Samstag, 11. Juli 2015
Ein Fisch für...
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Bröckchen: altersbedingt, feiern, Form + Farbe, geheimnisvoll, Neukölln-Rixdorf, Überraschung
Samstag, 4. April 2015
KAR-
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Jette
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Bröckchen: einkaufen, feiern, Form + Farbe, Frühling, hoppsala, Kunst+Kultur, Magenknurren, Nachbarn, Neukölln-Rixdorf, Ostern, schnieke, Überraschung, unterwegs
Dienstag, 3. März 2015
nochmal DHL
Heute (inzwischen gestern) hab ich nach angemessener Bearbeitungs- und Auslieferungsfrist noch mal den Weg zum DHL-Schalter angetreten.
Ferienpläne wurden nicht ausgehängt und schon gar nicht von solchen Ferien, in denen Pakete für eine "vereinbarte Lagerfrist" irgendwo liegengelassen werden. Am Paketschalter der Post möchte man gar keine Auskünfte geben, da man ja kein Angestellter der DHL sei, sondern der Postbank. Außerdem seien ja wohl in Brandenburg gerade Feiertage, sonst
würde das ja nicht bei der Sendungsverfolgungsauskunft so dastehen. Dem widerspreche ich sofort und vehement und frage ihn - rein rhetorisch - , was das denn für Feiertage seien sollen? Das weiß er natürlich auch nicht, beharrt aber trotzdem auf dieser Theorie und gibt mir von einem vorbereiteten Stapel einen Zettel mit einer kostenlosen Hotlinenummer: 0800 1 888 444.
Natürlich landet man hier in irgendeinem Callcenter irgendwo im Nirgendwo bei irgendjemand der/die auch keine Ahnung hat. Aber da gibt es dann schon noch kleine Unterschiede zwischen den dort angestelleten Mindestlohnempfängern. Als erstes spreche ich mit einer Dame, die einfach auflegt, als ich anzweifle, dass es sich bei der Feiertagsauskunft einfach nur um einen noch nie vorgekommenen Ausnahmefehler handle. Zuvor wollte sie mir erfolglos vermitteln, dass das Paket in Bearbeitung sei. Erfolglos deshalb, weil ich genauer wissen wollte, was denn da tagelang bearbeitet werden muss, am liebsten hätte ich, wenn das Paket einfach so bliebe wie es ist...
Beim zweiten Anruf gerate ich an einen jungen Mann, der diesen ganzen Ausredenquatsch weitgehend sein lässt (außer das Kapitel "Bearbeitung") und schließlich dazu rät, dass der Absender jeden Tag eine telefonische Beschwerde einreichen soll, bis das Paket angekommen ist.
Wird gemacht!
Nachtrag,13 Uhr:
Der Absender hat sich am frühen Morgen auftragsgemäß beschwert und musste sich dafür anmaulen lassen "Schon wieder!?"
11:42 Uhr -- Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt.
Nur wo?
Also mache ich mich auf den Weg zum Briefkasten, in der Hoffnung, dort
einen Hinweis zu finden und nicht noch eine Woche auf eine Karte mit
Hinweis auf einen der Paketshops in der Umgebung warten zu müssen...
Tatsächlich! Das Paket ist bei meinen "Wunschnachbarn" gelandet, die
in diesem Fall auch tatsächlich meine Wunschnachbarn wären, hätte man
mich danach jemals gefragt. Aber das verhält sich wahrscheinlich genau
so, wie mit der "vereinbarten Lagerfrist".
Ich hab die Nachbarin gefragt, welcher Paketbote nicht meine Klingel
benutzen wollte und siehe da, es war der erhoffte junge dynamische
Lieblingsbote, der mir sonst im Dauerlauf auf der Treppe lachend entgegen kam...
Naja, die Nachbarin wohnt zwar fast genauso hoch, kommt ihm nicht entgegen, dafür ist sie jünger und hübscher. Sei es ihm gegönnt!
So.
Und jetzt wird ausgepackt!
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Bröckchen: Berliner, feiern, Fragen, Gift und Galle, hm., neunmalklug, Verdruss
Sonntag, 22. Februar 2015
Sonntagsrede
Heute spricht zu uns aus der Republik der Rixdorfer Balkonmöbel -
König Korbus Flechtus I.
Balkonier!
Lasst euch nicht unterkriegen. Seid nicht so schlapp wie der diesjährige Winter und nicht so düster wie der gestrige Himmel am Nachmittag! Macht euch keine Sorgen wegen der terroristischen Ameisenangriffe der letzten Jahren. Auch die bandenmäßigen Einschleppung von Blattlaussklaven wird konzentriert beobachtet und intensiv bekämpft.
Zwar handelt es sich hier nur um wenige Extremisten die mit ihren Machenschaften und Angriffen versuchen, unsere Lebensgewohnheiten zu erschüttern, aber bedauerlicher Weise werden diese nicht nur von skrupelosen Waffenhändlern immer wieder bestens ausgerüstet. Eine gute Nachricht kann ich in diesem Zusammenhang jedoch erfreulicher Weise vermelden: die Zehn Weisen der balkonischen Welten konnten ihre Abwehrkonzepte ebenfalls erfolgreich weiterentwickeln.
Lassen wir uns also nicht von fanatistischen Einzeltätern unsere Lebensräume ruinieren, selbst wenn diese sich zu Gruppen zusammenschließen.
Sklaverei wurde und wird auch in Zukunft bei uns nicht geduldet und steht im eindeutigen Widerspruch zu unserem verbrieften Recht! In unserem balkonischen blütenreinen Rechtsstaat darf es keine dunkle und unrechtsstaatlich mafiöse Organisation geben!
Deshalb haben wir unsere dreiköpfige Marienkäferarmee zum Termin der Beendigung des Winterschlafs bestens für eine erfolgreiche Abwehr gerüstet, auch wenn immer wieder unqualifizierte Unkenrufe einer selbstherrlichen Gurkentruppe aus den unteren Etagen versucht, sie als unterbesetzten Pennerverein zu diskreditieren.
Möge nun recht schnell jener Frühling kommen, der euern Geist belebt, eure Herzen in Wärme tunkt und Farbe in euer Leben malt, ohne dass es ständig jemandem zu bunt wird!
Lasst uns feiern, - hoch die Gießkännchen am heutigen internationalen Tag gegen Einfarbigkeit und Uniformität!
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Bröckchen: Balkonien, feiern, Form + Farbe, Frühling, Glück, hoppsala, Krieg & Frieden, lach mal, Neukölln-Rixdorf, Politik + Platitüden, wilde Natur, Winter
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Fernsehkult
Heute ist wieder Tag des "Dinner for one". Von morgens bis abends, auf allen Sendern, mit O-Ton, Untertiteln oder auch in diversen deutschen Dialekten. Früher gab es einen einzigen Sendetermin, zu dem man sich verabredete mit Freunden oder in der Familie, um ein gemeinsames Erlebnis zu genießen. Heute guckt jeder, wann es ihm gerade am besten passt, oder nur auf seinem Lieblingssender oder auf Youtube oder trifft sich zum Public Viewing. Allein, nebenbei, zufällig, denn es gibt ja genügend Wiederholungen.
Das gleich galt auch schon zu Weihnachten für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" oder "Weihnachten bei Hoppenstedts".
Das Feuerwerk draußen vor der Tür ist auch immer das gleiche, es sei denn, es sprengt mal wieder jemand seine Wohnung mit illegalem aber kräftigem osteuropäischen Wumms in die Luft.
Oder man wechselt den Betrachtungsort:
| (hier war mal ein prima Bild...) Ab sofort, 30.4.2015 17:19 Uhr, gibt es hier KEINE farbenfrohe Silvester-Feuerwerks-Fotocollagen-Postkarte mehr ... |
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Jette
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Bröckchen: altersbedingt, der Nase nach, feiern, Freizeittipp, schnieke, unterwegs, Winter, Zauber und Magie
Sonntag, 9. November 2014
Dit dauert...
Vor 25 Jahren war ich bestürzt, wie schnell es ging, zu beschließen dass DDR und BRD sofort ein einziger Staat werden müssen und der Bevölkerung beider Teile keine Chance gegeben wurde, sich erst mal mit allen Perspektiven, Möglichkeiten aber auch Gefahren eines Zusammenschlusses auseinanderzusetzen.
Stattdessen wurde ganz schnell ein großer Saumagen zusammengematscht (wer die größten Fleischstückchen findet, hat gewonnen), mit dem allen das Maul gestopft wurde, egal, ob's ihnen schmeckt oder nicht.
Damals habe ich gesagt, dass das "Zusammenwachsen" MINDESTENS so lange dauern wird, wie die Trennung gedauert hat. Dafür wurde ich damals oft ungläubig angesehen und belächelt. Und? was ist draus geworden? Wir werden noch lange warten müssen, bis sich verschiedene Bevölkerungsgruppen miteinander arrangieren, aber ganz besonders, bis die Regierung unseres Gesamtstaates sich mal ernsthaft darum bemüht, die sogenannten neuen Länder wirklich als Teil des Ganzen zu respektieren und gleich zubehandeln. Und wenn's nur um gleichen Lohn für gleiche Arbeit geht oder z.B. sehr spezielle Rentenreglungen.
Was mir keine spontan befragte Person in meiner Umgebung mit Sicherheit beantworten kann: Gehört das ehemalige West-Berlin eigentlich zu den "neuen" oder den "alten" Ländern? Klar gehört's zu ganz Berlin, aber immer wieder hört man ja von wohn- oder arbeitsortabhängigen Bezahlungsweisen und wer weiß, was da noch alles fein säuberlich diesseits und jenseits des Mauerstreifens differenziert wird.
Manchmal habe ich allerdings auch das Gefühl, dass diesem ehemaligen alten Nicht-Bundesland die jeweils schlechteren Regelungen zugewiesen wurden: miesere Bezahlung, aber höhere Steuern und schnellere Kostensteigerungen...
Es ist nicht leicht, im Internet zuverlässige Aussagen zu finden, als Kostproben kommen hier
3x Wikipedia:
1. Ob West-Berlin zu den alten Ländern gezählt wird... (Absatz: Berlin)
2. Zu unterscheiden sind die Begriffe ostdeutsche Länder... (Anfang, 2. Absatz)
3. Berlin war bereits vor 1990 ein Land... (Absatz: Sonderfall Berlin)
1x Frau Lötsch:
Frau Lötsch (Die Linke) teilt uns mit, das 1998 Westberlin zum neuen Land erklärt wurde.
Und damit ja eigentlich auch den Regelungen der neuen Länder, oder?
Ich frage mich allerdings, warum weiß das außer Frau Lötsch keiner?
(...oder spricht man da nicht gerne drüber?)
Ergänzend noch dies:
Ist seit dem oder vorauswirkend das, was im Bundesstaatlichen Finanzausgleich, Kurzübersicht zu den Regelungen für die Jahre 2005 bis 2019 , Seite 7 unten steht, außer Kraft gesetzt?
Der Bund hat den bisherigen Fonds "Deutsche Einheit" zum 1. Januar 2005 übernommen und in die allgemeine Bundesschuld integriert. Für die Übernahme erhält der Bund eine jährliche Kompensation in Höhe von 2,22 Mrd. Euro von den Ländern. Unter Einrechnung von Entlastungen des Bundes bei den Bundesergänzungszuweisungen und Belastungen aus der Finanzhilfe des Bundes für die Hafenlasten im Zusammenhang mit der Neuregelung des LFA bekommt der Bund von den Ländern einen jährlichen Festbetrag in Höhe von 1,323 Mrd. Euro. Dieser wird neben anderen Festbetragselementen bis zum Jahr 2019 aus dem Umsatzsteueranteil der Länder getragen. Nach Ablauf des Jahres 2019 sind die alten Länder und West-Berlin verpflichtet einen Teil des Restschuldbetrags zu übernehmen, wenn dieser 6,5 Mrd. Euro übersteigt.
Wer genaueres weiß, darf sich hier gerne äußern!PS: Die symbolischen Luftballons (siehe oben), die symbolisch beleuchtetet an einem recht kurzen, touristenrelevanten, symbolischen Stückchen der früheren Mauerposition in den Nachthimmel entlassen werden, wurden so kostensparend wie möglich in einer Potsdamer Behindertenwerkstatt zusammengebaut...., das kostet wenigstens nicht soviel Steuergelder. Die emsigen ArbeiterInnen (behindert und Ostlohngebiet) erhalten auch nur ein symbolisches Zubrot.
PPS: Internationaler Tag der Ballonkünstler ist am 3. Oktober...
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Jette
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Bröckchen: Berliner, der kleine Unterschied?, Ecken + Kanten, Entscheidungen, feiern, Krieg & Frieden, Kunst+Kultur, Licht + Dunkel, Mauerweg, Politik + Platitüden, Verdruss, Westberlin
Montag, 15. September 2014
Rixdorf Ahoi!
Wetter: bedeckt und warm.
Der wiederholt, noch bis kurz vor der Aufführung angedrohte unwetterartige Regen hat sich, wie sich's bei solchen Gelegenheiten gehört, spätestens vor Neukölln geteilt und ist gepflegt seitlich vorbeigepladdert, so dass die voll besuchte Aufführung störungsfrei vonstattengehen konnte! Die Rixdorfer segeln nun in die Zukunft und erwarten Teil 3 der Rixdorfsaga im nächsten Jahr um die gleiche Zeit.
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Bröckchen: Augen+Ohren, Berliner, Bühne, feiern, Festival, Geschichte, Glück, Kunst+Kultur, lach mal, Nachbarn, Neukölln-Rixdorf, Spiel + Spaß
Mittwoch, 10. September 2014
Rixdorf-Saga Teil 2

Endlich ist es wieder soweit!
Die Rixdorfer Festwoche schreitet mit langen Schritten dem Höhepunkt zu: am Samstag das Popraci-Strohballenrollen am Richardplatz und Sonntag spielt sich das Dorf wieder selbst. Beim zweiten Teil der Rixdorf-Saga schippert Rixdorf fröhlich durch die letzten hundert Jahre. Ahoi um 15 Uhr auf dem Böhmischen Platz!
Alles umsonst und draußen!
Nur das Wetter....?
Kräftig Daumen drücken!
Bitte, bitte!
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Bröckchen: Berliner, Bühne, feiern, Festival, Freizeittipp, Geschichte, Herbst, Kunst+Kultur, Musik, Nachbarn, Neukölln-Rixdorf, Spiel + Spaß, sportives
Mittwoch, 16. Juli 2014
Die politisch korrekte Wand
(Nochmal WM.
Aber dann reicht's auch wirklich.)
Übermut tut selten gut, sagten unsere Vorvorderen immer wieder und nicht ohne Grund.
Denn - zack, schon ist's passiert - man singt und führt ein Kindertänzchen auf und hat in Nullkommanix eine Ohrfeige Goucho-Affäre an der Backe.
Text des improvisierten Liedes:
So gehn die Gouchos, die Gouchos, die gehn so. (Gebeugt)
Und so gehn die Deutschen, die Deutschen, die gehn so. (Aufrecht)

Auf der Suche nach einem zweisilbigen Wort, das schnellverständlich einen Argentinier bezeichnet, kombiniert mit einer gebeugten Körperhaltung und einer Portion Spott sind die (überwiegend) jungen Männer gegen die Wand gefahren. Gegen die Wand der political Correctness.
Man, man, man! Musste das denn sein?
Können diese hirnlosen Fußballer nicht ein bisschen demütiger fröhlich sein? Und erst alle, wirklich alle Möglichkeiten bis ins allerletzte samt aller möglichen Reaktion komplett durchdenken, - und dann erst feiern? Auch wenn's drei Wochen dauert. Oder Jahre.
Klarstellung: Wie man auf der Abbildung rechts deutlich erkennen kann, geht ein Gaucho keineswegs in buckliger oder gebeugter Haltung. Sondern steht (Standbein, Spielbein) aufrecht, trägt mindestens zwei Buxen (6 + 12) und stets ein Lasso (5) bei sich (mehr Informationen (spanisch) zum Bild bei Klick auf ebendieses).
Nachtrag:
Politisch korrekte Politikmachende, Twitternde und Journalierende!
Behandelt einfach mal Menschen aller Länder, Geschlechter, sexuellen Ausrichtung, Altersgruppen oder/und Genpools zur Abwechslung korrekt. Sowas färbt nämlich vorbildlich ab und dann ergibt sich der Rest von ganz alleine. Im Moment färbt sich leider nur Aggression, Korruption und Unehrlichkeit ab.
Eure Jette
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Bröckchen: aufgeschnappt, feiern, hoppsala, Jugend, Politik + Platitüden, Spiel + Spaß, Wünsche
Sonntag, 13. Juli 2014
Finale
Die Sonne scheint,
der Ball, der fliegt,
mal sehen, wer da am Ende siegt.
Der Schieri steht im Weg wie‘n Schrank,
schon liegt der erste Spieler lang.
Ecke, Foul und Freistoß, zack!
Özil gibt den Ball gut ab.
„Feine Füßchen“ fehl’n bei Lahm,
Boateng kratzt sich am Arm.
Wo ist heute di María?
Ángel? Ángel? - Angela - ja, die ist da.
Il Presidente Joachim
blickt ebenfalls aufs Spielfeld hin.
Nach hinten raus
sieht's düster aus.
Na mal seh'n. Dann
Fehlschuss, Pass und ….
Nichts passiert.
Keiner hat ein Tor kassiert.
Doch kurz vor Ende
reibt sich Jogi kurz die Hände
und schickt noch mal den Götze rein.
Jogi wünscht: "Sollst besser sein
als Messi, Jung'!"
Verlängerung.
Wer bannt die unentschiednen Geister?
Da! - Götze zückt sein linkes Bein -
flott, flott -
und Schuss!
Tooooor! Schluss.
Ein Götze macht den Meister.
Nix Gott.
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Bröckchen: feiern, Gereimtes, Sommer, Spiel + Spaß, sportives
Mittwoch, 9. Juli 2014
Quelle Blamage!
Bei aller Liebe, wäre das wirklich so schwierig gewesen, aus einem 5:0 ein 12:0 zu machen? Da hat man doch gesehen, was die deutschen Spieler können, wenn sie nur wollen. Und Zeit war ja nach der 29sten Minute wohl ausreichend. Stattdessen schurrt das Schürrle zwei völlig unzusammenhängende Tore so vor sich hin. Das soll's dann gewesen sein?
Und dann die katastrophale Krönung: In der 89sten schwächelt Neuer, der sich mit seinen Spaghatvorführungen lieber mal beim Ballett bewerben sollte, immer mehr und lässt ein gegnerisches Gnadentor durch. Ja geht's denn noch?! Was hat der sich denn dabei gedacht?
PS für Besserwisser: Blamage ist kein französisches (Lehn-)wort sondern eine deutsche, "französierende", studentische Neubildung des 18. Jahrhunderts. (DWS)
Bild: Collage aus Screenshots der Zeitlupenwiederholung des Original-Oscar-Tors und der eingeblendeten Zeit im Moment des Treffers.
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Bröckchen: feiern, Film + Fernsehen, Fragen, hm., hoppsala, Jammerläppchen, Spiel + Spaß, sportives, Sprache, Überraschung, Wunder der Technik, Zauber und Magie
Freitag, 23. Mai 2014
Tag des Grunzgesetzes
Ja, heute wäre er, der weitgehend unter den Tisch geschlidderte Tag unseres bunderepublikanischen Grundgesetzes. Kein Fest am Brandenburger Tor oder auf der Reichstagswiese oder die Einweihung eines Platzes zu Ehren des Grundgesetzes.* Kommerziell uninteressant? Bis jetzt. Vielleicht sollte man mal überlegen, ob das Heftchen von ausgesuchten US-amerikanischen Wirtschaftsmanagern umgeschrieben werden könnte - als Grunzgesetz. Für geordnete Zustände auf dem Weg zum Schlachthaus.
Dann käme auch endlich dieser völlig verwirrende und komplett
überflüssige Schlussartikel (146) weg:
"Dieses Grundgesetz (...) verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine
Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier
Entscheidung beschlossen worden ist."
*) Sattdessen wird neuköllnweit "Europafest" gefeiert. Auch auf dem neu eingeweihten Alfred-Scholz-Platz (der Platz vor der Sparkasse, Quelle, Sinleffers, gegenüber von Hertie, ihr wisst schon).
PS: König Buschi nicht vergessen!
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Jette
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Bröckchen: Berliner, Ehrung, feiern, Geschichte, Kunst+Kultur, Neukölln-Rixdorf, Politik + Platitüden
Donnerstag, 22. Mai 2014
Endlich, endlich, endlich!
König Buschi live auf dem Platz der Stadt Hof Alfred-Scholz-Platz (der Platz vor der Sparkasse, Quelle, Sinleffers, gegenüber von Hertie, ihr wisst schon), am Freitag zum "Europafest".
Und dann regelmäßig:
Der Saubermänner SuperGAU.
Durch's Dorf gejagt wird jede Sau -
Die Rixdorfer Nachrichtenschau.
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Bröckchen: Augen+Ohren, Berliner, Bühne, feiern, Festival, Glück, Kommunikation, Kunst+Kultur, Nachbarn, Neukölln-Rixdorf, Spiel + Spaß
Sonntag, 22. Dezember 2013
Besinnungslos
Bei der Hatz nach Weihnachttrubel gerät schon mal das eine oder andere ins Wanken. Plötzlich steckt der Kopf eines kleinen dicken Mannes in der selbsttätig schließenden U-Bahntür, dann verliert ein hochgewachsener schwedischer Herr die Balance und trudelt schlenkernd durch sieben Achtel des Zugabteils, im achten Achtel gelingt es ihm endlich, mit Hilfe anderer Passagiere, den Halt wiederzuerlangen. Allüberall schlägt einem zu jeglicher Tageszeit warmsüßer Alkoholgeruch die Nase blau, und plötzlich und unvermittelt in der Fasanenstraße angekommen, erinnert sich mein Hirn ebenso plötzlich und unvermittelt an winterliche Erbsensuppe bei Aschinger am Zoo.
Ich war noch zu klein für Erbsensuppe und außerdem mochte ich den Speck darin nicht, ich bekam schaumige süße Mixmilch. Draußen regnete es trostlos vor sich hin, wie zu oft im Dezember, drinnen war es warm und voller plappernder Menschen, die sich alle sehr wichtige Informationen mitteilten, denn es gab noch kein Handy, sms, twitter oder sonstewas.
Ein paar wenige verbrachten hier ihre Wartezeit für einen Fernzug nach irgendwo im fernen Westdeutschland.
Beim Weihnachtsbaum hatte man noch die Wahl zwischen Fichte, einfacher Tanne, Blautanne und was nicht noch alles. Heute gibt's ja nur noch kostspielige Nordmannstannen und für ein paar knorrige Exoten werden ein paar knorrige Kiefern angeboten.
Im Kindergarten hingen süße Kringel und Sterne im Baum, die wir uns an dunklen, aber recht gemütlichen vorweihnachtlichen Nachmittagen mit einem langen Haken herunterangeln durften. Um in den Besitz des Hakens zu kommen musste man jedoch zuvor Eine Aufgabe lösen. Etwas aufsagen, vorsingen oder ein Rätsel lösen, z.B. ein solch stimmungsvoll-romantisches:
wer es kauft, der will es nicht;
wer es braucht, der weiß es nicht.
Die Antwort gibt's beim nächsten Mal.
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Dienstag, 17. September 2013
Stroh? Wo?
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Samstag, 14. September 2013
Stroh am Kopf
![]() |
| Artur der Großartige |
Also westlich ist da, wo der Curry-Pilz steht und die Wiese kürzlich gepflastert wurde. Die gepflasterte Wiese ist allerdings die Bühne und das hochverehrte Publikum darf sich zunächst mal auf die Straße stellen. Ausgedacht hat sich das musikalische Schauspielspektakel Artur Albrecht, in dem der Untertitel "Ein Dorf spielt sich selbst" quasi Programm ist...
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Mittwoch, 24. Juli 2013
Asselrasseln
denn Alfons lädt zum Feiern ein.
Es gibt süßen Erdbeerwein
und die Musike ist famos,
nur Klaus-Walter sitzt allein.
Von nah und fern komm' alle Asseln.
Heinz spielt heut die Doppelgeige,
Jutta zupft die Laute leise,
Alfons selbst bedient die Rasseln,
Elsbeth singt, die ist nicht feige.
Alle tanzen, nur Klaus-Walter
wird's jetzt plötzlich kotzeübel.
Lotte holt schnell einen Kübel,
und dann krümmt's ihn - alter Falter!
's riecht nach Erdbeern und 'ner Zwiebel.
Hei, nun geht's ihm wieder prima!
Großer Schwof im Asselkeller
bis zum Morgen, schon wird's heller,
Sonnenaufgang, laues Klima.
Und wer räumt auf? Natürlich Ella!
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Freitag, 21. Juni 2013
10 Jahre

recht lange noch, Gott geb's!
In Qualm die Lungen tauchen,
das freut den kleinen Krebs."
(Ingo Insterburg)
Nun
bin ich der Liebe zum Rauchen aber vor 10 Jahren untreu geworden. Naja,
nicht ganz. Aber fast. 1 - 3 pro Woche zählen ja nicht wirklich.
Oder?
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Donnerstag, 13. Juni 2013
Nah, näher, am nächsten
Jetzt lese ich die Seite 17 und dann die nächste Seite.
Das ist im allgemeinen Verständnis die Seite 18. Oder?
Der nächste Tisch ist haargenau der, der hinter/neben dem steht, an dem wir gerade sitzen.
Wenn heute Donnerstag ist, dann ist der nächste Tag der? Richtig. Freitag.
Und das nächste Jahr ist nicht 2015.
Der/die/das nächste ist folglich das, was direkt an das hier und jetzt angrenzt.
Wenn uns das doch alles so klar und selbstverständlich ist, frage und wundere ich mich immer wieder, warum so unglaublich viele Menschen fest davon überzeugt sind, die "nächste Woche" bezeichne jene Woche, die erst nach der kommenden dran ist???!!!
Der Mensch, der es geschafft hat, diesen Unfug erfolgreich zu verbreiten und damit ständige Fehlverabredungen zu provozieren, gehört .... ich wage es nicht zu denken!
Hier eine kleine Flexions-Übersicht zu nah, nahe
Nah, näher, am nächsten
PS: Die Woche nach der kommenden/nächsten hieß schon immer "übernächste", genauso wie beim übernächsten Geburtstag und dem übernächsten Festival "48 Stunden Neukölln". Das wird dann das 17. sein.
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Dienstag, 11. Juni 2013
Och nööö!
Mein derzeitiger Lieblingssatz zum unverhofften Tod eines Aquariumpfleglings:
"Och nööö. Ist der blöde Katzenhai in die Anemone reingeschwommen - und jetzt verdaut sie ihn."
Tja. Ob die große dicke Anemone den kleinen Katzenhai aber vollständig im Bauch versteckt, da kann man sich nicht sicher sein, denn "vielleicht reicht ihr schon der Kopf und den Rest lässt sie dann einfach runterfallen. Das muss man abwarten."
Oder auch nicht.
Ich jedenfalls warte nicht ab, denn die nächste Nachricht aus der wunderbaren Welt der Tiere klopft schon an die Tür und schliddert elegant auf meinen Tisch:
der Hulafrosch ist wieder da!
Und so wird im Chula-Tal in Nord-Israel seit Tagen oder gar Wochen ein Froschtanz aufgeführt, der sich gewaschen hat!
Da hieß es doch seit einigen Jahrzehnten, der Latonia nigriventer/ schwarzer Scheibenzüngler (was für ein Name!) sei ausgestorben und nun quakt er wieder. Wo hat er sich wohl so lange Zeit versteckt? Im Libanon? Im Flausenraum? Im Urlaub am Atlantik? Mit einer Zeitmaschine bei Verwandten in der Urzeit?
Nachtrag: Wurde nicht neulich auch noch irgendwo ein frischfleischiges Mammut aus dem Eis gekratzt?
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