Dienstag, 9. Februar 2010

Ice bizzare

in diesem Jahr:

 

Tipp zum Nachmachen:
Stellen Sie vor Weihnachten einen kleinen Eimer mit Wasser und ein paar Tannenzweigen auf den Balkon. Warten Sie geduldig, bis Schnee und Kälte ca. acht Wochen lang das ihre getan haben und stürzen Sie die Eisbombe dann zum Servieren auf ein Silbertablett.
Ihre Gäste werden staunen!

 
Abb.: Rixdorfer Eisbombe, leicht abgeschmolzen

Sonntag, 7. Februar 2010

Lern was anständiges!

Was für eine schöne Berufsbezeichnung ist mir denn nun wieder entgegengepurzelt: Der Chiropodist.
Chiro - wie Praktiker oder -urg und Podist - wie... wie... wie Pode, Antipode, Podium... podere - der Gutshof???

Hm. So klingt es irgendwie sinnlos und trotzdem, als gäbe es das. Nur - ich habe bislang noch nichts von solch einem Beruf gehört.
Podista -  der Läufer.
Chiro - Hand.
Hand und Beine?
Im Englischen finde ich die Lösung: Der Fußpfleger.

Na, das ist doch mal was! Ein anständiger Beruf, der mit dem zunehmenden Alter der Bevölkerung sicher auch immer mehr Betätigungsfelder bietet. Denkt an eure Zukunft, ihr jungen Menschen und lernt den Beruf des Chiropodisten!

Samstag, 6. Februar 2010

Eisbaden

Frisch, nass und schmerzhaft wird's, wenn man sich in Eis und Matsch langlegt und wegen der Glätte unterm Wassermatsch nicht gleich wieder auf die Beine kommt: Vorsicht (z.B.) auf dem Weg von 'vor der alten Post' zum Briefkasten!!! Wer wäre hier eigentlich der zuständige, verantwortliche Versicherungsnehmer für mein angestauchtes Handgelenk? Der derzeitige Besitzer des altehrwürdigen Gebäudes? Stadt und Land? Die Post?
Obacht vor Entgleisung natürlich auch auf allen anderen Wegen, die der Enteisung entbehren!
Und keine Hoffnung auf Hilfe von vorbeieiernden Passanten.
Niemand möchte sich freiwillig danebenlegen....
Aber - liebe Mitmenschen: Ein bisschen Mut zusprechen und ruhig auch mal lachen, weil's komisch aussieht ist allemal besser, als peinlich beiseite zu starren!!!!

Freitag, 5. Februar 2010

Das Gute am Winter


(13 Argumente für alle, die ihn satt haben)

Die sogenannten Winterdienste werden an ihre Existenzberechtigung erinnert (nur leider fühlen sie sich mangels Training handlungsunfähig und völlig überfordert).

Hausbesitzer stellen fest: Kohleöfen hatten auch Vorteile: Asche!

Jetzt ist die beste Zeit, um Cremevorräte auf rauhen Häuten aufzubrauchen.

Man kann die Schlittschuhe mal wieder entmotten und zum Spaß auf der inzwischen über 10 cm-dicken Eisschicht auf dem Balkon ausprobieren.

Man erfreut sich an selteneren Schönheiten der Natur, wie z.B. 40 cm lange Eiszapfen.

Man erinnert sich, dass man vieles auch zu Fuß erledigen kann (wenn die Autobatterie leer ist oder das Fahrradschloss eingefroren).

Man trainiert beim Gehen auf Eis und Schnee Muskelpartien in den Beinen, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt.

Man erfährt beim Radfahren auf Eis und Schnee Rücksichtnahmen anderer Verkehrsteilnehmer, die eigentlich zu jeder Jahreszeit vorhanden sein sollten.

Tiefgekühlte Lebensmittel aus dem Supermarkt bleiben auch bei längeren Wegen unbeschadet.

Man kann mehr als sonst von Tiefkühlware leben, denn Kühlschrank und das Eisfach können durch den Balkon erweitert werden.

Bei viel Schnee ist es selbst in der Stadt verhältnismäßig leise.

Heerscharen von Insekten werden mal wieder dezimiert. Hoffentlich.

Und für Allergiker: Der Pollenflug fängt noch nicht im Januar an.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Die Putativbeleidigung

Dieses Wort hab ich vor längerer Zeit mal aufgeschnappt, wieder verloren und nun endlich wiedergefunden. Ich hätte es schneller gefunden, gäbe es ein Wörterbuch, in dem man deutsche Wörter und ggf. Umschreibungen nachschlagen könnte, um das dazu passende Fremdwort - in diesem Fall "putativ" zu finden. In mir bekannten Synonymwörterbüchern fehlen solche Einträge leider. Vielleicht erbarmt sich ja mal ein Wörterbuchschreiber meiner Wünsche, ich bin bestimmt nicht die einzige...
In diesem Fall jedenfalls hätte ich das Wort "vermeintlich" nachgeschlagen.
Was ist nun eine Putativbeleidigung?
Wir stellen uns folgende Situation vor:

Begüm sagt zu Alina: "Cindy ist nicht mehr meine Freundin, die ist eine stinkende Pommesfritteuse!"
Am nächsten Tag trifft sich Alina mit Cindy und erzählt ihr von dieser Äußerung: " Begüm hat gesagt, du bist eine 'stinkende Pommesfrittöse'!"
Cindy haut Alina daraufhin sofort eins in die Fresse: " Du hast 'stinkende Pommesfritteuse' zu mir gesagt, du beleidigst mich!!!"
"Hab ich nicht", wehrt sich Alina mit Recht...

...denn sie hat ja lediglich die beleidigenden Äußerungen von Begüm zitiert.
Und wenn sich Cindy nun von Alina beleidigt fühlt, nennt man das Putativbeleidigung.

So ungefähr (abgesehen von dem Faustschlag) definierte es jedenfalls irgendeiner der vielen Spezialisten, die im Radio1 ihre kleinen Ecken und Nischen bewirtschaften.
Schön dass das auch mal geklärt ist.

PS: Entschuldige bitte Alina, du bist nur eine fiktive Person, niemand wollte oder hat dir wirklich eins in die Fresse gehauen! - Das wäre eine Putativ-Körperverletzung, weil dir Cindy versehentlich, also auf Grund der Verwechslung... - lassen wir das.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Kuckuck!

Wer hat mir eigentlich die weiße Gans aufs Auge gedrückt?

Interessiert, Herr Schäuble?

Ich hab auch noch 'n paar Daten-CDs, keine Hehlerware, ganz legal! Will die jemand kaufen? Natürlich nicht. Sind ja auch keine Steuerhinterzieher-Daten drauf.
Also los, ihr Diebsgesindel, sorgt für noch mehr Umsatz! Vielleicht kommt das Land ja auf diese Weise aus der Misere...

Dienstag, 2. Februar 2010

Let the sunshine

auch in your klein Zimmerlein!
In meins jedenfalls scheint sie ab 2. Januar wieder schüchtern an die Wand nach der winterlichen Zeit der Entbehrung. Vorausgesetzt, sie scheint überhaupt.

Das liegt nun aber nicht daran, dass dieser Tag "Maria Lichtmess" genannt wird und auch nicht am "Groundhog-Day", nicht am "Welttag der Feuchtgebiete" und auch nicht am 82. Geburtstag von Stan Gets, dem 67. von Onkel Giovanni und dem 51. von Hella von Sinnen - sondern daran, dass der komplizierte Drehmechanismus im Fundament des Hauses endlich restauriert wurde! Anschließend hat die vereinte Mieterschaft das Haus um vorfrühlingshafte 30° Richtung Osten gekurbelt und bringt mir auf diese Weise den sonnigen Genuss ins traute Heim.
Ist doch prima, oder?
Wenn sie scheint.
Und der schmuddelige Schnee weg ist.