Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ziviler Ungehorsam


"Ach, der Schlüssel steckt da schon seit Jahren, ich weiß auch nicht, warum der Zettel da dran klebt."

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Kommentar

Seit bei blogger.com das Design vom Dashboard geändert (und google+ eingeführt?) wurde, kann ich keine Kommentare mehr schreiben, bzw. auf  Kommentare antworten (und eben auch nicht mit der extra dafür neu eingerichteten Funktion!), nicht als Jette und nicht anonym!
Bei anderen Nutzern scheint es prima zu funktionieren, jedenfalls habe ich keine diesbezüglichen Beschwerden in den Untiefen des Netzes gefunden (falsch gesucht?).

Dass ich mich in letzter Zeit nicht zu euern Kommentaren geäußert habe, liegt also nicht an ausgeprägter Ignoranz meinerseits, sondern an einer grundsätzlichen Fehlfunktion ( Betrifft auch andere Blogs, egal, ob ich angemeldet bin oder nicht), deren Ursache ich immer und immer wieder versucht habe zu ermitteln, aber einfach nicht herausfinden kann...
Bin alle Einstellungen schon vielfach durchgegangen und übersehe irgendwas immer wieder und konsequent?

Man weiß es nicht!
Oder? Gibt es doch irgend jemanden, die/der das gleiche Problem hat/hatte?

Zum letzten Kommentar von Stephan: Ich denke, das kommt auch ein bisschen auf den Zugreifer an.
Körperliche Größe fördert den Fluchtinstinkt und ist nicht unbedingt von Vorteil...
Ebenfalls liebe Grüße, Jette


Mittwoch, 10. Oktober 2012

Allegorisches Gedicht


mit stark moralischem Einschlag, z.B. für den Grundschulunterricht.

Großalarm im Eichenbaum
reißt mich aus einem süßen Traum
Da klingt's nach großem Vogelkrieg
wo grade noch der Morgen schwieg
und leise durch den Nebel schwebte,
was ich in meinem Traum erlebte.

Mal sind's die Elstern, mal die Krähen
die laut den Eichelhäher schmähen.
Ist er doch einer von den Ihren,
doch das scheint sie nicht zu rühren.
"Hau ab, wir wolln dich hier nicht, nein!
Du sollst nicht unser Bruder sein!"

Sie brauchen ihn als Sündenbock:
"Mit deinen blauen Federrock
Wo hast du den nur mitgeh'n lassen?
Dafür werden wir dich hassen
Kein Rabenvogel trägt Tütü,
und schon gar nicht morgens früh!"

Der Eichelhäher ganz verstockt
derweil auf seinem Zweige hockt,
wo über ihm die Eichelkette
baumelt, die er gern zum Frühstück hätte.
Und wie immer fragt er sich,
was da wohl als nächstes nicht
der Krähen Sympathie entspricht?

(Raum für viele ungereimte Beispiele...)

Merke:
Wer hasst und mobbt hat meist von Neid
und Eifersucht getrieb'nes, gar zerfress'nes Leid
in einem faden Leben.
Er hätt's gern bunter, aber eben
das genau scheint ihm verwehrt,
weshalb er sich vom Hass ernährt!


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Welttierschutztag

Wie man Hunde vor Übergriffen schützt:

Bitte nicht anfassen!
Viele Menschen wissen nicht, dass der Hund ansich eigentlich gar kein Haus- oder gar Kuscheltier ist, sondern lediglich zu Präsentations- und Ausstellungszwecken dienen soll. Durch zu häufiges Anfassen oder gar Streicheln nutzt er sich schnell ab und wird unansehnlich. Deshalb sollten Sie Ihren Hund vor Handgreiflichkeiten aller Art schützen. Für größere Exemplare eignet sich ein verglaster Käfig, kleinere kommen mit einem Hinweisschild aus (siehe Abb.). Wichtig ist auch, dass die Umgebung dem auszustellenden Exemplar entspricht. Im Beispiel sehen wir, dass gerade ein Dackel am besten mit einer leuchtend buntkarierten Decke präsentiert wird.

Samstag, 29. September 2012

Renne, renne!


Verkehrsmeldung: Die Straße des 17. Juni ist bis zum Platz des 18. März bis zum 7. Oktober gesperrt.
Alles verstanden? Klar, war ja auch nicht so schwierig, klingt nur dann wirr, wenn man nur mit dem sogenannten "halben Ohr"* zuhört.


Und wenn dann auch noch schräge Ideen dazu kommen:
Wann wird der Berlin-Marathon eigentlich in "Deutscher Einheits-Marathon" umbenannt?
Ca. 42 km gegenüber ca. 42 Jahre DDR - das fand doch bestimmt der eine oder andere schon hübsch passend. Ich fänd's grauenhaft. Schon allein wegen der Einheitlichkeit. Irgendwann müssen die dann auch schön uniformiert in Einheitsklamotten laufen....


*) Berühmte Halbohrnasen: van Gogh und Niki Lauda.
Und natürlich das freundschaftlich, schwesterlich, brüderlich geteilte Schweineohr...







           Bild: Wikipedia, zumindest die linke Hälfte...

Freitag, 28. September 2012

Terroristen


In letzter Zeit und besonders in den vergangenen Tagen mehren sich wieder neue Telefonterroristen und alte mit neuen Nummern. Die Sperrliste in meiner Fritzbox ist lang und wird gnadenlos länger. Auf Klingeln reagiere ich schon gar nicht mehr und das Abhören des immer wieder angesprungenen, aber völlig leeren AB ist auch keins meiner Hobbys...
Tut mir leid, wenn da jemand dazwischen war, der ernsthaft versucht hat, mich zu erreichen. Es gibt ja auch noch andere Wege.

Hier ein kleiner Einblick in die Terroristen-Liste: 00302140852000178 0033170702586 0038649425052 00522114328003270 015787954689 01803221008 020915556303 022822721222 02283822567 02317257820 033439447057 02345074289 025139637070 0302902825 030319880599 03039820807 030521320310 03084313879 030800927198 03092702890 03518767799 03581877319 03812520965 04042236196 04045060913 0406921811 04405483021 0441936400 0683195954400 08008003436


PS: Habe mal wieder nach mehr der weniger gelungenen Illustrationversuchen in den weiten Untiefen des Internets geschmökert, mich aber dann ausschließlich für ein paar grafische Beispiele mit diesem seltsamen Gerät aus Großelterns Zeiten, als es noch gar keine Werbeanrufe gab, entschieden. Das ist ein bisschen so, wie wenn was zum Thema Heizkostenabrechnung mit der Abbildung eines alten Kohle-Badeofens illustriert wird.
Aber zurück zur Fernmeldetechnik, voilà:

Erinnert mich irgendwie ans Höcker-Hijab-Verbot...



Dienstag, 25. September 2012

Weckmethoden


Heute morgen habe ich mal den Spieß umgedreht: Nicht die Katzen nerven mich wach, sondern ich nerve die Katzen wach! Und zwar mit einer Kanonade fröhlicher Lieder, noch bevor die Augen richtig offen sind.
Folgende Reihenfolge habe ich heute ausprobiert:
Mein Herz macht bum budi bum
Tschitty-Tschitti-bäng-bäng
Superkalifragilistischexpialigetisch
Tip tap in die Tulpen
Bohnen in die Ohrn

Ich gebe zu, am Ende kippt der Anspruch fürs erwachende Gehirn doch erheblich in die Tiefe, und Pelle hat schon beim zweiten Titel das Weite gesucht. Jule dagegen ließ den Anfall ziemlich erstaunt, aber tapfer und aufrecht über sich ergehen. Im Anschluss sind wir noch mal bis zum Weckerklingeln für fünf Minuten eingedöst und haben dann einen weiteren, etwas gemäßigteren Start in den Tag gewagt...


PS: Habe mich gestern abend als letztes der 3D-Modellierung einer Tulpe hingegeben. Ob das wohl Einfluss auf die Songauswahl hatte?

PPS: Ich hab mir mal die Mühe gemacht, für Interessierte bei YouTube mehr oder weniger originale Fassungen der Lieder aufzuspüren. Was sich vom Unterhaltungswert am meisten lohnt, scheint mir tatsächlich das Tulpenlied von Ilja Richter zu sein zu sein. Selbiger soll im Übrigen auch einen Teil seiner Jugend (wenn auch erfolglos) an einem Gymnasium in Nordneukölln verbracht haben (erzählte mir mal ein ehemaliger Mitschüler).

Hier nun die Videos:
Mein Herz macht bum budi bum
Tschitty-Tschitti-bäng-bäng
Superkalifragilistischexpialigetisch
Tip tap in die Tulpen
Bohnen in die Ohrn

PPPS:
Habse noch mal'n büschen (besser: bisken) uffjehübscht, die Tulpendinger...



Sonntag, 23. September 2012

Sommers Ende


In der Ferne klappern leise
Eicheln auf ein Schulhausdach.
Geht der Sommer auf die Reise?
Kommt der Herbst? Wenn auch gemach
weht er die Blätter vor sich her
und am Balkon piepst eine Meise.

Feurio im Blumenkasten
wenn die flache Sonne steigt,
späte Bienen müde rasten
wo sich das erste Herbstlaub zeigt.
Verblühte Blüten, gelbrotes Grün,
sinkender Turgor, dröge Protoplasten.