Donnerstag, 27. Juni 2013

Sieben Schäfer


Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, und vielleicht war's ein bisschen kühl, dafür dass es Sommer ist, aber die Sonne hat sich über Berlin doch tapfer durchgeschlagen! Also zumindest hier brauchen Berliner Schäfer ihre Schäfchen nicht ins Trockene bringen.
Gibt's in Berlin überhaupt Schäfer? Mindestens sieben Hobbyschäfer auf jeden Fall. Brauchbare Erhebungen, in denen der aktuelle Stand dieses Berufs dargestellt wird, konnte ich nicht finden. Im Jahr 2000 sollen es in Brandenburg immerhin 300 hauptamtlich Schafhütende gegeben haben, Hobbyschäfer und -schäferinnen sogar das doppelte. Vielleicht waren wenigstens sieben davon aus Berlin?
Alles reine Spekulation. Genauso wie das mit den sieben Wochen gleichartiges Wetter ab dem 27. Juni. Sieben Wochen kaum Wind, kein Regen, ein wenig Sonne und eine Höchsttemperatur von 19°??? Die heutigen Wolken drehen dann stetig ihre Runde über der Stadt oder lassen sich alle paar Tage von ein paar Gleichgesinnten ablösen, denn auch Wolken brauchen ab und zu eine Pause, wenn sie sich schon nicht auflösen oder abregnen dürfen um den bauerngeregelten Vorhersageplan einzuhalten.

Nachtrag im Juli: Laut einer Angabe des rbb im dokumentarischen Bericht "Schäfers Stündchen" vom Juni 2013, gibt es nurmehr 80 Schäfer in Brandenburg...

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wohnen in Nordneukölln

...muss nicht teuer sein. Hier ein Beispiel aus der Richardstraße mit separater Gästetoilette und Autostellplatz. Ein Leben wie im Schlaraffenland, denn wenn man möchte, tröpfelt süßer Honigtau feindosiert dem entspannten Mieter auf der Kautsch direkt in den Mund. Exquisites Regenwasser steht fast täglich kostenlos zur Verfügung die Terasse ist von 12 bis 16 Uhr für ein gesundes Sonnenbad zu Auffrischung des VitaminD-Haushalts nutzbar.
Interessierte Bewerber melden sich bitte umgehend bei Jette und Dolores, - nur ernstgemeinte Zuschriften!

Dienstag, 25. Juni 2013

Origami für Katzen

Hier ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Bastelstunde mit Katzen:

Die Papier-Maus

 

Leicht herzustellen bringt sie größtes Vergnügen in jeden Katzenhaushalt. Und: die Katze/der Kater hat jederzeit die Möglichkeit, bei der individuellen Gestaltung der Maus mitzuwirken:



Montag, 24. Juni 2013

sum sum sum


Wer hat je behauptet, dass Drohnen ordentlich arbeiten könnten?



Sonntag, 23. Juni 2013

Zum Regenwurmtag


Der Regenwurm, der Regenwurm
hält tapfer sich bei Sonn' und Sturm.
Doch was ihn aus der Fassung bringt
ist, wenn das Land im Meer versinkt.

Wenn die Fluten sich ergießen,
wo noch vor Tagen Feld und Wiesen,
wo der Fuchs die Elster fing,
spielten Katz' und Schmetterling.

Dort fließen Hektotonnen Wasser,
das ganze Land wird immer nasser
und dem Regenwurm im Schlamm
wird's eng im Hals und ziemlich klamm.

"Ach, wenn doch jemand käme
......und mich mitnähme!"
Da kam ein winzig Mäuselein
dem ging's nicht besser, nein o nein!

Der Wurm hängt sich an Feldmaus' Schwanz.
Und später auch noch eine Wanz'.
Doch wehe-wehe, wehe-wehe,
wenn ich auf das Ende sehe!

Die Maus ist bald das Schwimmen leid,
das Ufer ist doch gar so weit.
Schnell sinkt der dreien Lebensmut
und sie ergeben sich der Flut.

Leise blubst ein letzter Hauch
aus dem Regenwürmerbauch,
das Trio sinkt, wir sehn sie nimmer.
Ein bisschen Schwund ist immer...


PS:
Flutkatastrophen sofort verbieten!
Solidarität mit den Regenwürmern aller Welt!

Quelle: "Süddeutsche"

Samstag, 22. Juni 2013

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Jeder, der sich sicher ist, dass unser Alltag ohne Computertechnik, egal ob privat oder beruflich, nicht mehr zu bewältigen wäre, müsste für dieses Phänomen Conrad Zuse (* 22.6.1910 - † 18. 12.1995) endweder täglich auf Knien danken oder gnadenlos hassen.

Was hat er uns nur eingebrockt!
Vernichtung unendlich vieler Arbeitsplätze und ganzer Berufsgruppen.
Wenn man nur allein die Gruppe aus Grafik, Illustration, Layout, Plakatmalerei, Druck, Setzerei,  Korrekturlesen, Schriftschneiden, Schriftgießen...
Was in der Vor-PC-Zeit viele Arbeitkräfte erledigten,  macht heute ein einziger Mensch, häufig auch ohne spezielle Ausbildung, mit dem Werkzeug Computer. Bis vor gut 20 Jahren in Händen einiger Durchgeknallter, die gerne auf "Bernsteinbildschirme" starrten, dann plötzlich in Farbe und bunt und damit für eine schnell wachsende Gruppe interessant.

Anfangs rar und unbefriedigend stellte sich die Erreichbarkeit von kostengünstiger oder gar -freier Software dar, die möglichst auch noch gut zu handhaben sein sollte. Gute, aber eben auch teure Programme für Grafiker waren überwiegend der relativ kleinen Glaubensgemeinschaft, die sich aus Besitzern der ebenso kostspieligen Macintosh-Rechner zusammensetzte, vorbehalten.
Erst nach und nach gab es gut funktionierende Softwareversionen für PC-Nutzer. Und bis es günstigerer oder kostenlose, aber funktionierende Programme gab, mussten schon ein paar Jährchen ins Land gehen.
"Wieso?" höre ich die einen oder anderen protestieren, "die haben immer gut funktioniert!"
 Ja, denke ich dann, für Männer mit Programmiererhirn vielleicht... Aber für all die vielen anderen Nutzer, die ja nun schon lange nicht mehr ausschließlich dem Inner Circle angehören? Wobei ich mich natürlich auch frage, was man daran so toll gefunden haben kann, wenn z.B. bei frühen Gimpversionen, für jedes Werkzeug und dessen Einstellung Massen von neuen Fensterchen aufpoppten. In Nullkommanix musste die Taskleiste wegen Überfüllung geschlossen werden...

Schnell entwickelte sich dann aber alles so, dass auch ich mit meinem ursprünglichen Beruf bestenfalls noch was Mickriges dazuverdienen kann, zumal außerdem heute niemand mehr einen schlichten Grafiker einstellen mag, - wenn dann müssen es schon "Designer" mit abgeschlossenem Hochschulstudium sein, am besten als Meisterschüler - oder gibt's das nicht mehr?
"Einstellen" hab ich gerade geschrieben? Entschuldigung - einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen, meinte ich.

Meine erste Begegnung mit MS paint war noch recht blass

Freitag, 21. Juni 2013

10 Jahre

"Ich tu so gerne Rauchen,
recht lange noch, Gott geb's!
In Qualm die Lungen tauchen,
das freut den kleinen Krebs."
(Ingo Insterburg)
 Nun bin ich der Liebe zum Rauchen aber vor 10 Jahren untreu geworden. Naja, nicht ganz. Aber fast. 1 - 3 pro Woche zählen ja nicht wirklich.
Oder?

Donnerstag, 20. Juni 2013

Trauergesang

für eine plötzlich versterbende Mücke

(c) Mainpost

Dein kurzes Leben summest du
und singst wohlfeile Lieder;
dann setzt du dich zur letzten Ruh
auf meinem Arme nieder.