Samstag, 12. März 2011
Flämmchen empor!
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Jette
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Freitag, 11. März 2011
Große Welle
Der Japaner ansich behält weitgehend die Fassung, ist tapfer und diszipliniert, hat er doch seinen jährlichen "Tag der Katastrophenverhütung" 1. Der findet am 1. September statt und man trifft sich zu Erdbebensimulationen, testet Schwimmwesten und ähnliches. Auch für deutsche Touristen gibt es ganz klare Anweisungen.
Da der 1. September weit entfernt vom 11. März, also quasi komplementär ist, und die letzte Begebenheiten heutiger Art noch ein bisschen länger her, hat dies zur Folge, dass man einerseits nicht mehr genau weiß, wo man seinen Notfallrucksack eigentlich deponiert hat
und andererseits mit den in der Zwischenzeit errichteten Atomkraftwerken keine praktischen Erfahrungen vorweisen kann. Und eigentlich auch nicht möchte, denn der Japaner ansich umgibt sich gerne mit Reaktoren. Hie und da soll's dann wohl auch schon brennen unter den Kuppeln...
Da Deutschland weit entfernt von Japan, also quasi komplementär ist, brauchen wir hier nicht gleich in Panik auszubrechen, sollten aber mal wieder sehr, sehr nachdenklich werden. Die Sorge um die Atommeiler, die durch die russischen Torfbrände im letzten Jahr bedroht waren, hat sich ja weitgehend in Luft aufgelöst, obwohl die sehr viel näher dran waren!
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1) Im Jahr 1923 am 1. September hat das Erdbeben der Magnitude 7,9 auf der Richterskala Tokio erschüttert. Dabei sind 142807 Leute ums Leben gekommen oder waren verschollen. Daraus haben wir unsere Lehren gezogen, wurde der ersten September "Tag der Katastrophenverhütung". Aus http://anigon.net/tgb/archives/2004/09/
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Nachtrag am Abend:
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| AKW Fukushima, Tagesthemen extra |
In Fukushima steht wohl die Kernschmelze bevor.
Aber Herr Umweltminister Röttgen hat meine morgendliche Einschätzung inzwischen auch bestätigt: Für Deutschland besteht voraussichtlich keine Gefahr.
Na, dann können wir uns doch alle entspannt zurücklehnen und über unsere landeseigenen Reaktoren brauchen wir auch nicht besorgt nachdenken, denn hier gibt es schließlich keine Tsunamis.
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| "Ich dachte, ich muss sterben" |
Vielleicht lernen wir ja auch mal, nicht bei jedem kleinen Unfall gleich zu jammern und zu zetern sondern zu lächeln, lächeln und noch mal lächeln - für die JapanerInnen ansich die leichteste Übung, auch wenn einem gerade das Dach des Nachbarhauses auf den Kopf fällt...
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Donnerstag, 10. März 2011
Verhörer des Tages
| Trepanation (Wiki) |
Da ich nicht die einzige war, die diesen Satz genau so gehört hat, muss die junge Sprecherin dieser Worte, die eigentlich von eine Melone redete, wenigstens ein bisschen mitschuldig an dem Verhörer sein.
Melonen werden ja gerne als Ersatz für das Hirn genommen, zum Beispiel um dessen leichte Verletzlichkeit ohne Fahrradhelm effektvoll darzustellen. Oder auch punktuelle Kopfverletzungen durch den unsachgemäßen Umgang mit Schusswaffen (was wäre eigentlich der sachgemäße Gebrauch?). Oder falsch gezündete Airbags. Oder...
Dass Melonen wirklich nur dem Showeffekt dienen, dürfte jedem klar sein. Ein echtes Hirn ist nicht so wunderbar pinkfarben und sollte auch nach Möglichkeit keine schwarzen Körnchen enthalten!
Ambulante Hirnaufschneidereien auf grüner Wiese (siehe Abb. oben) sind heutzutage gemeinhin nicht mehr üblich und müssen gegebenfalls unbedingt von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden. Ein Skalpell ist kein Spielzeug!
PS: Schöner Melonenhelm.
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Jette
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Dienstag, 8. März 2011
Mäuse
... soweit das Auge blickt.
Die Maus-Maus wird gerade 40 Jahre alt, die ersten Skizzen einer Computermaus angeblich sogar schon 50! Kaum zu glauben. Abgesehen von der langsam senilen Mickey Mouse, die ja nun schon 83 wird. Nur noch ein paar Jahre, und es wird keine Generation mehr geben, die ohne die eine oder/und andere Maus ihre Kindheit (und nicht nur die) verbracht hat.
Wer will, kann sich hier ne Origami-Maus falten.
Oder Art Spiegelmanns "Maus" lesen.
Warum man Geld auch "Mäuse" nennt, habe ich keine belegbare Begründung gefunden, aber die Vermutung liegt nahe, das man Mäuse (wie" Mücken") nur schwerlich festhalten kann...
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| (leider) ringlose Aseli-Mäuse |
Und es gab größere weiße und graue Mäuse, die trugen einen Ring um den Hals und kosteten 10 Pfennig - ja, früher war alles besser....
Als Mäuschen (Quiiiik!) bezeichnet man auch den "Nervus ulnaris" - sonst "Musikantenknochen" genannt.
"Mit Speck fängt man Mäuse" - besser funktioniert's mit Nougatcreme, die kann nicht wegtragen werden und ist viel leckerer!
"Wo Mäuse sind, sind keine Ratten" - solange, bis die Ratten kommen, um die Mäuse zu fressen und dann heißt es: Wo Ratten sind, sind keine Mäuse.
"Weiße Mäuse" 1. Halluzinationen im Vollrausch
2. weiß gekleidete Polizisten auf Motorädern.
Dieser Begriff wurde angeblich um 1935 in Berlin geprägt
PS: Alles gute zum Frauentag, all ihr süßen oder grauen Mäuslein und frechen Ratten!
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Samstag, 5. März 2011
Tag des Augenzwinkerns
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Freitag, 4. März 2011
Unwissenheitsfehler II
10 neue und alte zusammengepickt:
Pflaumenfedern
Graushaar
Kummerbund
Rabatzaktion
Auftauchsalz
Jackpoint
Sweetshirt
Uralbecken
Yachtwurst
Leitpfaden
...und als Bonbon einen Buchstabendreher:
Atomsphäre
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Donnerstag, 3. März 2011
Stehrümchen
Nachtrag zum PPS von gestern:
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| Beleg einer bekannten Internet-Suchmaschine |
Es heißt doch auch Kätzchen, Türchen, Mäuschen, Öfchen und nicht Hauschen, Ladchen, Suppchen, Taschchen!
Und ein Puppchen (im Gegensatz zum Püppchen) allein ist mir keine ausreichende Begründung für fehlende Ü-Punkte.
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| Kleinste Stehrümchen, letzte Überlebende meiner Vorvorderen |
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Mittwoch, 2. März 2011
Sonderangebot
Schon alt, aber mal wieder mit neuem Anlauf: Die Gemeinde der Hologramm-Gläubigen.
Sie ist laut Werbung unter US-Amerikanischen Sportlern am weitesten verbreitet, soll aber natürlich auch normalsterbliche Nichtsportler in aller Welt anwerben.
Und Jette muss sich mal wieder künstlich aufregen...
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| Energiefeldstruktur |
| Gleichstromgenerator |
Also: man nehme ein Stückchen schimmernde Plastikfolie, halte sie in ein Erdbebengebiet (z.B. Schwarzwaldgegend), klebe sie sich aufs Armband oder eine beliebige Körperstelle und schon ist das kleine Esotherikwunder fertig. Natürlich bietet der Hersteller neben den fertigen Armbändern auch einfache Aufkleber an, die man sich hinkleben kann, wo man will.
Wer also sonst nichts mit seinem Hirn und seinem Geld anfangen kann, darf für zehn kleine schimmernde Aufkleber 80 Euro ausgeben und ist damit in die Gemeinde der Wackelbildgläubigen aufgenommen.
Wer nicht soviel Geld hat, bestellt bei Jette 4 Aufkleber für 1 Euro (einschließlich Versandkosten innerhalb Deutschlands) 100% firmenlogofreie "Hologramm"- Folienaufkleber und erfährt mindestens den gleichen Placebo*-Effekt , hat aber außerdem auch noch jede Menge Spaß!
Die Energiewellenpräparation geschieht bei Jettes Original HOLOHOLO durch regenerative Energiewellenbäder in einzigartigen und geprüften Holowannen.
PS: Man könnte auch einen Teddybär, Wäscheklammern oder einen Zuckerwürfel einem Erdbeben oder Gleichstrom aussetzen, aber diese drei erfüllen auch ohne natürliche Wellen die gleichen Aufgaben wie die esoterischen Wackelbilder.
PPS: Zu anderen Zeiten nannte man Armbänder, Kettchen und Stehrümchen dieser Art Talisman (von arab. tilasm, Zauberbild) oder Glücksbringer.
PPPS: Wird gerne verwechselt: Wackelbild (auch gerne in der katholisch-christlichen Welt verwendet), Hologramm und Kinegramm.
*) Placebo, lat. „es wird mir gefallen“
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Jette
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