, so war der Sommer doch etwas sehr trocken.
Und heiß.
Nicht nur hier bei uns.
Eine alte Bauernregel - soweit die überhaupt noch gelten können - besagt, dass auf einen heißen Sommer ein sehr kalter Winter folge.
Und umgekehrt.
Wäre das tatsächlich immer so, würde man aus diesem Heiß-Kalt nie rauskommen, weil das ja ein Art Zwickmühle wäre. (Ein Satz, der mit "wäre" beginnt und mit "wäre" endet - großartig!)
Aber ich bin gespannt.

Auf meinem Balkon ist trotz fleißiger Wässerung vieles verdorrt, oder gar nicht erst richtig gediehen. So traurig sahen die Blumenkästen und -töpfe noch nie aus. Ich wünsche mir einen Kalifornier mit grüner Spritzpistole her, Blüten und Früchte bastel ich dann selbst...

Gegenüber steht die große Eiche, leuchtend grün. Das typische "Klack-klack", das um diese Zeit schon längst den Herbst eingeläutet hat, wenn die Eicheln aufs Schulkapellendach fallen, blieb bislang aus. Hat der Baum in diesem Jahr keine Früchte ausgebildet? Ein Blick durch das Teleobjektiv hilft auch nicht, denn es ist einfach zu schlecht, als dass man damit auf diese Entfernung unreife Eicheln entdecken könnte.
Ich muss mir endlich mal ein ordentliches Fernglas anschaffen. Oder ein schickes Opernglas?


Noch mehr Farbe gibt's hier: Jette will mehr Farbe

Samstag, 11. Juli 2015

Dienstag, 30. Juni 2015

Marmelade - Konfitüre


Heute wieder ein eurozonales Luxusthema:

Marmelade (abgeleitet vom portugiesischen Wort für Quitte "marmelo") besteht per EU-Definition ausschließlich aus Zitrusfrüchten. Da frage ich mich natürlich spontan (SPONTAN!) - seit wann eine Quitte irgendwas mit Zitrusfrüchten zu tun haben könnte.
EU hin - EU her - was für'n Quatsch macht ihr da?
Und warum heißt Erdbeermarmelade trotzdem nach wie vor Erdbeermarmelade?
"Dit heißt Konfitüre!" höre ich die Aufschreie, "Kon-fi-tüüüüüre!"
Mach die Tüüüre zu, et zieht.
Jenau.
Weil's zieht.
Die ganze gewöhnliche Marmelade heißt Konfitüre, weil's so schön französisch klingt, - det zieht.
Und Orangenkonfitüre heißt Marmelade, weil: die ist ja sowieso exklusiv.

Icke jedenfalls freue mich auf die ersten leckeren Marmeladen (regionale Ausnahmebezeichnungen sind möglich!), die die Rixdorfer wieder für alle kochen werden (Mit der Erdbeerernte hat's gerade nicht geklappt, aber Erdbeermarmelade mag ich sowieso nicht sonderlich).
Der Holunder wird bestimmt lecker!



Dienstag, 21. April 2015

Mauerpicker




Bei den Sperlings im Mauerloch ist schon wieder mächtig was los. Drei hungrige Mäuler hab ich schemenhaft im Hintergrund gesehen. Pappa Spatz hat gerade einen dicken Wurm angeliefert.
In diesem Jahr scheint auch der Wetterschutz aus Plastikfolie nicht nötig zu sein. Nebenan entsteht jetzt auch noch ein  Erweiterungsbau, der erste kleine Durchbruch ist schon gelungen. Mal sehen, wie lange die Bauzeit dauert!
Die Nachbarn auf der anderen Seite, im hinterhöfischen Einfamilienhaus haben sich inzwischen mit undurchsichtigen hohen Zäunen samt Thujahecke abgeschottet.
Das lässt natürlich auch Pappa Spatz staunen, weshalb er in ausreichender Höhe Ausschau hält, ob es ratsam ist, die ersten Flugstunden der Spatzenkinder über jenes Sperrgebiet zu lenken. Man weiß ja nie, mit welchen Überraschungen man rechnen muss!


Dienstag, 14. April 2015

Die Schmelzung


"...und dann dringen Sonnenstrahlen in deine Nasenlöcher ein und schmelzen sie von innen, darum musst du sie auch immer zuhalten!"
Echt?
Na sicher!

Allerdings verschweigt der Autor der obigen Warnung, dass das Schmelzphänomen auch ohne Sonnenstrahleneinfluss passieren kann. Bei der Fähigkeit von innen zu schmelzen handelt es sich um einen relativ selten auftretenden Gendefekt. Normalerweise würde die menschliche Verflüssigung erst während des Verwesungssprozesses eintreten und im Gegensatz zur noch viel selteneren, plötzlich auftretenden "spontanen Selbstentzündung" setzt die Schmelzung meist schleichend und oft auch völlig unbemerkt ein. Dass der personelle Schmelzvorgang ein zwar seltener, aber doch auch von alters her bekannter Prozess des menschlichen Zergehens ist, zeigt sich auch in einem Gedicht von Frederik Kiempneer(1717 - 1803)*. Selbst betroffen von jenem tragischen Schicksal, richtete er es besonders an Mitbetroffene, denen man damals noch zumeist mit äußerster Befremdung begegnete:

Zeit ist's

Nun schließlich kommt die Zeit,
die wie der Sonne Hitz erscheinet,
und uns im Innern glühen lässt
sodann als Schmelz von hinnen weinet.

Alles Feste kommt ins Fließen
und Verrinnen. All die edlen Säfte,
grad eben noch zum Leben streben,
nun von innen sich ergießen
und dahin sind alle Kräfte.
 Es war eine schöne Zeit.



*) Frederik Kiempneer stammt aus der, zu Unrecht völlig vergessenen und künstlerisch sehr umtriebigen westfriesischen Linie eines weitverzweigten Familiengeschlechts und ist damit ein Vorfahr der bedeutend bekannteren, wenn auch nicht unbedingt begabteren Schriftstellerin Friederike Kempner, die sich thematisch ebenfalls bevorzugt mit sehr verschiedenen, meist schmerzlichen, menschlichen Schicksalen auseinandersetzte.

...und nicht zuletzt:
Bastian Sick:"schmelzen"

Zuletzt:
Ich gehöre zu den Sonnenstrahlenschmelzern, mir läuft der Rotz...


Samstag, 11. April 2015

Nanu?


Sieh mal einer an, da ist doch heute mittag in der Kirchgasse ein neuer Stern aufgegangen und versucht der Sonne Konkurrenz zu machen:



Freitag, 20. März 2015

Finster




10:48 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war die Sonne nur noch ein ziemlich dünnes Ding, aber eben doch hell genug um bei meinem mangelhaften Equipment völlig zu überstrahlen. Zwar macht meine Kamera  vielleicht keine professionellen Fotos, aber dafür hübsche Effekte.
Dazu zählen nicht nur die Strahlen - der breiteste ist oben, wo sich der Mond gerade befindet - sondern auch noch zusätzlich Spiegelungen der eigentlichen Form der Sonnensichel. Allerdings gespiegelt.
Sozusagen ein "Spiegelreflex".
Hier noch ein paar frühere Aufnahmen:




Wer die Spiegelungen nicht gleich entdeckt, hier sind hilfreiche Skizzen:



PS:
Und auch dieses Mal wieder: Entgegen häufiger Behauptungen verstecken sich die Vögel nicht und schweigen stille oder fallen gelähmt vor Angst von den Bäumen und Regenrinnen, sondern flattern weiter fröhlich herum und flöten ihre Frühlingslieder, denen ist eine Sonnenfinsternis ziemlich schnurz.


Donnerstag, 19. März 2015

Immer neue Gründe...


Wenn sonst nichts hilft, wenn keine vernüftigen Argumente mehr gegen alterntive Energiequellen aufzufinden sind, dann muss eine Sonnenfinsternis her, damit die dummen Verteidiger "erneuerbarer"* Stromquellen endlich kapieren, dass es Unfug ist, Kohle- und Atomkraftwerke abzuschalten...
Da wird nun für morgen mit einem Blackout vor dem möglicherweise bewölkten Himmel herumgewedelt. Richtig so, denn wenn wir wegen Wolken gar nichts zu sehen kriegen, wird es ja mitten am Tag noch dunkler als wenn's nur finstert oder mal ein düsteres Unwetter aufzieht. So eine Finsternis ist auch viel unberechenbarer als plötzliche Unwetter. (Mehr zu dieser beispiellosen Herrausforderung)
Hausfrauen können plötzlich kein Mittagessen kochen und Börsenmakler verlieren Trilliarden, falls sie kein Notstromaggregat haben.

Soviel zur aktuell dramatischen Lage in Norddeutschland.

Dagegen erscheinen die Probleme alternativlos lächerlich, die Schäuble mit den frechen Griechen, Frontex mit der Bewachung des Mittelmeers, die Ukraine mit dem russischen Zaren oder alle Welt mit den islamistischen Terrorismus hat.

*) Was dieses "erneuerbar" eigentlich heißen soll, hab ich noch nicht verstanden. Wer möchte schon gerne die Sonne erneuern, wenn sie mal geplatzt ist. Ich denke, da hat dann hier auch keiner mehr so recht Lust, sie wieder neu zu machen.
Oder das Wasser, wenn es von der Erde runterläuft.

PS: Und Frühlingsanfang is ja ooch noch!

Donnerstag, 5. März 2015

Die Wahrheit gefunden!


Was vernehmen meine tapferen Ohren heute morgen im Radio? Google will jetzt doch lieber auf Qualität statt Masse setzen. Fakten statt Klickzahlen oder kurz gesagt: Wahrheit.
Angeblich wird ein neuer Algorithmus dafür sorgen, dass unqualifizierte Meinungsäußerungen und Verschwörungtheorien auf den hinteren Plätzen der Suchergebnisse landen und Tricks für ein hohes Google-Ranking keinen Sinn mehr machen, wenn man sich nicht gleichzeitig der Wahrheit verschreibt.
Google will also ausgerechnet im braven evangelikal-kreationistischen Amiland mit einer neu errechneten Wahrheit in Konkurrenz zur Bibel gehen? Na dann viel Spaß!
Abgesehen davon, dass ich es stark bezweifle, dass die neue Wahrscheinlichkeitsrechenformel tatsächlich die Wahrheiten dieser Welt errechnen kann, zumal "Wahrheit" viel zu häufig eine Frage des Blickwinkels ist und das Streben nach Objektivität leicht an die real existierenden Grenzen stößt - nur mal angenommen - wenn es Google tatsächlich gelingen sollte, dann wären wir ja mit einem Hops der wahren Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ganz nahe.
"42" kann ja dann wohl kaum noch als Antwort bestehen bleiben. Oder kommt Google auf die                     Deep Thought denkt noch ein bisschen nach...
selbe Wahrheit? Oder war doch die Frage falsch gestellt?

Dieser Beitrag landet mit Sicherheit auf den hinteren Plätzen, weil er die neue Google-Wahrheit und ein Welt-Wahrheitsmonopol für äußerst zweifelhaft und/aber geeignet für neue Verschwörungstheorien hält.

Mehr dazu z.B. bei der Faz, RP-online oder bei heise.

Samstag, 28. Februar 2015

isch ower


"Am achtntschwazischstn um viernzwanzisch Uhr isch ower." (...sagt das Schäuble zu den Griechen)
Und ich sag:
Genau.
Nach dem 28. würde ich mein schönes Überraschungspaket aus Hamburg zwar immer noch gerne in Empfang nehmen, aber da die DHL einen neuen Ferienkalender hat, dessen Existenz mir (und dem Absender) bis jetzt nicht bekannt war, ist natürlich völlig unklar, wann und wo dieses Paket überhaupt jemals ankommt.

 Status vom Do, 26.02.2015 11:36 

Die Sendung wird vorübergehend wegen Ferien, Betriebsferien oder Feiertagen in der Zustellbasis gelagert.
Nächster Schritt 
Die Sendung wird dem Empfänger nach Ablauf der vereinbarten Lagerfrist zugestellt.
Niemand kann mir sagen, wer mit der DHL im Namen des Absenders/Empfängers eine Vereinbarung über eine Lagerfrist getroffen hat, wo die entsprechenden Vertragsklauseln öffentlich ausgehängt sind, wie lange die Frist mindestens oder längstens dauert und wo sich das Lager befindet.
In diesem Fall vermutlich in Rüdersdorf.



Eine Beschwerdestelle hat die DHL natürlich nicht und vor der (natürlich gebührenpflichtigen) "Hotline" bin ich gewarnt worden, weil die Callcenter-Damen und Herren noch weniger wissen, als meine im Paketempfang weitgehend ungeübte Nachbarin.

Die Damen und Herren am örtlichen DHL-Schalter auf dem Postamt (ja, sowas gibt es an manchen Orten!) haben heute ganz besonders viel Glück gehabt, denn ich bin zu spät gekommen. Und ich hatte mich auf dem Weg dorthin einigermaßen dämonisch auf Krawall gebürstet....

Glück gehabt.
Jetscht isch ower.


Dienstag, 3. Februar 2015

Guck mal!


Wir haben schon wieder Vollmond.



Gerade eben.


Mittwoch, 7. Januar 2015

Juggelmuggel


Dieser Tage lernte ich das Wort "Juggelmuggel". Das käme, laut Armin Müller-Stahl, aus dem Ostpreußischen und bedeutet "Zuckerei". Wie ich inzwischen aber auch weiß, handelt es sich dabei um die ostpreußische Aussprache des jiddischen Wortes Kogel-Mogel (גוגל מוגל) .
Die Vorvorderen meiner einen Großmutter kamen - soweit ich weiß - auch aus Ostpreußen und deshalb durfte ich bei ihr wohl auch regelmäßig Zuckerei genießen: Rohes Eigelb mit Zucker und etwas Milch; die unalkoholische Form von Eierlikör. Lecker! Das habe ich mir auch später gerne selbst gemacht.

Bis die ersten Warnungen kamen, dass man von rohen Eiern grundsätzlich Abstand nehmen solle. Wegen der Salmonellen. Das ist ziemlich blöd, denn Eierlikör (die desinfizierte(?) Variante) mag und mochte ich dagegen überhaupt nicht und nie .... brrrrr! Andere können sich nicht vorstellen, dass man rohe Eier überhaupt (auch garantiert salmonellenfrei) verzehren kann und ekeln sich vor Zuckerei - aber erstaunlicherweise nicht vor Eierlikör!

PS: Goggelmoggel auf italienisch
PPS: "Humpty Dumpty" (oben rechts) hat eigentlich gar nichts mit Zuckerei zu tun, außer dass es sich um was eierartiges handelt und in der deutschen Version von "Through the Looking-Glass, and What Alice Found There" (Alice hinter den Spiegeln) von Lewis Caroll als "Goggelmoggel" übersetzt wurde.
PPPS: hat "Goggel" was mit Gockel oder Hühnern/Federvieh im allgemeinen zu tun? Und "Moggel" was mit kullern, Murmel, Kugel, Muggelstein? (Woher haben "Muggelsteine" eigentlich ihren Namen?) Zusammengefasst wäre das dann was kleines, rundliches von einem Hühnervogel...


Donnerstag, 18. Dezember 2014

In dolce dubio!


Oh, süßer Zweifel!
Alle Jahre wieder
Fragen über Fragen:

Von wem werden denn die Türen hoch gemacht,
wenn alles schläft? Vom hochheiligen Paar?
Und wo glänzt der Wald und auch in finsterer Nacht?

Ist das der gleiche Wald, aus dem Knecht Ruprecht kommt? 
Gehen die Weißröckchen im Sommer auf den Tennisplatz?
Wann ist Unterrichtsstunde beim Kleid des Tannenbaums?

Gibt es eine gute Mär auch tief unten im blauen Meer?
Sind Musketier und Grenadier lauter schöne Dinge?
Deserteure aus dem himmlischen Heer?

Oh süßer Zweifel
und alle Jahre wieder
Fragen über Fragen.


PS: Wer hier eigentlich "In Dulci Jubilo" erwartete muss woanders hin...

Dienstag, 9. Dezember 2014

Kleine Kopfkunde


Ein Leckerbissen ist die "Kopfkunde für Quereinsteiger".
Hier ein Auszug aus Kapitel 13  "Hirntypisierung":


Beim Blick in dieses Hirn (Abb. links) kann man sehr leicht diagnostizieren: Dieses Hirn gehört einem Schelm mittlerer Ausgeprägung. Es begegnet einem gerne mit verschmitztem Grinsen, das sich vor allem auch in der Augenpartie manifestiert.






Das zweites Bild (rechts) zeigt einen deutlichen Ansatz zu (meist) versteckter Schadenfreude und schrägen Überraschungsscherzen, jedoch ohne erkennbaren Drang zu Hilterhältigkeit oder Gemeinheit.



Die letzte Aufnahme (links) stellt ein sehr seltenes Phänomen dar. Wenn auch nur undeutlich zu erkennen (Pfeil), so doch eindeutig in Intension und Ausformung, kann ein gelegentliches Zungeheraustrecken festgestellt werden, durch das der Inhaber dieses Hirns vermutlich schon in jungen Jahren als "frech und aufsässig" eingestuft wurde.



Hoffentlich hat Ihnen/euch dieser kleine Ausflug in die allgemeine Kopfkunde Spaß und möglicherweise neugierig gemacht. Es gibt viele Aspekte in der Kopfkunde, die zu einem interessanten Hobby einladen, angefangen bei moderner Frisierkunst, Geistersimulation und rhytmischem Ohrwackeln, bis zu Konservierungstechniken der alten Ägypter dürfte sich für jeden Interessierten ein Bereich finden, um seine Freizeit sinnvoll zu gestalten.


Montag, 17. November 2014

Mal was ausprobieren...


...und - oh, Überraschung! - was kommt dabei raus?
Kryptische Lichtspiele unter meinem Schreibtisch:



Mal was ausprobieren!

Samstag, 8. November 2014

Ououou!


Aus der Rubrik "Wie man den Rater zur Lösung einer Quizfrage trägt" das (Hör-)Rätsel zum vergangenen Donnerstag:



 "Hm."
"Ich helfe mal: Was war das für ein Geräusch?"
"Hund?"
"Naja, nicht ganz."
"Wolf!"
"Was macht der Wolf?"
"Heult?"
"Warum?"
"Den Mond an?"
"Und was war Donnerstag?
"Mond?"
"Wiebitte?
"Mond."
"Was für einer?"
"Äh, -  Vollmond?"
"Gewonnen!"