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Montag, 15. September 2014

Rixdorf Ahoi!

Wetter: bedeckt und warm.
Der wiederholt, noch bis kurz vor der Aufführung angedrohte unwetterartige Regen hat sich, wie sich's bei solchen Gelegenheiten gehört, spätestens vor Neukölln geteilt und ist gepflegt seitlich vorbeigepladdert, so dass die voll besuchte Aufführung störungsfrei vonstattengehen konnte! Die Rixdorfer segeln nun in die Zukunft und erwarten Teil 3 der Rixdorfsaga im nächsten Jahr um die gleiche Zeit.

  

Mittwoch, 10. September 2014

Rixdorf-Saga Teil 2


Endlich ist es wieder soweit!
Die Rixdorfer Festwoche schreitet mit langen Schritten dem Höhepunkt zu: am Samstag das Popraci-Strohballenrollen am Richardplatz und Sonntag spielt sich das Dorf wieder selbst. Beim zweiten Teil der Rixdorf-Saga schippert Rixdorf fröhlich durch die letzten hundert Jahre. Ahoi um 15 Uhr auf dem Böhmischen Platz!
Alles umsonst und draußen!

Nur das Wetter....?
Kräftig Daumen drücken!
Bitte, bitte!

Sonntag, 29. Juni 2014

Meine erste WM


17.06.1970, 16.00 Anpfiff in Mexico City, Estadio Azteca. 50°.
In Deutschland mitten in der Nacht und für Kinder verboten. Trotzdem kletterte ich aus dem Fenster und traf mich mit einer Freundin im Gartenhäuschen ihrer Nachbarn. Die Nachbarn waren noch recht jung und unterstützten unsere mutige Expedition indem sie mit Unmengen von Erdnussflips und Cola aufwarteten.
Es war köstlich und so wunderbar geheim.
Am meisten beeindruckte mich der gefoulte Beckenbauer, der mit ausgekugeltem und wieder festgebundenem Arm einfach weiterspielte! Sowas gibt es nicht mehr. Heute wird schon geweint, wenn nur einer schief guckt. Oder gebissen.
Wer das sogenannte Jahrhundertspiel noch mal nachverfolgen will, kann das hier tun, allerdings mit italienischen Kommentar:



Nachtrag: Ich nehme meine dumme Bemerkung bezüglich des Spielens mit Verletzungen sofort zurück, soviel Kopfverletzungen, Nasenbeinbrüche, angerissene Sehnen und was nicht noch alles da dieser Tage auf den Wiesen der Stadien in Brasilien unterwegs sind...


Donnerstag, 22. Mai 2014

Endlich, endlich, endlich!


König Buschi live auf dem Platz der Stadt Hof Alfred-Scholz-Platz (der Platz vor der Sparkasse, Quelle, Sinleffers, gegenüber von Hertie, ihr wisst schon), am Freitag zum "Europafest".
Und dann regelmäßig:

Die Rixdorfer Nachrichtenschau -
Der Saubermänner SuperGAU.
Durch's Dorf gejagt wird jede Sau -
Die Rixdorfer Nachrichtenschau.
(Text bitte schon mal üben!)

Dienstag, 17. September 2013

Stroh? Wo?


Ahoi! Bis zu den Rixdorfer Festspielen 2014

Samstag, 14. September 2013

Stroh am Kopf

Artur der Großartige
Das Ende der Rixdorfer Festspiele naht, heute ab 14 Uhr mit dem 180. Strohballenrollen und morgen am Sonntag ab 15 Uhr mit der "Rixdorf-Saga". Selbige wird aufgeführt mitten auf dem noch völlig vom Vortag verstrohten Richardplatz. Wobei mit "mitten" eher westlich gemeint ist. "Westlich?" höre ich mal wieder unken: "Wo ist denn westlich? Hab ich etwa 'n Kompass dabei?" Ja, sagt Jette dann, haste sowat nich als Applikation auf deinem Damit-kann man-auch-telefonieren-Gerät?!
Also westlich ist da, wo der Curry-Pilz steht und die Wiese kürzlich gepflastert wurde. Die gepflasterte Wiese ist allerdings die Bühne und das hochverehrte Publikum darf sich zunächst mal auf die Straße stellen. Ausgedacht hat sich das musikalische Schauspielspektakel Artur Albrecht, in dem der Untertitel "Ein Dorf spielt sich selbst" quasi Programm ist...

Sonntag, 8. September 2013

Olympiaboykott?

Das erinnert mich an was:

Was bringt ein Boykott der Olympischen Winterspiele 2014 in Russland? Zum Beispiel manch lustige Szene - wie beim  Boykott vor 33 Jahren.
Die damaligen olympischen Sommerspiele brachten zum Beispiel beim Springreiten / Alternativlink (ich habe es selbst gesehen) auch solchen Teilnehmern Ehrungen, die mit dem Pferd unter der Hürde durchrutschten...
Vielleicht gewönnen ja diesmal welche, die beim Skispringen das Sportgerät verlieren, dem 4er-Bob hinterherlaufen oder beim Freestyle im Schnee versacken, wer weiß?

Der Situation russischer Homosexueller bringt das allerdings nichts. Also, lieber nach jahrelangem mühe- und sehnsuchtsvollem Training hin und ran an die Medaillen und ansonsten tapfer und fröhlich demonstrieren!



Donnerstag, 18. Juli 2013

Tour de Frosch(fr)esser

bergauf in Gluthitze
Zur gerade laufenden Tour de France muss ich unbedingt noch eine Filmempfehlung loswerden:
"Das große Rennen von Belleville" von 2003. Der Originaltitel "Les Triplettes de Belleville" weist darauf hin, dass da neben dem radfahrenden Champion und seiner ehrgeizigen Großmutter ein Kleeblatt durchgeknallter Drillingsschwestern eine Rolle spielen, die dem Film nicht nur musikalisch wunderbare Dienste leisten, sondern auch zeigen, was man so alles mit Fröschen anstellen kann, damit sie ein leckeres Abendessen hergeben.
gefrorener Frosch am Stiel


Ich bin ja eigentlich kein Zeichentrickfilmfan, aber das liegt hauptsächlich am Disney-Einheitsdesign in Form, Farbe, Sound und Schlag-drauf-Humor, das ich unendlich langweilig finde.

Wie man nun zu recht ahnt: Belleville kommt ganz anders und stachelbeerbeinig komisch daher. Dazu ist der größte Teil der Hauptdarsteller in dieser Geschichte älter als 60 Jahre (oder sieht zumindest so aus), was auch zu einem recht speziellen Charakter beiträgt.

Vielleicht läuft der Film ja irgendwann mal wieder bei ARTE oder man muss sich das Video/DVD besorgen.
Unbedingt!

PS: "La Vieille Dame Et Les Pigeons" ist ein kürzerer Film des Autors Sylvain Chomet (englisch mit französischen Untertiteln) bei YouTube.

Montag, 17. Juni 2013

"This is red, seeing red"


... erklärte jemand seiner englischsprachigen Begleiterin.
... und da sind ja noch mehr rote Bilder!
... und da auch!
... sogar noch bis zum 28. Juli!
Besucher haben den Bildern Titel gegeben, mal mehr, mal weniger.
So ist das mit den verschiedenen Perspektiven in diesem Jahr bei "48 Stunden Neukölln".
Schön war's natürlich auch z.B. bei Line Claudius im "Zebrapony". Wiederentdecken kann man dort die brennende Dame aus dem Jahre 2010!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Nah, näher, am nächsten


Jetzt lese ich die Seite 17 und dann die nächste Seite.
Das ist im allgemeinen Verständnis die Seite 18. Oder?
Der nächste Tisch ist haargenau der, der hinter/neben dem steht, an dem wir gerade sitzen.
Wenn heute Donnerstag ist, dann ist der nächste Tag der? Richtig. Freitag.
Und das nächste Jahr ist nicht 2015.

Der/die/das nächste ist folglich das, was direkt an das hier und jetzt angrenzt.

Wenn uns das doch alles so klar und selbstverständlich ist, frage und wundere ich mich immer wieder, warum so unglaublich viele Menschen fest davon überzeugt sind, die "nächste Woche" bezeichne jene Woche, die erst nach der kommenden dran ist???!!!
Der Mensch, der es geschafft hat, diesen Unfug erfolgreich zu verbreiten und damit ständige Fehlverabredungen zu provozieren, gehört .... ich wage es nicht zu denken!
Hier eine kleine Flexions-Übersicht zu nah, nahe

Nah, näher, am nächsten

ist auch schon wieder das Festival "48 Stunden Neukölln" und eine Ausstellungseröffnung mit dem schönen Titel "ROT SEHEN statt rot sehen" im "Café Grreenstuff", morgen, Freitag, also von heute aus gesehen, am nächsten Tag um 19 Uhr. Die Bilder sollen dann auch noch 6 Wochen lang hängen bleiben - stehen also für eine entspannte Nah- und Nachbetrachtung zur Verfügung.





PS: Die Woche nach der kommenden/nächsten hieß schon immer "übernächste", genauso wie beim übernächsten Geburtstag und dem übernächsten Festival "48 Stunden Neukölln". Das wird dann das 17. sein.

Freitag, 7. September 2012

Aloha Krk!


Die "Woche der Sprache und des Lesens" neigt sich dem Ende zu und ich sage: Nicht nur Deutsch ist schön, auch andere Sprachen haben's in sich!
Und: Fremdsprachen lernen hält jung, sagt man jedenfalls. Nur welche?
Ich sage mal, manchmal kommt's nicht auf die optimale Verwendbarkeit im Geschäftsleben oder im Urlaub an, sondern aufs Talent. Es nutzt einfach nichts, chinesisch sprechen zu wollen, wenn man den Unterschied zwischen hi, hi, hi und hi nicht erkennt und wiedergeben kann. Oder Französisch, wenn man keine Nasallaute hinkriegt. 
Genauso gibt es Menschen, die sich in der Welt der Vokale wohler fühlen, für die empfiehlt es sich, Hawaiianisch zu lernen und wer sich dann fragt "wo sind eigentlich die ganzen Konsonanten geblieben?" der geht nach Hrvatska. Hier versucht man, auf Vokale weitgehend zu verzichten.

Ich stelle es mir durchaus lustig (und natürlich ziemlich klischeehaft) vor, wenn ein junger dicker hawaiianischer Inselhopper auf Krk landet und dort mit einem dünnen alten kroatischen Ureinwohner beide Sprachen in einen Mixer wirft. Käme da vielleicht so etwas ähnliches wie Deutsch heraus?

26. Film
stepping out
Regie: Kim Bowon
Korea 2012
01:30 Min
25. Film
The Chain Letter
Regie: Park Narae
Korea 2012
01:30 Min
Wer sich mehr für erste sprachliche Kontaktversuche auf koreanisch interessiert, guckt die Special-Award-Beiträge des gestern gestarteten "Going Underground" -Kurzfilmfestival in der Berliner U-Bahn. Wer, wie ich, allerdings nicht so gerne U-Bahn fährt (siehe gestern) kann sich alle Filme - in diesem Jahr endlich mal problemlos - auch im Internet ansehen.