Auch wenn es kein Jagdunfall war, hier kommt eine hübsche Fanfare als kleines Requiem.
Neuigkeiten und Ideen aus Rixdorf / Neukölln
Kokolores von Dolores
Wissenswertes, Quatsch mit Soße,
Erstaunliches, Überraschendes
und was Jette darüber denkt...
Nachrichten, News, Nouvelles, Notizie, haberler aus einem Berliner Bezirk, der besser und schöner ist, als sein Ruf.

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Gestern lag auf dem Balkon eine kleine Bienenleiche.
Was hat sie nur dahingerafft?
Mit ihren vollen, dicken gelben Pollenhosen scheint sie abgestürzt zu sein.
Einfach so?
Hat sie sich verflogen?
Und der Heimweg wurde lang und länger, die Pollen schwer und schwerer?
Erstmal setzen, hat sie vielleicht gedacht.
Und dann schaun wir mal.
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Heute wurde der RIAS-Sendemast in Britz gefällt.
Ich dachte, der ist schon lange weg.
So lange wie der RIAS.
Oder so.
Dabei bin ich doch vergangenes Jahr x-mal dran vorbei gefahren, aber ich habe überhaupt nicht drauf geachtet....
In Kinderzeiten hatte der zu groß geratene Stabilbaukasten-Turm die Qualität eines Orientierungspunktes. Aber inzwischen sind die Bäume in der Umgegend so hoch und dicht gewachsen, dass der Sendemast recht unauffällig dazwischen verschwand.
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Man, man, man.
Es gibt ja bekanntlicherweise Menschen auf der Welt, die versuchen auch aus dem letzten Mist Geld zu pressen. Abmahnungen zum Beispiel. Ich hoffe nur, dass den Menschen, denen offenbar nichts besseres zum Geldmachen ("Verdienen" kann man das nicht nennen) einfällt, irgendwann vielleicht doch noch die große Scham kommt.
Punkt. Soviel dazu.
Und was ist in den letzten zwei Monaten noch alles passiert?
Zuviel.
Ich hab mindestens die Hälfte schon wieder vergessen.
Oder verdrängt.
Keine Nachrichten ohne Rumgehacke auf die griechische Regierung. Nur sehr, sehr zögerlich und vorsichtig mischen sich ein paar andere Stimmen dazwischen, die sagen - wenn man's mal deutlich sagen würde (was bislang noch nicht öffentlich verständlich geklappt hat) - was Schäuble und seine Freunde nicht offen zugeben, aber ganz offensichtlich einfach nicht ertragen können, nämlich: dass sie diese sozialistischen wilden Griechenbengels, die sich da in der Athener Regierung breitgemacht haben, unterstützen sollten. Hä?
Und so wird gehofft und gewartet, dass diese verrückten roten Kommunistenschweine endlich wieder abgewählt werden... Würde es sich um eine kapitalistisch orientierte Regierung mit Hang zur Diktatur oder auch Rechtsnationalismus handeln, wäre das Geld zur "Eurorettung" längst geflossen und das Thema seit Monaten keine Silbe wert. Wetten? Was passiert da nur gerade? Und wieso sind die Deutschen schon wieder die Bestimmer???
Und ich bin "völlig genervt" von diesen schwachgeistigen IS-Terroristen, die sich in egomanischer Splatter-Freude und triefenden Mordlüsternheit gottgleich fühlen und alles niedermetzeln, was nicht sich bei drei in Luft aufgelöst hat.
"Völlig genervt" scheint eine total falsche Beschreibung zu sein, aber ich habe das Problem, dass ich nicht wirklich hassen kann. Vielleicht liegt das an meiner christlichen Basiserziehung.
Letztere ist den Pegida-Freunden ja offenbar auch gänzlich erspart
geblieben, die hassen auch einfach so um sich herum, wenn auch nicht
ganz so blutrünstig, aber nichtsdestotrotz gegen alles, was nicht die
Füße unter den eigenen Tisch stellt.
Dazu gehören schon mal gar nicht die täglich im Mittelmeer ersaufenden Flüchtlinge, denen mit einer erschütternden Vehemenz "Sozialschmarotzerei" als einziger Grund unterstellt wird, nach Europa kommen zu wollen.
Was sind das für eitle Wohlstandsjammerer, die glauben, dass Afrikaner dafür wissentlich ihr Leben riskieren?
P.S. Der Titel "ich hab's verdaut" stimmt eigentlich nicht. Ich hab's jede Menge gekotzt und werde jetzt langsam und vorsichtig wieder mit der Nahrungsaufnahme beginnen.
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...für den Angeklagten?
Eigentlich ist es verwunderlich, dass der Co-Pilot des zerschellten A230 nicht in pulverisierter Abwesenheit schon zum ... verurteilt wurde. Noch gibt es zwar nicht den geringsten Beweis, dass es sich um die gewissenlose Tat eines mörderisch veranlagten Selbstmörders gehandelt hat. Genau genommen ist noch nicht mal beweisbar, ob es sich dabei tatsächlich um den Co-Piloten gehandelt hat, der die Cockpit-Tür nicht mehr öffnen wollte...oder konnte? War vielleicht CO2 im Spiel?
Bis jetzt gibt es jedenfalls nur einen einzigen bröckeligen Hinweis: die angedetschte Sprach-Blackbox.
Also lediglich ein einziger HINweis und kein BEweis. Mehrere Hinweise könnten dann durchaus auch eine Beweislage ergeben, aber bis jetzt ist da noch nicht viel. Außer: er soll früher mal eine Depression gehabt haben. Die meisten Menschen haben irgendwann einmal in ihrem Leben eine depressive Phase und das sagt nichts darüber aus, ob man irgendwann einmal 149 Menschen umbringen wird.
Haben die Fluggesellschaften so große Angst, dass wieder ganz viele Reisefreudige vor alten kaputten Flugzeugen zurückschrecken, dass sie schnell einen anderen Schuldigen etablieren mussten? Und wenn, glauben die dann tatsächlich, dass die Touristen lieber in ein Flugzeug steigen, wenn sie mit gemeingefährlichen Piloten rechnen müssen? Na ja, das ist genauso graue Theorie, wie alles andere, solange die Untersuchungen nicht vollständig abgeschlossen sind.
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"Warum finden so viele Menschen Krimis toll?" fragt M.
"Unser Leben kennt kaum noch Gefahren", sage ich spontan, "und so ein Krimi vermittelt zumindest theoretisch eine gewisse Ahnung davon. Manche gehen weiter. Hausfrauen lassen sich heimlich
mit Bondage traktieren. Jugendliche stechen mit Messern auf einander ein oder opfern sich dem Gott des Cristal meth. 15jährige Mädchen ziehen nach Syrien in die Schlachten des IS. Und der Rest guckt eben Krimis. - Nicht mal Autofahren ist mehr gefährlich, wenn die Dinger rundum mit Sensoren ausgestattet sind."
"Meinst Du, wir hätten hier zu lange keinen Krieg gehabt?"
Kaum bemerkbar schwingt in dem Satz die Befürchtung mit, dass ein solcher schon direkt an die Tür klopft.
Ich weiß es nicht. Und schon gar nicht ahne ich auch nur, aus welcher Richtung und in welcher Form die Bedrohung kommen wird. Vielleicht müssen wir, wie die Litauer, wieder die Wehrpflicht einführen und auch im zivilen Bereich "Krieg üben"? Die Angst vor Krieg gärt an vielen Enden und aus verschiedenen Gründen. Vielleicht haben die "Putinversteher" sogar die größte Angst. Paris ist auch nicht gerade weit weg. Viele bauen wieder wie in den Zeiten des kalten Krieges Bunker in den Garten und sammeln Vorräte für Monate. Das ist in einer städtischen Mietwohnung natürlich nicht möglich, da muss man fatalistischer denken. Aber der Westberliner ansich hat ja Übung aus Mauerzeiten, wo man hier ja noch nicht mal Waffen besitzen durfte. Jetzt decken sich viele vielleicht mit recht fragwürdigen Gerätschaften zur Selbstverteidigung ein und wenn dann doch keine Not kommt? Ballern sie aus lauter Frust in der Gegend herum?
Bis an die Zähne bewaffnete "Prepper" decken sich mit allem ein, was man angeblich zum Überleben bei Cyberangriffen, Ebola, Blackout, konventionellem Krieg, Atomkraftwerksunfällen oder der Landung von Außerirdischen braucht und rudern zum Teil gefährlich nah an den sumpfigen Gewässern der einen oder anderen Verschwörungstheorie. Die Prepper glauben, dass man sich für ALLE Eventualitäten vorbereiten muss und: Sie haben genug Geld, um ihre Ängste als Überlebensstrategie zu kultivieren. UND: viele von ihnen erwarten den "Doomsday", den Tag der Rache, das jüngste Gericht. Womit haben die sich denn das wohl eingehandelt?
PS: Ich decke mich schon mal mit Trockenwasser ein.
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Habe eine Stippvisite beim zukünftigen "Asylantenheim" in Harvestehude (Sophienstraße 1a, Hamburg) absolviert. Standort ist prima. Schräg gegenüber steht allerdings ein denkmalgeschütztes Haus mit zweifelhaftem Geschichtshintergrund. Ein ehemals prunksüchtiger, hässlichgrauer Nazibau wurde totalentkernt, um ihn anschließend mit neuer Innerarchitektur und luxuriösen Apartments zu füllen. Ich würde ja sagen, nicht die sogenannten "Superreichen" sind unpassend in der Umgebung einer Flüchtlingsunterkunft, sondern die gruselig düsteren Nazi-Hinterlassenschaften und vielleicht auch die Menschen, die in sowas gerne einziehen mögen.
Es könnte möglicherweise was bringen, wenn man das aufdringliche Gebäude grün mit rosa Punkten anstreicht, da würden die Asylsuchenden wenigstens was Lustiges sehen, wenn sie dann aus dem Fenster schauten. Aber der Denkmalschutz erfordert mit Sicherheit nicht nur den Erhalt der architektonischen Formgebung sondern auch (und ganz besonders) der schmutziggrauen Düsternis.
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...und was wird aus der Weihnachtsgans? Dem Putenbraten (der wieder größer als die Backröhre sein wird), den Rebhühnchen und den Wachtelbrüsten in Gelee mit Eintagskükenschaum??? Können wir ja dann alles nicht mehr essen!
Ey Leute, dat Ding heißt VOGELgrippe, nicht Vogelwahn, Vogelpest und auch nicht Vogel-Ebola. Jetzt lasst euch doch von den Nachrichten und dummen Gerüchten nicht ständig von einer Panik in die nächste treiben! Auf das Federviehmenü kann man ja trotzdem aus anderen Gründen mal verzichten, aber nicht wegen Grippe - apropos:
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heute: tɑ:ðəʳ gæŋ
Tathergang?
Tathergang:
Erst gut zielen
und dann peng!
Und - nicht vergessen: Morgen sind die Geschäfte geschlossen! Bis zum verkaufsoffenen Einheitstag wird's wohl noch 'ne Weile dauern.
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In den diesen Tagen wird von exakt sechs Bundeswehrsoldaten im Irak altes Bundeswehrgerümpel hochwertige Hilfsgüter an die "guten Kurden" verteilt, - exakt 4000 Schutzwesten (von denen man auch schon munkeln hörte, dass sie wegen unzureichender Funktionstüchtigkeit ausgemustert wurden), 4000 Helme, 700 Funkgeräte, 20 Metallsuchgeräte, 30
Minensonden, 40 Werkzeugsätze zur Munitionsbeseitigung und 680
Nachtsichtgeräte. Sollte sich das Sechserpack bei dieser Arbeit bewähren, dürfen sie anschließend möglicherweise ein paar Waffen verteilen, noch ist nicht klar, ob überhaupt und wenn ja, ob es sich um nagelneue, gebrauchte, ausgemusterte oder sicherheitshalber harmlose Wasserpistolen handeln wird. Sollte die Wahl auf letztere, sogenannte sanfte Waffen fallen, ist allerdings noch nicht geklärt, wer das Wasser liefert. Notfalls wird man auf irakische Erdölreserven zurückgreifen müssen.

"Das flutscht wie Butter", weiß Urselchen, "ist aber leider leicht brennbar", und dann bräuchte man doch wieder Wasser - zum Löschen. Möglicherweise werden kriegerische Außeinandersetzungen nur noch auf Privatgrundstücken mit Pools gestattet.
Ja, Krieg ist nicht einfach.
Schon gar nicht, wenn es genaugenommen für wirtschaftsabhängige Politiker keine Entscheidungsfreiheit gibt.
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Bröckchen: aufgeschnappt, Krieg & Frieden, morbides, Politik + Platitüden, Verdruss, Wahnsinn
Gerade erinnerte ich mich - warum auch immer - an ein Stück Schulweg meiner Kindheit, auf dem es eine Drogerie mit für meine Kinderaugen übergroßer "Klosterfrau Mesissengeist"-Werbung gab. Vier gotisch anmutende Fenster mit den freundlichen, vermutlich katholischen Klosterfrauen in blauem Licht in trauter harmonischer Einheit mit der danebenstehenden evangelischen Kirche.
Und da dachte ich, fahr doch mal (mit dem Finger auf der Landkarte) hin und sehe mal nach...
Am Zielort angekommen könnte nun Google Streetview wirklich gut sein, wenn die Bilder nicht schon wieder sechs Jahre alt wären. Ich finde Google sollte seine Aufnahmen monatlich aktualisieren, besser täglich. Dann kriegt man auch einen besseren Überblick, wie es auf den verschiedenen Baustellen so vorangeht. Haben die bei Google denn immer noch keine eigene Satellitenflotte? Am Geld kann's ja wohl nicht liegen. Die Menschen auf den Bildern können von mir aus gerne auch automatisch ausgeblendet werden, was ja mit heutigen technischen Möglichkeien (im Vergleich zu vor sechs Jahren) nicht so schwierig sein dürfte, denn meistens Menschen verstellen einem sowieso nur immer nur die Aussicht. Bei besagter Drogerie ist es aber nicht so mit den im Weg stehenden Personen.
Das Gebäude ist rottig geworden.
Die inhaltlosen Klosterfrau-Fensterrahmen auch.

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Bröckchen: altersbedingt, Berliner, der Nase nach, Ecken + Kanten, Geschichte, hm., morbides, schnieke, Wunder der Technik

Sieh mal an: abermals hat ein hübsches Fundstück seinen Weg zu mir gefunden, aber diesmal stammt es wieder aus der analogen Welt.
Es dokumentiert die Gründung eines Berliner Vereins im Jahre 1899. Leider ist es nicht mehr ganz handfest, die Seitenränder mürbe, die Bindung lose, man muss recht vorsichtig damit umgehen.
Schön und sauber in Sonntagsschrift geschrieben, vom längst vorher bestimmten Schriftführer, der mit Feder und Tintenfass bewaffnet seiner neuen Aufgabe entgegenfieberte.
Wie man an der Überschrift des §6 "Vereins-Organe" sieht, hat er ein Trennungszeichen als Bindestrich zwischen zwei Wörtern verwendet. Das Trennzeichen kennt man, wenn man ab und zu in einem alten Lexikon blättert. Es ähnelt einem Gleichzeichen, nur schräg - und erscheint in der Handschrift des Protokollanten fast senkrecht, wie verlorengegangene Gänsefüßchen.
Wer eine Buchstabiertafel für Kurrentschrift benötigt, um den Textausschnitt zu lesen, kann sich aus pädagogisch wertvollen Gründen vielleicht auch an Menschen wenden, die altersmäßig jenseits der fünfundsechzig angekommen sind, denn die dürften die Schrift noch in der Schule in der Variation "Sütterlin" gelernt haben.
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Bröckchen: Berliner, Form + Farbe, Fundstück, Glück, hoppsala, Kunst+Kultur, lernen, lesen, morbides, Nostalgie
Wenn ich mich so im Bekanntenkreis rumhorche, scheine ich ein sonderbares Talent zu haben, auf sonderbare Internetseiten zu geraten. Diesmal: .....ich möcht's eigentlich gar nicht vorher verraten, schaut selber, Zartbeseitete bitte mit Vorsicht, es geht um medizinische Modelle und Krankheitssimulationen. Was ich eigentlich suche, wenn ich auf solche tolle Sachen stoße? Egal. Wenn ich irgendwelche Beispiele für bildliche Darstellungen von diesem und jenem zu allen möglichen und unmöglichen Themen suche, ist es ziemlich egal, welches Stichwort ich eingebe, bei den Ergebnissen schummelt sich immer irgendwas dazwischen, was da nicht hineingehört...
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Bröckchen: Alltag, der Nase nach, Form + Farbe, Fundstück, Gesundheit, hoppsala, morbides, online, Überraschung
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Bröckchen: Ehrung, Gereimtes, Herbst, hm., Licht + Dunkel, morbides, wilde Natur
Oje, - Jette hat's vergessen: 's war ja Alzheimerwoche!
Oder war's schon vorletzte Woche?
Ich weiß es nicht mehr.
Ich sach nur, Leute:
![]() |
| ... aber auch Alzheimer hat hübsche Seiten |
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Bröckchen: Form + Farbe, Gesundheit, Jammerläppchen, morbides, Verdruss, Zukunft
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Bröckchen: der Nase nach, Freizeittipp, Fundstück, lernen, morbides, Spiel + Spaß, unterwegs, Wunder der Technik
Der Regenwurm, der Regenwurm
hält tapfer sich bei Sonn' und Sturm.
Doch was ihn aus der Fassung bringt
ist, wenn das Land im Meer versinkt.
Wenn die Fluten sich ergießen,
wo noch vor Tagen Feld und Wiesen,
wo der Fuchs die Elster fing,
spielten Katz' und Schmetterling.
Dort fließen Hektotonnen Wasser,
das ganze Land wird immer nasser
und dem Regenwurm im Schlamm
wird's eng im Hals und ziemlich klamm.
"Ach, wenn doch jemand käme
......und mich mitnähme!"
Da kam ein winzig Mäuselein
dem ging's nicht besser, nein o nein!
Der Wurm hängt sich an Feldmaus' Schwanz.
Und später auch noch eine Wanz'.
Doch wehe-wehe, wehe-wehe,
wenn ich auf das Ende sehe!
Die Maus ist bald das Schwimmen leid,
das Ufer ist doch gar so weit.
Schnell sinkt der dreien Lebensmut
und sie ergeben sich der Flut.
Leise blubst ein letzter Hauch
aus dem Regenwürmerbauch,
das Trio sinkt, wir sehn sie nimmer.
Ein bisschen Schwund ist immer...
PS:
Flutkatastrophen sofort verbieten!
Solidarität mit den Regenwürmern aller Welt!
| Quelle: "Süddeutsche" |
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Bröckchen: Ehrung, flüssig, Gereimtes, hm., morbides, Wasserleiche, wilde Natur
für eine plötzlich versterbende Mücke
| (c) Mainpost |
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Bröckchen: Alltag, Balkonien, Gereimtes, hoppsala, morbides, Sommer, wilde Natur
Mein derzeitiger Lieblingssatz zum unverhofften Tod eines Aquariumpfleglings:
"Och nööö. Ist der blöde Katzenhai in die Anemone reingeschwommen - und jetzt verdaut sie ihn."
Tja. Ob die große dicke Anemone den kleinen Katzenhai aber vollständig im Bauch versteckt, da kann man sich nicht sicher sein, denn "vielleicht reicht ihr schon der Kopf und den Rest lässt sie dann einfach runterfallen. Das muss man abwarten."
Oder auch nicht.
Ich jedenfalls warte nicht ab, denn die nächste Nachricht aus der wunderbaren Welt der Tiere klopft schon an die Tür und schliddert elegant auf meinen Tisch:
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Bröckchen: aufgeschnappt, feiern, Fragen, Fundstück, hoppsala, Magenknurren, morbides, Öko, Satz des Tages, Überraschung, wilde Natur, Zeit