Sonntag, 10. Januar 2010

Frau Elster

Gäb's Tapferkeitsmedaillen für Vögel, diese Elster hätte sie verdient.
Wie halten die das nur ohne Schuhe, Schal und Mütze aus?

Freitag, 8. Januar 2010

100 Jahre rauswerfen

Was kommt ursprünglich aus Indien und hält sich bei uns in abgewandelter, quasi neu erfundener Form zur Freude vieler schon 100 Jahre lang auf ? "Mensch-ärgere-dich-nicht".
Der Tag der Veröffentlichung dieser Neuerfindung war angeblich heute.


Eine bestimmt chaotische, mir bislang unbekannte Variation habe ich bei Wikipedia gefunden:


Kommunistisches Mensch ärgere Dich nicht

Beim kommunistischen Mensch ärgere Dich nicht gibt es nur Spielfiguren einer Farbe (idealerweise Rot), von denen jeder Spieler wie üblich 4 bekommt. Hat man auf herkömmliche Weise mindestens eine Figur ins Spiel gebracht, kann man nun mit jeder beliebigen auf dem Spielfeld in Umlauf gebrachten Figur in Spielrichtung ziehen. Insbesondere kann man die vom Nachbarn auf das Spielfeld gebrachte Figur in sein eigenes Ziel hineinziehen.

Ebenso kann man mit beliebigen im Umlauf befindlichen Figuren andere Figuren schlagen und einer beliebigen Person in deren Startfelder stellen. Hat eine Person auf diese Weise wieder 4 Spielfiguren auf ihren Startfeldern, muss sie erst wieder auf übliche Weise mindestens eine Figur herausspielen bevor sie wieder mit allen in Umlauf gebrachten Figuren ziehen darf. Verschärfend kann man vereinbaren, dass die Teilnahme am Spielfigurenpool nur dann erlaubt ist, wenn ein Spieler weniger als die restlichen von ihm noch ins Ziel zu bringenden Figuren auf seinen Startfeldern hat.

Insbesondere gegenüber Personen, die im Lauf des Spiels mehr Figuren als andere in ihrem eigenen Ziel haben, stellen sich häufig spontane taktische Bündnisse heraus, um Figuren schnell um deren Zielfeld herumzumanövrieren. Eine Strategie ist es, von anderen unbemerkt solche taktischen Bündnisse für sich auszunutzen, um für diese überraschend rasch alle seine Zielfelder zu füllen und somit zu gewinnen.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Ollet Jold

"Haben Sie Goldschmuck, den Sie nicht länger brauchen?"



Schicken Sie ihn nicht in einem "Gold-Kit" irgendwohin zu fremden Hökerern sondern in einem einfachen Tütchen zu Jette! Bei Jette wird Ihr überflüssiges Gold sofort geschätzt und dann von ordentlich geprüften Schmuckpräsenta-torinnen würdevoll aufgetragen.

Sollten Sie auch noch ungenutzte alte Juwelen herumzuliegen haben, bestellen Sie bitte unser Juwel-Kit. Werfen Sie Ihre nicht mehr gebrauchten Diamanten und Rubine in die Spezialtruhe und schicken Sie sie ganz einfach zu uns zurück. Wir bedanken uns herzlich und belohnen Ihre Mühe wahlweise mit einem frischen Quarkbrötchen oder einem ausgesuchten Beutel feinstem Kräutertee.
Schicken Sie noch heute ihren alten Schmuck los, direkt zu Jette und freuen Sie sich!

Wir nehmen auch Blattgold, Nuggets, Barren, Goldblech, goldene Löffel, goldene Tanzschuhe und Danziger Goldwasser!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Orientierungslose Sprachverwirrung

im Herzen Neuköllns:
„Typisch DDR, man versteht mal wieder kein Wort!“
Diese Worte kamen aus dem Mund einer jungen Frau, die sich als „ich bin ja nur Französin“ gegenüber einem türkischen Gemüsehändler outete, den sie um eine Auskunft gebeten hatte, von dessen Antwort sie aber nichts verstand.
Was sie mit "typisch DDR" genau meinte, blieb verborgen. Glaubte sie vielleicht, einen sächsischen Dialekt in der Sprache des Gemüsehändlers erkannt zu haben, - der im übrigen ein halbwechs integriertes Deutsch spricht und dessen halbwüchsige Tochter kein Kopftuch trägt - im Gegenteil zu dem, was Herr Sarrazin gemeinhin von türkischen Gemüsehändlern erwartet...
Zurück zu unserer Französin: im besten Fall war sie einfach nur völlig orientierungslos, im schlechtesten bildungsresistent in geografischer Geschichte. Aber wir wollen nicht kleinlich sein - zu Mauerzeiten vermuteten ja selbst die Bayern, das Westberlin irgendwo an der Grenze zwischen Niedersachsen und der DDR läge... Und was weiß der junge Durchschnitts-Neuköllner schon über die wechselvolle Geschichte Elsaß-Lothringens?
Leider war die junge Französin sehr ungeduldig missgelaunt, dass keine Gelegenheit blieb, ihr weiterzuhelfen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Dienstag, 5. Januar 2010

Was ist los...

...mit den Montagen?
In der Neuköllner Oper?
Und wer hat die Internetseite der Neuköllner Oper so verhunzt?
Gibt's kein Programm mehr in der Hofperle?
Zumindest keine Vorschau.
Ich wollte doch mal wieder zur Neuköllner Improgala.
Bei der Gelegenheit habe ich dann aber herausgefunden, dass es die Neuköllner Lesegala tatsächlich NICHT mehr gibt.
Das ist schade.
Als ich das letzte Mal da war, gab es wegen schlechten Besuchs auch schon nur ein halbes Programm.
Hm.
Nun heißt es doch wieder z.B. auf nach Friedrichshain zu den Dienstagspropheten im Zebrano-Theater oder ...
Die erste Improgala diesen Jahres gibt dann übrigens nächsten Montag, wie ich inzwischen herausgefunden habe.

Montag, 4. Januar 2010

Köterkunst



Ich liebe frisch bepissten Schnee
Da schimmert's gold und weiß
Ein jeder Hund macht seinen See
Auf Asche, Splitt und kühlem Eis

Sylvesterböllerrosarot
kringelt sich voll  Anmut hin
um warm gehäuften Hundekot,
Orakel wie aus Zinn

Die BSR kratzt auf den Wegen
s'ist jedes Jahr das gleiche
Ein Segen sind die Frühjahrsregen
sie spülen weg die Scheiße

Doch bis dahin leuchtet uns
der frisch bepisste Schnee
manch einer denkt an Köterkunst
dann tut's nicht mehr so weh.

(Rixdorfer fliegende Monatsblätter)

Samstag, 2. Januar 2010

Dubai-Info

Meine aktuelle Lieblings-Schreibfehler-Fundgrube ist Dubai-online in deutscher Sprache .
Man wundert sich, das sich die Dubaianer keinen besseren Übersetzer leisten können. Stimmt das wirklich, dass Dubai pleite ist?
Pleite?
Die Palmeninsel ist doch noch gar nicht fertig!
Der Dubaianer ansich hat doch bestimmt noch ein paar Goldstücke oder ein paar Tröpfchen Öl für eine perfekt übersetzte Internetseite!
Auf welchem Niveau wird hier eigentlich gejammert?

Freitag, 1. Januar 2010

Rixdorfer Rosa IV

...aber mit Krawumm